'

Augsburg Reiseführer

Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub

Augsburg
Augsburg an Weihnachten
[ Quelle: Flickr]

Mehr Infos über Augsburg

Augsburg liegt an den Flüssen Lech und Wertach (Wertach Ferienwohnungen | Wertach Reisetipps). Der älteste Teil der Stadt sowie die südlichen Viertel liegen auf dem nördlichen Ausläufer einer Hochterrasse, die zwischen dem steilen Hügelrand von Friedberg (Friedberg Ferienwohnungen | Friedberg Reisetipps) im Osten und den hohen Riedeln des westlichen Hügelrandes entstanden ist.

Im Süden erstreckt sich das Lechfeld, eine nacheiszeitliche Schotterebene zwischen den beiden großen Flüssen Lech und Wertach, in der sich seltene Urlandschaften erhalten konnten. Der Augsburger Stadtwald und die Lechtalheiden zählen heute zu den artenreichsten mitteleuropäischen Lebensräumen.

An Augsburg grenzt der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder, ein großes Waldgebiet. Daneben ist aber auch das Stadtgebiet selbst stark begrünt, weshalb die Fuggerstadt 1997 den europaweiten Preis als „Grünste und lebenswerteste Stadt“ erhielt. Die Stadt ist der größte kommunale Waldbesitzer in Bayern und der drittgrößte in ganz Deutschland.


Wo kann man gut übernachten in Augsburg?


Hier ist eine Auswahl von hand-selektierten und qualitativ hochwertigen Augsburg Ferienwohnungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Augsburg

Aus der Zeit der römischen Besiedlung als Augusta Vindelicorum sind heute nur noch wenige Fundstücke erhalten, die größtenteils in Museen ausgestellt werden. Am besten lässt sich das einstmalige Leben noch am Straßenverlauf der Via Claudia Augusta erahnen, der noch heute größtenteils vorhanden ist.

Im Mittelalter entstanden vor allem Sakralbauten, deren bedeutendste der Dom Unsere Liebe Frau und die Basilika St. Ulrich und Afra sind, die das Stadtbild auch heute noch entscheidend prägen. Die um 1140 entstandenen Prophetenfenster im südlichen Obergaden des Doms sind die weltweit einzigen erhaltenen Beispiele romanischer Glasmalerei. Weitere bedeutende kirchliche Kunstwerke aus dieser Zeit sind die Bronzetüren des Augsburger Domes aus den Jahren 1065, die im Jahr 2000 renoviert wurden.

Daneben umgab sich das mittelalterliche Augsburg mit großen Wehranlagen und der durchgehenden Stadtmauer, von der noch heute viele Teile erhalten sind, unter anderem der Fünfgratturm oder das Wertachbrucker Tor. Innerhalb dieser Mauern siedelten sich zur selben Zeit Gold- und Silberschmiede an, die sich über die Jahrhunderte einen hervorragenden Ruf erarbeiteten. Ihre Werke können heute in verschiedenen Museen und Ausstellungen betrachtet werden. Die Stadt selbst ist noch heute von einer auffällig hohen Zahl von Handwerkern dieser Richtung geprägt. Der Goldschmiedebrunnen auf dem Martin-Luther-Platz zeugt von ihrer Anwesenheit.

Ihren absoluten Höhepunkt erlebte Augsburg zur Zeit der Renaissance, als hier Künstler wie Hans Holbein der Ältere oder Hans Burgkmair der Ältere wirkten und die Stadt zu einem der bedeutendsten kulturellen Zentren in Mitteleuropa werden ließen. In dieser Zeit entstanden einige der wichtigsten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die nicht zuletzt durch die reichen Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser finanziert wurden: Elias Holl erbaute das Rathaus, das als bedeutendster profaner Renaissancebau nördlich der Alpen gilt und über den Prachtbrunnen (Augustusbrunnen, Herkulesbrunnen und Merkurbrunnen) thront. Mit der Fuggerei entstand außerdem die älteste noch heute genutzte Sozialsiedlung der Welt.

Doch auch spätere Epochen haben in Augsburg ihre Spuren hinterlassen. Vor allem der Rokokostil, der auch Augsburger Geschmack genannt wurde, hat der Stadt seinen Stempel aufgedrückt: Aus dieser Zeit stammen unter anderem die Bischöfliche Residenz und das Schaezlerpalais.

Während der Industriellen Revolution entstanden Fabrikanlagen wie zum Beispiel die Schülesche Kattunfabrik, der Glaspalast oder das Fabrikschloss, die heute größtenteils anderen Zwecken (zumeist als Museen oder Kunstgalerien) dienen, und Industriellenvillen wie das Gignoux-Haus, die Villa Haag oder die Villa Silbermann. Der Jugendstil hinterließ in Augsburg mit der Synagoge, dem Kurhaus in Göggingen, der Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Pfersee und dem Alten Stadtbad ebenfalls außerordentliche Bauwerke.

Noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde 1937 der Augsburger Zoo eröffnet, der nach Kriegsende mit exotischen Tieren bestückt wurde und mit jährlich mehr als 500.000 Besuchern heutzutage die meistbesuchte kulturelle Einrichtung Bayerisch-Schwabens darstellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten zunächst vor allem Bauten für Großveranstaltungen das Stadtbild, zu erwähnen ist vor allem das Rosenaustadion als modernstes Stadion seiner Zeit und viele in Sichtbeton-Bauweise errichtete Gebäude, so unter anderem die Sporthalle, das Kongresszentrum mit dem Hotelturm oder das Curt-Frenzel-Stadion.

In die vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege herausgegebene und betreute Denkmalliste sind derzeit 1226 Augsburger Einzelbaudenkmäler eingetragen - diese machen damit etwa 1,6 Prozent des gesamten Gebäudebestandes der Stadt aus. Darüber hinaus hat Augsburg 20 eingetragene Ensembles sowie das großflächige Altstadtensemble, welches wiederum 65 geschützte Platz- und Straßenbilder aufweist.

Das Maximilianmuseum wurde 1855 errichtet und zum Jahrtausendwechsel erstmals von Grund auf renoviert, wodurch es ein historisch-modernes Flair erhalten hat. Der Ausstellungsbereich erstreckt sich über mehrere Etagen und teilt sich auf in Dauerausstellungen, die unter anderem Skulpturen, Goldschmiedekunst, Bauentwürfe und stadtgeschichtliche Sammlungen darstellen, sowie in einen Teil für Wechselausstellungen.

Das Schwäbische Handwerkermuseum wird von der Schwäbischen Handwerkskammer betrieben und zeigt historische Werkstätten alter und zumeist ausgestorbener Handwerke wie zum Beispiel Bader, Sattler, Schuhmacher, Uhrmacher, Bäcker, Buchbinder oder Posamentierer. Zu sehen sind originale Einrichtungen, Werkzeuge und Arbeitsmaterialien. Daneben widmet sich eine eigene Ausstellung den Zünften.

Im Römischen Museum, das sich in den Räumen des ehemaligen Dominikanerklosters St. Magdalena befindet, sind archäologische Funde aus Augsburg und Umgebung von der Steinzeit über die Bronzezeit bis zur Spätantike und dem frühen Mittelalter zu betrachten. Das Schwergewicht liegt jedoch auf Objekten aus der Zeit als römische Provinzhauptstadt.

Das nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen 2006 wiedereröffnete Schaezlerpalais ist einerseits als ein Glanzpunkt des Rokokobaustils sehenswert, beherbergt andererseits aber auch vier bedeutende Kunstsammlungen: Die Deutsche Barockgalerie, die Graphische Sammlung, die Karl und Magdalene Haberstock-Stiftung und die Staatsgalerie in der Katharinenkirche – Altdeutsche Meister. Hier sind unter anderem Werke von Albrecht Dürer zu betrachten.

Seit 2006 besitzt die Fuggerstadt mit dem FC Augsburg wieder einen Verein im Profifußball: Nach 23 Jahren gelang dem 1907 gegründeten Club der Meistertitel in der Regionalliga Süd und damit die Rückkehr in die Zweite Fußball-Bundesliga. Der FCA, dessen Talentschmiede unter anderem Helmut Haller, Christian Hochstätter, Bernd Schuster und Armin Veh durchliefen, ist Rekordmeister der Bayernliga und hatte vor allem Mitte der 1970er Jahre seinen Höhepunkt, als zu den Heimspielen durchschnittlich 23.000 Fußballbegeisterte kamen.

Als bekanntester Park gilt die Anlage am Königsplatz im Herzen der Stadt. Die baumbestandene Grünfläche mit einem Brunnen in ihrer Mitte liegt direkt neben dem gleichnamigen Haltestellendreieck, das dem Öffentlichen Nahverkehr als Hauptknotenpunkt von Straßenbahnen und Bussen dient. Der Park wurde ab 1911 im Zuge der Neugestaltung des Bahnhofsviertels angelegt und besitzt heute den zweifelhaften Ruf, nachts vor allem Alkoholikern und Drogensüchtigen als Treffpunkt und Umschlagsplatz zu dienen.

Gegen einen geringen Eintrittspreis bietet der Botanische Garten am nördlichen Ende des Siebentischwaldes dem Besucher auf einer Fläche von etwa zehn Hektar vielfältige Gartenanlagen wie den Japanischen oder den Bauern- und Apothekergarten. Insgesamt sind auf dem Gelände mehr als eine Million Zwiebelpflanzen, über 1.200 Sorten Farne, Gräser, Stauden und Wildkräuter, 280 Rosen- und 450 Gehölzarten sowie in Glashäusern weitere 1.200 Pflanzenarten zu betrachten.

[ source: Wikipedia ]

Landkarte und Wegbeschreibung für Augsburg

Daneben ist Augsburg Knotenpunkt von vier Bundesstraßen: Die B 2, B 10, B 17 und B 300 führen in Nord-Süd- beziehungsweise Ost-West-Richtung durch die Stadt.

Reise Insidertipps für Augsburg

Alexa

Augsburg was the best city I saw the whole time I was stationed in Germany, loved it there!!!

Von Alexa Youngblood Alexander, Nov 2009

Jennifer

lived in Augsburg from 89-90. LOVED the Christkindlmarkt! My best Christmas memories come from this- directly on the plaza in front of the Rathaus.

Von Jennifer Pryne Moak, Nov 2009

Andrea

Augsburg, incidentally Germany's second oldest city (founded by the Romans 15 BC) also features Europe's oldest stain glass windows in the Dom :)

Von Andrea Moore, Aug 2009

Kathy

Augsburg Germany is the most wonderful historical place and the people are so friendly. Beautiful churches...

Von Kathy McMaster Wolfenberger Carenza, Mar 2010

Michaela

remember die augsburger puppenkiste??!! das urmel !!!

Von Michaela Hemingway, Nov 2009

Jennifer

Lived here from 75-91..loved, loved, loved it here!!

Von Jennifer Hayes, Nov 2009

Scott

I totally agree with Kathy! I lived in Augsburg for 3 years, and I loved it!

Von Scott DeLapp, Mar 2010

Toby

Augsburg was founded 15 BC as a Roman camp.

Von Toby Bange, Jul 2010

Shirley

Was married in Augsburg - yep, German law!! Spent a total of 12 yrs there - hoping to go back for a visit soon. Beautiful country. Took one of the boat cruises up the Rhine - awesome countryside!

Von Shirley Wyatt Jones, Jan 2010

Scott

Definitely one thing I liked about living in Augsburg.... the fests and carnival....

Von Scott DeLapp, Jan 2010


Augsburg
Augsburg
[ Quelle: Flickr]

Populäre Ausflugsziele in und um Augsburg

Fuggerei

Fuggerei

[ Quelle: Wikipedia ]

Die Fuggerei ist als Stadt in der Stadt bekannt und wird immer noch von der Fugger-Familienstiftung gemanagt, wie schon seit ihrer Gründung. Jakob Fugger der Reiche und seine Brüder gründeten 1521 diese älteste Sozialsiedlung der Welt um Augsburger Bürgern, die in Armut geraten (und katholischen Glaubens) waren, zu helfen. Die Siedlung besteht aus 67 Häusern mit 140 Wohnungen, einer Kirche und einem Brunnen. Auch heute noch beträgt die Jahresmiete das Äquivalent eines rheinischen Guldens, rund 0,88 Euro. Die Hausregeln verlangen, dass jeder Einwohner zu Ehren der Siedlungsgründer jeden Tag das Vaterunser beten müssen.

Die Fuggerei kann täglich gegen geringen Eintritt besichtigt werden. Der Eintrittspreis beinhaltet einen Besuch im Museum, welches eine Wohnung im Originalstil und eine Ausstellung über die Familiengeschichte der Fugger präsentiert.

Öffnungszeiten: April-September 8:00-20:00 Uhr. Oktober-März 9:00-18:00.

Maximilian-Museum

Das Maximilian-Museum liegt im Herzen der lebhaften Augsburger Fußgängerzone, zwischen Rathaus und Annakirche. Es befindet sich in zwei Residenzen der oberen Mittelschicht aus dem 15./16. Jahrhundert, die Ende des 17. Jahrhunderts miteinander verbunden wurden. Drei der ursprünglichen Deckenfresken, bedeutende Werke des Künstlers Melchior Steidl, haben die Zeiten überdauert. Ein Jahr nach der Eröffnung 1856 übernahm König Maximilian II. von Bayern die Schirmherrschaft über dieses älteste Museum Augsburgs und verlieh ihm seinen Namen. Heute ist das Maximilian-Museum ein Teil der Städtischen Museen und Kunstsammlungen. Seine über 30 Räume enthalten Skulpturen, dekorative Kunst und Gegenstände die zum Augsburger Kunsterbe gehören. Zu den Highlights der Sammlung gehören Arbeiten Augsburger Gold- und Silberschmiede. Bedeutende Werke aus der Skulpturensammlung sind etwa die Statue einer Heiligen von Hans Multscher (gegen 1437) und Sebastian Loschers Bildnis des Hl. Sebastian (1513) sowie der Brunnenjunge von Adriaen de Vries (ggn. 1600) und einige Werke des frühbarocken Augsburger Bildhauers Georg Petel. Im Jahr 2000 wurde zu Ehren der Adriaen de Vries-Ausstellung der Hof mit einem Glasdach bedeckt; er dient jetzt als permanente und geschützte Heimstatt für die Originalskulpturen von den Monumentalbrunnen Augsburgs.

Öffnungszeiten: Dienstag 10:00-20:00 Uhr. Mittwoch bis Sonntag 10:00-17:00 Uhr.

Augsburger Rathaus

Augsburger Rathaus

[ Quelle: Wikipedia ]

Das Augsburger Rathaus ist eines der wichtigsten säkularen Gebäude im Renaissancestil nördlich der Alpen. Es wurde von Stadtbaumeister Elias Holl zwischen 1615 und 1624 designt und errichtet. Seiner historischen und kulturellen Bedeutung verdankt es Schutz unter der Haager Konvention für den Schutz von Kulturgütern im Falle bewaffneter Konflikte.

Im Rathaus baute Holl drei übereinanderliegende Säle: im Erdgeschoss, hinter dem Haupteingang, liegt der Niedere Fletz und im Stockwerk darüber der Obere Fletz; der bei weitem beeindruckendste Raum im Gebäude allerdings ist der zwei Stockwerke hohe Goldene Saal mit seinen prächtigen Türen, Wandmalereien und der Kassettendecke. Daran anschließend liegt der Prinzensaal, geplant als Rückzugsort für wichtige Gäste.

Perlachturm

Perlachturm

[ Quelle: Wikipedia ]

Zusammen mit dem Rathaus ist der Perlachturm das weithin bekannte Symbol von Augsburg. Er erhebt sich über der 1182 erbauten Stiftskirche St. Peter auf Perlach. Im Laufe der Errichtung des benachbarten Rathauses ließ Architekt Elias Holl 1614 auch den Turm errichten. Er ist 70 m hoch und mit einem Glockenspiel ausgestattet und mit Zwiebelturm versehen.

Jedes Jahr am 29. September, zum Fest von St. Michael und den Engeln, vergnügen sich die Kinder Augsburgs im Turamichelfest. Jede Stunde, zur vollen Stunde, öffnet sich dabei eine kleine Türe im Turm und zwei mechanische Figuren kommen heraus. Mit dem Schlagen der Glocke erlegt St. Michel den Drachen mit einem Stoß seines Speeres.

Für einen weiten Blick über die Landschaft rundum kann man die 261 Stufen auf den Turm steigen. Die besonders Sportlichen nehmen jedes Jahr am "Perlachturm-Lauf"" teil

Augsburger Puppenkiste

Augsburger Puppenkiste

Walter Oehmichen, seine Frau Rose und ihre Töchter Hannelore und Ulla bauten 1943 ihr eigenes Marionettentheater, den Puppenschrein. Obwohl es im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört wurde, verlor Oehmichen seinen Mut nicht und eröffnete 1948 ein neues Marionettentheater im früheren Altenheim zum Heiligen Geist. Die Augsburger Puppenkiste eröffnete mit dem Märchen vom gestiefelten Kater. Fernsehübertragungen in den 1960ern und 70ern machten die Puppenkiste und ihre Figuren, wie Urmel, Jim Knopf und die Katze Mikesch in ganz Deutschland bekannt. Heute managen zwei Enkelsöhne des Gründers, Klaus und Jürgen Marschall, die Puppenkiste; sie schnitzen immer noch ihre eigenen Figuren und schreiben ihre eigenen Drehbücher. Neben dem Theater liegt das Marionettenmuseum (geöffnet Dienstag-Sonntag 10:00-19:00 Uhr) wo man die beliebten Figuren genauer besehen kann.

Eiskanal (Olympischer Kajak-Kurs)

Eiskanal (Olympischer Kajak-Kurs)

[ Quelle: Wikipedia ]

Der Eiskanal ist ein künstlicher Kanal der zur Abhaltung der Bewerbe im Kanu und Weißwasser-Kajak bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München konstruiert wurde. Dieser erste künstliche Weißwasser-Kurs seiner Art hat als Prototyp für viele weitere künstliche Kurse gedient. Er gilt immer noch als Austragungsort von Weltrang und dient für zahlreiche World Cup und internationale Bewerbe.

Abtei St. Ulrich und St. Afra

Abtei St. Ulrich und St. Afra

[ Quelle: Wikipedia ]

Die Abtei St. Ulrich und Afra ist eine der letzten großen spätgotischen Kirchen in Schwaben. Der typische Zwiebelturm wurde zum Archetyp für barocke Kirchen in Bayern. Das reichdekorierte Kircheninnere im Stil der Renaissance und des Barock fügt sich harmonisch in die gotische Struktur.

Seit dem 8. Jahrhundert schon findet sich an dieser Stätte religiöse Bauten für Wallfahrten in Ehre von St. Afra (gestorben 304). Im Jahr 973 wurde der Augsburger Bischof Ulrich nahe Afra beerdigt; seit 1012 kümmert sich die Benediktinerabtei St. Ulrich und St. Afra um diese heiligen Stätten.

Die Bauarbeiten an der Abteikirche aus Ziegeln begannen 1474 und wurden 1500 von Burkhard Engelberg, der auch den Turm des Ulmer Münsters baute, fertiggestellt. Kaiser Maximilian I. legte 1500 den Grundstein für den Chor, der wegen der religiösen Konflikte im 16. Jahrhundert erst 1603/04 fertig wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg, als die Kirchenbesitze geteilt wurden, wurden auch die Zwillingskirchen geteilt, die eine wurde katholisch, die andere lutherisch.

Mozarthaus

Mozarthaus

Der erste Vorfahre von Mozart, David Mozart, wurde 1643 zum Bürger von Augsburg, wo er bis zur Geburt von Leopold Mozart 1731, in der Frauentorstrasse, bereits ein Haus gekauft hatte. Wolfgang besuchte meines Papas Heimatstadt fünf Mal und gab immer wieder Konzerte hier. Er stand mit seiner Augsburger Cousine Anna Thekla Mozart (Bäsle) in herzlicher Beziehung. So betrachtet Augsburg sich, nach Salzburg und Wien, als die dritte wichtige Stadt im Leben Mozarts und die einzige deutsche Stadt unter diesen. In diesem Lichte wird alljährlich ein Mozart-Festival abgehalten.

Im Mozarthaus wurde 1937 ein Gedenkzimmer eröffnet; 1939 spendete die Hasen-Brauerei das Gebäude an die Stadt Augsburg. Nach zahlreichen Vergrößerungen und Renovierungen im Laufe der letzten Jahrzehnte ist das Mozarthaus heute ein modernes Denkmal für die Familie Mozart und Spielstätte für Vorträge und Konzerte.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10:00-17:00.

Eintritt: Erwachsene €3; ermäßigt €2, Kinder unter 10 Jahren gratis.

Nützliche Webseiten

Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Augsburg. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.

Mehr über die Geschichte von Augsburg

Nach mehreren Jahrhunderten ohne nennenswerte Ereignisse litt Augsburg zur Zeit Karls des Großen unter den Kämpfen zwischen Bayern und Franken: Der von Karl eingesetzte Bischof Simpert machte sich um den Wiederaufbau der Stadt verdient. Die Bedeutung Augsburgs wuchs gegen Ende des Frühmittelalters wieder an, als Kaiser Otto I. mit Hilfe des Bischofs Ulrich von Augsburg die westwärts strebenden Ungarn in der im Jahre 955 geführten Schlacht auf dem Lechfeld südlich der Stadt besiegte.

Durch den Friedensvertrag von Pressburg (26. Dezember 1805) verlor Augsburg, das bereits am 21. Dezember von bayerischen Truppen besetzt worden war, die Reichsfreiheit und fiel an Bayern. Bis dahin war es von sieben Patrizierfamilien beherrscht worden. Ab 1809 erhielt die Stadt einen eigenen Polizeidirektor und unterstand direkt der Kreisverwaltung. Deshalb bezeichnete man sie als „kreisunmittelbar“. Nach Umbenennung der Kreise in Regierungsbezirke und der Bezirksämter in Landkreise (1938) wurde daraus „kreisfrei“, weil diese Städte außerhalb der Landkreisverbände unmittelbar der Regierung unterstanden.

Die Altstadt mit ihren bedeutenden Bauten wurde nach Kriegsende größtenteils wieder aufgebaut, wobei einige Arbeiten bis in die heutige Zeit andauern. So konnte die Renovierung des 1985 anlässlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt eröffneten Goldenen Saals erst 1996 abgeschlossen werden. Als Hauptstadt des Regierungsbezirks Schwaben fügte sich Augsburg in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern ein. Durch den Bau des Rosenaustadions errang die Stadt in der Nachkriegszeit große Bedeutung für unzählige sportliche Veranstaltungen, unter anderem Leichtathletik-Ländervergleiche. Den Höhepunkt dieser Ereignisse bildeten die Kanu- und Kajak-Wettbewerbe auf dem Eiskanal sowie einige Basketball-, Fußball- und Handball-Vorrundenspiele der Olympischen Spiele 1972, die in Augsburg ausgetragen wurden. Schon zwei Jahre zuvor wurde die Universität als Nachfolger mehrerer anderer Hochschulen gegründet und nahm mit dem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fachbereich ihre Arbeit auf. Durch die Einrichtung weiterer Fakultäten und den Bau eines Campus ab 1974 wuchs ihre Bedeutung stetig an, so dass dort heute etwa 14.500 Studenten eingeschrieben sind.

[ source: Wikipedia ]



Was macht diesen Live Like a German Augsburg Reiseführer so besonders?...

Dieser Augsburg Reiseführer zeigt Ihnen einen guten Überblick von Augsburg, Augsburg Fotos, und jede Menge Tipps für Ausfluge, Aktivitäten und Reiseideen, welche ansonsten schwer zu finden sind.

Einige dieser Informationen sind von bekannten Online-Nachschlagwerken (z.B. Wikipedia, Wikitravel, Fotos von Flickr, usw.). Das besondere an unserem Reiseführer jedoch ist, dass wir Reisetipps von Einheimischen, unseren Vermietern mit denen wir eng zusammenarbeiten, sowie unseren Urlaubern integrieren, welche uns ihre Bewertungen nach ihrem Urlaub zusenden. All diese Informationen sind sehr wertvoll, da diese von "Experten" sind die sich in der Gegend gut auskennen. All diese Reisetipps werden von uns nochmals überprüft. Danach werden diese Reisetipps in unseren Reiseführer integriert. Unser Ziel ist, dass Sie ihre gesuchten Informationen schnell und übersichtlich finden können.

Zusätzlich werden wir in den Augsburg Reiseführer Bewertungen von Restaurants, lokalen Geschäften, Lebensmittelläden, Sport-Einrichtungen, Veranstaltungen, sowie lokale Highlights nach und nach einbauen — Damit sind Sie immer bestens informiert und wissen was man alles vor Ort unternehmen kann während Ihres Deutschland Urlaubs.