Gütersloh Reiseführer
Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub
Mehr Infos über Gütersloh
Gütersloh liegt in der Emssandebene südwestlich des Teutoburger Waldes und damit am nordöstlichen Rand der Westfälischen Bucht. Das Stadtgebiet weist keine nennenswerten Erhebungen auf. Der niedrigste Punkt liegt mit 64 m ü. NN in den Emsniederungen in der Nähe des Gütersloher Flughafens, der höchste Punkt mit 105 m ü. NN im Osten des Stadtteils Friedrichsdorf (Friedrichsdorf Ferienwohnungen | Friedrichsdorf Reisetipps).
Im Grenzbereich zu Rheda-Wiedenbrück (Rheda-Wiedenbrück Ferienwohnungen | Rheda-Wiedenbrück Reisetipps) erstreckt sich mit dem Rhedaer Forst ein größeres Waldgebiet, überwiegend mit Nadelbäumen. Große Flächen haben darüber hinaus parkähnlichen Charakter.
Der Fluss Dalke durchfließt die Stadt von Osten nach Westen, durchquert dabei den Stadtpark mit dem botanischen Garten sowie die Innenstadt und mündet unweit der Stadtgrenze in die Ems. Zuvor nimmt die Dalke in der Nähe der „Neuen Mühle“ im Stadtteil Pavenstädt den Wapelbach auf. Durch den nordöstlich der Kernstadt liegenden Stadtteil Isselhorst fließt die Lutter, die bei Harsewinkel (Harsewinkel Ferienwohnungen | Harsewinkel Reisetipps) ebenfalls in die Ems mündet.
Gütersloh grenzt an sieben Städte und Gemeinden: im Norden an Steinhagen, im Nordosten an Bielefeld (Bielefeld Ferienwohnungen | Bielefeld Reisetipps), im Osten an Verl, im Südosten an Rietberg, im Südwesten an Rheda-Wiedenbrück, im Westen an Herzebrock-Clarholz und im Nordwesten an Harsewinkel. Mit Ausnahme der kreisfreien Stadt Bielefeld liegen alle diese Städte und Gemeinden im Kreis Gütersloh.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Gütersloh
Das Theater der Stadt in der Paul-Thöne-Halle wurde 2003 aus Sicherheitsgründen geschlossen. Eine Renovierung der Halle (Halle Ferienwohnungen | Halle Reisetipps) hatte die Politik abgelehnt, stattdessen befürwortete eine große Stadtratsmehrheit einen Theaterneubau. Nach der Schließung fanden Theateraufführungen in der benachbarten Stadthalle statt.
Das Stadtmuseum Gütersloh (Kökerstraße 7) wird vom Heimatverein Gütersloh e. V. getragen. Das mitten in der Innenstadt gelegene Museum zeigt eine umfangreiche Dauerausstellung zum einen zur Geschichte der Stadt, zum anderen zur Industrie- und zur Medizingeschichte, wobei die Exponate zu diesen beiden Themen über den lokalen Rahmen hinaus gehen. Zudem gibt es wechselnde Sonderausstellungen.
Im Miele-Museum (Carl-Miele-Str. 29) kann der Besucher die Geschichte des Gütersloher Hausgeräteherstellers Miele von 1899 bis heute erkunden. Die einzelnen Miele-Produkte werden im zeitgeschichtlichen Kontext der gesellschaftlichen Ereignisse und technischen Entwicklungen vorgestellt. Neben Waschmaschinen, Geschirrspülern, Milchzentrifugen, Fahr- und Motorrädern ist das einzige noch erhaltene Exemplar der vor dem Ersten Weltkrieg produzierten Automobile ausgestellt. Das 1986 gegründete Museum war 2006 Bestandteil der Initiative Deutschland – Land der Ideen.
Das Westfälische Kleinbahn- und Dampflokmuseum („Mühlenstroth“, Postdamm 166), wird vom Dampf-Kleinbahn Mühlenstroth e. V. betrieben. Auf halber Strecke zwischen Gütersloh und Isselhorst gelegen, fahren dort im Sommer auf einem fast 1 km langen Rundkurs historische Lokomotiven. Das Gelände wird im öffentlichen Bewusstsein weniger als Museum im klassischen Sinn wahrgenommen, umso mehr als beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer, speziell für Familien mit Kindern. Es gibt einen Gastronomiebetrieb mit Kaffeegarten und einen Kinderspielplatz, und man kann mit sich mit der Bahn im offenen oder im Salonwagen einmal um das Gelände fahren lassen. Geöffnet ist „Mühlenstroth“ an allen Sonn- und Feiertagen zwischen Mai und Oktober.
Die evangelische Apostelkirche, das älteste Kirchengebäude der Stadt, wurde 1944 bis auf den Westturm vernichtet. Das schlichte, von einer Spitztonne überwölbte Langhaus wurde ab 1951 nach Plänen von Werner March neu errichtet.
Die Martin-Luther-Kirche wurde 1857-61 von Christian Heyden errichtet. Es handelt sich um eine neugotische Hallenkirche mit Westturm. Das Innere ist mit umlaufenden Emporen versehen. Im Inneren hängt ein Kronleuchter von 1659.
Die katholische Pfarrkirche St. Pankratius ist eine große neuromanische Backsteinbasilika mit Westturm und wurde 1889–91 von dem Paderborner Diözesanbaumeister Arnold Güldenpfennig erbaut. Reste der zeitgenössischen Ausstattung sind erhalten. Außerdem befinden sich im Inneren ein um 1100 geschaffenes romanisches Kruzifix und die Statue des Heiligen Pankratius aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts.
Im Stadtteil Isselhorst ist die dortige Evangelische Kirche im Ortszentrum erwähnenswert. Sie beherbergt einen Flügel des so genannten Isselhorster Altars, der um 1400 entstand.
Weitere Kirchen im Stadtgebiet sind die Christ-König-Kirche, die Kirche Heilige Familie, die Liebfrauenkirche, St. Bruder Konrad, die Herz-Jesu-Kirche und St. Friedrich.
Die Schlütersche Villa (Moltkestraße 10a) ist ein Klinkerbau mit Flachdach im Stil der Neuen Sachlichkeit und wurde 1927/28 durch den Architekten Fritz Viemann errichtet.
Der Wasserturm Gütersloh (Friedrichstraße) wurde 1888 in Betrieb genommen und wurde zwischenzeitlich als Jugendcafé genutzt.
Das so genannte Spexarder Bauernhaus an der Lukasstraße in Spexard war ursprünglich das Haupthaus des 1370 erstmals erwähnten Hofes Meier to Berens. Es ist ein mächtiger Zweiständerbau mit Ziegelausfachung und utluchtartigem Vorbau, dessen ältester Teil laut dendrochronologischer Datierung bereits 1536 erstellt wurde. 1572 wurde es erweitert und 1781 umfassend erneuert. Es stand ursprünglich an der Helmholtzstraße ganz in der Nähe der A 2. Ab 1993 wurde es in Abstimmung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege an die Lukasstraße versetzt, da es an seinem ursprünglichen Standort nicht zu halten war. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde die 1974 entfernte Utlucht wieder ergänzt. Im Januar 1995 wurde es von den Spexarder Vereinen und der Bevölkerung feierlich eingeweiht. Das Haus ist Eigentum der Stadt Gütersloh und steht heute allen Vereinen und Gruppen für Veranstaltungen zur Verfügung. Träger des Spexarder Bauernhauses und damit Verwalter ist der Heimatverein Spexard.
Der Stadtpark entstand 1908/09 auf einem Gelände an der Dalke und gilt als einer der schönsten Parks in Deutschland. 1912 wurde der Park um einen Botanischen Garten erweitert.
Die Gütersloher Großveranstaltungen eröffnet in der zweiten Märzhälfte der Gütersloher Frühling rund um Haus und Garten. Hierbei präsentieren in der Innenstadt unter anderem die ortsansässigen Gartenbaubetriebe ihr Können. Im Mai und Juni folgen die langenachtderkunst, bei der viele Museen, Galerien und andere Einrichtungen bis spät in den Nacht geöffnet haben, und der Straßenzauber, bei dem es neben Oldtimern Neuwagen aller Kategorien zu sehen gibt. An Pfingsten gibt es auf dem Kolbeplatz den Gütersloher Weinmarkt mit Weinen aus deutschen Anbaugebieten, während auf dem Marktplatz die Pfingstkirmes tobt.
[ source: Wikipedia ]
Landkarte und Wegbeschreibung für Gütersloh
Das Gütersloher Straßennetz umfasst etwa 575 Kilometer, von denen 63 % auf Gemeindestaßen, 16 % auf Wirtschaftswege und jeweils 8 % auf Kreis- und Landstraßen entfallen. Die restlichen 13 % entfallen auf die A 2, die B 61 sowie Privatwege.
Gütersloh hat eine eigene Anschlussstelle an die A 2. Speziell die Stadtteile Pavenstädt und Kattenstroth sind aber aus Richtung Ruhrgebiet kommend besser über die Anschlussstelle Rheda-Wiedenbrück/Gütersloh-Süd zu erreichen. Im Bereich Gütersloh wird die A 2 zur Spitzenzeit von 4700 Fahrzeugen je Stunde frequentiert. Über die im Bereich Gütersloh noch zu bauende A 33 wird die Stadt auch eine leistungsfähigere Anbindung in den Raum Osnabrück erhalten.

Gütersloh
[ Quelle: Flickr]
Populäre Ausflugsziele in und um Gütersloh
Stadtpark und Botanischer Garten
[ Quelle: Wikimedia ]
Der Stadtpark und Botanische Garten Gütersloh ist Mitglied des Netzwerks Europäisches Gartenerbe und täglich ohne Eintritt zugänglich. Der Park wurde 1906-09 nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Wilhelm Schoedder (1855-1938) gebaut, der botanische Garten 1912 an seiner nordöstlichen Ecke angefügt. Ein Palmenhaus wurde 1938 konstruiert, aber im Zweiten Weltkrieg zerstört; es wurde wiederaufgebaut und beinhaltet jetzt ein Café. Ein Rosengarten wurde 1941 begonnen, gefolgt von einem Birkenhain (1950), Minigolf-Kurs (1960), Fruchtobsthain (1990), Kräutergarten (1998) und Skulpturengarten (2000).
Der Park hat sein originales Design, im Wesentlichen an einem englischen Landschaftsgarten orientiert, mit einer verlängerten Achse, weit in Kurven verlaufenden Pfaden, Rasen und zahlreichen Bäumen sowie einer Wiese, die im Winter zum Eislaufen geflutet werden kann, beibehalten. Der Botanische Garten ist als Schaugarten mit geometrischen Pools, Arkaden und hohen Hecken ausgelegt. Der Obstgarten beinhaltet eine Reihe traditioneller Sorten wie Westfälischer Gülderling und Schöner aus Wiedenbrück.
Die Welle
Die Welle bietet Schwimmbereiche, einen gigantischen Wellenpool, Abenteuerpools, Kurbad und Saunaeinrichtungen und Restaurant. Geöffnet an den meisten Tagen von 10:00-22:00 Uhr; sehen Sie wegen Urlaubsöffnung zuerst nach. Eintritt ab €7,50 für Erwachsene, je nach Wochentag bzw. Wochenende, gewünschten Dienstleistungen und Länge des Aufenthaltes.
Nützliche Webseiten
Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Gütersloh. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.
- Homepage von Gütersloh: Gütersloh (official home page)
- Wikipedia: Gütersloh
Mehr über die Geschichte von Gütersloh
Die Ortschaft Gütersloh wurde erstmals im Jahr 1184 in einer Urkunde des Bischofs von Osnabrück (Osnabrück Ferienwohnungen | Osnabrück Reisetipps) erwähnt. Die heute zum Stadtgebiet gehörende Gemeinde Isselhorst wurde bereits im Jahr 1050 erstmals erwähnt. Grenz- und Bekenntnisstreitigkeiten um das Kirchspiel Gütersloh zwischen der Herrschaft Rheda und dem Fürstbistum Osnabrück wurden 1565 im Bielefelder Rezess geschlichtet.
Im Siebenjährigen Krieg bezog 1757 der französische Marschall d'Estrées Quartier in der Nähe von Gütersloh. Am 1. Juli 1758 besiegten in einem Gefecht bei Gütersloh fünf preußische Husarenschwadronen unter Narzinski zwei französische Husarenregimenter. 1815 fiel Gütersloh zusammen mit der Herrschaft Rheda und Westfalen an Preußen.
Am 14. November 1825 verlieh König Friedrich Wilhelm III. von Preußen in einer Kabinettsorder Gütersloh die Stadtrechte. Die Einführung der Ratsverfassung (Stadtverordnetenversammlung, Magistrat, gewählter Bürgermeister) erfolgte erst mit der Annahme der Städteordnung im Jahre 1842. Die Bauerschaften Blankenhagen, Nordhorn (Nordhorn Ferienwohnungen | Nordhorn Reisetipps), Pavenstädt und Sundern, die bis dahin mit der Stadt eine einheitliche Gemeinde gebildet hatten, schieden als neue Gemeinde Gütersloh-Land aus der gemeinsamen Verwaltung aus. Am 12. Januar 1844 erhielt der Ort vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. ein Stadtwappen.
Im Jahr 1847 erhielt Gütersloh Anschluss an die Stammstrecke der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft und der Bahnhof wurde eröffnet. Die beginnende Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts und die verkehrsgünstige Lage direkt an der Eisenbahnstrecke führte zur Ansiedelung bedeutender Unternehmen und zu einem starken Wachstum der Stadt. Der steigende Waren- und Personenverkehr erforderte den Ausbau des Straßennetzes. 1877 bis 1879 entstanden zunächst die Chaussee nach Marienfeld, 1879 bis 1882 die Verbindung in Richtung Brockhagen, 1881 bis 1883 die Chaussee nach Verl und Neuenkirchen und 1902 bis 1903 die Verbindung nach Friedrichsdorf (Friedrichsdorf Ferienwohnungen | Friedrichsdorf Reisetipps). 1907 verlegte die Firma Miele ihren Sitz von Herzebrock nach Gütersloh.
Am 1. Januar 1973 erhielt Gütersloh mit dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld (Bielefeld Ferienwohnungen | Bielefeld Reisetipps) (Bielefeld-Gesetz)“ den Status einer Kreisstadt. Einen Rundgang durch etwa 800 Jahre Gütersloher Geschichte unter dem Gesichtspunkt der Infrastrukturentwicklung bietet das Stadtmuseum Gütersloh. Das Museum wurde 1986 mit den Abteilungen zur Industrie- und Medizingeschichte eröffnet und 1997 um Aspekte der Stadtgeschichte erweitert.
[ source: Wikipedia ]
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Zusätzlich werden wir in den Gütersloh Reiseführer Bewertungen von Restaurants, lokalen Geschäften, Lebensmittelläden, Sport-Einrichtungen, Veranstaltungen, sowie lokale Highlights nach und nach einbauen — Damit sind Sie immer bestens informiert und wissen was man alles vor Ort unternehmen kann während Ihres Deutschland Urlaubs.
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