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Suchen Sie noch ein guten Reisetipp für Berlin? Fragen Sie einfach einen Einheimischen für interessante Berlin Insider Reisetipps ...

Falls Sie z.B. bald planen einmal Berlin zu besuchen oder sind an ein paar Berlin Insider Reisetipps von unseren Vermietern interessiert, die dort wohnen und sich sehr gut in Berlin und Umgebung auskennen, einfach Ihre Frage hier stellen. Wir leiten diese dann sofort an unsere Vermieter weiter per Email. Die Antwortzeit ist relativ schnell, meistens in weniger als 24 Stunden! Dabei geben wir Ihre Email Adresse nicht an Dritte weiter. Stattdessen senden wir Ihnen dann wieder die Antwort der Vermieter direkt zu.

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danke für das Absenden Ihrer Frage über Berlin.
Danke für das Absenden Ihrer Frage zu Live Like a German. Wir haben momentan einen lokalen Experten zugeordnet für Berlin.

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Existierende Fragen zu Berlin und dazugehörige Antworten:

Here ist eine Ansammlung von Fragen über Berlin , die bereits durch unsere einheimischen Vermieter beantwort wurden. Bitte schauen Sie mal drüber. Falls Sie ein Fragen haben, welche hier noch nicht aufgelistet ist, können Sie diese gerne oben im Formular eingeben und abschicken.

Wo kann man morgens frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?

Kultur und Geschichte: Irgendwelche historischen Sachen von Interesse (z.B. Schloss, Museum)?

Gibt es 2-3 Aktivitäten was man so unternehmen kann in der Nähe, Ideen für Tagesausflüge?

Wo kann man gut essen gehen abends?

Gibt es typische Touristen Aktivitäten oder Attraktion, die man sich NICHT anschauen oder vermeiden sollte, da diese komplett uninteressant sind?

Wo kann man Abends was unternehmen, Bistros, Discos oder Bars?

"Wo sind die besten Discotheken?" (am 28.09.2014)

Besten Discotheken sind am Potsdamer Platz!
Beantwortet von Maxim Sukhanov am 29.09.2014
Diese Antwort ist gut
Wow. Where do we start? It depends on your tastes, My 19-year old son (into electronic music) says E-Werk (Mauerstraße 78-80), Sisyphos (Hauptstr 15, Rummelsberg), Matrix (Warschauer Platz 18) and Berghain (Am Wriezener Bahnhof, Friedrichshain). These all have websites, just google them. I would add Goya on Nollendorfplatz (the building is impressive), Kulturbrauerei on Sredskistr in Prenzlauer Berg and A-Trane (jazz) in Bleibtreustrasse. A useful source is www.theclubmap.com , all in German but the names, addresses and music types are the same. I think I'll stop there but the list is truly endless! Best regards, Anne Humphreys
Beantwortet von Anne Humphreys am 29.09.2014
Diese Antwort ist gut

Wie kann man sich am besten fortbewegen, öffentlich Verkehrsmittel, Züge, oder andere Tipps?

Wo kann man gute Lebensmittel kaufen?

Gibt es lokale Events, Kirmes, Fest, Weinfeste etc. anderes kulturelles Highlights?

Was gibt es für lokale Spezialitäten, die der Urlauber mal unbedingt ausprobieren sollte?

Was ist das besondere an diesem Ferienort? Warum sollte man hier Urlaub machen?

"Komme für drei Tage im Juli nach Berlin, für Strassenfotografie. Ich kenne Kreutzberg, Prenzlauer Berg, Mitte; wohin sonst sollte ich für interessantes Strassenleben?" (am 25.06.2014)

Hallo Ihr Lieben, Berlin bietet fast überall schöne Motive für Straßenfotos, aber als besonderen Vorschlag kann man noch SO36, Sity West, und Wedding empfehlen. Auf jeden fall werdet Ihr eure Freude an Berlin haben. Wir wünschen euch bei einen eventuellen Berlin Urlaub alles liebe und viel Erfolg. Liebe Grüße aus Berlin Martic
Beantwortet von Milenko Martic am 29.06.2014
Diese Antwort ist gut
Mit den genannten Gegenden hat der Tourist schon fast alles abgedeckt. Ich würde noch Berlin-Neukölln und hier die Karl-Marx-Str. empfehlen. Vielleicht auch noch den Soldiener Kiez in Berlin Wedding. Beste Grüße aus Berlin Juergen Laukner
Beantwortet von Jürgen Laukner am 25.06.2014
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Hallo, Sie können zusätzlich zu Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Mitte noch in Charlottenburg das Zille-Millieu (parallel zur Schloßstrasse) aufsuchen. Interessant ist auch Siemensstadt und die Markthallen in Alt-Moabit, Beusselstraße. ebenso Köpenick. Aber da werden wohl 3 Tage nicht ausreichen, um alles sehen zu können. ;) Liebe Grüße Kerstin Panzner Ferienwohnungen-Niemegk
Beantwortet von Kerstin Panzner am 25.06.2014
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"Warum sollte man denn in Berlin Urlaub machen? Können Sie mir 2-3 Berlin Reisetipps geben, was sich jeder Urlauber in Berlin auf jeden Fall ansehen sollte? Was sind 2-3 Insider-Reisetipps für Berlin, die Sie empfehlen können und die evtl. weniger bekannt sind für Touristen, aber dafür unbedingt sehenswert sind? Danke!" (am 02.09.2014)

1.) " Auf den Spuren des geteilten Berlins" : geführter Mauerspaziergang beginnend am Check-Point Charly über den Potsdamer Platz zum Brandenburger Tor, endend mit einem Besuch der Reichstagskuppel (Anmeldung erforderlich im Internet beim "Besucherdienst des Bundestages"), 2.) Schiffstour "Brückenfahrt",Dauer ca. 4 -5 h, Verlauf: durch Kreuzberg vorbei am Charlottenburger Schloss, durch das Regierungsviertel und dem historischem Zentrum, 3.) Spaziergang durch das Angerdorf "Alt-Marzahn" mit anschließendem Besuch der "Gärten der Welt", 4.) Tagesausflug per Bahn nach Rheinsberg mit Schloss- und Stadtbesichtigung und kurzer Dampferfahrt;
Beantwortet von Fred Eggert am 02.09.2014
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"Was sind die berühmtesten Sehenswürdigkeiten zu sehen," (am 06.05.2015)

The Brandenburger Tor,check point charlie,Pergamom museum, museumsinsel,east side gallery,tierpark on the eastside.Nearby of Berlin in Potsdam the palais of Friedrich,dem Großen. When you want to have more information the people should google because there are so many attractions and lifestyle in Berlin? Especially in Berlin, nearby of Alexandertower- are so many creative and newstyled inhabitants. Berlin is rocking! And it is said: Berlin will be soon the most interesting town of the world.
Beantwortet von Klara Sudeick-Bielendorfer am 07.05.2015
Diese Antwort ist gut

Wo gibt es eine gute Metzgerei? Mittagstisch?

Landschaftlich interessante Optionen oder Attraktionen in der Nähe und Umgebung?

Wo kann man gut shoppen gehen?

Was gibt es für Sport Möglichkeiten für den Aktivurlauber?

Fragen rund um das Wetter



Populäre Ausflugsziele in und um Berlin

  • Zoologischer Garten Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Zoologischer Garten Berlin

    Der Zoologische Garten Berlin im Berliner Ortsteil Tiergarten (Bezirk Mitte) ist einer der beiden Zoologischen Gärten in Berlin. Er ist 35 Hektar groß und gilt als der artenreichste Zoo der Welt (über 15.000 Tiere in fast 1.500 Arten). Mit dem angeschlossenen Aquarium, das auf drei Etagen Fische, Reptilien, Amphibien sowie Wirbellose wie Insekten und andere zeigt, gehört der Zoologische Garten zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. 3,18 Millionen Menschen besuchten im Jahr 2007 den Berliner Zoo.

    Der Zoo ist Namensgeber des Bahnhofs Zoologischer Garten, des während der Deutschen Teilung wichtigsten Fernbahnhofs West-Berlins, der sich am Hardenbergplatz gegenüber dem Zoo-Verwaltungsgebäude und dem Löwentor befindet.

  • Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem
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    Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem

    Der Botanische Garten Berlin in Berlin-Lichterfelde ist mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten der größte Botanische Garten Deutschlands. Er gehört zur Freien Universität Berlin und hat den Status einer fakultätsunabhängigen Zentraleinrichtung. An den Garten ist das „Botanische Museum“ angeschlossen. Garten und Museum werden jährlich von einer halben Million Gäste besucht.

    Die 16 Schaugewächshäuser, von denen heute noch 15 vorhanden sind, wurden am Südwesthang des Fichtenberges angelegt. Die Struktur des Geländes ermöglichte eine optimale Anordnung. 14 Gewächshäuser bilden einen rechteckigen Komplex, der vom Großen Tropenhaus dominiert wird. Dieses und weitere große Gewächshäuser liegen „in der zweiten Reihe“, die flacheren Gewächshäuser durch die Hanglage drei Meter tiefer, direkt am Hauptweg. Dies hat zur Folge, dass der Sonneneinfall optimal ausgenutzt wird und eine gegenseitige Verschattung ausgeschlossen ist. Allen Gewächshäusern gemeinsam ist die damals neuartige Bauweise, bei der das stählerne Traggerüst komplett innerhalb (Beispiel Subtropenhaus) oder komplett außerhalb (Beispiel Großes Tropenhaus) des jeweiligen Gewächshauses liegt. Hierdurch konnte ein Wärmeverlust über die Tragwerke und die ungünstige Bildung von Tropfwasser an den Stahlträgern vermieden werden.

  • Museumsinsel (Berlin)
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    Museumsinsel (Berlin)

    Die Museumsinsel ist die nördliche Spitze der Spreeinsel in der historischen Mitte von Berlin. Sie ist die Keimzelle der Berliner Museumslandschaft und mit ihren Museen heute ein vielbesuchter touristischer Anlaufpunkt und einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Seit 1999 gehört die Museumsinsel als weltweit einzigartiges kulturelles und bauliches Ensemble dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

    Die Museen

    Die fünf Museen der Museumsinsel gehören alle zum Museumsverbund der Staatlichen Museen zu Berlin, die ihrerseits Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sind. Die Museumsinsel gehört neben dem Kulturforum in Tiergarten, der Gegend um das Schloss Charlottenburg und dem Museumszentrum Berlin-Dahlem zu den Museumszentren von Berlin.

    Die Gebäude der Museumsinsel beherbergen vorwiegend die archäologischen Sammlungen und die Kunst des 19. Jahrhunderts. Nach der Wiedervereinigung begann man mit der Zusammenführung der teilweise in Ost und West getrennten Sammlungen. Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel ist eine Neuordnung und gemeinsame Präsentation der Sammlungen aller Museen geplant. Ein neues Eingangsgebäude wird nach der geplanten Eröffnung 2012 als zentraler Eingang für die gesamte Museumsinsel dienen. Es wird zugleich ein Informationszentrum sein und Café, Museumsshop, Restaurants sowie Veranstaltungsräume für Sonderausstellungen beherbergen.

  • Berlin-Altglienicke
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    Berlin-Altglienicke

    Altglienicke ist ein Berliner Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick. Bis zur Verwaltungsreform 2001 war es ein Ortsteil des historischen Bezirks Treptow. Die historische Gemeinde Altglienicke des ausgehenden 19. Jahrhundert geht auf das Dorf Glinik (glien = altdt. für ‚Lehm‘) aus dem 14. Jahrhundert zurück.

    Altglienicke ist geprägt von Grundstückssiedlungen am Falkenberg und einem Neubaugebiet bei Falkenhöhe in Richtung des Flughafens Schönefeld. Altglienicke gehört zum ältesten Siedlungsgebiet des Bezirks Treptow-Köpenick.

  • Pfaueninsel
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    Pfaueninsel

    Die Pfaueninsel ist ein Landschaftspark im Berliner Bereich der Havel. Sie gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und steht seit 1990 zusammen mit den Schlössern und Parks von Sanssouci in Potsdam und Glienicke in Berlin als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Die SPSG gibt ihre Größe mit 67 Hektar an. Die Pfaueninsel ist eng verbunden mit wichtigen Ereignissen und Personen der brandenburgisch-preußischen Geschichte.

    Lage

    Die Insel ist Teil des wald- und wasserreichen Ortsteils Wannsee im Südwesten Berlins. Die Entfernung zur Stadtmitte Berlins beträgt etwa 22 Kilometer (Luftlinie), die Entfernung zur Stadtmitte Potsdams rund fünf Kilometer. Seit 1924 ist die Pfaueninsel mit einer Fläche von 88 Hektar, davon 67 Hektar Landfläche, als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Das Naturschutzgebiet ist als Fauna-Flora-Habitat gemeldet und Teil des Europäischen Vogelschutzgebiets Westlicher Düppeler Forst.[1] Eingebettet in eine komplexe, historisch vielschichtige Kulturlandschaft müssen die zum Teil unterschiedlichen Belange von Naturschutz und Denkmalpflege sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

    Die Pfaueninsel ist durch die S-Bahnstation Wannsee und die anschließende Bus- und Fährverbindung mit der Innenstadt verbunden. Wie früher eine Landschaft im Samland wird die Pfaueninsel als „preußisches Paradies“ bezeichnet.

  • Naturpark Märkische Schweiz
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Naturpark Märkische Schweiz

    Der Naturpark Märkische Schweiz ist mit einer Fläche von 205 km² das kleinste Großschutzgebiet im Land Brandenburg. Die Märkische Schweiz wurde am 1. Dezember 1990 mit dem Nationalparkprogramm der DDR als Großschutzgebiet festgesetzt und ist damit der älteste Naturpark in Brandenburg. Träger des Naturparks ist das Land Brandenburg. Als Wappentier fungiert die Gemeine Keiljungfer. Hauptort des Naturparks ist Buckow.

  • Erzbistum Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Erzbistum Berlin

    Das Erzbistum Berlin (lat.: Archidioecesis Berolinensis) ist eine römisch-katholische Erzdiözese im Nordosten Deutschlands und umfasst die Hauptstadt Berlin und Teile des Bundeslandes Brandenburg sowie den vorpommerschen Teil von Mecklenburg-Vorpommern. Kennzeichnend ist die Situation als Bistum in der Diaspora. Bischofssitz ist die St. Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte.

  • Antikensammlung Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Antikensammlung Berlin

    Die Antikensammlung Berlin ist eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen antiker Kunst. Sie beherbergt tausende archäologische Artefakte antiker griechischer, römischer, etruskischer und zyprischer Herkunft. Hauptanziehungspunkt der Sammlung ist der Pergamonaltar, daneben Zeugnisse griechischer und römischer Architektur aus Milet, Priene, Magnesia, Baalbek und Falerii. Darüber hinaus beherbergt die Antikensammlung eine große Zahl antiker Skulpturen, Vasen, Terrakotten, Bronzen, Sarkophage, Gemmen und Edelmetallarbeiten.

  • Naturpark Nuthe-Nieplitz
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Naturpark Nuthe-Nieplitz

    Der südwestlich von Berlin gelegene Naturpark Nuthe-Nieplitz wurde im August 1999 eröffnet. Mit einer Ausdehnung von 623 km² nimmt der Park bei den insgesamt elf Naturparks in Brandenburg in der Fläche einen Mittelplatz ein. Das Landschaftsbild ist geprägt durch die feuchte Niederung der Flüsse Nuthe und Nieplitz, durch Wald und Ackerland mit kleinen märkischen Dörfern.

  • Neues Museum (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Neues Museum (Berlin)

    Das Neue Museum ist Teil des Weltkulturerbes Berliner Museumsinsel. Das zwischen 1843 und 1855 errichtete Gebäude gilt als Hauptwerk des Architekten und Schinkel-Schülers Friedrich August Stüler. Seit der 70 Jahre nach seiner Schließung erfolgten Wiedereröffnung am 16. Oktober 2009 beherbergt das Neue Museum nunmehr das Ägyptische Museum und Papyrussammlung mit der Büste der Nofretete, das Museum für Vor- und Frühgeschichte mit Objekten aus dem Schatz des Priamos sowie Teile der Antikensammlung.

  • Müritz-Nationalpark
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Müritz-Nationalpark

    Der 1990 gegründete Müritz-Nationalpark befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und ist der größte terrestrische Nationalpark der Bundesrepublik. Der Park erstreckt sich über die zwei räumlich getrennten Gebiete der Mecklenburgischen Seenplatte und eines Teiles der Feldberger Seenlandschaft. Der westliche größere Teil ist das Teilgebiet Müritz, der kleinere östliche Teil wird Teilgebiet Serrahn genannt. Zwischen den Teilgebieten liegt im Wesentlichen das Stadtgebiet von Neustrelitz.

  • Ägyptisches Museum Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Ägyptisches Museum Berlin

    Das Ägyptische Museum Berlin, eigentlich „Ägyptisches Museum und Papyrussammlung“ der Staatlichen Museen zu Berlin, befindet sich seit dessen Wiedereröffnung im Oktober 2009 wieder im Neuen Museum.

    Die Sammlung gibt einen umfangreichen Einblick in Kunst und Kultur Altägyptens über einen Zeitraum von vier Jahrtausenden. Sie beleuchtet auf drei Museumsebenen die Alltagswelt im Niltal, die Verehrung von Königen und Göttern, den Jenseitsglauben und zeigt zum Teil bedeutende altägyptische Schriften auf Papyrus. Zu den bekanntesten Stücken zählt die Büste der Nofretete, der „Berliner Grüne Kopf“ und der Papyrus Westcar.

  • Pergamonmuseum
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Pergamonmuseum

    Das Pergamonmuseum ist Teil des Museumsensembles auf der Berliner Museumsinsel.

    Es wurde seit 1907 von Alfred Messel aufgrund eines Konzepts von Wilhelm von Bode geplant, zwischen 1910 und 1930 nach Plänen von Alfred Messel und Ludwig Hoffmann für den von Carl Humann entdeckten Pergamonaltar, die Sammlung nachantiker deutscher Kunst der Gemälde- und Skulpturengalerie (das sogenannte „Deutsche Museum“), die Vorderasiatische Abteilung mit hethitischen, sumerischen, assyrischen, babylonischen und persischen Kunstwerken sowie die Islamische Kunst-Abteilung (u. a. mit der Mschatta-Fassade) erbaut.

    Heute beherbergt das Pergamonmuseum Teile der Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Pergamonmuseum war 2007 mit etwa 1.135.000 Besuchern das meistbesuchte Berliner Museum und das am besten besuchte deutsche Kunstmuseum. Abgesehen von 2004 war es seit 1999 jeweils das meistbesuchte Berliner Museum.

  • Bistum Dresden-Meißen
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    Bistum Dresden-Meißen

    Das Bistum Dresden-Meißen (lateinisch Dioecesis Dresdensis-Misnensis) ist ein Bistum der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Dresden. Die Diözese wurde 1921 wiedererrichtet. Kathedrale ist die unter Kurfürst Friedrich August II. 1739–1751 errichtete ehemalige Katholische Hofkirche Ss. Trinitatis in Dresden. Der Schutzpatron des Bistums ist der heilige Benno von Meißen. Weitere Diözesanpatrone sind der hl. Donatus von Arezzo und die hl. Afra von Augsburg.

  • Bunker (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Bunker (Berlin)

    Der Bunker (auch Reichsbahnbunker genannt) in der Albrechtstraße an der Ecke Reinhardtstraße in Berlin-Mitte ist ein unter Denkmalschutz stehender Luftschutzbunker. Nationalsozialistische Behörden ließen ihn 1943 durch Zwangsarbeiter für bis zu 2500 Bahnreisende der Reichsbahn errichten. Der symmetrische und quadratische Bau hat eine Höhe von 18 Metern und 1000 m² Grundfläche. Die bis zu zwei Meter dicken Wände umfassen etwa 120 Räume auf fünf Etagen. Anfang Mai 1945 wurde er von der Roten Armee besetzt und später zum Kriegsgefängnis umfunktioniert. Ab 1949 diente er als Textillager und wurde ab 1957 als Lagerraum für Trocken- und Südfrüchte genutzt.

    Im April 1992 wurde der Bunker von dem Künstler und Mieter Werner Vollert zu einem Hardcore-Techno-Club ausgebaut.[1] Auf den vier Ebenen fanden regelmäßig Gabber-, Hardtrance-, House- und Breakbeat-Partys statt. WolleXDP veranstaltete hier im Sommer 1992 seine Hart-House-Reihe auf 2 Etagen, woraus auch die CD-Compilation Bunker One entstand. Weitere Resident-DJs waren unter anderem Tanith, Roose, DJ Clé, Rok. Zudem fanden im Bunker die ersten Snax-Veranstaltungen statt, deren Veranstalter später die Clubs Ostgut und Berghain eröffneten. Im Garten des Geländes gab es zudem den Rot-Kreuz-Club, dessen Konzept dem des Bunkers sehr nahe kam. Aufgrund einer Abmahnung des Deutschen Roten Kreuzes wurde er später in Ex-Kreuz-Club umbenannt.

    Nach einer Razzia im Jahr 1995 musste der Betrieb zwar nicht eingestellt werden, konnte jedoch nur noch in unregelmäßigen Abständen erfolgen. 1996 kam es aufgrund einer weiteren Razzia, nach der den Betreibern nicht realisierbare Bauauflagen auferlegt wurden, kurz vor der Abschlussparty zu einer frühzeitigen Schließung des Clubs. Der Mietvertrag mit der Oberfinanzdirektion wäre 1997 ausgelaufen. Die Fuckparade betrachtete das Vorgehen der Behörden gegen den halblegalen Club als eine Unterdrückungsmaßnahme gegen alternative Subkultur und startete ihre Route bis zum Jahr 2004 stets vor dem Bunker.

  • DDR-Museum Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    DDR-Museum Berlin

    Das DDR Museum ist ein interaktives Museum in Berlin-Mitte. Es behandelt in seiner Dauerausstellung das Leben und die Alltagskultur der DDR. Das DDR Museum befindet sich an der Uferpromenade unter der Karl-Liebknecht-Brücke im DomAquarée, gegenüber dem Berliner Dom auf dem Gelände des ehemaligen Palasthotels. Nach der Statistik des Institutes für Museumsforschung und der Berliner Senatskanzlei stand es im Jahr 2010 mit 439.915 Besuchern auf Platz 11 der meistbesuchten Museen Berlins. Laut eigenen Angaben wurde das Museum im Jahr 2011 von 493.129 Gästen besucht.

    Das Museum umfasst die Themenbereiche „Staatsgrenze der DDR“, Berlin, Verkehr, Stasi, Einkauf, DDR-Produkte, Bauen, Wohnen, Frau und Familie, Medien, Bildung, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit, Urlaub, Partei, Staat, Ideologie, Bruderstaaten, DDR-Opposition, Strafvollzug, Wirtschaft, Umwelt und Obrigkeit. Im Unterschied zu anderen Museen kann bei dieser Ausstellung ein Großteil der Ausstellungsstücke berührt werden: Man kann sich in einen Trabant setzen, in Küche und Wohnzimmer in den Schränken stöbern oder Kleidungsstücke aus einem Kleiderschrank nehmen und ansehen.

    Das Haus wirbt mit einem belegten Besucherzitat von sich als eines der interessantesten Museen der Welt: One of the most interesting museums in the world. Der interaktive Ansatz des Hauses wird in Medienberichten als – zumindest in Deutschland – einmalig bezeichnet.

  • Deutsche Guggenheim
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Deutsche Guggenheim

    Das Deutsche Guggenheim ist eine Berliner Kunsthalle, die als Kooperation zwischen der Solomon R. Guggenheim Foundation und der Deutschen Bank seit November 1997 betrieben wird. Im Februar 2012 verkündeten die Kooperationspartner überraschend, dass das Deutsche Guggenheim im Dezember 2012 schließen wird. Untergebracht ist sie im Erdgeschoss der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank Unter den Linden 13-15. Nach Entwürfen des amerikanischen Architekten Richard Gluckman entstand hier auf 510 Quadratmetern eine Galerie, die für temporäre Schauen genutzt wird und vorwiegend Exponate des 20. und 21. Jahrhunderts zeigt. So gab es in der Vergangenheit unter anderem Ausstellungen über Gerhard Richter, Kasimir Malewitsch oder Jeff Koons. Ab April 2013 wird an diesem Standort die Deutsche Bank KunstHalle eröffnen.

  • Naturpark Dahme-Heideseen
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Naturpark Dahme-Heideseen

    Der Naturpark Dahme-Heideseen ist eines von 15 Großschutzgebieten im Bundesland Brandenburg und liegt südöstlich von Berlin und Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald. Das 594 Quadratkilometer große Gebiet umfasst große Waldflächen und mehr als 100 Seen die größer als ein Hektar sind, sowie Teile der Dahme, einem Nebenfluss der Spree. Die Dahmegewässer mit der Teupitz-Köriser-Seenkette sind ein ideales Wassersportrevier, insbesondere für Kanuten.

  • Deutsches Historisches Museum
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Deutsches Historisches Museum

    Das Deutsche Historische Museum, kurz DHM, ist ein Museum für deutsche Geschichte in Berlin und versteht sich als Ort der „Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern“.

    Das Museum befindet sich im Zeughaus Unter den Linden und in dem angrenzenden Ausstellungsbau von Ieoh Ming Pei.

    Das Deutsche Historische Museum hat die Rechtsform einer von der Bundesrepublik Deutschland getragenen Stiftung. Oberstes Gremium ist das mit Vertretern der Bundesregierung, des Deutschen Bundestags und der Landesregierungen besetzte Kuratorium.

  • Museum für Naturkunde (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Museum für Naturkunde (Berlin)

    Das Museum für Naturkunde in Berlin ist das (neben dem Senckenbergmuseum in Frankfurt) größte Naturkundemuseum in Deutschland. Die Bestände umfassen mehr als 30 Millionen Objekte. Ursprünglich Teil der Humboldt-Universität zu Berlin, ist es seit 1. Januar 2009 eine Stiftung des Öffentlichen Rechts mit dem vollständigen Namen „Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin“ (häufig kurz: „Naturkundemuseum“, auch „Humboldt-Museum“ genannt, vor 1945: „Zoologisches Museum der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin“). Es ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und befindet sich in der Invalidenstraße, in der Oranienburger Vorstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin. Das Naturkundemuseum ist über einen gleichnamigen U-Bahnhof zu erreichen.

  • Friedrichswerdersche Kirche
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Friedrichswerdersche Kirche

    Die Friedrichswerdersche Kirche liegt am Werderschen Markt des Friedrichswerders im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin. Sie wurde zwischen 1824 und 1831 von Karl Friedrich Schinkel erbaut – Bauleiter war Ludwig Ferdinand Hesse – und war die erste neugotische Kirche der Stadt. Der jetzige Bau war bis 1872 eine preußisch-unierte und französisch-reformierte Simultankirche (daher auch Temple du Werder auf Französisch). Danach erwarben die Unierten den Anteil der Reformierten, die schon seit 1835 in der Kirche keine eigenen Gottesdienste mehr abhielten.

    Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt und erst in den 1980er Jahren wiederaufgebaut. Die Friedrichswerdersche Kirche gehört heute zur Berliner Nationalgalerie und dient als Museum über das Wirken Schinkels und für Skulpturen des 19. Jahrhunderts.

    Östlich der Kirche befindet sich der Schinkelplatz.

  • Program (German non-profit)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Program (German non-profit)

  • Bauhaus-Archiv
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Bauhaus-Archiv

    Das Bauhaus-Archiv, Museum für Gestaltung in Berlin-Tiergarten sammelt Arbeiten, Dokumente und Literatur, die in Zusammenhang mit dem Bauhaus stehen, und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sammlung ist die weltweit umfangreichste der Bauhausschule.

  • Kulturforum Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Kulturforum Berlin

    Das Berliner Kulturforum liegt zwischen Landwehrkanal und Potsdamer Platz im Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten und wird durch die Potsdamer Straße geteilt, die Teil der Bundesstraße 1 ist. Die Planungen zur Umgestaltung des Platzes und des umliegenden Bereichs werden in einer eigenen Planwerkstatt koordiniert.

  • Musikinstrumenten-Museum Berlin
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    Musikinstrumenten-Museum Berlin

    Das Musikinstrumenten-Museum Berlin umfasst mit rund 3.500 Instrumenten eine der größten und repräsentativsten Musikinstrumenten-Sammlungen Deutschlands.

    Geschichte

    Das Museum wurde 1888 als „Sammlung alter Musikinstrumente“ von Philipp Spitta und Joseph Joachim an der Königlichen akademischen Hochschule für Musik in Berlin gegründet. Die ersten Exponate stammten aus dem Kunstgewerbemuseum. Heute gehört das Museum zum Staatlichen Institut für Musikforschung und ist damit Teil der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Seit 1984 ist das Museum in einem von Edgar Wisniewski entworfenen Haus am Kemperplatz, direkt neben der Berliner Philharmonie am Kulturforum Berlin beheimatet. Dort werden rund 800 Exponate in einer Dauerausstellung präsentiert und – soweit bespielbar – regelmäßig auch vorgeführt.

    Das Musikinstrumenten-Museum (MIM) und das Staatliche Institut für Musikforschung (SIM) bilden in Berlin eine Einheit. Ihr Bau wurde 1979–1984 von Edgar Wisniewski nach dem Entwurf des 1972 verstorbenen Architekten Hans Scharoun neben der Berliner Philharmonie errichtet. Details der Fassaden und der Gebäudezuschnitt auf dem Grundstück bezeugen diese gedachte Einheit von Darbietung und Forschung. Die Präsentation historischer Musikinstrumente erfolgt in einem auch für Vorführungen geeigneten großen Raum, um den eine Empore läuft. Das Museum ist einer der wenigen Orte, in dem eine Kinoorgel vorgeführt werden kann. Dieses als Mighty Wurlitzer bezeichnete Instrument ging 1982 als „unentgeltliche Übereignung der Bundesrepublik Deutschland“ in den Besitz des Museums über. Sie stand bis dahin im Konzertsaal der Villa von Werner Ferdinand von Siemens, dem Enkel des Firmengründers der Firma Siemens, in Berlin-Lankwitz. Jeden Donnerstag nach der Museumsführung um 18:00 Uhr und jeden Sonnabend um 12:00 Uhr wird das Instrument gespielt. Die Instrumentenkunde (Organologie) als Disziplin der Musikwissenschaft kann hier bei vielen Demonstrationen erlebt werden.

    Seit 1994 leitet Conny Restle das Museum.

  • Gemäldegalerie (Berlin)
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    Gemäldegalerie (Berlin)

    Die Berliner Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin beherbergt die Bestände alter europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, die sich im Besitz der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), befinden. Diese Sammlung ist in ihrer jetzigen Form das Ergebnis einer ambitionierten Sammlungspolitik, voller Erfolge und auch schmerzlicher Einschnitte. Der Bestand der Sammlung spiegelt auch das politische Geschehen der letzten zweihundert Jahre wider.

  • Kunstgewerbemuseum Berlin
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    Kunstgewerbemuseum Berlin

    Das Kunstgewerbemuseum Berlin für europäisches Kunsthandwerk vom Mittelalter bis zur Gegenwart besitzt zwei Standorte, am Kulturforum Potsdamer Platz und im Schloss Köpenick. Es gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen seiner Art.

    Wegen umfangreicher Renovierungs- und Umbauarbeiten ist das Museum seit dem 2. Januar 2012 geschlossen.

  • Kupferstichkabinett Berlin
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    Kupferstichkabinett Berlin

    Das Kupferstichkabinett Berlin ist Teil der Staatlichen Museen zu Berlin und des Kulturforums am Potsdamer Platz im Berliner Ortsteil Tiergarten des Bezirks Mitte. Es ist das größte Museum der grafischen Künste in Deutschland und zugleich eine der vier wichtigsten Sammlungen dieser Art weltweit. In seinen Beständen befinden sich mehr als 500.000 Drucke und ca. 110.000 sonstige Werke der Kunst auf Papier, also Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle und Ölskizzen.

    Geschichte

    Die offizielle Gründung des Kupferstichkabinetts und damit der Beginn systematischer Sammeltätigkeit erfolgten 1831. Historischer Kern der Sammlung war ein Bestand von ca. 2.500 Zeichnungen und Aquarellen, die durch Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1652 erworben und in der Hofbibliothek aufbewahrt wurden. Die Erweiterung der Kollektion im 19. Jahrhundert geschah meist durch den Ankauf bedeutender Privatsammlungen. Ganz wesentlich für die überregionale Geltung des Kupferstichkabinetts war der Erwerb der Sammlung des General-Postmeisters Karl Ferdinand Friedrich von Nagler im Jahre 1835. Die Kollektion enthielt über 50.000 Werke, vor allem Druckgrafik des 15. bis 17. Jahrhunderts sowie Zeichnungen von Albrecht Dürer, Matthias Grünewald und anderen altdeutschen Meistern. In den nächsten Jahrzehnten gelangten weitere hochwertige Bestände in den Besitz des Kabinetts, darunter 1882 die Zeichnungen Sandro Botticellis zu Dante Alighieris Göttlicher Komödie.

    Während langer Zeit wurden deutsche Zeichnungen des 19. und 20. Jahrhunderts in Berlin vor allem von der Nationalgalerie gesammelt, darunter aus dem Nachlass Adolph Menzels rund 6.000 grafische Blätter. Die Zeichnungssammlung der Nationalgalerie wurde 1986 dem Kupferstichkabinett angegliedert. Dort hatte man nach dem Zweiten Weltkrieg mit Vorrang die Bestände an Druckgrafik des 20. Jahrhunderts ergänzt – zum Beispiel von Werken des Expressionismus, die während der Zeit des Nationalsozialismus als „entartet“ diffamiert und verloren gegangen waren. 1994 konnte der Neubau des Kupferstichkabinetts am Kulturforum Potsdamer Platz eröffnet werden. Hier wurden die während der deutschen Teilung zwischen Ost und West geteilten Bestände der Kollektion wieder zusammengeführt, gemeinsam mit der Sammlung der Nationalgalerie.

  • Neue Nationalgalerie
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Neue Nationalgalerie

    Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum Berlin ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie Berlin. Der 1968 eröffnete Bau des Museums stammt von Ludwig Mies van der Rohe und gilt als Ikone der Klassischen Moderne. Die Neue Nationalgalerie ist zusammen mit der Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum Berlin eines der wichtigsten Museen am Kulturforum Berlin.

  • Zucker-Museum
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    Zucker-Museum

    Das Zucker-Museum in Berlin ist das älteste Museum seiner Art und wurde am 8. Mai 1904 zusammen mit dem damaligen Institut für Zuckerindustrie eröffnet. Seit 1995 ist es Teil des Deutschen Technikmuseums im Institut für Lebensmitteltechnologie in der Amrumer Straße 32 im Ortsteil Wedding (Bezirk Mitte).

  • East Side Gallery
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    East Side Gallery

    Die East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain ist ein nach Öffnung der Berliner Mauer im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern bemaltes Stück der Hinterlandmauer in der Mühlenstraße zwischen dem Berliner Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke entlang der Spree. Sie stellt mit einer Länge von 1316 Meter die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt dar. Die Künstler kommentierten in gut hundert Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90.

  • Berlinische Galerie
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    Berlinische Galerie

    Die Berlinische Galerie ist das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur in Berlin. Sie befindet sich in der Alten Jakobstraße im Ortsteil Kreuzberg, unweit des Jüdischen Museums. Die Berlinische Galerie sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute – mit lokalem Fokus und internationalem Anspruch zugleich. Wesentliches Kennzeichen ist die Interdisziplinarität des Hauses: Bildende Kunst, Fotografie, Architektur, Grafische Sammlung und die Künstlerarchive formen einen Fundus, aus welchem spannungsvolle visuelle Dialoge entstehen. Direktor des Museums ist seit September 2010 der promovierte Kunsthistoriker Thomas Köhler, bis dahin stellvertretender Direktor, als Nachfolger von Jörn Merkert.

  • Mauermuseum
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    Mauermuseum

    Das Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie wurde am 14. Juni 1963 in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer vom Historiker Rainer Hildebrandt eröffnet, als Nachfolge der Ausstellung in einer 2½-Zimmer-Wohnung in der Bernauer Straße, die ab dem 19. Oktober 1962 bestand.[1] Es werden die als „bestes Grenzsicherungssystem der Welt“ (Zitat des DDR-Armeegenerals Heinz Hoffmann) bezeichnete Grenzanlage und der „Beistand der Schutzmächte“ veranschaulicht. Gezeigt werden neben Fotos und Dokumentationen geglückter Fluchtversuche auch die Fluchtmittel: Heißluftballons, Fluchtautos, Sessellifte und ein Mini-U-Boot.

    Betreiber ist die 1963 gegründete Arbeitsgemeinschaft 13. August e.V. Leiterin des Museums ist die Witwe des Gründers Alexandra Hildebrandt. Das Museum ist im Haus am Checkpoint Charlie des Architekten Peter Eisenman untergebracht.

    Das Mauermuseum gehört mit 850.000 Besuchern im Jahr 2007 zu den meistbesuchten Berliner Museen. Die Präsentation der Flucht-Requisiten macht die damalige Zeit lebendig und bewahrt diesen Geschichtsabschnitt vor dem Vergessen. Daneben gibt es auch Kritik, die Ausstellungsräume seien zu klein, die Art der Präsentation und auch die Texte in der Ausstellung seien inzwischen nicht mehr zeitgemäß und ideologisch überhöht. Eine kritische Untersuchung westlicher Propaganda im Kalten Krieg und besonders rund um die Mauer in Berlin finde nicht statt.

  • Deutsches Technikmuseum Berlin
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    Deutsches Technikmuseum Berlin

    Das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) wurde 1983 zunächst unter dem Namen Museum für Verkehr und Technik eröffnet, den es bis 1996 trug. Das Museum sieht sich als Nachfolgeinstitution der über 100 technischen Sammlungen, die es in den vergangenen Jahrhunderten in Berlin gegeben hat, zuletzt der Sammlung aus dem ehemaligen Verkehrs- und Baumuseum (im Hamburger Bahnhof), hat mit über 25.000 m² eine große Ausstellungsfläche auf dem Gelände einer Eisfabrikation und des Anhalter Güter- und Postbahnhofs und wird von 600 000 Menschen jährlich besucht. Schwerpunkte sind vor allem der Wasserstraßen- und Schien

  • Jüdisches Museum Berlin
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    Jüdisches Museum Berlin

    Das Jüdische Museum Berlin ist das größte jüdische Museum Europas. Es zeigt dem Besucher zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Das Museum beherbergt eine Dauerausstellung, mehrere Wechselausstellungen, Archive, eine Bibliothek, das Rafael Roth Learning Center und Forschungseinrichtungen. All diese Abteilungen dienen dazu, jüdische Kultur und jüdisch-deutsche Geschichte darzustellen.

    Das Museum in der Lindenstraße im Berliner Ortsteil Kreuzberg besteht aus dem Altbau des barocken Kollegienhauses (ehemals Kammergericht) und dem zickzackförmigen Neubau des US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind. Auf der gegenüber liegenden Seite der Lindenstraße wird seit 2011 eine Erweiterung des Museums in die ehemalige Blumengroßmarkthalle hineingebaut. Nach einem weiteren Entwurf von Libeskind sollen dort Bibliothek, Museumspädagogik und ein Garten Platz finden. Die Umbaukosten von knapp zwölf Millionen Euro trägt mehrheitlich der Bund.

    Das Museum ist eine Stiftung öffentlichen Rechts in der Verantwortung des Bundes. Direktor ist Werner Michael Blumenthal. Das Museum hatte seit der Eröffnung 2001 bis Ende 2011 knapp 7,5 Millionen Besucher. Mit rund 722.000 Besuchern im Jahr 2011 gehört es zu den meistbesuchten Museen Berlins.

  • Martin-Gropius-Bau
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    Martin-Gropius-Bau

    Der Martin-Gropius-Bau, das ehemalige Kunstgewerbemuseum Berlin, ist ein Ausstellungshaus im Berliner Ortsteil Kreuzberg, das große temporäre Ausstellungen beherbergt. Das Gebäude befindet sich in der Niederkirchnerstraße 7. Es liegt unmittelbar an der Grenze zum Bezirk Mitte und befand sich bis 1990 direkt an der Berliner Mauer auf West-Berliner Seite.

    Errichtet wurde der Bau 1877 bis 1881 von den Architekten Martin Gropius (einem Großonkel von Walter Gropius) und Heino Schmieden im Stil der italienischen Renaissance. Zentraler Bestandteil des Gebäudes ist ein großer Lichthof. Die Zwischenräume der Fenster im Attikageschoss sind mit Mosaiken und den Wappen deutscher Länder geschmückt. Die bildhauerischen Arbeiten stammen von Ludwig Brunow, Otto Geyer, Emil Hundrieser, Otto Lessing, Rudolf Siemering und Louis Sussmann-Hellborn. Der Grundriss ist quadratisch mit einer Seitenlänge von ca. 70 m und eine Höhe von etwa 26 m.

    Konzipiert als Kunstgewerbemuseum beherbergte das Gebäude nach dem Ersten Weltkrieg das Museum für Vor- und Frühgeschichte, sowie die Ostasiatische Kunstsammlung. Wegen der großen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg plante man den Abriss der Ruine. Die Intervention von Walter Gropius stoppte das Vorhaben und führte schließlich dazu, dass das Gebäude 1966 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Wiederaufbau begann 1978 unter Leitung der Architekten Winnetou Kampmann und Ute Weström. Noch während der Bauarbeiten fand 1981 die Einweihung des Hauses mit einer Schinkel-Ausstellung statt.

    Weitere bauliche Maßnahmen mit Bundesmitteln erfolgten zwischen 1998 und 2000, wobei die ursprüngliche Eingangssituation auf der Nordseite wiederhergestellt wurde. Außerdem erhielt das Gebäude eine Klimaanlage. Die Planung des Umbaus lag in den Händen der Architektengemeinschaft Hilmer & Sattler und Albrecht sowie Volkhausen und Lubkoll. Bereits 1999 ist das Haus mit einer Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wieder eröffnet worden. Seither werden auch architekturhistorische Führungen im Haus angeboten.

  • Großsiedlung Siemensstadt
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    Großsiedlung Siemensstadt

    Die Großsiedlung Siemensstadt (auch Ringsiedlung) ist eine Wohnanlage im heutigen Berliner Ortsteil Charlottenburg-Nord. Sie wurde zwischen 1929 und 1931 als östliche Erweiterung der zum Bezirk Spandau gehörenden Siemensstadt gebaut. Die Gesamtleitung oblag dem Stadtbaurat Martin Wagner, für das städtebauliche Konzept zeichnete Hans Scharoun verantwortlich. An der Planung der im Stil des Neuen Bauens errichteten Blöcke waren bekannte Architekten der Weimarer Republik wie Walter Gropius, Otto Bartning, Hugo Häring, Fred Forbat und Paul Rudolf Henning beteiligt. Die Freiflächen gestaltete Leberecht Migge. In Anlehnung an deren Zusammenschluss in der Architektengemeinschaft Der Ring erhielt die Siedlung den Beinamen Ringsiedlung.

    Die Großsiedlung Siemensstadt wurde im Juli 2008 als eine von sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Siedlung bot den Arbeitern der benachbarten Siemenswerke eine Wohnmöglichkeit.

  • Schwules Museum
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    Schwules Museum

    Das Schwule Museum in Berlin zeigt die Vielfalt homosexuellen Lebens. Es wurde am 6. Dezember 1985 gegründet und zeigt in einer Dauerausstellung die Geschichte der Homosexuellen. Die Museumsräume befinden sich seit 1989 am Mehringdamm in Kreuzberg; für 2013 ist der Umzug in neue Räumlichkeiten in der Lützowstraße in Tiergarten geplant.

  • Beate Uhse Erotik-Museum
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    Beate Uhse Erotik-Museum

    Das Beate Uhse Erotik-Museum ist ein Museum im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Es wurde 1995 von der Unternehmerin Beate Uhse eröffnet und befindet sich in der City-West an der Kantstraße /Ecke Joachimstaler Straße, nahe der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zwischen Kurfürstendamm und Bahnhof Zoo. Das privat geführte Museum, über einem Beate Uhse Sexshop gelegen, zeigt auf drei Etagen und auf 2000 m² Ausstellungsfläche rund 5000 Zeugnisse der Erotik aller Zeiten und Völker in überwiegend kostbaren Originalen.

    Die Ausstellung zeigt überraschend viele japanische und chinesische Bildrollen aus den letzten Jahrhunderten, indische Miniaturen, persische Haremsszenen, auch phallische Motivgaben und einen originalen Phallusschrein aus Japan. Aus Indonesien stammen Fruchtbarkeitsskulpturen, aus Afrika sind Tanz- und Genitalmasken zu sehen. Aus Europa stammen überwiegend erotische Grafiken sowie die ersten Kondome. Speziell für Berlin wurde das erotische Werk Heinrich Zilles ausgebreitet sowie das Leben Magnus Hirschfelds besonders gewürdigt. In einem Kino laufen nonstop die ersten pornografischen Filme der Welt aus Frankreich, Böhmen und Ungarn.

  • Museum Berggruen
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    Museum Berggruen

    Das Museum Berggruen (auch bekannt unter Sammlung Berggruen) im Berliner Ortsteil Charlottenburg gilt als eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der Kunst der klassischen Moderne, die der Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen in einer „Geste der Versöhnung“ seiner Heimatstadt Berlin zu einem Preis weit unter Wert verkaufte. Vor allem Werke von Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Georges Braque, Paul Klee und Henri Matisse sind hier unter einem Dach vereint. Die Sammlung Berggruen gehört zur Berliner Nationalgalerie. Das Museum ist seit dem 29. August 2011 wegen Umbau geschlossen und wird voraussichtlich im Frühjahr 2013 wiedereröffnet.

  • Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen
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    Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

    Unter der Bezeichnung Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen führt die UNESCO 111 Fundstellen prähistorischer Pfahlbauten in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich und Slowenien als Weltkulturerbe.

    Aufnahme und Verleihung

    Die Fundstellen wurden 2011 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.[1] Die Bewerbung lief unter der Federführung der Schweiz. So fand die offizielle Verleihung am 10. September 2011 im schweizerischen Neuchâtel statt. Alle anderen Fundorte von Pfahlbausiedlungen im Umfeld der Alpen gelten als assoziierte Stationen der 111 direkt aufgenommenen Fundorte. Damit liegt die Gesamtzahl im Welterbe Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen bei etwas über 900 und steigt mit jedem neuen Fund.

  • Bröhan Museum
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    Bröhan Museum

    Das Bröhan-Museum Berlin ist das international ausgerichtete Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939). Es befindet sich in einer spätklassizistischen Infanteriekaserne gegenüber dem Schloss Charlottenburg in der Berliner Schloßstraße im Ortsteil Charlottenburg. Die Bestände gliedern sich in zwei Hauptgebiete: Kunsthandwerk und Bildende Kunst.

    Die Museumskonzeption folgt dem Prinzip der Präsentation von Kunstobjekten als Raumensembles. Die Zeitspanne vom Jugendstil als Wegbereiter der Moderne bis zum Art Déco und Funktionalismus wird durch ausgewählte Beispiele aus Glas, Keramik, Porzellan, Silber und Metall in Kombination mit Möbeln, Teppichen, Beleuchtungskörpern, Grafiken und Gemälden repräsentativ dargestellt. Die Sammlung veranschaulicht die Gleichwertigkeit verschiedener Kunstäußerungen.

    Schwerpunkte der Sammlung sind Arbeiten des französischen und belgischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Déco. Das Bröhan-Museum ist Hort einer außergewöhnlich reichen Porzellansammlung bedeutender Manufakturen (KPM Berlin, Königlich Kopenhagen, Meißen, Nymphenburg, Sèvres etc.) ebenso wie von Metall- und Glasarbeiten der wichtigsten Künstler und Unternehmen dieser Zeit, einschließlich der wegweisenden industriellen Produktion.

  • Käthe-Kollwitz-Museum
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    Käthe-Kollwitz-Museum

    In Deutschland sind drei Käthe-Kollwitz-Museen – in Köln, Berlin und Moritzburg – der 1867 in Königsberg geborenen Künstlerin Käthe Kollwitz gewidmet.

    Das Käthe Kollwitz Museum in Köln beherbergt die größte Sammlung zum Werk der Künstlerin. Das Museum kam zustande, als die in Köln lebenden Enkelinnen von Käthe Kollwitz ihre Sammlung verkaufen wollten, zu der u. a. 60 der wichtigsten grafischen Arbeiten der Künstlerin sowie alle 15 von ihr geschaffenen Bronze-Skulpturen gehörten.

    Die Kreissparkasse Köln erwarb diese im Jahr 1983. Aufgrund dieser Initiative konnte die Sammlung, die zuvor im Wallraf-Richartz-Museum sowie in der Staatsgalerie Stuttgart aufbewahrt wurde, in Köln verbleiben. Am 22. April 1985, dem 40. Todestag der Künstlerin, wurde das Käthe Kollwitz Museum in der oberen Etage einer Einkaufspassage am Kölner Neumarkt eröffnet. In dem Museum, das jährlich etwa 30.000 Besucher zählt, sind etwa 200 Arbeiten der Künstlerin ausgestellt.

  • Museum für Fotografie (Berlin)
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    Museum für Fotografie (Berlin)

    Das Museum für Fotografie ist eine Einrichtung der Staatlichen Museen Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Es befindet sich im ehemaligen Landwehr-Kasino in der Berliner Jebensstraße 2 gegenüber dem Bahnhof Zoologischer Garten im Ortsteil Charlottenburg.

    Das 2004 eröffnete Museum für Fotografie ist eine Abteilung der Kunstbibliothek Berlin und als Ausstellungs-, Forschungs- und Dokumentationszentrum für das Medium Fotografie konzipiert.

    Als Hauptattraktion beherbergt es die Sammlung der Helmut-Newton-Stiftung. Der in Berlin geborene Fotograf hatte die Stiftung Ende 2003 kurz vor seinem Unfalltod selbst noch gegründet und einen Vertrag mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geschlossen. Darin ist festgelegt, dass die Stiftung nach schweizerischem Recht mit Sitz in Zürich das Erdgeschoss sowie das erste Obergeschoss dauerhaft als Ausstellungsfläche zur Nutzung erhält. In wechselnden Ausstellungen soll das fotografische Vermächtnis Newtons gezeigt werden und nach seinem Wunsch eine „lebendige Institution“ werden.

  • Staatsbibliothek zu Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Staatsbibliothek zu Berlin

    Die Staatsbibliothek zu Berlin (früher auch Königlich Preußische Staatsbibliothek oder Königliche Bibliothek) ist eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, einer durch Bundesgesetz errichteten rechtsfähigen Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Die Bibliothek sammelt für den Spitzenbedarf der Forschung wissenschaftlich relevante Literatur aus allen Zeiten, allen Ländern und in allen Sprachen.

    Die Staatsbibliothek zu Berlin ist die größte wissenschaftliche Universalbibliothek im deutschen Sprachraum. Zu den bedeutendsten Unterstützern der Bibliothek gehört die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit Sitz in Bonn.

  • Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin)
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    Museum für Vor- und Frühgeschichte (Berlin)

    Das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der größten überregionalen archäologischen und prähistorischen Sammlungen der Alten Welt. Es befand sich von 1958 bis 27. April 2009 im Langhans-Baus (ehemaliges Schlosstheater) des Schloss Charlottenburg. Seit Oktober 2009 ist die Sammlung im Neuen Museum auf der Museumsinsel zu besichtigen.

    Neben einer ständigen Ausstellung werden regelmäßig Sonderausstellungen gezeigt. Dem Museum angeschlossen ist eine Fachbibliothek zur Vor- und Frühgeschichte mit 50.000 Bänden. Außerdem ist das Museum u. a. Sitz der Kommission zur Erforschung von Sammlungen archäologischer Funde und Unterlagen aus dem nordöstlichen Mitteleuropa und eines Projekts zur Erforschung altägyptischer Kalender.

  • Sammlung Scharf-Gerstenberg
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Sammlung Scharf-Gerstenberg

    Die Sammlung Scharf-Gerstenberg ist ein Kunstmuseum im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Es zeigt seit Juli 2008 Kunst von der französischen Romantik bis zum Surrealismus. Die Sammlung mit Gemälden, Grafiken und Skulpturen aus dem Besitz der „Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg“ ist zunächst leihweise für zehn Jahre in den ehemaligen Räumen des Ägyptischen Museums beheimatet und gehört zur Nationalgalerie Berlin.

  • AlliiertenMuseum
    [ Quelle: Wikipedia ]

    AlliiertenMuseum

    Das AlliiertenMuseum ist ein Museum in Berlin. Es dokumentiert das Engagement und die Rolle der Westalliierten in Deutschland und Berlin in der Zeit von 1945 bis 1994 und deren Beitrag zur Freiheit Berlins. Geöffnet ist es täglich außer mittwochs (ab 1. Januar 2013 außer montags) von 10 bis 18 Uhr.

  • Brücke-Museum Berlin
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    Brücke-Museum Berlin

    Das Brücke-Museum Berlin zählt heute etwa 400 Gemälde und Plastiken und einige Tausend Zeichnungen, Aquarelle und Graphiken von Künstlern der Künstlergruppe Brücke, die am 7. Juni 1905 in Dresden gegründet wurde. Damit ist es die weltweit größte zusammenhängende Sammlung von Werken dieser expressionistischen Künstler.

    Rundgang durch die Ausstellung

    Bei dem Rundgang durch die hellen Räume fallen die Bilder mit ihren kräftigen Farben und den verfremdeten, aber noch erkennbaren Landschaften und Menschen auf. Den Betrachter erwartet eine Fülle an Bildern der expressionistischen Stilrichtung der Brücke-Maler.

  • Ethnologisches Museum
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    Ethnologisches Museum

    Das Ethnologische Museum in Berlin bildet zusammen mit dem Museum für Asiatische Kunst und dem Museum Europäischer Kulturen den Museumskomplex der Museen Dahlem.

    Das Ethnologische Museum ging aus dem 1886 eröffneten Museum für Völkerkunde in der Stresemannstraße hervor, dessen Wurzeln bis ins 17. Jahrhundert zurückreichten. Aufgrund der großen Sammlungsbestände entwickelte sich das Museum in Richtung Dahlem, wo erst ein Depot und dann auch ein Museumsgebäude entstand. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museumsgebäude in der Innenstadt beschädigt und 1961 abgerissen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Sammlung auf Ost- und Westdeutschland aufgeteilt. Zudem waren Teile der Sammlung als Beutekunst in die Sowjetunion gebracht worden. Bereits 1946 wurde in Dahlem wieder die Ausstellungstätigkeit aufgenommen. In West-Berlin zeigte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz Teile der ethnologischen Sammlung neben europäischen Gemälden und Skulpturen ab 1967 dann im neu gebauten Museumskomplex Dahlem. Nach der Wiedervereinigung fanden die in Ost- und West-Berlin gelagerten Teile der Sammlung wieder zusammen, sodass das Ethnologische Museum wieder in großen Teilen über seine bedeutende Sammlung verfügte. In den 1990er Jahren zogen die europäischen Sammlungen aus Dahlem aus, sodass das Ethnologische Museum sich dort breiter präsentieren konnte. Seit dem Jahr 2000 ist der Umzug des Ethnologischen Museums in das Humboldtforum im wieder zu errichtenden Berliner Stadtschloss angedacht.

  • Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz
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    Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz

    Das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (bpk) ist eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Bildarchiv ist im Otto Nagel-Haus am Märkischen Ufer in Berlin untergebracht und bietet nach eigenen Angaben 12 Millionen Fotos, Karikaturen und Zeichnungen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Geschichte an.

    Organisatorisch ist das Bildarchiv eine Abteilung der Staatsbibliothek zu Berlin.

  • Museum für Asiatische Kunst (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Museum für Asiatische Kunst (Berlin)

    Das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin wurde am 4. Dezember 2006 aus dem Museum für Indische Kunst und dem Museum für Ostasiatische Kunst gebildet. Es gehört zu den Staatlichen Museen zu Berlin, die von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz getragen werden. Standort des Museums ist das Museumszentrum Berlin-Dahlem. Direktor ist seit Anfang 2010 Prof. Dr. Klaas Ruitenbeek.

    Die Sammlungen sind weiterhin als Kunstsammlung Süd-, Südost- und Zentralasien (ehemals Museum für Indische Kunst) und Ostasiatische Kunstsammlung (ehemals Museum für Ostasiatische Kunst) getrennt ausgestellt.

  • Museum Europäischer Kulturen
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    Museum Europäischer Kulturen

    Das Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz ging im Jahr 1999 aus einer Vereinigung des Berliner Museums für Volkskunde mit der Sammlung der „Abteilung Europa“ des damaligen Berliner Museums für Völkerkunde hervor. Es beschäftigt sich mit den Lebenswelten in Europa und Deutschland, vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

    Zusammen mit dem Ethnologischen Museum sowie dem Museum für Asiatische Kunst befindet sich das Museum heute in dem nach dem Architekten benannten Bruno Paul-Bau in der Arnimallee in Berlin-Dahlem. Dort belegt es mit seinen Ausstellungsräumen das älteste Gebäude des Museumsquartiers Dahlem.

  • Hotel Excelsior
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Hotel Excelsior

    Das Hotel Excelsior war ein Hotel in Berlin in der Königgrätzer Straße (heute Stresemannstraße) gegenüber dem Haupteingang des Anhalter Bahnhofes. Es wurde 1905 bis 1908 nach den Plänen des Architekten Otto Rehnig sen. erbaut, der auch die Pläne für das nahegelegene, bis heute in Resten erhaltene kaiserliche Nobel-Hotel Esplanade am Potsdamer Platz lieferte. Am 2. April 1908 fand die Eröffnung des Hotels mit ungefähr 200 Zimmern statt. Bereits vier Jahre später wurde das Hotel auf fast die doppelte Anzahl von Zimmern erweitert. Im Unterschied zu dem luxuriösen Hotel Esplanade war das Excelsior, in Bahnhofsnähe gelegen, als Hotel für Geschäftsreisende konzipiert. Zur Verbindung zwischen der Bahnhofshalle und der Hotelhalle wurde eigens ein Fußgängertunnel errichtet. Eigentümer war ab 1919 Curt Elschner, der seine Karriere als Kellner in Leipzig begonnen hatte.

    In den Zwanzigerjahren fand unter dem neuen Eigentümer eine durchgreifende Modernisierung und nochmalige Vergrößerung statt, bei der unter anderem die Kohleheizung durch eine Gasheizung ersetzt wurde.

    Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges floh Elschner aus Deutschland. Kurz darauf wurde das Hotel Excelsior von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt, einer Vorfeldorganisation der NSDAP übernommen. 1945 wurde das Excelsior infolge Bombenangriffen schwer beschädigt und nach Kriegsende geplündert. Um 1954 wurde die Ruine abgerissen, sechs Jahre vor dem benachbarten Anhalter Bahnhof. Der Fußgängertunnel wurde Mitte der 1980er Jahre abgerissen.

  • Schloss Köpenick
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Schloss Köpenick

    Das Schloss Köpenick ist ein Schloss im Zentrum des Berliner Ortsteils Köpenick.

    Das Schloss liegt in der Nähe der Mündung der Dahme in die Spree auf einer Insel in der Dahme unweit des Köpenicker Altstadtkerns mit seinem Rathaus. Die Insel ist durch eine Brücke über den Schlossgraben mit dem Festland verbunden. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Lange Brücke, die als Dahme-Überquerung die Köpenicker Altstadt sowie auch die Schlossinsel und das Schloss mit den westlich bzw. nordwestlich gelegenen neueren Stadtvierteln und der Stadtmitte von Berlin verbindet.

  • Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße
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    Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße

    Die Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße im Haus 1 der ehemaligen Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, Stasi) ist eine Forschungs- und Gedenkstätte zum politischen System der DDR, vor allem jedoch der des Ministeriums selbst. Die Ausstellung umfasst die Amts- und Arbeitsräume des ehemaligen Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke. Träger ist der Verein Antistalinistische Aktion Berlin-Normannenstraße e. V. (ASTAK), der im Sommer 1990 von Bürgerrechtlern in Berlin gegründet wurde. Sein Ziel ist die Förderung des Aufbaus der Gedenkstätte als Zentrum zur Sammlung, Bewahrung, Dokumentation, Aufarbeitung und Ausstellung von Sachzeugnissen sowie themenbezogener Forschungsarbeit zur DDR. Leiter der Forschungs- und Gedenkstätte ist Jörg Drieselmann.

    Das sogenannte Haus 1 mit den Büros der Führung wurde renoviert und im Januar 2012 erneut der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

  • Amerika-Gedenkbibliothek
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Amerika-Gedenkbibliothek

    Die Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) ist eine der größten Bibliotheken Berlins. Sie ist ein Geschenk der USA an die Berliner nach der überstandenen Blockade (1948/1949) durch die Sowjetunion. Die Bibliothek wurde von amerikanischen und deutschen Architekten, wie Fritz Bornemann und Willy Kreuer, konzipiert. Als Symbol für Bildungs- und Meinungsfreiheit wurde die Bibliothek 1954 eröffnet. Sie ist heute Bestandteil der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB).

  • Jerusalemkirche (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Jerusalemkirche (Berlin)

    Die Jersualemkirche ist eine der ehemals ältesten Kirchen in der Berliner Friedrichstadt und ein aktueller Veranstaltungsort im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte.

    Die Jerusalemkirche als Veranstaltungsort

    Nach dem Zusammenschluss der evangelischen Gemeinde Jerusalem mit vier weiteren Kirchengemeinden im Jahr 2001 fanden kaum noch Gottesdienste in der Jerusalemkirche statt. 2007 wurde die Jerusalemkirche von der Umweltforum Berlin Auferstehungskirche GmbH zum Veranstaltungsort umgebaut. Als besonderer Ort finden in ihren Räumen Tagungen, Kongresse und andere Veranstaltungen statt und erfüllen das Gotteshaus mit neuem Leben.

  • Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
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    Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

    Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (auch: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, umgangssprachlich kurz Gedächtniskirche und im Berliner Volksmund „Hohler Zahn“ genannt) steht auf dem Breitscheidplatz zwischen dem Kurfürstendamm, der Tauentzienstraße und der Budapester Straße im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Der nicht zerstörte alte Teil der Kirche ist heute ein Museum und Kriegsmahnmal.

  • Schloss Monbijou
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    Schloss Monbijou

    Das Schloss Monbijou war ein Schloss in Berlin am nördlichen Ufer der Spree. Es lag gegenüber dem heutigen Bode-Museum in Sichtweite zum Stadt- und Residenzschloss der Hohenzollern. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde es 1959 vollständig abgerissen.

    An dieser Stelle, am einstigen Spandauer Heerweg (heute Oranienburger Straße), damals noch vor den Mauern Berlins, befand sich im Mittelalter ein kurfürstliches Vorwerk mit einer Meierei. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Gebiet verwüstet.

    1649 befahl Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (der Große Kurfürst), das Gelände wieder zu kultivieren und schenkte es seiner ersten Frau Louise Henriette von Oranien. Die ließ mit großem Engagement ein Mustergut mit Landwirtschaft und Milchwirtschaft nach holländischem Vorbild einrichten. Hier wuchsen als Zierpflanzen und Kuriositäten die ersten Kartoffeln in der Mark Brandenburg. Nach Henriettes Tod 1667 ging das Vorwerk in den Besitz der zweiten Frau des Kurfürsten über, Dorothea Sophie von Brandenburg. Nun wurde ein Garten mit einem kleinen Sommerhaus angelegt, die Keimzelle von Schloss und Schlosspark. Friedrich I., nach dem Tod seines Vaters 1688 Kurfürst von Brandenburg und seit 1701 König in Preußen, beschloss, die Anlage erweitern zu lassen. Graf von Wartenberg, sein leitender Minister und Günstling trat als Bauherr für ein „Lust-Haus“ auf, ein kleines Schloss von nur 400 m² Grundfläche, das von Hofbaumeister Eosander von Göthe zwischen 1703 und 1706 im Stil des Spätbarock errichtet wurde. Friedrich I. überließ es der Gräfin von Wartenberg, seiner Mätresse. Ihr Mann allerdings fiel 1710 beim Kronprinzen in Ungnade und wurde vom König entlassen.

  • Europa-Center
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    Europa-Center

    Das Europa-Center ist ein Gebäudekomplex mit einem markanten Hochhaus am Breitscheidplatz im Berliner Ortsteil Charlottenburg. In den 1960er Jahren wurde es neben der Gedächtniskirche zum Wahrzeichen West-Berlins. Es steht unter Denkmalschutz.

    Die Vorgeschichte

    Auf dem Gelände des heutigen Europa-Centers im „Neuen Westen“ Berlins befand sich seit 1916 das „Romanische Café“ – ein Treffpunkt u. a. von Schriftstellern, Malern und Theaterleuten. Nach einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg am 21. November 1943 lag das Haus in Trümmern. Fast zwei Jahrzehnte lang wurde das Grundstück nur provisorisch genutzt: Catcher, Zirkusleute und Missionare wechselten sich ab in behelfsmäßigen Bauten, dazu kamen Imbissbuden und vorübergehend ein Kino mit sogenannten „Sittenfilmen“ (erotische Unterhaltungsfilme). Eine Lokalzeitung sah in dem Gelände einen „Schandfleck auf Berlins Visitenkarte“.

  • Hallertau
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Hallertau

    Die Hallertau, Holledau oder Hollerdau ist ein fast zentral in Bayern gelegenes Hopfenanbaugebiet, das grob von den Städten Ingolstadt, Kelheim, Landshut, Moosburg, Freising und Schrobenhausen abgegrenzt wird.

    Geschichte

    Der Hopfenanbau in der Region ist seit dem 8. Jahrhundert belegt. Die Orte Geisenfeld und Gründl bei Nandlstadt beanspruchen beide, das Ursprungsgebiet des Anbaus zu sein. Im Jahre 736 sollen kriegsgefangene Wenden – ein slawischer Volksstamm – auf Geisenfelder Boden den ersten Hallertauer Hopfengarten angelegt haben. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war die Region um Spalt bei Nürnberg das Hauptanbaugebiet in der Region. Erst nach der Bauernbefreiung waren ab 1848 die Voraussetzung für eine Produktionssteigerung in der Hallertau erfüllt; so stieg der Ertrag von 1.500 Zentner 1815 auf über 75.000 Zentner 1865. Seit 1912 ist die Hallertau das größte Anbaugebiet in Deutschland.

  • Mehringplatz
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    Mehringplatz

    Der Mehringplatz liegt im nordwestlichen Teil des Berliner Ortsteils Kreuzberg und ist einer von drei bedeutenden Plätzen, die bei der Stadterweiterung Alt-Berlins um 1730 angelegt wurden. Er bildet den südlichen Endpunkt der Friedrichstraße. Sein Kennzeichen ist ein Brunnen mit der 1843 errichteten Friedenssäule. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz vollständig zerstört und danach mit veränderter Straßenführung und neuer Bebauung wieder hergestellt. Das Neubaugebiet um den Platz gilt heute als sozialer Brennpunkt und Präventionsgebiet. Der Mehringplatz ist nicht zu verwechseln mit dem Franz-Mehring-Platz im Ortsteil Friedrichshain, der im Jahr 1972 seinen heutigen Namen erhielt.[1] Diese Namensdoppelung im seit 2001 vereinigten Bezirk erklärt sich aus der Teilung Berlins bis 1990.

  • AquaDom
    [ Quelle: Wikipedia ]

    AquaDom

    Der AquaDom in Berlin ist das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt und liegt im CityQuartier DomAquarée in Berlin-Mitte.

    Es besteht aus einem Acrylglasbehälter von 16 Meter Höhe und 11,5 Meter Durchmesser. Insgesamt ist die Konstruktion 25 Meter hoch. In der Mitte des Zylinders können Besucher in einem Aufzug durch das Innere des Aquariums hindurchfahren. In dem Aquarium leben rund 1200 Fische aus rund 95 Arten in einer Million Liter Salzwasser. Zugleich ist der AquaDom Ausgang für das Sea Life Berlin.

    Der AquaDom wurde nach mehrjähriger Bauzeit im Dezember 2003 eröffnet. Generalunternehmer war eine Kooperation der Unternehmen ICM und Müller-Altvatter. E. Sander lieferte die Anlagentechnik, Reynolds Polymer das Acrylglas und das Unternehmen Hydro Sight Teile der Projektüberwachung und der an die Bauphase anschließenden Wartung. Die Kosten beliefen sich auf 12,8 Millionen Euro.

    Der AquaDom befindet sich – wie das DomAquarée insgesamt – im Eigentum von Union Investment Real Estate.

  • Schönhausen Palace
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    Schönhausen Palace

    Schloss Schönhausen ist ein Barockschloss im Ortsteil Niederschönhausen des Berliner Bezirks Pankow. Das Schloss gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und ist von einem Park umgeben, durch den die Panke fließt. Schloss Schönhausen ist seit dem 19. Dezember 2009 zur musealen Nutzung für den regulären Besucherverkehr geöffnet.

  • Berliner Mauer
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    Berliner Mauer

    Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands mehr als 28 Jahre lang ein Grenzbefestigungssystem, das alle drei Westsektoren Berlins umschloss und diese von dem Ostteil der Stadt sowie der umgebenden Deutschen Demokratischen Republik (DDR) hermetisch abriegelte. Auf Weisung der DDR-Regierung errichtet, ergänzte sie ab 1961 die 1378 Kilometer lange innerdeutsche Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, die bereits mehr als neun Jahre vorher „befestigt“ worden war, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen. In der DDR wurde sie als „befestigte Staatsgrenze“ oder (propagandistisch) als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet (von Horst Sindermann geprägt). Hauptzweck war die Verhinderung der Flucht aus der DDR durch deren Einwohner, die dort als „ungesetzlicher Grenzübertritt“ (Republikflucht) unter Strafe stand.

    Die Berliner Mauer war Bestandteil und zugleich markantes Symbol des Konflikts im Kalten Krieg zwischen den Westmächten unter Führung der Vereinigten Staaten und dem Ostblock unter Führung der Sowjetunion. Vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 trennte sie innerhalb der durch die Nachkriegsordnung der alliierten Siegermächte entstandenen Viersektorenstadt das Stadtgebiet von Groß-Berlin in zwei Teile: Berlin (West) und Ost-Berlin („Berlin, Hauptstadt der DDR“).

    Da die Mauer auch in dem ganzen West-Berlin umgebenden Gebiet der DDR errichtet wurde, war der Westteil der Stadt fortan eine von Mauern umgebene westliche Insel, auch „Schaufenster der freien Welt“ genannt.

  • Deutsche Fachwerkstraße
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    Deutsche Fachwerkstraße

    Die im Jahr 1990 ins Leben gerufene Deutsche Fachwerkstraße ist eine Ferienstraße und erstreckt sich von der Elbmündung im Norden bis zum Bodensee im Süden. Sie führt zu Städten und Gemeinden mit bemerkenswerten Fachwerkbauten und weist derzeit sieben Teilstrecken aus, die die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg berühren. Die gesamte Streckenlänge beträgt knapp 3000 Kilometer.

    Geschichte

    Die Muttergesellschaft der Deutschen Fachwerkstraße, die ARGE Deutsche Fachwerkstädte e.V., wurde 1975 gegründet. Ihr Ziel ist es, das kulturelle Erbe einer großen Vielfalt von unterschiedlichen Stilarten deutschen Fachwerks zu erhalten. Um dieses Wissen dem kulturell interessierten Reisenden zugängig zu machen, wurde 1990 die Deutsche Fachwerkstraße ins Leben gerufen. Inzwischen haben sich 97 Fachwerkstädte unter dem Motto „Fachwerk verbindet“ zusammengeschlossen.

  • OberbaumbrückeBerlin
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    OberbaumbrückeBerlin

    Die Oberbaumbrücke in Berlin verbindet als Teil des Innenstadtrings die Ortsteile Kreuzberg und Friedrichshain über die Spree und liegt zwischen der Elsenbrücke und der Schillingbrücke. Sie ist das Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.

  • Zitadelle Spandau
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    Zitadelle Spandau

    Die Zitadelle Spandau ist eine der bedeutendsten und besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa. Sie befindet sich im Berliner Ortsteil Haselhorst und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Bezirks Spandau. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer. Neben der Zitadelle befinden sich in Spandau noch weitere zur Stadtbefestigung gehörende Bauwerke wie das erst 1886 erbaute Fort Hahneberg im Ortsteil Staaken, die Burgwallschanze und Reste der Teltower Brückschanze am Schanzenwald/Elsgraben.

    Architekt der Zitadelle war der Italiener Francesco Chiaramella de Gandino, der 1578 durch Rochus Graf zu Lynar – gleichfalls aus Italien stammend – abgelöst wurde. Bautechnisch entsprach die Zitadelle der damaligen Idealvorstellung. Die symmetrisch aufgebaute Festung besitzt vier Bastionen, die durch Kurtinen verbunden sind. Das Kurtinen-Viereck besitzt eine Kantenlänge von 208 × 195 Metern. Durch die Anordnung der Bastionen gab es keine toten Winkel, in denen sich Angreifer hätten verstecken können.

  • Berliner Stadtschloss
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    Berliner Stadtschloss

    Das Berliner Schloss, seit einiger Zeit auch Berliner Stadtschloss genannt, war die Hauptresidenz (Winterresidenz) der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg, später der Könige in bzw. von Preußen und der Deutschen Kaiser. Es stand auf der Spreeinsel im heutigen Berliner Ortsteil Mitte.

    Nach der Novemberrevolution von 1918 fungierte das Schloss als Museum und wurde durch zahlreiche andere Mieter, unter anderem die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft und die Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, genutzt. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es zunächst für Ausstellungen weitergenutzt. 1950 entschied der Generalsekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, das Stadtschloss zu Gunsten eines Demonstrationsplatzes zu sprengen und abzutragen. Diese Arbeiten fanden zwischen dem 7. September und dem 30. Dezember 1950 statt. Von 1973 bis 1976 wurde auf dem Gelände des Berliner Schlosses der Palast der Republik erbaut, der von 2006 bis 2008 abgerissen wurde.

  • Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz
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    Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz

    Das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz ist ein 125 Meter hohes Hotelgebäude am Alexanderplatz im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Es ist das höchste Gebäude und das elfthöchste Bauwerk Berlins. Deutschlandweit belegt es zurzeit – gemessen an seiner strukturellen Gebäudehöhe – Platz 30. Im ehemaligen Restaurant Panorama International in der 37. Etage befand sich lange Zeit ein Casino – das höchste Europas. Auf dem Dach befindet sich eine öffentlich zugängliche Aussichtsterrasse mit Blick nach Süden (Richtung Fernsehturm).

  • Siedlungen der Berliner Moderne
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    Siedlungen der Berliner Moderne

    Die Siedlungen der Berliner Moderne sind designiertes UNESCO-Weltkulturerbe. Der Besitz besteht aus sechs Wohnsiedlungen die von der innovativen Wohnungspolitik zeugen, die von 1910 bis 1933, besonders während der Weimarer Republik, als die Stadt Berlin sozial, politisch und kulturell besonders progressiv war, zu finden war. Das Gelände ist ein herausragendes Beispiel der Gebäudereform-Bewegung die mit neuen Ansätzen zu Stadtplanung, Architektur und Gartendesign zu besseren Wohn- und Lebensbedingungen für Menschen niedriger Einkommen beitrug. Die Siedlungen bieten auch ausgezeichnete Beispiele neuer urbaner und architektonischer Typologien mit frischen Designlösungen ebenso wie technischen und ästhetischen Innovationen. Bruno Taut, Martin Wagner und Walter Gropius waren unter den führenden Architekten dieser Projekte, die gewaltigen Einfluss auf die Entwicklung des Wohnungsbaus in der ganzen Welt ausübten.

  • UNESCO-Weltkulturerbe Museumsinsel Berlin
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    UNESCO-Weltkulturerbe Museumsinsel Berlin

    Das Museum als soziale Einrichtung hat seine Ursprünge im Zeitalter der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Die fünf Museen auf der Museumsinsel in Berlin, erbaut zwischen 1824 und 1930 stellen die Realisierung eines visionären Projektes dar und zeigen zugleich die Entwicklung der Museumsarchitektur im Lauf des 20. Jahrhunderts. Jedes Museum wurde so gestaltet, dass es eine organische Verbindung zu der darin vorgestellten Kunst hat. Die Bedeutung der in den Museen zusammengetragenen Sammlungen - welche die Entwicklung der Zivilisation durch die Zeit nachzeichnet - wird von der urbanen und architektonischen Qualität der Gebäude noch verstärkt.

  • Späth-Arboretum
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    Späth-Arboretum

    Das Späth-Arboretum ist ein 3,5 Hektar großes Arboretum in Berlin-Baumschulenweg, das der Humboldt-Universität zu Berlin für Lehre, Forschung und Öffentlichkeitsarbeit dient. Es ist in den Sommermonaten an einigen Wochentagen für die Allgemeinheit geöffnet.

    Geschichte

    Der Baumschulbesitzer Franz Späth vergrößerte 1879 den Garten seines Hauses zu einem Arboretum, das nach Plänen des Berliner Stadtgartendirektors Johann Heinrich Gustav Meyer im englischen Gartenstil angelegt wurde. 1930 wurde der Baumbestand erstmals in einer Übersicht erfasst. Nach dem Tod Späths 1947 wurde das Arboretum in Volkseigentum überführt. 1961 wurde das Arboretum dem 1960 gegründeten Institut für Spezielle Botanik der Humboldt-Universität angegliedert. 1995 ordnete es die Universität dem Institut für Biologie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät I zu. Die International Dendrology Society verlieh dem Späth-Arboretum 1998 als einzigem Arboretum Deutschlands die Ehrenplakette, um seine Besonderheit und Erhaltenswürdigkeit zu dokumentieren.

    Das Arboretum liegt in dem ehemaligen Sumpf- und Heideland der Königsheide, die ein Relikt der früher ausgedehnten Waldgebiete der Köllnischen Heide südlich der Spree bildet. Ein Teich im Arboretum zeugt von dem alten Wasserlauf des Heidekampgrabens.

  • Schloss Bellevue
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    Schloss Bellevue

    Schloss Bellevue [bɛlˈvy] (wörtlich: Schönblick) im Berliner Ortsteil Tiergarten ist der erste Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten. Es liegt im Zentrum der deutschen Hauptstadt am Nordrand des Großen Tiergartens direkt am Spreeufer, unweit der Siegessäule, des Reichstagsgebäudes und des Brandenburger Tors.

    Das Schloss wurde im Auftrag des jüngsten Bruders von Friedrich II., Ferdinand von Preußen, nach Plänen von Michael Philipp Boumann von 1785 bis 1786 errichtet. Zu den zahlreichen früheren Grundstücksbesitzern hatte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff gehört, der sich 1746 etwa südlich des heutigen Schlosses ein Sommerwohnhaus errichtet hatte. Boumann musste ein schon vorhandenes Gebäude, eine zum Wohnhaus umgebaute Lederfabrik am Spreeufer, in den Neubau als rechten Flügel einbeziehen.

    Das Schloss entstand als eine Dreiflügelanlage, bestehend aus dem langgestreckten, zweieinhalbgeschossigen Hauptbau und den beiden zweigeschossigen Seitenflügeln (links Damenflügel, rechts Spreeflügel) im frühklassizistischen Stil. Die insgesamt 19 Fensterachsen des mittleren Flügels gliedert ein dreiachsiger Mittelrisalit mit einem figurenbekrönten Dreiecksgiebel, der auf vier Pilastern im korinthischen Stil ruht.

  • Alte Nationalgalerie
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    Alte Nationalgalerie

    Die Alte Nationalgalerie ist ein Kunstmuseum in Berlin. Das zwischen 1867 und 1876 erbaute Gebäude gehört zum Ensemble der Museumsinsel, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. In der Alten Nationalgalerie werden Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne ausgestellt, die zur Sammlung der Nationalgalerie Berlin gehören.

    Vorgeschichte

    Die ersten Ideen eine Nationalgalerie einzurichten entstanden um das Jahr 1815 und verstärkten sich in den 1830er-Jahren. Sie beinhalteten jedoch kein eigenes Gebäude. 1841 kamen die ersten konkreten Pläne auf, die Nationalgalerie einzurichten, wurden in der Folge jedoch nicht verwirklicht. In diesem Jahr gab es auch einen Plan durch Friedrich August Stüler, der nördlich des Alten Museums einen Tempelbau vorsah. Er geriet jedoch nicht über die Vorstufe hinaus und wurde nicht weiter konkretisiert.

    1861 nahm Wilhelm I. von Preußen das Erbe von 262 Gemälden deutscher und ausländischer Künstler des Bankiers Joachim Heinrich Wilhelm Wagener an. Diese Schenkung bildete den Grundstock der heutigen Sammlung und war als Grundlage der Nationalgalerie vorgesehen. Sie wurde bis 1876 als Wagenersche und Nationalgalerie in den Räumen der Akademie der Künste Unter den Linden gezeigt.

  • Altes Stadthaus (Berlin)
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    Altes Stadthaus (Berlin)

    Das anfangs als Neues Stadthaus bezeichnete Alte Stadthaus am Molkenmarkt in Berlin ist ein Verwaltungsgebäude, das die damalige Stadtregierung in den Jahren 1902 bis 1911 nach Entwürfen des Stadtbaurats Ludwig Hoffmann für sieben Millionen Goldmark errichten ließ.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte der Ministerrat der DDR hier seinen Sitz, während ein benachbartes Gebäude die Funktion des Stadthauses und die Bezeichnung „Neues Stadthaus“ übernahm. Das ursprüngliche „neue“ Stadthaus zwischen Jüden-, Kloster-, Parochial- und Stralauer Straße hieß dagegen zur Unterscheidung von nun an „Altes Stadthaus“, so dass in der Literatur immer wieder Verwechslungen der Bauwerke zu finden sind.

    Mitte der 1990er Jahre begann eine umfassende Renovierung des Stadthauses, das heute die Berliner Senatsinnenverwaltung beherbergt.

  • Berliner Ensemble
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    Berliner Ensemble

    Das Berliner Ensemble (abgekürzt: BE) stellt eine der bekanntesten Bühnen der deutschen Hauptstadt dar. Es wurde berühmt durch Aufführungen der Werke seines Gründers Bertolt Brecht und gilt als eine der führenden deutschsprachigen Bühnen. Seit 1954 ist das Theater am Schiffbauerdamm in der Friedrich-Wilhelm-Stadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) die Spielstätte des Berliner Ensembles.

  • Staatsrat der DDR
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    Staatsrat der DDR

    Der Staatsrat der DDR war ab 1960 das kollektive Staatsoberhaupt der Deutschen Demokratischen Republik.

    Sitz des Staatsrates

    Der Staatsrat hatte nach seiner Gründung 1960 seinen Sitz zunächst im Schloss Schönhausen, wo zuvor schon Wilhelm Pieck als Präsident der DDR residiert hatte. 1964 zog er ins eigens hierfür erbaute Staatsratsgebäude am Marx-Engels-Platz 1 (seit 1994 wieder Schloßplatz) in Berlin-Mitte, wo er bis er zu seiner Auflösung verblieb.

  • Sophienkirche (Berlin)
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    Sophienkirche (Berlin)

    Die Sophienkirche ist eine evangelische Kirche in der Spandauer Vorstadt des Berliner Ortsteils Mitte. Die Sophiengemeinde gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Die Kirche ist von einem seit langer Zeit nicht mehr genutzten Kirchhof umgeben, der unmittelbar nordwestlich an die Hackeschen Höfe grenzt.

  • St. Hedwigs-Kathedrale
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    St. Hedwigs-Kathedrale

    Die St. Hedwigs-Kathedrale ist seit der Gründung des Bistums Berlin im Jahr 1930 die katholische Bischofskirche in der Friedrichstadt im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks, zugleich Pfarrkirche der Domgemeinde. Sie trägt bereits seit 1927 den Titel einer Basilica minor und ist der wichtigste katholische Sakralbau der Stadt.

    Baugestalt

    In der Baugestalt als runder Zentralbau orientierte sich die Kirche am Pantheon in Rom und wurde so repräsentativer Bestandteil des königlichen Forum Fridericianum. Die entscheidenden Pläne lieferte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die Bauzeit erstreckte sich von 1747 bis 1773. Der zunächst nur vorläufig fertiggestellte Bau wurde erst im 19. Jahrhundert von Max Hasak in Anlehnung an die ursprünglichen Ideen zum Abschluss gebracht (1868–1887).

    Der Innenraum in seiner heutigen Gestalt ist vom nüchternen Raumideal der 1950er Jahre geprägt. Zum kühlen Gesamteindruck trägt die Ausführung des Geländers in Glas entlang der Öffnung zur Unterkirche erheblich bei. Markant ist der vertikale Aufbau des als Fundament dienenden Altars der Unterkirche mit dem Tabernakel, auf dem – in die Oberkirche ragend – der Hauptaltar ruht. In die Altarsäule, die die beiden Altäre verbindet, ist eine Petrus-Plastik eingesetzt, ein Geschenk Papst Johannes Pauls II. anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bistums im Jahr 1980. Dem Betrachter präsentiert sich der Vertikalaufbau der Altargestaltung durch die halboffene Krypta als Einheit und Verbindung von Unter- und Oberkirche.

    Die Krypta ist der Märtyrer-Confessio frühchristlicher Basiliken nachgebildet und dient – neben der Funktion als Unterkirche mit Taufkapelle, Beichtstühlen und der Grablege der Berliner Bischöfe – auch dem Gedächtnis der katholischen Märtyrer Berlins in der Zeit des Nationalsozialismus. Dort befinden sich das Grab des 1943 auf dem Transport in das Konzentrationslager Dachau gestorbenen Dompropstes Bernhard Lichtenberg (Seligsprechung im Jahr 1996) und eine Gedenktafel für Petro Werhun, der als Seelsorger unter den Ukrainern wirkte und 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht nach Sibirien deportiert wurde (2001 seliggesprochen).

  • Rotes Rathaus
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    Rotes Rathaus

    Das Rote Rathaus ist ein Gebäude an der Rathausstraße (bis 1951: Königstraße) in der historischen Mitte Berlins im Ortsteil Mitte. Als Berliner Rathaus war es einst der Sitz des Berliner Magistrats und ist heute Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters. Die Bezeichnung Rotes Rathaus stammt von der roten Klinkerfassade.

  • Reichsluftfahrtministerium
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    Reichsluftfahrtministerium

    Das Reichsluftfahrtministerium (RLM) war ein neu gegründetes Ministerium im Dritten Reich. Für dieses Ministerium wurde 1935 ein monumentales Bürogebäude in Berlin errichtet, das seit 1992 Detlev-Rohwedder-Haus heißt und heute Sitz des Bundesministeriums der Finanzen ist.

    Der Reichskommissar für die Luftfahrt

    Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 war es eines ihrer Ziele, durch eine Politik der Aufrüstung die durch den Versailler Vertrag auferlegten Schranken zu brechen und das militärische Fundament für die Aggression zur Eroberung von sogenanntem „Lebensraum im Osten“ zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Gründung einer Luftwaffe als neuer Teilstreitkraft der Reichswehr geplant. Am 2. Februar 1933 wurde die Verordnung über den Reichskommissar für die Luftfahrt erlassen; sie bestellte einen Reichskommissar für die Luftfahrt.[1] Dieser Kommissar fungierte auch für die Planung und Entwicklung der Luftfahrt und war dem Reichskanzler unmittelbar unterstellt. Hierzu erhielt er seitens des Reichsverkehrsministeriums und des Reichsministerium des Innern alle die zivile Luftfahrt und den Luftschutz betreffenden Vollmachten. Zum Reichskommissar bestimmte Hitler den Jagdflieger des Ersten Weltkriegs, NSDAP-Politiker und preußischen Innenminister Hermann Göring. Dieser hatte durch die Gründung des Deutschen Luftsportverbands bereits einen ersten Schritt zur Gleichschaltung der Luftsportorganisationen getan.

  • Palast der Republik
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    Palast der Republik

    Der Palast der Republik war ein Gebäude am Schloßplatz (von 1951 bis 1994 Marx-Engels-Platz) auf der Spreeinsel im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Er wurde zwischen 1973 und 1976 nach Plänen von Heinz Graffunder u. a. auf einem 15.300 m² großen Teil des Geländes des ehemaligen Berliner Stadtschlosses gegenüber dem Außenministerium der DDR in Nachbarschaft zum Berliner Dom und zum Staatsratsgebäude errichtet. Er war Sitz der Volkskammer, des Parlamentes der DDR, und beherbergte eine große Zahl von Veranstaltungsräumen eines öffentlichen Kulturhauses. In dieser Doppelnutzung sollte und konnte er als ein Symbol dieses Staates gelten. Ab 1990 war das Gebäude wegen der Gesundheitsgefährdung durch die Emission krebserregender Asbestfasern aus dem zu Brandschutzzwecken in großem Umfang verbauten Spritzasbest geschlossen. Von 1998 bis 2003 wurden die Asbesteinbauten entfernt, die politisch umstrittene Frage von Weiternutzung oder Abriss blieb dabei zunächst offen. Nach einem entsprechenden Beschluss des Deutschen Bundestags von 2003 wurde das Bauwerk von Anfang Februar 2006 bis Anfang Dezember 2008 schrittweise abgerissen.

  • Nikolaikirche (Berlin)
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    Nikolaikirche (Berlin)

    Die Nikolaikirche ist die älteste Kirche Berlins und steht unter Denkmalschutz. Sie befindet sich im Ortsteil Mitte im Nikolaiviertel zwischen Spandauer Straße, Rathausstraße, Spree und Mühlendamm. Die Nikolaikirche ist heute ein zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehörendes Museum, in dem auch regelmäßig Konzerte stattfinden.

  • American Church in Berlin
    [ Quelle: Wikipedia ]

    American Church in Berlin

  • Gethsemanekirche (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Gethsemanekirche (Berlin)

    Die evangelische Gethsemanekirche ist die bekannteste Kirche im Berliner Bezirk Pankow und liegt im Helmholtzkiez des Ortsteils Prenzlauer Berg. Sie wurde 1891–93 nach Plänen von August Orth erbaut und verdankt ihre Bedeutung nicht zuletzt ihrer Rolle während der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989. Sie ist heute eine von drei von der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte genutzten Kirchen sowie eine von vier Predigtstätten.

    Baugeschichte

    Das rasante Wachstum Berlins Ende des 19. Jahrhunderts erzeugte großen Bedarf nach immer neuen öffentlichen Einrichtungen für die neu anzusiedelnde Bevölkerung. Im wenig wohlhabenden Norden Berlins, von einfachen, dicht gebauten Wohnhäusern („Mietskasernen“) geprägt, bildeten die Gotteshäuser neuer Kirchengemeinden neben den zahlreich entstehenden Schulen, die einzigen städtebaulichen Dominanten. Die Gethsemanekirche erhielt, wie auch andere evangelische Kirchen, einen repräsentativen Standort auf einem Quartiersplatz, während viele Kirchen, erst recht die katholischen Kirchen mit gewöhnlichen Wohnhausgrundstücken vorliebnehmen mussten.

    Zu den größten Grundeigentümern im Norden Berlins gehörte damals Wilhelm Griebenow, der bereits 1823 das große Teile des heutigen Ortsteils umfassende Königliche Vorwerk vor dem Schönhauser Tor erworben und durch Parzellierung und Verkauf des Geländes ein beachtliches Vermögen erwirtschaftet hatte. Seine Witwe Caroline schenkte der Gemeinde das Grundstück an der Stargarder Straße und ermöglichte damit den Bau der Gethsemanekirche. Am 20. März 1891 fand die feierliche Grundsteinlegung statt und schon zwei Jahre später, am 26. Februar 1893, konnte die Kirche eingeweiht werden. Die neue Kirchengemeinde war eine Tochtergründung der Zionsgemeinde, deren Kirche 1866–73 ebenfalls von August Orth erbaut worden war. Den Namen Gethsemane bestimmte der zur Weihe anwesende Kaiser Wilhelm II.

  • Wasserturm Prenzlauer Berg
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    Wasserturm Prenzlauer Berg

    Der Wasserturm Prenzlauer Berg ist der älteste Berliner Wasserturm, fertiggestellt 1877 und in Betrieb bis 1952. Er steht zwischen Knaackstraße und Belforter Straße im Kollwitzkiez des Ortsteils Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) von Berlin und diente nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren zur Versorgung des rasch wachsenden einstigen Arbeiterbezirks. Unterhalb des Wasserbehälters befanden sich die Wohnungen der Maschinenarbeiter des Turms; diese Wohnungen im Wahrzeichen des Prenzlauer Berges sind auch heute noch bewohnt und sehr begehrt. Als Symbol war er Bestandteil der beiden Bezirkswappen von 1920 bis 1987 und 1987 bis 1992.

    Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten diente das zum Wasserturm gehörende Maschinenhaus I der SA im Frühjahr 1933 als „wildes Konzentrationslager“, in dem Kommunisten, Sozialisten, Juden und andere den neuen Machthabern unliebsame Personen ohne Gerichtsurteil interniert und ermordet wurden. An diese Verbrechen erinnert seit 1981 eine Gedenkwand auf dem Gelände des Wasserturms. Ab Juni 1933 erfolgte der Umbau des KL zum „SA-Heim Wasserturm“. Das 1877 errichtete, rund 1000 m² große Maschinenhaus I diente den SA-Mitgliedern als Speise- und Aufenthaltsraum, das Maschinenhaus II als Schlafsaal. Im Herbst 1934 wurde das SA-Heim aufgelöst und mit der Umgestaltung des Geländes zu einer öffentlichen Grünanlage begonnen. Im Zuge dieser Maßnahme wurde das Maschinenhaus I im Juni 1935 gesprengt. Die Einweihung der Grünanlage erfolgte am 1. Mai 1937. Am Standort des Maschinenhauses I befindet sich heute ein Spielplatz.

  • Synagoge Rykestraße
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    Synagoge Rykestraße

    Die Synagoge Rykestraße befindet sich in der Rykestraße 53 im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) im sogenannten Kollwitzkiez. Seit ihrer Wiedereinweihung 1953 ist sie mit dem 2000 (nach dem Umbau 1200) Plätze fassenden Betraum die größte Synagoge Deutschlands.

    Planungen und Anfänge

    Obwohl in der Rykestraße direkt kein Zentrum der jüdischen Ansiedlung war, steht die Straße wegen der Synagoge für das ehemalige blühende Leben in der Berliner Gemeinde. Die jüdische Gemeinde Berlins errichtete dort eine Synagoge, da durch den Zuzug vor allem osteuropäischer Juden im Nordosten Berlins ein weiteres Gotteshaus neben der Neuen Synagoge erforderlich wurde. An der Synagoge begannen die Trauerzüge, welche bei Beerdigungen über den Judengang vom Kollwitzplatz zum jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee führten.

    Das Gebäude der Synagoge wurde 1903/04 nach Entwürfen des Architekten Johann Hoeniger im neo-romanischen Stil errichtet. Vorausgegangen war ein aufwändiges Genehmigungsverfahren. Die Einweihung fand nach zehn Monaten Bauzeit am 4. September 1904 gerade rechtzeitig zu den Hohen Feiertagen des Jahres 5665 statt. Auf den Einbau einer Orgel wurde angesichts der Differenzen in der jüdischen Gemeinde verzichtet, jedoch wurde beim Bau ein zukünftiger Standort eingeplant. Noch im Jahr der Einweihung wurde im Vorderhaus die VI. Religionsschule der Jüdischen Gemeinde mit bis zu 500 Schülern eingerichtet. Im Jahr 1926 öffnete der jüdische Schulverein die III. Private Volksschule der jüdischen Gemeinde in dem Gebäude, nachdem sich dort bereits seit 1922 eine Grundschule befunden hatte.

  • Mauerpark
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    Mauerpark

    Der Mauerpark ist eine Parkanlage in Berlin. Sein Name geht auf die 1961 errichtete Berliner Mauer zurück, die hier die Grenze zwischen den damaligen Bezirken Prenzlauer Berg und Wedding bildete. Heute verläuft hier die Grenze zwischen den Ortsteilen Prenzlauer Berg (Bezirk Pankow) und Gesundbrunnen (Bezirk Mitte). Im Westen liegt das zu Gesundbrunnen gehörende Brunnenviertel, im Osten das zu Prenzlauer Berg gehörende Gleimviertel. Das langgestreckte Freigelände verläuft entlang des für den Kraftverkehr gesperrten Abschnitts der Schwedter Straße zwischen Eberswalder/Bernauer Straße und der Ringbahn. Da es im dichtbebauten Prenzlauer Berg vergleichsweise wenige Grünflächen gibt, hat sich der Mauerpark zu einem beliebten Ort der Naherholung entwickelt, der gerade am Wochenende auch Gauklern, Künstlern, Musikern und Familien eine Heimstatt bietet und sich dadurch auch über Berlin hinaus einen Namen gemacht hat.

  • Berliner Philharmoniker
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    Berliner Philharmoniker

    Die Berliner Philharmoniker (frühere Bezeichnung: Berliner Philharmonisches Orchester) sind ein Sinfonieorchester. Sie gelten als eines der weltweit führenden Ensembles.

    Das Orchester ist seit 2002 als Stiftung des öffentlichen Rechts unter Trägerschaft des Landes Berlin organisiert. Die Berliner Philharmoniker verfügen derzeit über 129 Planstellen. Nachdem das alte Stammhaus 1944 während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde, ist seit 1963 die von Hans Scharoun konzipierte neue Berliner Philharmonie am Kemperplatz in Berlin-Tiergarten die Heimstätte des Ensembles.

  • Kraftwerk Berlin-Wilmersdorf
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    Kraftwerk Berlin-Wilmersdorf

    Das Heizkraftwerk Berlin-Wilmersdorf ist ein 1977 in Betrieb gegangenes, ölbefeuertes Heizkraftwerk nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Es liegt im Berliner Ortsteil Schmargendorf des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf am S-Bahn-Ring und der Stadtautobahn A 100, nahe dem ehemaligen Autobahnkreuz Wilmersdorf zur vormaligen A 104. Aktueller Betreiber ist die Vattenfall Europe AG. Der Bau des Heizkraftwerks Wilmersdorf begann 1973. Bauherr war die Bewag. Mit dem Bau des Kesselhauses wurde das Bauunternehmen H. Klammt AG beauftragt. Diese sehr charakteristische Anlage erhielt in den 1980er Jahren einen Architekturpreis.

    Das Kraftwerk verfügt über drei Blöcke mit je 110 Megawatt Leistung, die mit je 102 Meter hohen Schornsteinen ausgestattet sind. Der Netzanschluss erfolgt auf der 110-kV-Hochspannungsebene in das Netz von Vattenfall Europe Distribution Berlin. Da das Heizkraftwerk Berlin-Wilmersdorf nicht an einem Gewässer liegt, erhält es das nötige Kühlwasser aus einem Tiefbrunnen.

    Am 2. Januar 1992 ereignete sich in einem der drei Blöcke eine Explosion.

  • Wilmersdorfer Moschee
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    Wilmersdorfer Moschee

    Die Wilmersdorfer Moschee (historisch auch Berliner Moschee oder Ahmadiyya-Moschee) ist die älteste bestehende Moschee Deutschlands. Sie wurde zwischen 1924 und 1928 im Auftrag der Ahmadiyya Anjuman Isha'at-i-Islam Lahore (DMG Aḥmadiyyah Anǧuman-i Išāʿat-i Islām Lāhaur) in der Brienner Straße im Berliner Ortsteil Wilmersdorf erbaut. Die Moschee hat zwei abgesetzte Minarette, die 32 Meter hoch sind und eine 26 Meter hohe Kuppel von zehn Metern Durchmesser; der Versammlungsraum fasst rund 400 Gläubige.

  • Schaubühne am Lehniner Platz
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    Schaubühne am Lehniner Platz

    Die Schaubühne am Lehniner Platz ist ein Theater am Kurfürstendamm in Berlin. 1981 bezog das Ensemble der bisherigen Schaubühne am Halleschen Ufer das zum Theater umgebaute, 1928 von Erich Mendelsohn errichtete ehemalige Kino.

    Gebäude

    Der markante Rundbau des Architekten Erich Mendelsohn ist ein Teil des WOGA-Komplexes am Lehniner Platz. Das Gebäude wurde 1928 als größtes Kino Berlins eröffnet („Universum“). Im Zweiten Weltkrieg zerstört, nach dem Krieg neu aufgebaut und erneut als Kino und ab 1969 als Tanzlokal und Musicaltheater genutzt, wurde es schließlich 1979 unter Denkmalschutz gestellt. Der Berliner Architekt Jürgen Sawade hatte bereits 1975 Pläne für den Umbau des Gebäudes zum Theater konzipiert und konnte das Ensemble der Schaubühne am Halleschen Ufer, das auf der Suche nach einer neuen festen Spielstätte war, für seine Idee gewinnen. Von 1978 bis 1981 entstand ein multifunktionales Theatergebäude, dessen technische Ausstattung damals dem höchsten Standard entsprach. Der Innenraum ist flexibel aufteilbar, die konventionelle Trennung zwischen festem Zuschauerbereich und Bühne ist aufgehoben.

  • Taborkirche (Berlin-Kreuzberg)
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    Taborkirche (Berlin-Kreuzberg)

    Die evangelische Tabor-Kirche im Berliner Ortsteil Kreuzberg des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wurde in den Jahren 1903 bis 1905 zusammen mit Gemeinde- und Pfarrhaus nach Plänen des Dombaumeisters Ernst Schwartzkopff errichtet. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Die Gemeinde der Taborkirche gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte und zur Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

    Gebäude

    Der mit roten Ziegeln verblendete Mauerwerksbau ist in Stilelementen der märkischen Backsteingotik des 14. Jahrhunderts ausgeführt. Die asymmetrische Fassade, mit Putzblenden und einem übergiebelten Mittelteil versehen, wird von einem hohen Glockenturm und einem kleineren Treppenturm flankiert. Unmittelbar an die Kirche grenzen Wohnhäuser. Vom ursprünglich dreiteiligen Haupteingang, der über eine Treppe zu erreichen ist, wurden die Seitenportale durch Mauerwerk verschlossen. Von der ehemaligen Portalvorhalle wurden zwei Räume abgetrennt.

    Der Kircheninnenraum ist geprägt durch ein zentrales Sterngewölbe mit kreisrundem Oberlicht. Die ehemaligen fünf großen Altarfenster in der Apsis wurden Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört. Sie zeigten unter anderem die Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor. Die Wandgemälde in den beiden Seitenemporen sind dagegen erhalten. Ein Bild von den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus veranschaulicht die Zusammengehörigkeit mit der Muttergemeinde.

    Die von der Berliner Orgelbauanstalt Gebrüder Dinse hergestellte Orgel ist heute noch intakt. Im Ersten Weltkrieg wurden die zinnernen Prospektpfeifen zur Munitionsherstellung verwendet. Sie wurden erst 1922 ersetzt. Im Laufe der Zeit erfolgten weitere Umbauten. Das Dreiklanggeläut der Glocken ist bis heute vollständig erhalten, gegossen 1905 vom Bochumer Verein.

  • Topographie des Terrors
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    Topographie des Terrors

    Die Topographie des Terrors ist ein seit 1987 bestehendes Projekt in Berlin zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors der Nationalsozialisten in Deutschland insbesondere während der Herrschaftszeit von 1933 bis 1945. Dazu gehört eine bislang provisorische Freiluft-Dauerausstellung auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße 8, heute Niederkirchnerstraße 8 im Ortsteil Kreuzberg. Dort befand sich das Hauptquartier der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) in der ehemaligen Kunstgewerbeschule. In unmittelbarer Nachbarschaft lag das Prinz-Albrecht-Palais in der Wilhelmstraße 102, das seit 1934 zur Zentrale des Sicherheitsdienstes (SD) der SS und ab 1939 auch des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) wurde.

    Das vormalige Hotel Prinz Albrecht, Prinz-Albrecht-Straße 9, war ab 1934 der Sitz des Reichsführers-SS. Dieses Gebäude-Ensemble wurde 1983 von IBA-Leiter Josef Paul Kleihues und der Berliner CDU zunächst unter dem Begriff „Prinz-Albrecht-Gelände“ zusammengefasst, seit 1987 hat sich die heutige Bezeichnung durchgesetzt.[2] Die Dokumentationsstätte in der Niederkirchnerstraße 8 zählt zu den staatlichen Museen in Berlin. Das Gelände befindet sich in zentraler Lage zwischen Anhalter Bahnhof, Potsdamer Platz und der alten Stadtmitte (etwas nördlich folgt das Gebiet um das Brandenburger Tor).

  • Treptowers
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Treptowers

    Die Treptowers sind ein Gebäudekomplex mit einem markanten Hochhaus im Ortsteil Alt-Treptow von Berlin. Der 1998 fertiggestellte Gebäudekomplex liegt direkt an der Spree. Der Name Treptowers ist ein Kofferwort aus Treptow und dem englischen Wort für Turm: tower.

    Entstehungsgeschichte und Architektur

    Der Komplex Treptowers besteht aus insgesamt vier Gebäuden und ist das Ergebnis eines 1993 veranstalteten Architekturwettbewerbs, den der Architekt Gerhard Spangenberg gewonnen hatte. Im weiteren Verlauf wurde eine projektbezogene Gemeinschaft mit den Büros Architekten Schweger und Partnersowie Reichel + Stauth aus Braunschweig gebildet, die die Feinplanungen und Bauten ausführte.

  • Mechower See
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    Mechower See

    Der Mechower See ist ein eutropher (ursprünglich mesotropher) eiszeitlicher Rinnensee innerhalb des Biosphärenreservats Schaalsee. Er befindet sich unmittelbar an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern (Landkreis Nordwestmecklenburg) und Schleswig-Holstein.

    Beschreibung

    Der Mechower See besitzt mit der Bäk einen Abfluss, der in der frühen Neuzeit an zumindest fünf Staustufen Kupferhämmer beziehungsweise Kupfermühlen betrieb. Er befindet sich auf der Wasserscheide zwischen Ratzeburger See und Schaalsee.

    Am Mechower See existiert am langen Nordostufer nur eine Stelle mit Zugang zum Wasser. Diese befindet sich südlich von Schlagsdorf. Der Zugang ist über einen unbefestigten Weg fußläufig von der Ortschaft erreichbar und wird als Bademöglichkeit genutzt. Daneben befindet sich hier ein größerer Steg.

    Entlang des gesamten Nordostufers führt parallel zum See ein Wanderweg, über den diese Badestelle ebenfalls erreichbar ist. Am Ausgangspunkt des Wanderweges (an der Landesstraße L01) befindet sich ein größerer Parkplatz für Angler und Wanderer. In der Nähe zur L01 sind mehrere Bootsanlegestellen sowie eine weitere Bademöglichkeit.

  • Müggelsee
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    Müggelsee

    Der Müggelsee ist der größte der Berliner Seen. Zur Abgrenzung von dem mit ihm verbundenen, nur 15 Hektar großen Kleinen Müggelsee wird er als Großer Müggelsee bezeichnet. Der Müggelsee gehört zum Berliner Bezirk Treptow-Köpenick, die Ortsteile Köpenick (größter Teil), Friedrichshagen (nur Großer Müggelsee), Rahnsdorf und Müggelheim (nur kleiner Müggelsee) teilen den See unter sich auf.

    Der Müggelsee ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Müggelspree (MgS) als Wasserstraßenklasse III, die rechtlich zur Spree-Oder-Wasserstraße gehört; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

  • Plötzensee
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    Plötzensee

    Der 7,85 Hektar große und bis zu 7,0 Meter tiefe Plötzensee (mittlere Tiefe 3,5 m) ist ein nordöstlich des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals am Volkspark Rehberge gelegener See in Berlin-Wedding. Seine größte Länge beträgt 740 m, die größte Breite 150 m und sein Uferweg ca. 1,7 km. Es besteht kein oberirdischer Zufluss oder Abfluss.

    Der Plötzensee ist nach dem Karpfenfisch Plötze benannt, der in großen Schwärmen in ihm lebte. Der See gehört zu einer eiszeitlichen Seenrinne, die von Nordosten zum Spreetal führte. Vor 1443 hatte das Spandauer Nonnenkloster St. Marien die Nutzungsrechte, die dann vom preußischen Fiskus übernommen wurden. 1817 kaufte die Stadt Berlin den See und verpachtete die Nutzungsrechte für die Ufer und die Fischfangrechte.

    Ursprünglich gab es auch noch den „Kleinen Plötzensee“, der im Zuge des Baus des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal teils in den Kanal einbezogen, teils zugeschüttet wurde.

  • Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)
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    Wilhelmstraße (Berlin-Mitte)

    Die Wilhelmstraße liegt in den Berliner Ortsteilen Mitte und Kreuzberg. Sie war der Sitz wichtiger Regierungsbehörden Preußens und des Deutschen Reiches. Bis 1945 stand der rhetorische Ausdruck Wilhelmstraße auch für die deutsche Reichsregierung, ähnlich wie Whitehall für die britische Regierung oder der Quai d’Orsay für das französische Außenministerium stehen. Trotz starker Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sind zahlreiche historische Gebäude in dieser Straße erhalten; die Berliner Denkmalliste nennt 19 schützenswerte Objekte.

  • Tegeler See
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    Tegeler See

    Der Tegeler See liegt im Berliner Ortsteil Tegel des Bezirks Reinickendorf. Mit 450 Hektar Fläche (einschließlich knapp 54 Hektar Inseln) ist er nach dem Müggelsee der zweitgrößte See der Stadt und bildet eine rund fünf Kilometer lange verzweigte Ausbuchtung der Havel[1] und ist mit Wasserstraßenklasse IV ausgewiesen. Er gehört rechtlich zur Bundeswasserstraße Havel-Oder-Wasserstraße (HOW).[2] Er wird vor allem von Wassersportlern und der Passagierschifffahrt genutzt. Zuständig für die Verwaltung ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Berlin.

    Das Wort „Tegel“ entstammt einem slawischen Wurzelwort, das „Anhängsel“ bedeutet. Und genau dies ist der Tegeler See: er ist ein Anhängsel der Havel. Der Anteil der Uferstellen, an denen man baden kann, ist zwar gering, allerdings hat der See eine gute Wasserqualität und zählt zu den innerstädtischen Berliner Gewässern mit der größten Sichttiefe. Am Nordwestufer des Sees liegt das Freibad Tegeler See im Tegeler Forst. Darüber hinaus gibt es einige weitere eintrittsfreie Badestellen, von denen drei durch Wasserrettungsstationen der DLRG an den Sommerwochenenden gesichert werden.

  • Duhnen
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    Duhnen

    Duhnen (von Dünen) ist ein Kurort an der niedersächsischen Nordseeküste und gehört zum Stadtgebiet Cuxhavens. Duhnen befindet sich westlich der Kernstadt Cuxhaven und ist eines der Touristenzentren im Cuxland.

    Tourismus

    Duhnen ist einer der wichtigsten Fremdenverkehrsorte Niedersachsens am Wattenmeer und wird von Hotels, Pensionen, Ferienappartementhäusern und Einrichtungen der Gastronomie sowie einem Erlebnisbad geprägt. Duhnen ist ein Ausgangspunkt der Wattwagenfahrten und Wattwanderungen zur Insel Neuwerk. Der Strand ist sehr flach, so dass auch bei Hochwasser das Schwimmen fast unmöglich ist. Nordöstlich von Duhnen liegt der Ortsteil Döse, östlich Stickenbüttel, südwestlich liegt Sahlenburg. Duhnen bietet hochwertige Hotellerie und Gastronomie und gilt als etwas teurer als die Nachbarbadeorte Döse und Sahlenburg, die eher den Ruf von Familienbadeorten haben. Trotzdem findet man auch in Duhnen preisgünstige familiär geführte Pensionen, Campingplätze und Ferienwohnungen. Eine wichtige Attraktion ist das traditionell im Juli stattfindende Duhner Wattrennen, ein Pferderennen im Watt.

  • Schloss Köpenick
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    Schloss Köpenick

    Das Schloss Köpenick ist ein Schloss im Zentrum des Berliner Ortsteils Köpenick.

    Das Schloss liegt in der Nähe der Mündung der Dahme in die Spree auf einer Insel in der Dahme unweit des Köpenicker Altstadtkerns mit seinem Rathaus. Die Insel ist durch eine Brücke über den Schlossgraben mit dem Festland verbunden. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Lange Brücke, die als Dahme-Überquerung die Köpenicker Altstadt sowie auch die Schlossinsel und das Schloss mit den westlich bzw. nordwestlich gelegenen neueren Stadtvierteln und der Stadtmitte von Berlin verbindet.

  • Müritz National Park
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    Müritz National Park

    Der 1990 gegründete Müritz-Nationalpark befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns und ist der größte terrestrische Nationalpark der Bundesrepublik. Der Park erstreckt sich über die zwei räumlich getrennten Gebiete der Mecklenburgischen Seenplatte und eines Teiles der Feldberger Seenlandschaft. Der westliche größere Teil ist das Teilgebiet Müritz, der kleinere.

    Der insgesamt 322 km² große Nationalpark ist zu 72 Prozent von Wäldern und zu 13 Prozent von Seen bedeckt; acht Prozent des Gebietes sind Moore und fünf Prozent Wiesen und zwei Prozent Äcker.

    Landschaftsprägend war die Weichseleiszeit vor etwa 15.000 Jahren. Die Gletschermassen der Pommerschen Hauptendmoräne hinterließen Findlinge, Zungenbecken, Rinnen und zahllose Toteislöcher. Letztere sind heute als Seen (zum Beispiel die Wienpietschseen) und Sölle überall in der Landschaft verstreut.

    Insgesamt gibt es im Nationalpark 100 Seen und unzählige kleinere Stillgewässer. Die Müritz ist mit einer Fläche von 117 Quadratkilometern das größte Gewässer, das vollständig innerhalb Deutschlands liegt.

  • Nationalpark Unteres Odertal
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    Nationalpark Unteres Odertal

    Der Nationalpark Unteres Odertal ist ein 1995 gegründeter Nationalpark in Deutschland. Er liegt am Unterlauf der Oder im Nordosten Brandenburgs, im Landkreis Uckermark und umfasst eine Fläche von 10.500 ha. Umgeben wird der Nationalpark auf deutscher Seite von dem 17.774 ha großen Landschaftsschutzgebiet Nationalparkregion Unteres Odertal. Der Nationalpark bildet mit dem angrenzenden polnischen Landschaftsschutzpark Unteres Odertal (Park Krajobrazowy Dolina Dolnej Odry, ca. 6.000 ha) und dem Zehdener Landschaftsschutzpark (Cedynski Park Krajobrazowy, ca. 30.850 ha) und dessen Schutzzone eine räumliche Einheit.

    Seit den Erklärungen und Beschlüssen des Deutsch-Polnischen Umweltrates von 1992 wird das Gebiet mit seinem zentralen Teil zwischen der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und dem Oderlauf, einschließlich des angrenzenden Gebietes auf der deutschen Seite und des Zwischenstromlandes zwischen Ost- und Westoder von Widuchowa (Fiddichow) bis zum Skosnica-Kanal (Klützer Querfahrt) auf der polnischen Seite als grenzüberschreitendes Schutzgebiet betrachtet und trägt den Namen Internationalpark Unteres Odertal. Die grenzüberschreitende Schutzzone umfasst insgesamt eine Fläche von 1.172 km² und erstreckt sich sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite entlang der Oder über gut 60 km Länge.

  • Kronprinzenpalais (Berlin)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Kronprinzenpalais (Berlin)

    Das Kronprinzenpalais ist ein spätklassizistisches Palais am Beginn der Straße Unter den Linden in Berlin, das lange dem preußischen Herrscherhaus als Stadtpalais diente. 1919–1939 war es als Neue Abteilung der Nationalgalerie Berlin das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst. Im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, wurde es 1968 wieder aufgebaut und diente als Gästehaus der Stadt Berlin. Heute finden im Kronprinzenpalais Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.

    Das Palais wurde 1663 als Privathaus des Kabinettsekretärs Johann Martitz erbaut. Von 1706 bis 1732 diente das Palais als Dienstwohnung für den Gouverneur von Berlin.

  • Nationalpark Unteres Odertal
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Nationalpark Unteres Odertal

    Der Nationalpark Unteres Odertal ist ein 1995 gegründeter Nationalpark in Deutschland. Er liegt am Unterlauf der Oder im Nordosten Brandenburgs, im Landkreis Uckermark und umfasst eine Fläche von 10.500 ha. Umgeben wird der Nationalpark auf deutscher Seite von dem 17.774 ha großen Landschaftsschutzgebiet Nationalparkregion Unteres Odertal. Der Nationalpark bildet mit dem angrenzenden polnischen Landschaftsschutzpark Unteres Odertal (Park Krajobrazowy Dolina Dolnej Odry, ca. 6.000 ha) und dem Zehdener Landschaftsschutzpark (Cedynski Park Krajobrazowy, ca. 30.850 ha) und dessen Schutzzone eine räumliche Einheit.

    Seit den Erklärungen und Beschlüssen des Deutsch-Polnischen Umweltrates von 1992 wird das Gebiet mit seinem zentralen Teil zwischen der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße und dem Oderlauf, einschließlich des angrenzenden Gebietes auf der deutschen Seite und des Zwischenstromlandes zwischen Ost- und Westoder von Widuchowa (Fiddichow) bis zum Skosnica-Kanal (Klützer Querfahrt) auf der polnischen Seite als grenzüberschreitendes Schutzgebiet betrachtet und trägt den Namen Internationalpark Unteres Odertal. Die grenzüberschreitende Schutzzone umfasst insgesamt eine Fläche von 1.172 km² und erstreckt sich sowohl auf deutscher als auch auf polnischer Seite entlang der Oder über gut 60 km Länge.

  • Naturpark Barnim
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Naturpark Barnim

    Der Naturpark Barnim wurde am 9. Mai 1999 gegründet. Die Landschaft liegt im Norden von Berlin zwischen den Städten Oranienburg, Liebenwalde, Eberswalde und Bernau und schließt im Süden Teile der Berliner Bezirke Reinickendorf und Pankow mit zirka 4000 Hektar ein.

    Er ist 749 km² groß, davon sind 55 Prozent Wald, 32 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 3 Prozent sind Gewässer. Der Rest ist Siedlungs- und Verkehrsfläche. Der Naturpark Barnim ist das einzige länderübergreifende Großschutzgebiet der Länder Berlin und Brandenburg und zugleich der einzige Naturpark im Land Berlin.

    Die Fläche des Naturparks liegt in dem Städtedreieck Oranienburg, Eberswalde und Südspitze von Bernau. Er umfasst darüber hinaus die Landkreise Barnim, Oberhavel und Märkisch-Oderland. Insgesamt leben 65.000 Menschen in 55 Orten im Brandenburger Abschnitt des Großschutzgebietes. Die Berliner Naturparkfläche verteilt sich am nördlichen Stadtrand auf die Bezirke Pankow und Reinickendorf.

  • Münchner Residenz
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    Münchner Residenz

    Die Residenz in der Münchner Innenstadt war das Münchner Stadtschloss und die Residenz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Der weitläufige Palast ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und heute eines der bedeutendsten Raumkunstmuseen Europas.

    Der Gebäudekomplex umfasst zehn Höfe und gliedert sich in die drei Hauptkomplexe Königsbau (zum Max-Joseph-Platz hin), Maximilianische Residenz (auch "Alte Residenz", Fassade zur Residenzstraße hin und ein Großteil der Inneren Trakte) und Festsaalbau (zum Hofgarten hin). Das Residenzmuseum besteht aus 130 Schauräumen. Stilistisch ist die über Jahrhunderte gewachsene Residenz eine Mischung aus Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus. Vor dem Eingang zum Kaiserhof und dem Durchgang zum Brunnenhof stehen je zwei bronzene Löwen (Die Berührung beider kleinen Löwenköpfe soll Glück bringen).

  • Siedlungen der Berliner Moderne
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    Siedlungen der Berliner Moderne

    Siedlungen der Berliner Moderne ist eine zusammenfassende Bezeichnung für sechs im Juli 2008 von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommene Wohnsiedlungen in verschiedenen Stadtteilen und ehemaligen Vororten Berlins. Diese wurden zwischen 1913 und 1934 von Architekten der Klassischen Moderne im Stil des Neuen Bauens entworfen und errichtet. Die Siedlungen in den heutigen Ortsteilen Bohnsdorf, Britz, Charlottenburg-Nord, Prenzlauer Berg, Reinickendorf und Wedding wurden stilbildend für den Sozialen Wohnungsbau in der durch Wohnungsnot geprägten Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Mit ihren klaren und neuen Formen sowie dem sozialen Anspruch wurden die Siedlungen bestimmend für die Architektur und den Städtebau des 20. Jahrhunderts.

    Verantwortlich für die Planung der Siedlungen waren vor allem Bruno Taut und Martin Wagner, es beteiligten sich aber auch andere Architekten wie Hans Scharoun oder Walter Gropius an den Projekten. Die älteste der Siedlungen der Berliner Moderne ist die von Taut entworfene Gartenstadt Falkenberg, erst Anfang der 1930er Jahre wurden die im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete Weiße Stadt und die Großsiedlung Siemensstadt vollendet.

  • Die Pyramide (Hochhaus)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Die Pyramide (Hochhaus)

    Die Pyramide ist ein 1994/1995 errichtetes Hochhaus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Marzahn, an der Kreuzung Rhinstraße/Landsberger Allee. Das Bürohaus und die angrenzenden Nebengebäude haben zusammen eine Nutzfläche von 43.800 m². Es wurde von der Fundus-Gruppe aus Düren für rund 145 Mio. Euro gebaut. Offizieller Fertigstellungstermin war der 17. Januar 1995. Mit einer Höhe von 100 Metern ist es das höchste Gebäude im gesamten Bezirk.

  • Aquarium Berlin
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    Aquarium Berlin

    Das Aquarium Berlin besteht seit 1913. Nach fast völliger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, problematischem Wiederaufbau und späterer umfassender Sanierung und Erweiterung ist es heute eine der artenreichsten Einrichtungen dieser Art weltweit. Neben Meeres- und Süßwasserbewohnern werden auch Amphibien, Reptilien und Insekten gezeigt. Das Haus liegt im Ortsteil Tiergarten des Bezirks Mitte auf dem Gelände des Zoologischen Gartens. Ein zweiter, viel genutzter Eingang führt direkt vom Olof-Palme-Platz an der Budapester Straße in das Gebäude. Auf Wunsch können mit kombinierten Tickets sowohl das Aquarium als auch der Zoo besucht werden. Für Kinder und Jugendliche werden differenzierte Programme angeboten. Zusammen mit dem Zoologischen Garten steht das Aquarium Berlin unter Denkmalschutz. Beide Einrichtungen werden gemeinsam als börsennotierte und gemeinnützige Aktiengesellschaft geführt.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Berlin?

Reise Insidertipps für Berlin

Mehr Infos über Berlin

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Es hat eine Fläche von 892 km². Berlin ist gänzlich vom Land Brandenburg umgeben und liegt im Osten Deutschlands, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen. Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist eines der Verdichtungsgebiete Deutschlands.

Berlin befindet sich in einer glazial geprägten Landschaft. Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow (Teltow Ferienwohnungen | Teltow Reisetipps). Der westlichste Bezirk, Spandau, liegt sowohl innerhalb des Berliner Urstromtals als auch auf der vor allem westlich von Berlin gelegenen Nauener Platte. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichseleiszeit. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins noch vom mehrere 100 Meter mächtigen skandinavischen Eisschild bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.

Im Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine Glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Berlin

Berlin gilt als ein herausragendes politisch-kulturelles Zentrum und steht in dem Ruf einer europäischen Weltstadt. Zahlreiche Theater- und Kleinkunstbühnen prägen die kulturelle Landschaft der Metropole. Die bekanntesten sind das Berliner Ensemble, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, die Schaubühne am Lehniner Platz, das Theater des Westens, das Renaissance-Theater, das Deutsche Theater Berlin, das Maxim-Gorki-Theater, das Kinder- und Jugendtheater Grips-Theater und der Friedrichstadtpalast. Mit dem Schillertheater der Staatlichen Schauspielbühnen wurde 1993 eine der großen Berliner Bühnen geschlossen.

Jedes Jahr im Februar finden in Berlin die Internationalen Filmfestspiele statt. Das auch Berlinale genannte Festival der A-Kategorie gilt als das größte Publikumsfestival der Welt und, neben den internationalen Filmfestspielen von Cannes und Venedig, als eines der bedeutendsten internationalen Filmfestspiele. In zahlreichen Kategorien werden Auszeichnungen vergeben. Der Wettbewerb schließt mit der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären.

Außerhalb der Museumsinsel befinden sich Museen verschiedenster Themengebiete: Das Naturkundemuseum ist mit über 30 Millionen Objekten und dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt eines der bedeutendsten Naturkundemuseen weltweit. Im Deutschen Technikmuseum Berlin (DTMB) werden auf 25.000 m² Exponate und Experimente rund ums Thema Technik ausgestellt. Die Gemäldegalerie und Neue Nationalgalerie sind Kunstmuseen im Kulturforum, das Bauhaus-Archiv ist ein Architekturmuseum. Das Deutsche Historische Museum im Zeughaus Unter den Linden ver­an­schaulicht deutsche Geschichte aus 2000 Jahren. Einen ebenso langen Zeitraum jüdisch-deutscher Geschichte zeigt das Jü­di­sche Mu­se­um in einer ständigen Ausstellung.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin vereinigt weitere traditionsreiche Museen Berlins. Die 1995 gegründete Stiftung ist das größte stadthistorische Museum Deutschlands. Als Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins ist es in seinem Kern aus der Vereinigung von Märkischem Museum – 1874 gegründet – und Berlin Museum – 1962 gegründet – entstanden. Die breite Palette der verschiedenen, zum Teil schon im 19. Jahrhundert begründeten Sammlungen do­ku­men­tieren in großer Vielfalt alle Bereiche der Entwicklung Berlins von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Steinzeit bis zur Gegenwart.

Das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor ist Berlins Wahrzeichen und Symbol der überwundenen Teilung. Es ist den Propyläen auf der Akropolis in Athen nachempfunden und wird von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt. Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990 verlief dort die Grenze zwischen beiden Stadthälften. Das Tor ist das westliche Ende des Boulevards Unter den Linden, der sich bis zur Museumsinsel in der Spree und dem Berliner Dom hinzieht.

1961 wurde er durch die Berliner Mauer geteilt und die Gegend verfiel. Der frühere Verlauf der Berliner Mauer wird seit einigen Jahren durch in den Boden eingelassene Pflastersteine gekennzeichnet. Durch die Neubebauung des Potsdamer Platzes, die einer großen Anzahl an Geschäften und Restaurants Raum gibt, ist dieser zu einem Bindeglied zwischen den bis zur Wende getrennten Stadthälften geworden.

Eine beliebte Einkaufspromenade in Berlin ist der Kurfürstendamm mit seinen zahlreichen Hotels, Geschäften und Restaurants. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde zwischen 1891 und 1895 erbaut. Sie markiert das östliche Ende des Boulevards. Ihre Turmruine blieb als Mahnmal erhalten. Gleich daneben entstand nach Plänen Egon Eiermanns von 1959 bis 1961 eine neue Kirche auf achteckigem Grundriss mit einem sechseckigen frei stehenden Kirchturm.

Östlich der beiden Spreearme, die die Spreeinsel umfließen, liegt der Alexanderplatz mit vielen Geschäften und Restaurants, ganz in der Nähe davon der 368 Meter hohe Fernsehturm – das höchste Bauwerk Deutschlands –, die gotische Marienkirche und das Rote Rathaus. Zwei Statuen, eine männliche und eine weibliche, mit Blick auf den Eingang des Rathauses sollen an die Beseitigung der vielen Trümmer nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erinnern. Sehenswert im östlichen Zentrum Berlins sind der alte Stadtteil Prenzlauer Berg und die Einkaufsstraßen Schönhauser Allee und Kastanienallee. Von 2006 bis Dezember 2008 wurde der Palast der Republik abgerissen. An seiner Stelle soll bis 2015 hinter den rekonstruierten Fassaden des Berliner Stadtschlosses das Humboldt-Forum entstehen.

Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden im geteilten Berlin ambitionierte Bauprojekte vorangetrieben. Im Ostteil der Stadt entstand die heutige Karl-Marx-Allee (ehemals Stalinallee) im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus. Sie verläuft vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor. Die Zwillingstürme entstanden in Anlehnung an die doppelten Kuppeln des Gendarmenmarktes unter dem deutschen Architekten Hermann Henselmann. Anlässlich der 750-Jahrfeier der Stadt Berlin wurde das zerstörte Nikolaiviertel in Anlehnung an seine historische Gestalt wiedererrichtet. Die Nikolaikirche im Zentrum ist die älteste Kirche Berlins.

Im Zentrum der Stadt liegt der Große Tiergarten. Er ist die älteste und mit 210 Hektar größte und bedeutendste Parkanlage Berlins und wurde im Verlauf von mehr als 500 Jahren gestaltet. Ursprünglich ein ausgedehntes Waldareal vor den Toren der Stadt, genutzt von den preußischen Adeligen als Jagd- und Ausrittgebiet, wurde dieses nach und nach von der Stadtentwicklung umschlossen. Heute erstreckt sich der Park vom Bahnhof Zoo bis zum Brandenburger Tor und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Parlaments- und Regierungsviertel. Einige große Straßen durchschneiden den Tiergarten, darunter die Ost-West-Achse Straße des 17. Juni. Sie kreuzen sich am Großen Stern, in dessen Mitte seit 1939 die Siegessäule steht. Die Gestaltung des Großen Tiergartens zeigt sich als naturnahe Parklandschaft: Charakteristisch sind die weiten, von kleinen Wasserläufen durchzogenen und mit Baumgruppen bestandenen Rasenflächen sowie die Seen mit kleinen Inseln und zahlreichen Brücken und Alleen. Anlagen wie der Englische Garten, die Luiseninsel und der Rosengarten (Rosengarten Ferienwohnungen | Rosengarten Reisetipps) setzen an einigen Stellen schmuckgärtnerische Akzente.

Außerdem verfügt Berlin über mehrere Zooeinrichtungen: den Zoologischen Garten Berlin nebst Aquarium Berlin und den Tierpark Berlin. Der bereits 1844 in Charlottenburg eröffnete Zoologische Garten ist der älteste Zoo Deutschlands und zugleich der artenreichste der Welt (zirka 14.000 Tiere in 1.500 Arten). Der wesentlich jüngere Tierpark verdankt seine Entstehung der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg: Weil der Zoologische Garten im britischen Sektor der Stadt lag, fehlte der Hauptstadt der DDR eine eigene tiergärtnerische Einrichtung. 1954 wurde daher in Friedrichsfelde ein Tierpark gegründet. Er ist mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten Europas.

Viele weitere Parkanlagen prägen das grüne Gesicht Berlins: Neben den Schlossgärten in Charlottenburg, Glienicke und auf der Pfaueninsel (Pfaueninsel Ferienwohnungen | Pfaueninsel Reisetipps) (die letzten beiden gehören zum UNESCO-Welterbe) sind dies auch die historischen Parkanlagen Lustgarten, Viktoriapark, Rudolph-Wilde-Park und Schillerpark, aber auch die zahlreichen großen Volksgärten. Im Süden der Stadt befindet sich außerdem der Britzer Garten, auf dessen Gelände 1985 die Bundesgartenschau stattfand. Das östliche Gegenstück dazu ist der 20 Hektar große Erholungspark Marzahn, der 1987 als Berliner Gartenschau eröffnet wurde. Neu angelegte Parkanlagen sind der Mauerpark auf dem ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das Naturschutzgebiet Schöneberger Südgelände, der Görlitzer Park und der Spreebogenpark in der Nähe von Hauptbahnhof und Regierungsviertel.

In Berlin gibt es etwa 2000 Sportvereine in denen rund 550.000 Aktive sich dem Breitensport widmen. 2010 sind 145 Berliner Mannschaften in den Ersten und Zweiten deutschen Bundesligen vertreten. Einige Vereine sind darüberhinaus im Bereich des professionellen Sports tätig. Dazu zählen insbesondere im Fußball Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin, im Eishockey die Eisbären und im Basketball Alba Berlin. In der 1. Volleyball-Bundesliga ist die Hauptstadt mit dem SCC Berlin bei den Herren und bei den Damen mit dem Köpenicker SC Berlin vertreten. Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 sind mit 29 nationalen Meisterschaftstiteln deutscher Rekordmeister.

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Berlin

Die Stadt Cölln, Teil der auf der Spreeinsel gelegenen Doppelstadt Berlin-Cölln, wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt. 1244 folgte dann die Erwähnung Berlins, das sich am nördlichen Ufer der Spree befand. Die beiden Städte bekamen 1307 ein gemeinsames Rathaus. Der Name Berlin hat nichts mit dem Bären im heutigen Stadtwappen zu tun, vielmehr geht er vermutlich auf die slawische Silbe berl (Sumpf) zurück. Die heutigen Ortsteile Spandau und Köpenick bestanden als slawische Siedlungen bereits vor der Gründung der Mark Brandenburg, die 1157 durch den Askanier Albrecht den Bären erfolgte.

Der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 hatte für Berlin verheerende Folgen: Ein Drittel der Häuser wurde beschädigt, die Bevölkerungszahl halbierte sich. Friedrich Wilhelm, bekannt als der Große Kurfürst, übernahm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater. Er begann eine Politik der Immigration und der religiösen Toleranz. Vom darauffolgenden Jahr an kam es zur Gründung der Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt (Friedrichstadt Ferienwohnungen | Friedrichstadt Reisetipps).

Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde Berlin gemäß der Londoner Protokolle – der Gliederung ganz Deutschlands in Besatzungszonen entsprechend – in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der Sektor der Sowjetunion den Ostteil bildete.

Für Groß-Berlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/1949 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Westalliierten mit der „Berliner Luftbrücke“ überwanden.

Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz in Bonn (Bonn Ferienwohnungen | Bonn Reisetipps) hatte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die DDR Berlin zur Hauptstadt. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.

West-Berlin war nun de facto ein Teil der Bundesrepublik Deutschland – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung – und Ost-Berlin de facto ein Teil der DDR. Berlins Osten und Westen waren völlig voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins, Rentnerinnen und Rentner ausgenommen.

1991 beschloss der Bundestag mit dem Hauptstadtbeschluss nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. 1994 wird das Schloss Bellevue auf Initiave Richard von Weizsäckers zum ersten Amtssitz des Bundespräsidenten. In der Folgezeit wird das Bundespräsidialamt in unmittelbarer Nähe errichtet. 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Berlin auf. Im Jahr 2001 wurde das Bundeskanzleramt neu eingeweiht und von Bundeskanzler Gerhard Schröder erstmalig bezogen. Die überwiegende Zahl der Auslandsvertretungen in Deutschland verlegten in den folgenden Jahren ihren Sitz von Bonn nach Berlin. Zum 1. Januar 2001 wurde die Anzahl der Bezirke, in die Berlin untergliedert ist, von zuvor 23 auf zwölf reduziert. 2005 wurde mit Angela Merkel erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine Frau im Amt des Bundeskanzlers vereidig

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Berlin ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union. Das Gebiet Berlins ist unterteilt in 12 Bezirke und wird von den Flüssen Havel und Spree durchquert. Die Metropole Berlin gilt als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien, und Wissenschaften. Sie ist ein wichtiger europäischer Verkehrsknotenpunkt und eine der meistbesuchten Städte des Kontinents. Institutionen wie die Universitäten, Forschungseinrichtungen und Museen genießen internationalen Ruf. In der Stadt leben und arbeiten Kunstschaffende, Diplomaten und Einwanderer aus aller Welt. Berlins Geschichte, Nachtleben, Architektur und vielfältigen Lebensbedingungen sind weitbekannt.

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