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Suchen Sie noch ein guten Reisetipp für Lübeck? Fragen Sie einfach einen Einheimischen für interessante Lübeck Insider Reisetipps ...

Falls Sie z.B. bald planen einmal Lübeck zu besuchen oder sind an ein paar Lübeck Insider Reisetipps von unseren Vermietern interessiert, die dort wohnen und sich sehr gut in Lübeck und Umgebung auskennen, einfach Ihre Frage hier stellen. Wir leiten diese dann sofort an unsere Vermieter weiter per Email. Die Antwortzeit ist relativ schnell, meistens in weniger als 24 Stunden! Dabei geben wir Ihre Email Adresse nicht an Dritte weiter. Stattdessen senden wir Ihnen dann wieder die Antwort der Vermieter direkt zu.

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Existierende Fragen zu Lübeck und dazugehörige Antworten:

Here ist eine Ansammlung von Fragen über Lübeck , die bereits durch unsere einheimischen Vermieter beantwort wurden. Bitte schauen Sie mal drüber. Falls Sie ein Fragen haben, welche hier noch nicht aufgelistet ist, können Sie diese gerne oben im Formular eingeben und abschicken.

Wo kann man morgens frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?

Kultur und Geschichte: Irgendwelche historischen Sachen von Interesse (z.B. Schloss, Museum)?

Gibt es 2-3 Aktivitäten was man so unternehmen kann in der Nähe, Ideen für Tagesausflüge?

Wo kann man gut essen gehen abends?

Gibt es typische Touristen Aktivitäten oder Attraktion, die man sich NICHT anschauen oder vermeiden sollte, da diese komplett uninteressant sind?

Wo kann man Abends was unternehmen, Bistros, Discos oder Bars?

Wie kann man sich am besten fortbewegen, öffentlich Verkehrsmittel, Züge, oder andere Tipps?

"Ihre Website reagierte glänzend zu unserer vorherigen Frage. Wir würden gerne wissen, welche Verkehrsmittel zur Verfügung stehen, um von Lübeck nach Toulov in Dänemark zu fahren und welche Webseiten die besten Infos darüber haben, was es in und um Lübeck zu tun und zu sehen gibt. Wir wollen sehr gerne auch Hamburg sehen." (am 18.06.2014)

Toulow liegt in der Mitte von Dänemark an der Ostküste, ca. 3 Autostunden von der deutschen Grenze entfernt. Es wird sicher mit der Bahn erreichbar sein über Lübeck, Hamburg, evtl. Flensburg. Für Informationen in und um Lübeck ist sicher der beste Ansprechpartner die Lübeck-Travemünde Information oder die Lübecker Touristinformation. Mit freundlichen Grüßen, Irmgard Kirsten
Beantwortet von Irmgard & Rolf Kirsten am 19.06.2014
Diese Antwort ist gut

Wo kann man gute Lebensmittel kaufen?

Gibt es lokale Events, Kirmes, Fest, Weinfeste etc. anderes kulturelles Highlights?

Was gibt es für lokale Spezialitäten, die der Urlauber mal unbedingt ausprobieren sollte?

Was ist das besondere an diesem Ferienort? Warum sollte man hier Urlaub machen?

Wo gibt es eine gute Metzgerei? Mittagstisch?

Landschaftlich interessante Optionen oder Attraktionen in der Nähe und Umgebung?

Wo kann man gut shoppen gehen?

Was gibt es für Sport Möglichkeiten für den Aktivurlauber?

Fragen rund um das Wetter



Populäre Ausflugsziele in und um Lübeck

  • Holstentor
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    Holstentor

    Das Holstentor („Holstein-Tor“) ist ein Stadttor, das die Altstadt der Hansestadt Lübeck nach Westen begrenzt. Wegen seines hohen Bekanntheitsgrades gilt es heute als Wahrzeichen der Stadt. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überresten der Befestigungsanlagen der Lübecker Stadtbefestigung. Es ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks.

  • Elbe-Lübeck-Kanal
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    Elbe-Lübeck-Kanal

    Der Elbe-Lübeck-Kanal (ELK, 1900–1936: Elbe-Trave-Kanal) ist eine 61,55 km lange Bundeswasserstraße der Klasse III von Lauenburg/Elbe bei Elbe-Km 569,23[1] nach Lübeck im Bundesland Schleswig-Holstein. Er stellt eine Verbindung für die Binnenschifffahrt zwischen Elbe und Ostsee dar. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg.

    Vorläufer des Elbe-Lübeck-Kanals ist der historische Stecknitz-Delvenau-Kanal, der 1391 bis 1398 von den Lübeckern im Verlauf der Flüsse Stecknitz und Delvenau gebaut wurde. Deren Altstrecken sind links und rechts des heutigen Elbe-Lübeck-Kanals noch zu erkennen. Dieser Kanal hatte 17 Schleusen (zunächst Stauschleusen, später als Kammerschleusen) auf einer Länge von 97 Kilometer und war der erste echte Wasserscheidekanal Europas. Von den Schleusen sind die Palmschleuse in Lauenburg und die Dückerschleuse (Stauschleuse) bei Witzeeze noch erhalten. Fast 500 Jahre blieb diese Wasserstraße in Betrieb bis zum Baubeginn des ELK.

    Der Elbe-Lübeck-Kanal wurde ab 1895 – von den Lübeckern als Konkurrenz zum Nord-Ostsee-Kanal gesehen – nach den Plänen des Lübecker Baudirektors Peter Rehder gebaut und am 16. Juni 1900 in Lübeck unter Bürgermeister Heinrich Klug in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. in Betrieb genommen. Stecknitz und Delvenau sind weitgehend im Elbe-Lübeck-Kanal aufgegangen. Die bis 1936 Elbe-Trave-Kanal genannte Binnenschifffahrtsstraße kürzte die Entfernung auf 62 Kilometer ab, die Zahl der Schleusen sank auf sieben, die Fahrtzeit auf rund acht Stunden. Eine für die damalige Zeit sehr fortschrittliche und bis zur Gegenwart bewährte Technik mit von Bauinspektor Ludwig Hotopp entworfenen rein hydrodynamisch (nur durch Wasserkraft) betriebenen Schleusen

  • Elbe-Lübeck-Kanal
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Elbe-Lübeck-Kanal

    Der Elbe-Lübeck-Kanal (ELK, 1900–1936: Elbe-Trave-Kanal) ist eine 61,55 km[1] lange Bundeswasserstraße der Klasse III von Lauenburg/Elbe bei Elbe-Km 569,23 nach Lübeck im Bundesland Schleswig-Holstein. Er stellt eine Verbindung für die Binnenschifffahrt zwischen Elbe und Ostsee dar. Zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Lauenburg.

  • Holsten-Tor und Museum
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    Holsten-Tor und Museum

    Lübecks Holstentor ist eines der weltweit bekanntesten deutschen Bauwerke. Erbaut 1464 hat das massive, mit Doppelturm versehene, Stadttor von Anfang an sowohl zur Verteidigung als auch dem Prestige von Lübeck gedient. Über dem Eingang mit seinem Rundbogen steht die lateinische Inschrift CONCORDIA DOMI FORIS PAX (Einheit zu Hause und Frieden außen). Das heute zu sehende Monument ist das Resultat weitreichender Restaurierungsarbeiten; Mitte des 19. Jahrhunderts war das Tor nur noch eine Ruine gewesen. Mit einer Mehrheit von gerade einer Stimme wurde 1863 vom Stadtparlament beschlossen, das Tor zu restaurieren; die danach begonnen Restaurierungsarbeiten kamen erst 2004-2006 zum Abschluss.

    Im Inneren des historischen Monuments präsentiert das Holstentor-Museum die Geschichte der hanseatischen Handelsbeziehungen, die Macht und den Reichtum der Hanse. Objekte wie historische Schiffsmodelle, Rüstungen, Waffen, Gerichtswerkzeuge und Handelsgüter bieten viele aufregende Entdeckungen. Die Ausstellung Die Macht des Handels illustriert so die Erfolgsgeschichte der Lübecker Händler, durch welche die mittelalterliche Stadt ihren fixen Platz auf der Weltkarte fand.

  • UNESCO-Weltkulturerbe Hansestadt Lübeck
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    UNESCO-Weltkulturerbe Hansestadt Lübeck

    Lübecks Altstadt ist die erste deutsche Altstadt die offiziell zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Lübeck ist die frühere Hauptstadt und Königinnenstadt der Hanseatischen Liga*; sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und prosperierte bis ins 16. Jahrhundert als Handelszentrum für Nordeuropa. Bis zum heutigen Tag ist sie ein wichtiges Zentrum für die Handels-Schifffahrt geblieben, insbesondere mit den nordischen Ländern. Trotz der Zerstörungen, die die Stadt im Zweiten Weltkrieg erleiden musste, ist die grundlegende Struktur der Altstadt, die überwiegend aus Patrizierhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, öffentlichen Monumenten (dem berühmten Holstentor aus Ziegeln), Kirchen und Salz-Lagerhäusern besteht, unverändert erhalten.

    *Die Hanseatische Liga (auch als Hanse bekannt) war eine Allianz von Handelsstädten und ihren Gilden die während des Spätmittelalters und der Frühmoderne (circa 13.-17. Jahrhundert) entlang der nordeuropäischen Küste von Nord- und Ostsee und ins Land hinein ein Handelsmonopol etablierte. Die Hansestädte hatten ihr eigenes Rechtssystem und sorgten für ihren eigenen Schutz und gegenseitige Unterstützung.

  • Lübecker Bucht
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    Lübecker Bucht

    Die Lübecker Bucht ist eine Meeresbucht der Ostsee, die vollständig zu Deutschland gehört. Als Teil der Mecklenburger Bucht bildet sie die „südwestliche Ecke“ der Ostsee.

    Hafen- und Badeorte an der Lübecker Bucht

    Insbesondere der westliche Teil der Lübecker Bucht mit der Hafenstadt Neustadt in Holstein sowie den Seebädern Großenbrode, Dahme, Kellenhusen, Grömitz, Pelzerhaken, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Niendorf und Lübeck-Travemünde nebst der Halbinsel Priwall besitzt eine große Bedeutung für den Fremdenverkehr in Deutschland. Auf der Lübecker Bucht findet alljährlich Ende Juli mit den Segelregatten der Travemünder Woche die zweitgrößte Segelsportveranstaltung der Welt statt. Sportboothäfen befinden sich außer in Travemünde auch in Niendorf, Neustadt und Grömitz.

    In Mecklenburg-Vorpommern ist Boltenhagen das bekannteste Seebad an der Lübecker Bucht.

  • Mecklenburger Bucht
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    Mecklenburger Bucht

    Die Mecklenburger Bucht ist ein Teil der südwestlichen Ostsee und die größte deutsche Ostseebucht. Sie wird unscharf begrenzt durch eine gedachte Linie von der Ostspitze der Insel Fehmarn (Staberhuk) in Schleswig-Holstein bis zur Nordspitze der Halbinsel Darß (Darßer Ort) in Mecklenburg-Vorpommern.

    Schifffahrt

    Navigatorisch anspruchsvoll und potentiell gefährlich auch für die Anrainerstaaten ist die zwischen Gedser auf Falster und Warnemünde bzw. Darßer Ort liegende Kadetrinne, eine internationale Schifffahrtsroute (Kiel-Ostsee-Weg und Lübeck-Gedser-Weg) mit extrem hohem Schiffsverkehr. Die Zunahme des Verkehrs mit alten Ein-Hüllen-Tankern unter Billigflaggen von und nach den Häfen des Baltikums erhöht das Risiko einer Ölpest an den umliegenden Küsten.

  • Liubice
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    Liubice

    Liubice (auch Leubice genannt) ist der slawische Name für Alt-Lübeck (Bedeutung: „die Liebliche“), eine Vorsiedlung des heutigen Lübecks. Diese ist allerdings nicht die geografische Keimzelle der Hansestadt.

    Liubice liegt an der Mündung der Schwartau in die Trave, rund sechs Kilometer flussabwärts der Altstadtinsel des heutigen Lübeck und gegenüber der Teerhofinsel.

  • Wismarer Bucht
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    Wismarer Bucht

    Die Wismarer Bucht (auch Wismarbucht) als Teil der Mecklenburger Bucht ist der nach dem Stettiner Haff südlichste Ausläufer der Ostsee. Sie befindet sich vor Westmecklenburg (Mecklenburg-Vorpommern).

    Seeverkehr

    Durch die Wismarbucht führt als Bundeswasserstraße die betonnte Einfahrt vom Kiel-Ostsee-Weg und Lübeck-Gedser-Weg in den Hafen Wismar. Vom Fahrwasser zweigt das Fahrwasser zur Insel Poel ab. Vor dem Wendorfer Ufer stehen zwei Dückdalben mit barocken Schwedenköpfen. Sie erinnern heute an die frühere Form der Fahrwasserbezeichnung und haben heute keine navigatorische Bedeutung mehr für die Schifffahrt.

  • Theaterfigurenmuseum Lübeck
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    Theaterfigurenmuseum Lübeck

    Das TheaterFigurenMuseum Lübeck liegt in der Lübecker Altstadt unweit des Holstentores in der kleinen Gasse Kolk unterhalb der Lübecker Petrikirche. Gezeigt wird die Puppentheatersammlung Fritz Feys.

    In jahrzehntelangem Engagement füllte Fritz Fey jr. dieses aus fünf Altstadthäusern der Backsteingotik bestehende Museum mit vielfältigen, internationalen Reliquien aus der Welt des Puppentheaters. Thematisch verwandt mit den renommierten Spezialsammlungen des Münchner Stadtmuseums und der Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ist es ein überregional beachteter Beitrag zur Lübecker Museumslandschaft, die von der Hansestadt Lübeck, der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein und als Träger durch die Possehl-Stiftung als Gesellschafteringefördert wird.

  • St.-Annen-Kloster Lübeck
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    St.-Annen-Kloster Lübeck

    Das St.-Annen-Kloster in Lübeck, in dem Lübecker Kunstschätze seit 1915 ausgestellt werden, ist ein ehemaliges Kloster der Augustinerinnen, welches heute als einer der Standorte des Lübecker Museums für Kunst- und Kulturgeschichte dient. Es liegt unweit der Aegidienkirche in der südöstlichen Lübecker Altstadt neben der Synagoge.

  • Boltenhagen
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Boltenhagen

    Boltenhagen ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und führt als Seeheilbad den Titel Ostseebad. Sie gehört dem Amt Klützer Winkel an.

    Geografie

    Boltenhagen liegt nördlich der Kleinstädte Grevesmühlen und Klütz, etwa 20 Kilometer westlich von Wismar und 30 Kilometer östlich von Lübeck. Die Gemeinde liegt im Klützer Winkel direkt an der Ostseeküste der Boltenhagenbucht als Teil der Mecklenburger Bucht. Die Halbinsel Tarnewitz mit der Tarnewitzer Huk und dem davor liegenden Fischereihafen wurde in den 1930er Jahren durch den Reichsarbeitsdienst als militärischer Versuchsflughafen zur Erprobung von Flugzeugbordwaffen aufgespült. Die sogenannte Erprobungsstelle Tarnewitz wurde von der auf dem Priwall befindlichen Erprobungsstelle See mit genutzt.

    Zu Boltenhagen gehören die Ortsteile Redewisch, Tarnewitz und Wichmannsdorf.

  • Lübeck-Travemünde
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Lübeck-Travemünde

    Lübeck-Travemünde ist ein Stadtteil der Hansestadt Lübeck in Schleswig-Holstein, der direkt an der Mündung der Trave in der Lübecker Bucht liegt. Zum Stadtteil im politischen Sinn gehören neben dem Stadtbezirk Alt-Travemünde/Rönnau, der im Sprachgebrauch häufig mit Travemünde gleichgesetzt wird, auch die Stadtbezirke Priwall, Brodten, Teutendorf und Ivendorf. Brodten, Teutendorf und Ivendorf sind kleine Dörfer, sie wurden 1935 eingemeindet.

  • Buddenbrooks-Haus Literaturmuseum - Thomas Mann-Zentrum
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    Buddenbrooks-Haus Literaturmuseum - Thomas Mann-Zentrum

    Das Buddenbrooks-Haus, die Kulisse für Thomas Manns berühmten Roman, beherbergt heute ein Museum das seit 1993 dem literarischen Erbe der Manns Tribut zollt. Es liegt in der Altstadt von Lübeck; seine ständige Ausstellung - bestehend aus Briefen, Kommentaren und Erstausgaben - gibt einen Einblick in das Leben und Werk der Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann. Ebenfalls zu sehen sind Fotos und andere zeitgenössische Dokumente, darunter Thomas Manns Zertifikat über die Verleihung des Literaturnobelpreises 1929. Das Zentrum veranstaltet regelmäßig Sonderausstellungen zu verschiedenen Mitgliedern der Familie Mann und zu anderen Autoren des 20. Jahrhunderts. Veranstaltungen an Originalschauplätzen bringen die Romane ganz besonders zum Leben.

    Öffnungszeiten: Januar-März, Dienstag-Sonntag 11:00-17:00 Uhr. April-Dezember, Dienstag-Sonntag 10:00-17:00 Uhr.

    Eintritt: Erwachsene €5, ermäßigt €2, Kinder unter 6 Jahren gratis.

  • Günter Grass-Haus

    Günter Grass-Haus

    Das Günter Grass-Museum präsentiert das Werk dieses berühmten Autors, Gewinners des Literatur-Nobelpreises, der auch technischer Zeichner, Bildhauer und Illustrator seiner eigenen Bücher ist. Die Sammlung umfasst mehr als 1100 Zeichnungen, Gravierungen, Lithographien, Wasserfarb-Malereien und Manuskripte. Besonders einladend ist der kleine Innenhof und Skulpturengarten (eröffnet 2007). Die ständige Ausstellung zeichnet die Prozesse nach, die solche Bücher wie die bekannte Blechtrommel, Mein Jahrhundert und Im Krebsgang geprägt haben. Das Museum beherbergt auch eine kleine Bibliothek und einen Kunstladen. Es werden regelmäßig Vorträge, Symposien und Lesungen veranstaltet; es gab außerdem auch Schauen zu den Werken anderer kreativer Genies die, wie Grass, in mehr als einem Schaffensfeld tätig waren, z.B. Goethe, Hermann Hesse oder Wilhelm Busch.

    Öffnungszeiten: Januar-März, Dienstag-Sonntag 11:00-17:00 Uhr. April-Dezember täglich 10:00-17:00 Uhr.

    Eintritt: Erwachsene €5, ermäßigt €2, Kinder unter 6 Jahren gratis.

  • St. Anne Museum

    St. Anne Museum

    Das Museum liegt in einem früheren Augustinerkonvent aus dem frühen 16. Jahrhundert und beherbergt die bedeutendste deutsche Sammlung kirchlicher Kunst und spätmittelalterlicher geschnitzter Altarstücke deutscher Herkunft. Die Sammlung wird komplettiert von Sakralwerken holländischer Malerei aus den 15. und 16. Jahrhunderten; das herausragende Werk derselben ist das berühmte Passionsaltar den Hans Memling 1491 schuf. Die Abteilung präsentiert auch eine exquisite Sammlung liturgischer Gewänder und Gegenstände aus dem Mittelalter.

    Im ersten Stock findet der Besucher eine Ausstellung zu Heim-Dekor. Das Museum zeigt in mehreren, jeweils unterschiedlich ausgestatteten, Räumen, wie die Einwohner dieser Hansestadt in den Jahrhunderten vom Mittelalter bis um 1800 lebten. Antike Möbel höchster Qualität, feinste Glaswaren und Silberware, Porzellan und Fayence erinnern an den Reichtum und Geschmack der Bürger von Lübeck. Das Museum beinhaltet auch eine Sammlung an Spielzeug.

  • Marzipanland
    [ Quelle: Company website ]

    Marzipanland

    Köstlichkeiten, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, erwarten den Besucher im Marzipanland von Lübeck. Sorgen Sie sich auch nicht, wenn Sie Süßes nicht so sehr goutieren - es ist dennoch viel Wissenswertes über die Geschichte des Marzipan, seine Herstellung und die vielen verschiedenen Varianten und Geschmäcker desselben zu lernen. Kunstliebhaber werden nicht die einzigen sein, die über die Reproduktion von Da Vincis Letztem Abendmahl in Marzipan staunen. Es ist 20 m2 groß und wiegt eineinhalb Tonnen. Es gibt auch eine Marzipan-Violine die tatsächlich gespielt werden kann, zusammen mit essbaren Notenblättern! Ein Kleid aus 25000 Marzipanblättchen hat es sogar in das Guinness Buch der Rekorde geschafft. Kaum etwas hier ist nicht aus Marzipan - grellfarbige Frösche, rot-weiße Leuchttürme, köstlich aussehende Shrimps, deutsche Würste und ein mediterraner Früchtekarren voll mit Zitronen, Orangen, Erdbeeren und Melonen. Besucher sind auch herzlich eingeladen, ihre eigenen Marzipanmodelle zu schaffen. Geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr; freier Eintritt.

  • Puppentheater-Museum und -Theater
    [ Quelle: Theater website ]

    Puppentheater-Museum und -Theater

    Theaterpuppen nehmen in diesem Museum in der Lübecker Altstadt den Platz im Rampenlicht ein. Die Sammlung aus drei Jahrhunderten und auf einer Fläche von 600 m2 umfasst Handpuppen, Marionetten, Stabpuppen, Puppen fürs Schattenspiel und Bauchredner-Puppen. Sie zeigt auch zahlreiche andere Puppen aus Europa, Asien und Afrika. Alles, was im Zusammenhang mit der Zauberwelt des Puppentheaters zusammenhängt, ist hier zu finden - Poster, Broschüren, Tickets, Lizenzen bekannter Spielerfamilien, ganze Bühnen, Kulissen, Werkzeuge, Bühnenmittel. Das Museum beherbergt auch noch eine weite Sammlung an Orgeln, Musikinstrument und Schautafeln für Strassenballaden. Gleich nebenan liegt das Lübecker Marionettentheater mit einem täglich wechselnden Programm.

    Öffnungszeiten: November-März, Dienstag-Sonntag 11:00-17:00. April-Oktober, Montag-Sonntag 11:00-18:00.

  • Niederegger Marzipan-Café und Museum
    [ Quelle: Company website ]

    Niederegger Marzipan-Café und Museum

    Lübecks vorrangiger Marzipanproduzent (seit 1806) bietet den Besuchern neben seinem wohlbekannten Café auch ein kleines Marzipanmuseum. In diesem Paradies des Marzipan können diese alles über die Legende der Erfindung des Marzipan und die Geschichte des Hauses Niederegger erfahren. Die beeindruckendsten Ausstellungsstücke des Marzipanmuseums sind die zwölf lebensgroßen Marzipanfiguren die berühmte Bürger Lübecks darstellen, von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen bis Thomas Mann und Wolfgang Joop. Führungen verfügbar.
  • Natur- und Umweltmuseum

    Natur- und Umweltmuseum

    Das Völkerkundemuseum, Teil des Museums der Kunst- und Kulturgeschichte, befindet sich seit 1984 im früheren Arsenal (aus dem 16. Jahrhundert) neben der Lübecker Kathedrale. Seine mehr als 30000 Ausstellungsstücke, gesammelt in allen Ecken der Welt, reichen von religiösen Objekten und Kunstwerken bis zu Alltagsgegenständen. Das Museum ist eine Chronik des früheren und heutigen Lebens außereuropäischer Völker, mit einem Schwerpunkt auf dem Nahen und Mittleren Osten, Ostasien, Afrika, Zentral- und Südamerika und dem Südpazifik. Ein Höhepunkt ist die Lübecker Apothekenmumie, ein Relikt aus dem alten Ägypten. Die Opulenz des Amulettschmucks auf dieser Mumie, die immer noch unter den Bandagen liegt, wird in keinem anderen Museum dieser Art erreicht.

    Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag 9:00-17:00, Samstag und Sonntag 10:00-17:00 Uhr.

    Eintritt: Erwachsene €5, ermäßigt €2, Kinder unter 6 Jahren gratis.

  • Heiliger Geist-Spital
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    Heiliger Geist-Spital

    Das Heiliger Geist Spital am Koberg zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Die reichen Kaufleute Lübecks schufen das Gebäude 1280 als Heim für Arme und Kranke, und es beinhaltet bis heute ein Altenheim. Das wunderschöne Backstein-Gebäude mit seinen 5 Türmen, errichtet 1276-1286, ist eines der ältesten Spitäler Europas. Ursprünglich war es eine bürgerliche soziale Einrichtung, später wurde es von der Kirche betrieben. Zu dem großen Gebäudekomplex gehört auch eine Kirche mit bemerkenswerten Wandgemälden, ebenso wie das sogenannte lange Haus, ein früherer Schlafsaal. Unter dem Spital befinden sich einige nette Restaurants; im Winter findet hier ein malerischer Weihnachtsmarkt mit einer Vielzahl handgemachter Produkte statt.

  • Backsteingotik
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Backsteingotik

    Die Backsteingotik, Norddeutsche Backsteingotik oder Norddeutscher Backsteinbau, ist eine in Norddeutschland und dem Ostseeraum verbreitete Bauweise der Gotik. Die Verwendung von Backstein als Baustoff setzte in Nordeuropa im 12. Jahrhundert ein, die ältesten Bauten gehören deshalb noch der so genannten Backsteinromanik an. Im 16. Jahrhundert ging die Backsteingotik in die Backsteinrenaissance über.

    Charakteristisch ist einerseits das Fehlen von figurativen Bauplastiken, die mit Backsteinen nicht zu realisieren waren, andererseits die reiche Gliederung durch gemauerte Ornamente und Flächenstrukturierungen durch den Wechsel von roten und glasierten Ziegeln und weiß gekalkten Wandflächen.

    Viele von der Backsteingotik geprägte Altstädte und Einzelbauten wurden in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

  • Behnhaus
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    Behnhaus

    Das Behnhaus (Museum Behnhaus Drägerhaus, Galerie des 19. Jahrhunderts und der Klassischen Moderne) ist ein Lübecker Museum und Teil des Lübecker Museums für Kunst- und Kulturgeschichte. Es steht in der Stadt für die Malerei der Nazarener und den deutschen Impressionismus und Expressionismus, aber auch für die bürgerliche Wohnkultur von Rokoko, Klassizismus und Biedermeier.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Lübeck?

Reise Insidertipps für Lübeck

Mehr Infos über Lübeck

Die Stadt liegt in der Norddeutschen Tiefebene an der unteren Trave, einem schiffbaren Fluss, der etwa 17 Kilometer von der Altstadt entfernt im Stadtteil Travemünde (Travemünde Ferienwohnungen | Travemünde Reisetipps) in die Ostsee mündet. Die Altstadt liegt auf einem Hügel, der einen Werder zwischen den Wasserläufen der Trave und der Wakenitz bildet. Ferner durchzieht der Elbe-Lübeck-Kanal das Stadtgebiet von Krummesse bis zur Trave. Die umgebende Landschaft gehört zum Ostholsteiner Hügelland und ist geprägt von der Weichseleiszeit (Pleistozän). Die geografische Lage an der Trave, die kurz vor Travemünde den Baltischen Höhenrücken durchbricht, begünstigte die Entwicklung der Stadt als Ostseehafen und begründete ihren rasanten Aufstieg zum nordeuropäischen Machtzentrum des Mittelalters.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Lübeck

Am 14. Dezember 1987 wurden die erhaltenen Teile des mittelalterlichen Stadtkerns auf der Altstadtinsel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Damit wurde erstmals in Nordeuropa eine ganze Altstadt als Weltkulturerbe anerkannt. Ausschlaggebend waren dabei der exemplarische Charakter der Altstadt für die mittelalterliche Stadtentwicklung im Ostseeraum, die markante Stadtsilhouette mit den sieben Türmen der fünf Hauptkirchen und die geschlossen erhaltene vorindustrielle Bausubstanz. Hinzu kam als weitere schützenswerte Besonderheit der für die archäologische Erforschung des mittelalterlichen Städtewesens außerordentlich ergiebige Untergrund. Der von der UNESCO geschützte Bereich bezieht die wichtigsten Bauwerke Lübecks ein: den Baukomplex des Rathauses, das Burgkloster, den Koberg – ein vollständig erhaltenes Viertel des späten 13. Jahrhundert – mit Jakobikirche, Heiligen-Geist-Hospital und den Baublöcken zwischen Glockengießer- und Aegidienstraße, das Viertel der Patrizierhäuser des 15. und 16. Jahrhundert zwischen Petrikirche und Dom, das Holstentor und die Salzspeicher am linken Traveufer.

Für viele Interessengebiete kann man Lübecks reichhaltige Museen besichtigen. Im St. Annen-Museum mit der neuen Kunsthalle St. Annen befindet sich eine großartige Sammlung mittelalterlicher Sakralkunst. Weitere Kunstsammlungen sind im Behnhaus und Drägerhaus mit einem international bedeutsamen Schwerpunkt für die Nazarenische Kunst und sowie im Kulturforum Burgkloster. Die Stadtgeschichte Lübecks wird im Holstentor-Museum dargestellt. In der Nähe des Doms befinden sich das Museum für Natur und Umwelt sowie die im mittelalterlichen Zeughaus gelegene Völkerkundesammlung, welche 2007 aus Geldmangel geschlossen wurde. Ebenfalls in der Altstadt kann man das Lübecker Theaterfigurenmuseum am Kolk besichtigen, Literaturinteressierten sind das Buddenbrookhaus und das Günter-Grass-Haus zu empfehlen. Als Gedenkstätte für den in Lübeck geborenen Friedensnobelpreisträger Willy Brandt wurde 2007 das Willy-Brandt-Haus Lübeck eröffnet. Im Marzipansalon im Café Niederegger kann man alles über das „weiße Gold“ erfahren. Außerhalb der Altstadt gibt es die Geschichtswerkstatt Herrenwyk in Kücknitz. Am 12. Juli 2005 öffnete im Burgkloster das Lübecker Museum für Archäologie. Die Leitung der städtischen Museen obliegt seit dem 1. Januar 2006 der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck.

Das Bild der Altstadt wird geprägt durch die sieben Kirchtürme (daher die Bezeichnung „Stadt der sieben Türme“), die den fünf großen Altstadtkirchen zuzuordnen sind. In der westlichen Stadtsilhouette, mit der verschiedentlich als Logo geworben wird, sind dies die in Nord-Süd-Reihenfolge (das heißt von links nach rechts) gezählten Türme von:

  • Jakobikirche im Norden der Altstadt
  • Marienkirche mit zwei Westtürmen im Zentrum rückseitig des Rathauses
  • Petrikirche in Sichtweite des Holstentores nahe der Westzufahrt zur Altstadt
  • Aegidienkirche
  • Dom mit zwei Westtürmen im südlichen Altstadtabschluss

Die Katharinenkirche ist eine ehemalige Franziskaner-Klosterkirche des Katharinenklosters. Sie hat keinen Turm und trägt daher nicht zum klassischen Stadtpanorama bei. Ihr Inneres ist aber dennoch überaus sehenswert und gilt als ein Höhepunkt backsteingotischer Architektur. Sie schließt direkt an das Gymnasium Katharineum an und wird heute als Ausstellungsraum genutzt. In ihrer Westfassade finden sich Nischen-Figuren der Bildhauer Ernst (Ernst Ferienwohnungen | Ernst Reisetipps) Barlach und Gerhard Marcks.

Das St.-Annen-Kloster in der Nähe der Aegidienkirche beherbergt heute ein umfangreiches Museum mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. So finden sich bedeutende sakrale Kunstwerke wie eine der größten Sammlungen mittelalterlicher Flügelaltäre und Statuen, dann ein Überblick über Lübecker und Hanseatische Wohnkultur vom Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert, schließlich im neuen Anbau, der Lübecker Kunsthalle St. Annen, eine Sammlung zeitgenössischer Kunst.

Rathaus

Einige bedeutende Bürgerhäuser in der Innenstadt werden heutzutage als Museen verwendet. So bietet das klassizistische Ensemble aus Behnhaus und Drägerhaus in der oberen Königstraße heute Raum für ein Kunstmuseum. Im Buddenbrookhaus befindet sich heute das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum. In der Glockengießerstraße findet man seit einigen Jahren schließlich das Günter-Grass-Zentrum.

Lübeck hat eine Vielzahl bedeutende Standdenkmale und Skulpturen im öffentlichen Raum. Dazu gehören die Löwen von Christian Daniel Rauch vor dem Holstentor, Löwen von Fritz Behn auf der Burgtorbrücke am Rande des Burgfelds sowie die Replik des Braunschweiger Löwen am Dom. Zu einer Reihe weiterer Werke Behns im Stadtgebiet gehören die Antilope vor dem Holstentor sowie der Panter im Schulgarten an der Wakenitz. Die Bürgergärten sind ein kleiner Skulpturengarten in der Altstadt zwischen Heiligen-Geist-Hospital und Behnhaus. An der Fassade der Katharinenkirche ist die Gemeinschaft der Heiligen von Ernst Barlach und Gerhard Marcks angebracht. Eine Gruppe von Allegorien von Dietrich Jürgen Boy steht auf der Puppenbrücke vor dem Holstentor. Am Koberg befindet sich zwischen dem Heiligen-Geist-Hospital und der Jakobikirche das Geibel-Denkmal von Hermann Volz. Aus den 1990er Jahren stammt die Gruppe von sechs Offenen Stelen aus Eiche von Jan Jastram, die als Leihgabe der Possehl-Stiftung vor dem Gerichtshaus aufgestellt wurde.

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Lübeck

Der etwa zur Zeit Karls des Großen (748–814) von Slawen gegründete Ort Liubice („die Liebliche“) gilt als Namensgeber des heutigen Lübeck. Seit dem 10. Jahrhundert war Liubice neben Oldenburg (Oldenburg Ferienwohnungen | Oldenburg Reisetipps) in Holstein die wichtigste Siedlung der Abodriten. Wahrscheinlich war Liubice bereits in dieser Zeit burgartig befestigt. Nach der dendrochronologisch auf das Jahr 819 bestimmten Gründung der Burg wurde Liubice erstmals um das Jahr 1076 von Adam von Bremen (Bremen Ferienwohnungen | Bremen Reisetipps) erwähnt. In der heutigen Lage auf dem Hügel Buku, wurde die Stadt Lübeck 1143 durch Adolf II., Graf von Schauenburg und Holstein als erste deutsche Hafenstadt an der Ostsee neu gegründet, nachdem sie 1127 niedergebrannt worden war.

1160 erhielt Lübeck das Soester Stadtrecht. Dieser Zeitpunkt wird heute von Historikern als der Beginn der Kaufmannshanse (im Gegensatz zur späteren Städtehanse) angesehen. Wichtigstes Argument für diese Position stellt dabei das Artlenburger Privileg von 1161 dar, in dem Lübecker Kaufleute den bisher im Ostseehandel dominierenden gotländischen Kaufleuten rechtlich gleichgestellt werden sollten. Kurz darauf erlangte Lübeck im Juni 1226 von Kaiser Friedrich II. mit dem Reichsfreiheitsbrief die Reichsfreiheit, wurde also reichsunmittelbare Stadt.

Lübecks Rolle als führende Handelsmacht in der Ostsee wurde in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts zunehmend durch niederländische Kaufleute gefährdet, die unter Umgehung der Lübecker Stapels direkt die Städte im östlichen Teil der Ostsee ansteuerten. Nachdem der Friedrich I. nicht bereit war, Lübeck als Lohn für seine Hilfe bei der Gefangennahme Christian II. 1532 die Sundschlösser zu überlassen, versuchte Jürgen Wullenwever mit militärischen Mitteln, die alte Vormachtstellung im Ostseeraum wiederherzustellen und die Grafenfehde zu Gunsten Lübecks zu beeinflussen. Zur Finanzierung seiner militärischen Abenteuer ließ er unter anderem den Kirchenschatz einschmelzen. Doch er scheiterte dramatisch, musste 1535 die Stadt verlassen, wurde vom Erzbischof von Bremen gefangen genommen und 1537 hingerichtet. Damit war Lübecks Zeit als „Königin der Hanse“ endgültig vorüber. Und auch die Bedeutung der Hanse schwand.

Lübeck trat 1866 dem Norddeutschen Bund sowie 1868 dem Zollverein bei und wurde 1871 Gliedstaat des Deutschen Reiches; damit endet die seit 1806 bestehende völkerrechtliche Souveränität Lübecks. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Industrialisierung ein. Die Bevölkerungszahl wuchs rapide und die Vorstädte breiteten sich mit Aufhebung der Torsperre im Jahr 1864 aus. 1895 wurde die Deutsch-Nordische Handels- und Industrie-Ausstellung in Lübeck abgehalten, für die Bürger des kleinen Stadtstaates „ihre Weltausstellung“.

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Die Hansestadt Lübeck ist eine kreisfreie Stadt im Norden Deutschlands und im Südosten Schleswig-Holsteins an der Ostsee (Lübecker Bucht). Sie hat nach der Landeshauptstadt Kiel die meisten Einwohner und ist eines der vier Oberzentren des Landes. Flächenmäßig ist sie die größte Stadt in Schleswig-Holstein. Die mittelalterliche Lübecker Altstadt ist Teil des UNESCO-Welterbes. Die nächstgelegenen großen Städte sind Hamburg etwa 65 Kilometer südwestlich, Kiel etwa 78 Kilometer nordwestlich und Schwerin etwa 68 Kilometer südöstlich. Lübeck grenzt unmittelbar an die Europäische Metropolregion Hamburg an. Lübeck wird auch „Stadt der Sieben Türme“ und „Tor zum Norden“ genannt.

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