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Populäre Ausflugsziele in und um Göttingen

  • Burg Plesse
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Burg Plesse

    Die Burg Plesse, auch Plesseburg oder Ruine Plesseburg genannt, ist eine mittelalterliche Burgruine rund 7 Kilometer nördlich von Göttingen in Südniedersachsen (Deutschland). Die Burg liegt am Solling-Harz-Querweg.

    Die Ruine der Höhenburg steht im äußersten Nordwestteil des Göttinger Walds. Sie befindet sich auf einem etwa 350 Meter hohen Bergsporn sowie Südwestausläufer des 386 Meter hohen Wittenbergs. Dieser liegt östlich des Fleckens Bovenden sowie oberhalb und östlich von dessen Ortsteil Eddigehausen. Ein paar Kilometer westlich verläuft in Süd-Nord-Richtung ein Abschnitt der etwa 200 m tiefer im Leinegraben fließenden Leine.

  • Naturpark Solling-Vogler
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Naturpark Solling-Vogler

    Der Naturpark Solling-Vogler ist 52.000 Hektar großer Naturpark im Süden Niedersachsens (Deutschland), der seit 1966 besteht.

    Der Naturpark umfasst insbesondere den Solling (zweitgrößtes Waldgebiet Niedersachsens) und den Vogler aber auch den zwischen diesen beiden Mittelgebirgen bzw. östlich des Wesertals gelegenen Höhenzug Burgberg. Er wird vom „Zweckverband Naturpark Solling-Vogler“ betreut, dessen Träger die Landkreise Holzminden und Northeim und das Land Niedersachsen sind.

  • Stadtmuseum Göttingen
    [ Quelle: Museum website ]

    Stadtmuseum Göttingen

    Das städtische Museum Göttingen, untergebracht im einzigen Renaissancepalast der Stadt, bietet ständige wie temporäre Ausstellungen historischer wie künstlerischer Materialien.

    Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 10:00-17:00, Samstag und Sonntag 11:00-17:00 Uhr.

    Eintritt: Erwachsene €2, ermäßigt €1.

  • Alter Botanischer Garten der Universität Göttingen
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Alter Botanischer Garten der Universität Göttingen

    Der Alte Botanische Garten ist ein historischer Garten der von der Universität Göttingen erhalten wird. Er liegt im Stadtzentrum von Göttingen und hat täglich geöffnet. Er wurde 1736 von Albrecht von Haller (1708-1777) begründet und allmählich durch anliegende Grundstücke, innerhalb wie außerhalb der Stadtmauer, erweitert. Bis 1806 beinhaltete der Garten auch ein Tropengewächshaus, eine Orangerie und ein Zikadenhaus; 1830 wurde auch ein Gewächshaus für Araceae hinzugefügt, 1857 eine neue Orangerie (die 1910 zu einem Farnhaus umfunktioniert wurde). Die Sammlung tropischer Pflanzen wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, nach dem Krieg aber wieder ersetzt und durch eine große Sammlung von zentraleuropäischen Wildpflanzen ergänzt. Als die naturwissenschaftliche Fakultät der Universität 1967 ihren Umzug an einen neuen Standort nördlich des Stadtzentrums begann, wurden dort zwei neue botanische Gärten etabliert (Neuer Botanischer Garten der Universität Göttingen und Forstbotanischer Garten und Arboretum), aber der Alte Garten besteht weiter.

    Heute umfasst der Garten 17500 Bestände, die rund 14000 Arten repräsentieren und ist eine der größten und wichtigsten wissenschaftlichen Pflanzensammlungen in Deutschland.

  • Forstbotanischer Garten und Arboretum der Universität Göttiingen

    Der Forstbotanische Garten und das Pflanzengeographische Arboretum, oft als Forstbotanischer Garten und Arboretum (ein wenig) abgekürzt, umfasst 40 Hektar und gehört zur Universität Göttingen. Die Einrichtungen grenzen an den Neuen Botanischen Garten der Universität und sind jeden Tag öffentlich zugänglich.

    Das Arboretum besteht seit 1870; gegründet wurde es als Waldschule der Hannoversch-Münden Fakultät für Forstwissenschaft. Durch die Jahre verfiel es mangels Nutzung, aber es wurde 1970 wieder in Betrieb genommen und modifiziert, als die Forstbildungs und -wissenschaftseinrichtungen nach Göttingen transferiert wurden. Mit dieser Zeit begann der heutige Garten und das Arboretum durch erste Pflanzungen im Herbst 1970, in der japanischen Sektion.

    Heute beinhalten Garten und Arboretum über 2000 Arten am Campus der Forstschule. Die wesentlichen Bereiche enthalten geographische Sammlungen von Bäumen aus China, Japan, Korea, Nordamerika und dem Kaukasus, die zusammen 45 Genera mit 800 Arten, Unterarten und Varietäten vertreten; der Forstbotanische Garten (auf 7 ha) mit 140 Pflanzengenera mit rund 1100 wilden Arten, Unterarten und Varietäten; und ein drittes Forstareal.

  • Europäisches Brotmuseum
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    Europäisches Brotmuseum

    Das Europäische Brotmuseum in Ebergötzen ist ein Fachmuseum und beherbergt die kulturhistorische Sammlung „Vom Korn zum Brot“ aus der über 8.000-jährigen Geschichte und Entwicklung der Landwirtschaft, der Getreideverarbeitung und des Brotes.

    Angefangen bei den ersten Bauern, den Bandkeramikern aus der Zeit um 5.500 v. Chr. (Lehmkuppelofen), über Bronze- und Eisenzeit, dem Mittelalter und letztlich der Neuzeit sind Exponate zusammengetragen worden.

    Das Museum präsentiert seine Dauerausstellung im stattlichen Spätbarockbau des ehemaligen Forstamtes Radolfshausen.

    Die Ausstellung setzt sich aus verschiedenen Themenbereichen zusammen, zum Beispiel der Geschichte des Brotes, des Getreides und der Müllerei, Brot in der Religion, Brot in Kunst, Kultur und Brauchtum sowie Welternährung und Hunger.

    Neben der Ausstellung gibt es auf dem großen Gelände des dazugehörigen Freilichtmuseums auch noch mehrere Mühlen, Gärten in denen auch Getreidesorten angebaut werden, und drei nachgebaute historische Backöfen.

  • Paulinerkirche (Göttingen)
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    Paulinerkirche (Göttingen)

    Die Paulinerkirche in der Göttinger Altstadt wurde 1304 als Klosterkirche vollendet und dient heute der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum.

    Reformation

    Zwölf Jahre nach Luthers Thesenanschlag setzte sich 1529 auch in Göttingen die Reformation durch. Für die Dominikanermönche brachen damit schwere Zeiten an. Der Rat der Stadt Göttingen hatte anfangs noch keine Verfügungsgewalt über die Pfarrkirchen. Diese unterstanden der Verfügungsgewalt des Herzogs Erich I. zu Braunschweig-Lüneburg, Fürst von Calenberg-Göttingen. Dieser hing noch dem alten Glauben an und wollte evangelische Predigten in den ihm unterstellten Pfarrkirchen nicht zulassen. Der Rat der Stadt beschloss daher, die evangelischen Gottesdienste in den Bettelordenskirchen abzuhalten. Da die Paulinerkirche die größte dieser Kirchen in der Stadt war, wurden die Gottesdienste in erster Linie hier abgehalten. Am 24. Oktober 1529 konnte der Pfarrer Friedrich Hüventhal in der Paulinerkirche gegen den Willen der Mönche den ersten regulären evangelischen Gottesdienst abhalten. Auch wurden hier die ersten Kinder in Göttingen protestantisch getauft.

  • Botanische Gärten der Georg-August-Universität
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Botanische Gärten der Georg-August-Universität

    Die Botanischen Gärten der Georg-August-Universität in Göttingen wurden 1736 durch den Polyhistor Albrecht von Haller unmittelbar nach Einrichtung der Universität begründet.

    Der Forstbotanische Garten

    Der Forstbotanische Garten mit dem dazugehörigen Arboretum entstand an den Neuen Botanischen Garten anschließend ebenfalls im Stadtteil Nikolausberg im Zuge des Umzugs (1970) der Forstwissenschaftlichen Fakultät von Hann. Münden nach Göttingen.

  • Botanische Gärten der Georg-August-Universität
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Botanische Gärten der Georg-August-Universität

    Die Botanischen Gärten der Georg-August-Universität in Göttingen wurden 1736 durch den Polyhistor Albrecht von Haller unmittelbar nach Einrichtung der Universität begründet.

    Der Alte Botanische Garten

    Der auf die Gründung durch Haller zurückgehenden Alte Botanische Garten befindet sich im Nordosten der mittelalterlichen Innenstadt hinter dem alten Audimax. Er hat als systematischer Garten eine Größe von 5 Hektar und beinhaltet mehr als 12.000 verschiedene Pflanzenarten, die vom Albrecht-von-Haller-Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität betreut werden. Die historische Anlage des Gartens innerhalb des Stadtwalls wurde später, durch jetzt noch drei geöffnete historische Tunnel unterhalb des Walles verbunden, außerhalb des Walles erweitert. Innerhalb des Walles befinden sich mehrere öffentlich zugängliche Gewächshäuser (historisches Farnhaus, Orangerie, Kalthaus, Tropenhaus, Subtropenhaus, Cycadeenhaus, Araceenhaus, Sukkulentenhaus, Trockenwüstenhaus, Viktoriahaus) mit unterschiedlichen Öffnungszeiten, meist jedoch wochentags vormittags geöffnet, sowie die Institutsgebäude. Außerhalb des Walles befindet sich ein System nach neuesten phylogenetischen Erkenntnissen sowie ein Alpinum mit verschiedenen Lebensräumen und ein Arboretum.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Göttingen?

Reise Insidertipps für Göttingen

Mehr Infos über Göttingen

Göttingen liegt an der Grenze der „Leine-Ilme-Senke“ zum Göttinger Wald und wird in Süd-Nord-Richtung von der Leine (Aller-Zufluss) durchflossen, der nördliche Stadtteil Weende von der Weende, mehrere nordöstliche Stadtgebiete von der Lutter und mehrere westliche Stadtbereiche von der Grone. Wenige Kilometer weiter nördlich schließt sich der Nörtener Wald an. Am südlichen Stadtrand von Göttingen liegt der vom Wasser der Leine gespeiste Göttinger Kiessee. Das zu Göttingen gehörende Gebiet liegt auf 138 bis 427,5 m ü. NN westlich der Berge Kleperberg (332 m) und Hainberg (315 m), wobei die Mackenröder Spitze an der Ostgrenze des Göttinger Walds den höchsten Berg Göttingens darstellt. Im Stadtgebiet bzw. westlich der Leine liegen jeweils mit gleichnamigen Stadtvierteln der Hagenberg (auch Kleiner Hagen (Hagen Ferienwohnungen | Hagen Reisetipps) genannt; 174 m) und ungefähr 2 km südlich davon die sanfte Erhöhung des Egelsbergs. An der westlichen Stadtgrenze erheben sich Knutberg (363 m) und Kuhberg (288 m).

Das direkt westlich des Göttinger Walds befindliche Göttingen liegt zwischen Solling (ca. 34 km nordwestlich), Harz (ca. 60 km nordöstlich), Kaufunger Wald (ca. 27 km süd-südwestlich), Dransfelder Stadtwald (13 km südwestlich) und Bramwald (19 km westlich); die Entfernungen beziehen sich jeweils per Luftlinie gemessen auf die Strecke Göttingen-Innenstadt bis zu den Zentren bzw. Hochlagen der jeweiligen Mittelgebirge.

Kultur und Sehenswürdigkeitein in Göttingen

Die jährlich im Frühsommer von der Händelgesellschaft veranstalteten Internationalen Händel-Festspiele gehen zurück auf die ersten Wiederaufführungen von Händel-Opern in nachbarocker Zeit, die in den 1920er-Jahren von Musikwissenschaftlern in Göttingen initiiert wurden. Im späten 20. Jahrhundert wurden die Festspiele unter der Leitung von John Eliot Gardiner und später Nicholas McGegan zu einem Zentrum der musikalischen und szenischen historischen Aufführungspraxis der Werke Georg Friedrich Händels. Die Festspiele ziehen ein internationales Publikum an, insbesondere auch aus Händels Wahlheimat Großbritannien. Der Aufführungsort ist das Deutsche Theater Göttingen.

Seit 1992 findet jährlich im Herbst der zehntägige Göttinger Literaturherbst statt, mit Lesungen und Vorträgen internationaler Autoren u.a. im Alten Rathaus und im Deutschen Theater. Im Jahr 2002 fand der Festakt zum 75. Geburtstag von Günter Grass im Rahmen des Literaturherbstes statt, in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundespräsident Johannes Rau. Zudem existiert noch ein Literarisches Zentrum Göttingen.

Museen

  • Städtisches Museum
  • Kunstsammlung der Universität
  • Archäologische Sammlungen der Universität (darunter die Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen)
  • Karzer der Universität (historische Graffiti)
  • Sammlung für Völkerkunde der Universität (u.a. mit der Baron von Asch-Sammlung und der Cook/Forster-Sammlung)
  • Zoologische Sammlungen der Universität
  • Bismarckhäuschen am Wall (die Studentenwohnung Otto von Bismarcks)
  • Museum der Göttinger Chemie
  • Saline Luisenhall (eine der letzten noch aktiven Produktionsstätten von Siedesalz in Europa)

Alter Botanischer Garten: ältester Botanischer Garten in Niedersachsen und einer der reichsten in Deutschland mit über 10.000 Pflanzenarten

Denkmäler

  • Asphaltnarbe: Narbe in der Weender Straße, entstanden durch ein Gedenkfeuer zum Tod der Antifa-Aktivistin Conny Wessmann (1989)
  • Gauß-Weber-Denkmal (Ferdinand Hartzer, Erzbildgiesserei Gladenbeck, Steinsockel mit Bronzeskulpturen, 1899)
  • Wöhlerdenkmal (Ferdinand Hartzer, Erzbildgiesserei Gladenbeck, Bronzestandbild auf Sockel aus schwedischem Granit, 1890)
  • Denkmal Gottfried August Bürger (Gustav Eberlein, Granitsockel mit lebensgrosser Bronzebüste, 1895)
  • Gänselieselbrunnen (Bildhauer Paul Nissen und Architekt Heinrich Stöckhardt, Brunnen mit Bronzeskulptur, 1901)
  • Rohns Gedenkstein (1895, neben dem Rohnsschen Badehaus)
  • Merkelstein (Ferdinand Hartzer, Steinblock mit Bronzereliefbild, 1897)
  • Gedenkstein Pfalz Grona (1884)
  • Denkmal König Wilhelms IV. von Hannover (Hannover Ferienwohnungen | Hannover Reisetipps), Stifter der Aula (Ernst von Bandel, Bronzestandbild, 1837)
  • Langensalza-Denkmal (7,32m hohe Pyramide aus Gusseisen, 1872)
  • Hainbund Denkmal (1872)
  • Eichendorff-Gedenkstein (1960)
  • Hirtenbrunnen (Dietrich Wilhelm Rathkamp, 1914)
  • Kleiner Reinsbrunnen Nixe (Bildhauer Friedrich Küsthardt, Grotte mit Bronzeplastik, 1901)
  • Bismarckturm auf dem Kleperberg (Baurat Heinrich Gerber und Architekt Conrad Rathkamp, 1896)
  • Bismarckstein (7m hohe Aussichtsplattform aus Kalkstein, 1903, Entwurf Friedrich Jenner, Bauausführung Rudolf Hannig, Hannover)
  • Mahnmal Synagoge (Künstler Corrado Cagli, Rom; Plastik aus Beton und Stahl, 1973)

Bauwerke

  • St. Albani, im Osten der Innenstadt, leicht erhöht gelegen im Gebiet des ursprünglichen Gutingi, der Keimzelle der heutigen Stadt.
  • St. Jacobi, weithin sichtbares Wahrzeichen und höchste Kirche der Stadt.
  • St. Johannis, zweitürmige Marktkirche, am 24. November 1944 durch Bomben stark beschädigt und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Am 23. Januar 2005 brannte der Nordturm der Kirche nach einer Brandstiftung aus.
  • St. Marien ist die Kirche der ehemaligen Deutschordenskommende.
  • St. Michaelis, die einzige katholische Kirche in der Innenstadt, ist wie ein Bürgerhaus in die Straße eingereiht; die kirchliche Fassade wurde erst um 1900 (?) ausgeführt.
  • St. Nikolai, seit 1820 aufgrund einer Petition der Studentschaft aus dem Jahr 1819 Universitätskirche in deren Eigentum, ist von der Baugestalt her unscheinbar. Sie wurde von 1800 bis 1818 als Magazin genutzt. Im Zuge der Herrichtung für diese Nutzung wurde die vorher vorhandenen Doppelturmanlage abgetragen. Der Sandsteinbau stammt aus der Zeit des ausgehenden 13. Jahrhunderts. Jedoch wurden bei archäologischen Untersuchungen romanische Fundamente (12. Jahrhundert (?)) angetroffen. Zu den Ausstattungsdetails gehört ein aus der Paulinerkirche umgesetztes Epitaph zur Erinnerung an den berühmten Universitätskanzlers von Mosheim.
  • Paulinerkirche, heute umfunktioniert als alte Universitätsbibliothek, ist eine ehemalige Dominikanerkirche. Am 24. November 1944 wurde sie durch Bomben schwer beschädigt und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.
  • Reformierte Kirche, wurde nach der Universitätsgründung durch die Initiative des Schweizer Professors Albrecht von Haller 1752/53 erbaut.

Der „Vierkirchenblick“ ist mit einer Bronzeplatte im Pflaster an der Ecke Marktplatz / Kornmarkt gekennzeichnet. Von dort ist in jeder Himmelsrichtung eine Kirche zu sehen (N: Jacobi, O: Albani, S: Michaelis, W: Johannis). Die Bronzeplatte wurde von dem Inhaber des Bekleidungshauses Diekmann, Harro Tubbesing, gestiftet. 1981 wurden bei Umbauarbeiten im Bekleidungshaus Diekmann die Grundmauern des 1251 erbauten „Schuhhofes“, das älteste Gildehaus der Stadt mit gotischem Tonnengewölbe und Kreuzgratgewölbe, entdeckt. Heute wird das Kellergewölbe als Gaststätte genutzt. Die Gebäude mit den Hausnummern Markt 7 und 8 wurden in die Liste niedersächsischer Kulturdenkmale aufgenommen und stehen an der Südseite des Marktplatzes.

Auch das Alte Rathaus ist im Kern gotisch. An der Treppe des Rathauses befinden sich zwei steinerne, wappentragende Löwen, die die Hauptakteure des Märchens „Die Traurigen Löwen von Göttingen“ von Stephen Clackson sind. Auf dem davorgelegenen Marktplatz befindet sich der berühmte Gänselieselbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt. Außerdem finden sich zahlreiche mitunter stark restaurierte Fachwerkhäuser (13. bis 19. Jahrhundert) wie zum Beispiel die Ratsapotheke, die am 21. März 1945 durch Bomben zerstörte und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Junkernschänke (1547), das Bornemannsche Haus, das Schrödersche Haus und das Lichtenberghaus, mit dem sich die Stadt Göttingen im ZEIT-Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ bewirbt. Die Innenstadt ist noch heute fast vollständig umgeben vom im 18. Jahrhundert zu einem Spazierweg umgebildeten Wall.

Zu den universitären Sehenswürdigkeiten zählen die Aula mit dem Karzer (in dem entgegen einem weit verbreitetem politischen Mythos der Reichskanzler Otto von Bismarck nicht als Student einsaß), die neben anderen Göttinger Bauten auch auf dem 10-DM-Schein zu sehen war, das Alte Auditorium und der Alte Botanische Garten. Die ehemalige Sternwarte beim Geismarer Tor ist ein klassizistischer Bau mit Anklängen an die so genannte Revolutionsarchitektur (um 1800).

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Göttingen

Göttingen geht auf ein Dorf zurück, das sich archäologisch bis ins 7. Jahrhundert nachweisen lässt. Dieses Dorf wurde 953 unter dem Namen Gutingi erstmals in einer Urkunde Kaiser Ottos I. erwähnt – mit der Beurkundung schenkt der Kaiser dem Kloster St. Moritz in Magdeburg (Magdeburg Ferienwohnungen | Magdeburg Reisetipps) Besitz im damaligen Gutingi – und lag am Ostrand des Leinetalgrabens im Umkreis der heutigen St. Albanikirche auf einem Hügel. Diese Kirche wurde spätestens zu Beginn des 11. Jahrhunderts dem Heiligen Albanus geweiht und ist damit die älteste Kirche Göttingens, auch wenn das heutige Gebäude erst aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammt. Neuere archäologische Funde im Bereich des alten Dorfes weisen auf ein ausgebildetes Handwerk hin und lassen auf weitreichende Handelsbeziehungen schließen. Durch das Dorf floss ein kleiner Bach, die Gote, von der das Dorf seinen Namen bezog („-ing“ = „Bewohner bei“).

Der von der alten Stadtbefestigung zunächst geschützte Bereich umfasste den Markt, das heutige alte Rathaus, die beiden Hauptkirchen St. Johannis und St. Jacobi, die kleinere St. Nikolai-Kirche, sowie die wichtigsten Verkehrswege Weender, Groner und Rote Straße. Außerhalb dieser Befestigung, vor dem inneren Geismarer Tor, lag noch das alte Dorf, das danach auch „Geismarer altes Dorf“ genannt wurde, mit der Kirche St. Albani. Das Dorf gehörte im Hochmittelalter nur zu Teilen zum welfischen Herrschaftsbereich und konnte deswegen nicht an den städtischen Privilegien und am Schutz durch die Stadtmauer teilhaben.

Geschützt wurde die Stadt zunächst durch Wälle, spätestens Ende des 13. Jahrhunderts dann auch durch Mauern auf den Wällen. Von dieser alten Stadtbefestigung ist heute nur in der Turmstraße der Mauerturm sowie ein Teil der Mauer erhalten. Das damals befestigte Areal umfasste maximal 600 mal 600 m, etwa 25 Hektar, und war damit zwar kleiner als Hannover (Hannover Ferienwohnungen | Hannover Reisetipps), jedoch übertraf es die benachbarten welfischen Städte Northeim (Northeim Ferienwohnungen | Northeim Reisetipps), Duderstadt (Duderstadt Ferienwohnungen | Duderstadt Reisetipps) und Münden.

Das 16. Jahrhundert begann in Göttingen mit wirtschaftlichen Problemen, die schließlich zu Spannungen führten. Zum offenen Konflikt zwischen Handwerksgilden und Rat, der im Wesentlichen von der Schicht der Kaufleute gestellt wurde, kam es 1514, als der Rat zur Haushaltssanierung neue Steuern erlassen wollte. Am 6. März 1514 stürmten die Gilden das Rathaus, setzten den Rat kurzerhand gefangen und jagten ihn anschließend aus der Verantwortung. Der Rat konnte zwar mit Hilfe von Herzog Erich I. seine alte Stellung wieder zurückgewinnen, der Konflikt schwelte jedoch weiter und bildete damit den Nährboden für die Einführung der Reformation in Göttingen.

Wie die Stadt, modernisierte sich auch die wachsende Universität. Die Studentenzahlen stiegen von 4680 im Wintersemester 1945/46 auf 30.000 Anfang der 1990er-Jahre; erst anschließend wurden sie wieder rückläufig. Ab 1964 entstand der heutige Campus und das geisteswissenschaftliche Zentrum auf dem Gebiet des ehemaligen Universitätssportzentrums nördlich der Altstadt. Zwischen Weende und Nikolausberg wurde die Nord-Uni aufgebaut, wo sich heute ein Großteil der naturwissenschaftlichen Einrichtungen befindet. Ab 1973 wurde zudem mit dem Bau eines neuen Universitätsklinikums begonnen. 1993 wurde schließlich der architektonisch anspruchsvolle Neubau der Staats- und Universitätsbibliothek auf dem Campus eröffnet.

Mit der Grenzöffnung 1989 und dem Beitritt der ostdeutschen Bundesländer 1990 verlor Göttingen seine Randlage und liegt nunmehr verkehrsgünstig mitten in Deutschland. Der Wandel war jedoch damit verbunden, dass die Bundeswehr 1993 ihren Standort in Göttingen aufgab und so nicht nur die traditionsreiche Geschichte der Stadt als Garnisonsstadt ein Ende fand (siehe z.B. 2. Kurhessisches Infanterie-Regiment Nr. 82), sondern auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor verschwand.

Die im Jahre 1968 auch in Göttingen aufgetretenen Studentenunruhen gingen hier nicht so schnell zu Ende wie anderswo. Noch Anfang der 1990er-Jahre geriet Göttingen wegen der sogenannten „Scherbendemos“ der Autonomen Antifa sowie der spektakulären Bündnisdemonstrationen gegen Rechtsextremismus unter Beteiligung des linksradikalen schwarzen Blockes, dessen Teilnehmer vermummt an der Spitze der bis ins bürgerliche Spektrum reichenden Demonstrationen auftraten, in die Schlagzeilen. Seit 1990 fast konstant bis heute gibt es aus dieser linksradikalen Bewegung zahlreiche Aktionen, welche ein bundesweites Medienecho auf sich ziehen.

[ source: Wikipedia ]

Göttingen ist eine traditionsreiche Universitätsstadt im Süden des Landes Niedersachsen und stark durch ihre Bildungs- und Forschungseinrichtungen geprägt. Nach Hannover, Braunschweig, Osnabrück und Oldenburg ist Göttingen die fünftgrößte Stadt und eines der Oberzentren Niedersachsens. Sie ist Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Göttingen. Als bis dahin kreisfreie Stadt wurde sie 1964 durch das vom niedersächsischen Landtag verabschiedete Göttingen-Gesetz in den Landkreis Göttingen integriert. Dadurch wird die Stadt weiterhin den kreisfreien Städten gleichgesetzt, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Göttingen hat seit 1965 mehr als 100.000 Einwohner und ist damit eine Großstadt. Die nächstgelegenen Großstädte sind Kassel (ca. 38 km südwestlich), Hildesheim (ca. 70 km nördlich), Braunschweig (ca. 92 km nordöstlich), Erfurt (ca. 98 km südöstlich), Hannover (ca. 105 km nördlich) und Paderborn (ca. 120 km west-nordwestlich).

Wo kann man gut übernachten in Göttingen?

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