[ Quelle: Wikipedia ]

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Existierende Fragen zu Greifswald und dazugehörige Antworten:

Here ist eine Ansammlung von Fragen über Greifswald , die bereits durch unsere einheimischen Vermieter beantwort wurden. Bitte schauen Sie mal drüber. Falls Sie ein Fragen haben, welche hier noch nicht aufgelistet ist, können Sie diese gerne oben im Formular eingeben und abschicken.

Wo kann man morgens frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?

Kultur und Geschichte: Irgendwelche historischen Sachen von Interesse (z.B. Schloss, Museum)?

Gibt es 2-3 Aktivitäten was man so unternehmen kann in der Nähe, Ideen für Tagesausflüge?

Wo kann man gut essen gehen abends?

Gibt es typische Touristen Aktivitäten oder Attraktion, die man sich NICHT anschauen oder vermeiden sollte, da diese komplett uninteressant sind?

Wo kann man Abends was unternehmen, Bistros, Discos oder Bars?

Wie kann man sich am besten fortbewegen, öffentlich Verkehrsmittel, Züge, oder andere Tipps?

Wo kann man gute Lebensmittel kaufen?

Gibt es lokale Events, Kirmes, Fest, Weinfeste etc. anderes kulturelles Highlights?

Was gibt es für lokale Spezialitäten, die der Urlauber mal unbedingt ausprobieren sollte?

Was ist das besondere an diesem Ferienort? Warum sollte man hier Urlaub machen?

"Empfehlungen für einen englischsprachigen Touristenführer der vier Personenfür ein paar Stunden die Stadt zeigen kann? Termine: 1 oder 4. Juni." (am 05.05.2014)

Greifswald: Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Inseln Usedom und Rügen und damit in der Nähe eines der besten deutschen Segelreviere. Die Stadt selbst besitzt maritimes Flair, denn der Stadthafen, der Ryck sowie der Fischerei- und Freizeithafen Wieck ergänzen sich mit dem Greifswalder Bodden zu einer großartigen Wasser- und Freizeitlandschaft. Ein buntes Programm an Veranstaltungen lockt stets und ständig Besucher aus nah und fern an. So sind z. B. die Greifswalder Bachwoche, die Jazz Evenings in der Klosterruine Eldena, das Fischerfest mit der Gaffelrigg, der Tag des offenen Denkmals, die Greifswalder Kulturnacht und Aufführungen des Theaters Vorpommern überregional bekannt und sehr beliebt. Selbst der romantische Maler Caspar David Friedrich, berühmtester Sohn der Stadt, war von der unverwechselbaren Stadtsilhouette so angetan, dass er die gewaltigen Backsteinbauten oft zu Motiven seines Schaffens wählte. Überzeugen Sie sich selbst davon und besuchen Sie das Pommersche Landesmuseum! Dort können Sie einige seiner bekanntesten Werke bewundern. Gegründet im Jahre 1763 als Arzneipflanzengarten der Universität Greifswald, zog der Botanische Garten 1886 vor die Tore der Altstadt in die Münterstraße. Bäume und Sträucher der Nordhemisphäre werden im Arboretum in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, einem wunderbar angelegten Park, gezeigt. Im Greifswalder Altstadthafen recken stolze Segelschiffe ihre hölzernen Masten in den Himmel und erinnern an die maritime Geschichte der Hansestadt. Auf der Museumswerft können nicht nur die historischen Gebäude und Maschinen besichtigt werden. Hier werden heute Schiffe restauriert oder nach alten Rissen rekonstruiert.
Beantwortet von Dody Hahn am 17.05.2014
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Wo gibt es eine gute Metzgerei? Mittagstisch?

Landschaftlich interessante Optionen oder Attraktionen in der Nähe und Umgebung?

Wo kann man gut shoppen gehen?

Was gibt es für Sport Möglichkeiten für den Aktivurlauber?

Fragen rund um das Wetter



Populäre Ausflugsziele in und um Greifswald

  • Nordischer Klang
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Nordischer Klang

    Nordischer Klang ist der Name eines Kulturfestivals in der Hansestadt Greifswald.

    Das Festival bietet eine Plattform für namhafte Künstler aus den nordischen Ländern, um sich in Deutschland der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für viele von ihnen ist es zugleich auch ihr Deutschlanddebüt. Der Nordische Klang ist das größte alljährlich in Deutschland stattfindende Festival für nordeuropäische Kultur außerhalb Skandinaviens. Im Programm befinden sich neben Konzerten auch Ausstellungen, Lesungen, Film- und Theatervorführungen.

    Das Festival wird vom Kulturverein Nordischer Klang e. V. veranstaltet, welcher der Nordischen Abteilung des Instituts für Fremdsprachliche Philologien an der Universität Greifswald nahesteht. Vorsitzender des Kulturvereins Nordischer Klang e. V. ist Prof. Dr. Joachim Schiedermair.

  • Greifswald Botanic Garden and Arboretum
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Greifswald Botanic Garden and Arboretum

  • Pommersches Landesmuseum
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Pommersches Landesmuseum

    Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald zeigt Exponate zur Erdgeschichte, aus 14.000 Jahren pommerscher Landeskunde sowie Gemälde, u. a. von Caspar David Friedrich, und viele weitere historische Kulturgüter.

    Das Museum wurde von 1998 bis Juni 2005 erbaut. Die Baukosten betrugen 20 Millionen Euro. Es besteht aus einem Ensemble von vier Gebäuden: dem klassizistischen Quistorp-Bau (ehemalige Stadtschule), dem Grauen Kloster (ehemaliges Armen- und Altenheim), dem Backsteinbau der Bibliothek des gotischen Franziskanerklosters und der Museumsstraße. Zum Ensemble gehören weiterhin ein Klostergarten und eine Wiese mit skandinavischen Findlingen.

    Im Croy-Saal kann man den vier Meter mal sieben Meter großen, einzigartigen Croy-Teppich besichtigen, ein kunstvolles Zeugnis der Reformation. Ebenfalls ist die Entwicklung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität anhand zahlreicher Exponate dokumentiert.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Greifswald?

Reise Insidertipps für Greifswald

Mehr Infos über Greifswald

Die Stadt Greifswald liegt zwischen den Inseln Rügen (Rügen Ferienwohnungen | Rügen Reisetipps) und Usedom (Usedom Ferienwohnungen | Usedom Reisetipps) an der Mündung des Flusses Ryck in die Dänische Wiek, eine Bucht des Greifswalder Boddens. Die Stadt Greifswald befindet in etwa gleichem Abstand zu den größten Metropolen in Deutschland: Berlin (Berlin Ferienwohnungen | Berlin Reisetipps) (240 km südlich) und Hamburg (Hamburg Ferienwohnungen | Hamburg Reisetipps) (260 km westlich).

Im Uhrzeigersinn (von Norden beginnend): Mesekenhagen, Neuenkirchen, Loissin, Kemnitz, Diedrichshagen, Weitenhagen, Hinrichshagen, Levenhagen und Wackerow (alle Gemeinden im Landkreis Ostvorpommern).

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Greifswald

Die größten Kultureinrichtungen in der Stadt sind das Theater Vorpommern und das Pommersche Landesmuseum, welches u. a. Bilder des in Greifswald geborenen Malers Caspar David Friedrich ausstellt.

Ein eigenes Caspar-David-Friedrich-Museum wurde von der Bürgerschaft am 12. April 2010 beschlossen. Das rund zehn Millionen Euro teure Haus soll bis 2015 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pommerschen Landesmuseum entstehen. Es soll Leben und Werk des Romantikers mit seinem künstlerischen Umfeld wie den in der Nachbarstadt Wolgast geborenen Philipp Otto Runge, seinen Lehrer Johann Gottfried Quistorp sowie seinen Freund Carl Gustav Carus dokumentieren. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln von Stadt, dem Land Mecklenburg-Vorpommern und dem Bund.

Die 1915 fertiggestellte und 1989 stillgelegte Stadthalle Greifswald wurde aufwendig restauriert und ist zusammen mit dem nebenstehenden Theaterhaus der zentrale Veranstaltungs- und Konferenzkomplex der Stadt Greifswald. Die Stadthalle hat unter anderem einen 500 Plätze umfassenden Kaisersaal sowie den 150 Plätze umfassenden Rubenow-Saal.

Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum widmet sich dem Leben und Werk des in Greifswald geborenen Malers der Romantik. Im Museumshafen Greifswald, direkt am Ryck in der Innenstadt gelegen, werden historische Schiffe restauriert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das „Sozio-kulturelle Zentrum St. Spiritus“, das „Literaturzentrum Vorpommern“ (auch Koeppenhaus) nach Wolfgang Koeppen) und das „IKuWo“ (Internationales Kultur- und Wohnprojekt) sind u.a. regelmäßig Orte kultureller Veranstaltungen. Mit radio98eins besteht ein freier Hörfunksender für Greifswald und Umgebung. Auch in einigen öffentlichen Einrichtungen werden Kunstobjekte ausgestellt, u.a. in der Galerie „KunstimGericht“.

Durch aktives universitäres und bürgerschaftliches Engagement haben sich in der Stadt Greifswald zahlreiche internationale Festivals und jährliche Veranstaltungen etabliert. Das Kulturfestival „Nordischer Klang“ ist das größte Festival für die Kultur der nordischen Länder außerhalb der nordischen Länder. Ein weiteres Kulturfestival ist der jährliche deutsch-polnische "polenmARkT". Die Greifswalder Bachwoche ist ein Musikfestival mit zahlreichen musikalischen Aufführungen in und um Greifswald. Auch die „Greifswalder Musiknacht“ und die „Eldenaer Jazzevenings“ eine weit überregionaler Reichweite. Zudem ist Greifswald einer der Spielorte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und der Ostseefestspiele. Jährlich finden in Greifswald Sommerfeste wie das Fischerfest „Gaffelrigg“ und das Greifswald International Students Festival (GrIStuF) statt.

Bauwerke

  • Der Dom St. Nikolai (um 1263) - Wahrzeichen der Stadt - liegt im westlichen Zentrum. Er ist die Haupt- bzw. Bischofskirche der Pommerschen Evangelischen Kirche.
  • Die St. Marien - im Volksmund Dicke Marie genannt - ist die älteste (um 1260) der drei großen Stadtkirchen.
  • Die St. Jakobi (1280) liegt am westlichen Rand des Stadtkerns und ist die kleinste der drei gotischen Hauptkirchen.
  • Das barocke Hauptgebäude der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald von 1747 nach Plänen von Andreas Mayer.
  • Das Pommersche Landesmuseum.
  • Das gotisch-barocke Rathaus.
  • Die beiden Bürgerhäuser Markt 11 und 15 im Stil der Backsteingotik.
  • Das Caspar-David-Friedrich-Haus als Sitz des Fremdenverkehrsverbandes Vorpommern
  • Das ehemalige Kloster Eldena ist ein Motiv des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Es befindet sich östlich vom Stadtzentrum.
  • Die historische Bockwindmühle in Eldena
  • Die historische Wiecker Holzklappbrücke befindet ebenfalls östlich von der Stadt.
  • Das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald beim Dom
  • Das Wohnprojekt „Wohnen in der Mauer“ von 1998 nach Plänen von Gottfried Böhm am westlichen Stadtkern (Hirtenstraße).
  • Als ehemalige Speicherbauten: unter anderem der Pferdespeicher in der Baderstraße 25, in der Hunnenstraße, Kuhstraße 25; ferner der alte Speicher am Hafen (Hafenstraße/Ecke Marienstraße) mit dem Greifswalder Wappentier auf der Westfront
  • Die Universitätsgebäude des 19. Jahrhunderts, wie z. B. die alte Universitätsbibliothek von 1882 nach Plänen von Martin Gropius, das Auditoriengebäude mit Karzer von 1886, die Augenklinik von 1887, das Physiologische Institut von 1888, das Physikalische Institut mit Sternwarte von 1891
  • Wohnhäuser wie das Jugendhaus „Pariser“, Wohnhäuser Bahnhofsstraße 2/3, 31/32, 52, 54 und 55, Fleischerstraße 3, Gützkower Straße, Lange Straße 8, 52, 54, 60, 68, 75 und 77, Steinbecker Straße 28
  • Geschäftshäuser wie das ehemalige Textilkaufhaus Albert Erdmann am Markt von 1902 sowie am Markt die Häuser Nr. 6, 20/21 und 30
  • Unter Denkmalschutz steht zudem das Gebäude des um 1914 errichteten Wasserwerks Groß Schönwalde, das bis heute in Betrieb ist

Denkmale

  • Das Rubenow-Denkmal auf dem Platz vor der Theologischen Fakultät
  • Der Fischerbrunnen auf dem Fischmarkt
  • Die Bismarcksäule in der Wolgaster Straße auf dem Epistelberg gegenüber dem Volksstadion
  • VdN-Ehrenhain von 1970 auf dem Neuen Friedhof für die Opfer des Faschismus, dazu seit 1974 eine Gedenktafel für 172 Todesopfer des KZ Peenemünde
  • Zwei Gemeinschaftsgrabanlagen auf dem Neuen Friedhof für 641 vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene als Opfer der Zwangsarbeit, sowie 65 deutsche Wehrmachtsdeserteure, die bei Kriegsende ermordet wurden
  • Steinstele aus den 1950er Jahren am Bahnhofsplatz zum Andenken an antifaschistische Widerstandskämpfer
  • Die Bronzetür des Rathauses, die 1966 von dem Bildhauer Joachim Jastram geschaffen wurde zur Ehrung der schonenden Übergabe der Stadt an die Rote Armee durch den Stadtkommandanten Oberst Rudolf Petershagen im April 1945
  • Gedenktafel von 1958 an der Bahnhofstraße/Ecke Erich-Böhmke-Straße zur Erinnerung an den kommunistischen Stadtverordneten Erich Böhmke, der 1939 im KZ Sachsenhausen (Sachsenhausen Ferienwohnungen | Sachsenhausen Reisetipps) ermordet wurde
  • Gedenktafel an der Pfarrer Wachsmann-/Ecke Bahnhofstraße zur Erinnerung an den antifaschistischen katholischen Seelsorger Dr. Alfons Maria Wachsmann, der 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden ermordet wurde. Seit 1985 gibt es an der Rubenow-Brücke auch eine Porträtbüste von Wachsmann, die auf Anregung des CDU-Vorsitzenden Gerald Götting in Auftrag gegeben und von dem Bildhauer Klaus Freytag geschaffen wurde
  • Gedenkstein von 1954 für den sozialdemokratischen Lehrer Karl Krull vor der nach ihm benannten Schule in der Bleichstraße. Er wurde 1932 von einem wegen eines Hitler-Besuchs aufgeputschten Polizeitrupp erschossen
  • Gedenktafel von 1960 im damaligen Eingang C des Hauptpostamtes für die antifaschistische Kommunistin Auguste Bollnow, die 1942 im Frauengefängnis Leipzig (Leipzig Ferienwohnungen | Leipzig Reisetipps) an den erlittenen Misshandlungen starb. Die Platte wurde 1993 von dem Postamtsleiter entfernt, weil ihr Inhalt angeblich „nicht mehr die uneingeschränkte Zustimmung aller Beschäftigten und Postkunden“ finde
  • Gedenktafel von 1992 in der Goethestraße 5 an den jüdischen Mathematikprofessor Felix Hausdorff, der kurz vor der Deportation in ein Konzentrationslager mit seiner Frau in den Freitod ging.
  • Die seit 1975 unter Denkmalschutz stehenden Greifswalder Befestigungsanlagen mit Wallanlage, Stadtmauer und Fangenturm

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Greifswald

Greifswalds Gründung in Pommern (Pommern Ferienwohnungen | Pommern Reisetipps) geht auf das Kloster Eldena zurück, zu dessen Gut es anfangs gehörte. Die Siedlung lag gegenüber den auf der anderen Ryckseite gelegenen Salzpfannen, die nachweislich seit spätestens 1193 bestanden; sie entstand wahrscheinlich im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts als Siedlung der Arbeiter der Greifswalder Saline. Für die Siedlung, an der sich zwei alte Handelswege kreuzten, erhielt das Kloster 1241 sowohl vom rügenschen Fürst Wizlaw I. als auch vom Pommernherzog Wartislaw III. urkundlich das Marktrecht verliehen. Im Juni 1249 konnte Wartislaw III. das Kloster dazu bringen, ihm die Marktsiedlung Greifswald zu Lehen zu geben, und am 14. Mai 1250 verlieh er ihr das Lübische Stadtrecht, wodurch Greifswald fortan auch gegenüber den pommernschen Herzögen sehr viel unabhängiger war. 1254 ernannte Wartislaw die Ryckmündung zum Freihafen und versprach den Kaufleuten Ersatz für durch Seeräuber erlittene Verluste. Am 17. Mai 1264 erlaubte er der Stadt dann, sich selbst zu verteidigen und eine Schutzmauer zu errichten, woraufhin die Befestigungsanlagen entstanden. Neben der Altstadt entwickelte sich westlich die Neustadt mit dem heutigen Rubenow-Platzes als Marktplatz und der St.-Jacobi-Kirche als kirchlichem Mittelpunkt; eine Verfügung Wartislaw III. von 1264, wonach es nur einen Markt, einen Vogt und ein Recht geben sollte verhinderte jedoch, dass die Neustadt gegenüber der Altstadt Eigenständigkeit entwickelte. 1278 wurde Greifswald erstmals in einer Urkunde als Mitglied der Hanse genannt. Die Stadt gehörte zum einflussreichen »Wendischen Quartier«. Bereits 1361 fand einer der ersten Hansetage in Greifswald statt. Allerdings genügte der Greifswalder Hafen schon im 14. und dann im 15. Jahrhundert den Anforderungen des Schiffsverkehrs nicht mehr, da er – anders als die Häfen in Stralsund (Stralsund Ferienwohnungen | Stralsund Reisetipps), Wismar (Wismar Ferienwohnungen | Wismar Reisetipps) oder Rostock (Rostock Ferienwohnungen | Rostock Reisetipps) – versandete. Hierdurch fiel Greifswald gegenüber den anderen Hansestädten immer weiter zurück.

Die seit 1991 erfolgten Sanierungen des historischen Stadtkerns im Rahmen der Städtebauförderung haben mittlerweile die noch erhaltenen Teile der Altstadt wieder sehenswert gemacht. Insbesondere der Marktplatz mit seinem freistehenden Rathaus gilt als einer der schönsten in Norddeutschland. Seit 1993 erfolgte zunächst die Umgestaltung und Aufwertung und ab 2000 auch der Rückbau in den Plattenbausiedlungen (Stadtumbau).

Greifswald ist Sitz des Landesverfassungs-, des Oberverwaltungs- und des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern. Ferner haben auch das für den gesamten östlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns zuständige Verwaltungsgericht und das für den Greifswalder Umkreis zuständige Amtsgericht ihren Sitz in Greifswald.

Im Zuge der Kreisreform Mecklenburg-Vorpommern 2011 soll Greifswald seine Kreisfreiheit verlieren und Teil des neu zu bildenden Landkreises Südvorpommern werden. Als Sitz der Kreisverwaltung wurde Anklam hier trotz seiner weit geringeren Einwohnerzahl dem in Südvorpommern sehr dezentral gelegenen Greifswald vorgezogen. Die Stadt versucht deshalb den Status als kreisfreie Stadt besonderer Art zu erhalten. Zusammen mit einigen Nachbargemeinden, die aber allesamt selbstständig bleiben, möchte die Hansestadt einen eigenen Stadtkreis bilden.

[ source: Wikipedia ]

Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald (plattdeutsch: Griepswoold; nach ihrem Wappentier, dem pommerschen Greifen, auch Gryps genannt) ist eine kreisfreie Stadt in Vorpommern im Nordosten Deutschlands. Zusammen mit Stralsund bildet die Stadt eines der vier Oberzentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadt hat etwa 54.000 Einwohner. An der Universität Greifswald studieren gut 12.000 Studenten und sind etwa 5.000 Universitätsangehörige beschäftigt.

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