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Mannheim Reiseführer

Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub

Mannheim
Mannheim
[ Quelle: Flickr]

Mehr Infos über Mannheim

Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet an der Mündung des Neckars in den Rhein. Die Stadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden Seiten des Neckars. Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsgebiet, das neben Teilen Südhessens und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Heidelberg (Heidelberg Ferienwohnungen | Heidelberg Reisetipps) sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst.

Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Heidelberg ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen (Edingen-Neckarhausen Ferienwohnungen | Edingen-Neckarhausen Reisetipps), Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg (Ladenburg Ferienwohnungen | Ladenburg Reisetipps) die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen. Nächstgrößere Städte sind Frankfurt (Frankfurt Ferienwohnungen | Frankfurt Reisetipps) am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart (Stuttgart Ferienwohnungen | Stuttgart Reisetipps), etwa 135 km südöstlich.


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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Mannheim

Die Kunsthalle Mannheim wurde zum 300. Mannheimer Stadtjubiläum 1907 begründet. Ein traditioneller Schwerpunkt der Sammlung ist die deutsche und französische Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die internationalen Skulpturen des 20. Jahrhunderts. Hinzu kommt ein umfangreiches Kupferstichkabinett, eine graphische Sammlung, Plakate, Werkkunst und aus der neueren Zeit Fotografien und Videoinstallationen.

Das Technoseum – 1990 als Landesmuseum für Technik und Arbeit eröffnet und 2010 in Technoseum umbenannt – bietet Anschauungsmaterial zur Industrialisierung des deutschen Südwestens. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen, so waren die Körperwelten von Gunther von Hagens 1997 erstmals in Europa in Mannheim zu sehen.

Die Reiss-Engelhorn-Museen gehen zurück auf die 1763 gegründete Kurfürstliche Akademie der Wissenschaften.

Der Friedrichsplatz liegt im Osten der Innenstadt. In seinem Zentrum steht das Wahrzeichen Mannheims, der 60 Meter hohe Wasserturm. Er wurde 1889 im Neubarock-Stil erbaut und wird gekrönt von einer 3,50 Meter großen Statue der Amphitrite. Der Platz um ihn herum wurde bis 1903 von Bruno Schmitz mit Brunnen, Wasserspielen, Laubgängen und Grünanlagen im Jugendstil gestaltet. Die Wasserspiele werden im Sommer nach Einbruch der Dunkelheit eine Stunde lang illuminiert. Im Winter befindet sich zwischen dem Wasserturm und dem Tritonenbrunnen ein Weihnachtsmarkt. Das östliche Halbrund des Friedrichsplatzes begrenzen Arkadenhäuser mit roten Sandsteinfassaden. In der Nord-Süd-Achse des Wasserturms wurden Kunst- und Festhalle errichtet. Die Kunsthalle – 1907 von Hermann Billing erbaut und 1983 mit einem Erweiterungsbau versehen – korrespondiert mit ihrem roten Sandstein mit der bereits vorhandenen Bebauung am Friedrichsplatz. Der Rosengarten (Rosengarten Ferienwohnungen | Rosengarten Reisetipps) – dessen Name sich von einem alten Gewannnamen ableitet – wurde 1903 als Festhalle eröffnet und beherbergte damals mit dem Nibelungensaal den größten Saal (Saal Ferienwohnungen | Saal Reisetipps) Deutschlands. Heute findet sich dort ein Kongress- und Tagungszentrum. Neben dem Wasserturm am Friedrichsplatz gibt es in Mannheim knapp 20 weitere historische Wassertürme. → Siehe auch: Liste der Wassertürme in Mannheim

Vom Friedrichsplatz führt westlich die Fußgängerzone Planken zum zentralen Platz Mannheims dem Paradeplatz. Er diente ursprünglich den Kurfürsten für Truppenparaden. Im Zentrum des Platzes befindet sich die Grupello-Pyramide. Sie wurde 1711 von Gabriel de Grupello für Kurfürst Johann Wilhelm erschaffen und im Düsseldorfer Schlossgarten aufgestellt. Karl Philipp ließ sie 1743 über den Rhein nach Mannheim bringen. Die Pyramide trägt den Namen „Allegorie der herrscherlichen Tugenden“ und stellt den Triumph der fürstlichen Tugenden dar. Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Paradeplatz mit Grünflächen gestaltet, die von sternförmig auf die Grupello-Pyramide zulaufenden Wegen durchtrennt werden. An der Südseite des Platzes erbaute man bis 1746 das alte Kaufhaus, in dem sich zunächst Geschäfte und ab 1909 das Rathaus befanden. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es nicht wiederaufgebaut, sondern man errichtete bis 1991 das Stadthaus, in dem Geschäfte, die Stadtbibliothek und der Gemeinderat ihren Platz fanden. An den Planken wurde 2003 das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus errichtet. Auf dem Glaskubus sind in Spiegelschrift die Namen der jüdischen Opfer aus Mannheim angebracht. Der Kubus selbst wurde schräg aufgestellt, so dass er auf den Mittelpunkt des Paradeplatzes weist.

Der Marktplatz liegt nördlich des Paradeplatzes an der Fußgängerzone Breite Straße im Zentrum der Unterstadt. In seiner Mitte befindet sich ein Brunnendenkmal aus dem Jahr 1719. Es wurde von Peter van den Branden geschaffen und im Heidelberger Schlossgarten aufgestellt. Kurfürst Karl Theodor machte es dann 1767 der Stadt Mannheim zum Geschenk. Die Figuren des Monuments, die ursprünglich die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer symbolisierten, wurden dabei so umgestaltet, dass sie nun eine Allegorie auf Mannheim, Handel, Rhein und Neckar darstellen. An der Südseite des Marktplatzes ist ein barocker Doppelbau, der vermutlich das noch älteste erhaltene Gebäude Mannheims ist: das alte Rathaus und die untere Pfarrkirche St. Sebastian wurden bis 1713 erbaut. In der Mitte sind beide mit einem Glockenturm verbunden, der in einen mehrfach gestuften Helm mündet. Auf die Funktion weisen die unterschiedlichen Bildhauerarbeiten an der Fassade hin. Am Alten Rathaus befinden sich Justitia und Atlanten an der Pfarrkirche Pietas und Engelfiguren. Das Glockenspiel ertönt dreimal täglich.

Die Jesuitenkirche wurde bis 1760 als Hofkirche für die Kurfürsten nach Plänen da Bibienas erbaut. Der Kunsthistoriker Dehio bezeichnete sie als bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands. Die mächtige Vierungskuppel weist eine Höhe von 75 m auf. Die Wandgemälde im Inneren nahm der Münchner Künstler Egid Quirin Asam vor. Der Hochaltar und die sechs Seitenaltäre wurden von Egell und Verschaffelt im Spätbarock beziehungsweise Frühklassizismus gestaltet.

Die Christuskirche wurde bis 1911 als repräsentativer Sakralbau der evangelischen Kirche in der Oststadt erstellt. Im neubarocken Stil mit Jugendstilelementen erbaut, steht sie auf dem Werderplatz und bildet damit den Endpunkt von drei Sichtachsen. Die Kuppel weist eine Höhe von 65 m auf. Den ersten Turmgang umgeben überlebensgroße Statuen der zwölf Apostel. Die viermanualige Steinmeyer-Orgel von 1911 zählt mit 96 Registern und ca. 8000 klingenden Pfeifen (einschließlich eines großzügig angelegten "Fernwerks" in der Kuppel) zu den größten Orgeln in Deutschland. Zusätzlich wurde 1988 durch die dänische Firma Marcussen eine zweimanualige Orgel im barocken Stil erbaut.

Die Geschichte der neubarocken Konkordienkirche weist zurück bis in das Jahr 1685. Ursprünglich als Doppelkirche für die deutsch und wallonisch reformierten Gemeinden geplant, widerfuhren ihr mehrmals Zerstörungen und Nutzungsänderungen. In ihrer heutigen Form besteht sie seit 1918 mit einer evangelischen Kirche in dem einen und einer Schule in dem anderen Gebäudeteil. Der Kirchturm ist mit 92 Metern der höchste in Mannheim.

Das Schloss war die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. 1720–60 erbaut, ist es nach Versailles die größte geschlossene Barockanlage Europas. Die zur Innenstadt zeigende Schaufront weist eine Länge von 440 Meter auf und ist damit Endpunkt von sieben Parallelstraßen. An der Ausgestaltung waren unter anderen Alessandro Galli da Bibiena, Egell, Rabaliatti, Pigage und Cosmas Damian Asam beteiligt. Im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört, wurde das Schloss bis 1968 in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Bis 2006 wurde das Dach des Corps de Logis in originalgetreuer Form wiederhergestellt, dank einer großzügigen Spende von Hasso Plattner.

Der Fernmeldeturm ist mit 212,8 Metern das höchste Gebäude der Stadt. Er wurde nach Plänen von Heinle und Schlaich 1975 gebaut. In einer Höhe von 125 Metern befinden sich ein Drehrestaurant und eine Aussichtsplattform, von der man einen weiten Rundblick über Mannheim und das Umland hat.

Der Luisenpark ist mit 41 Hektar der größte Stadtpark. Er wurde 1903 angelegt und zur Bundesgartenschau 1975 erweitert. Nahe (Nahe Ferienwohnungen | Nahe Reisetipps) der Innenstadt am Neckar gelegen, bietet er zahlreiche Attraktionen wie Pflanzenschauhaus, chinesischer Teegarten, Schmetterlingshaus, Gondolettas und Seebühne. ‎ Der Herzogenriedpark war ebenfalls Bestandteil der Bundesgartenschau. Mit 22 ha etwas kleiner als sein „großer Bruder“ liegt er nördlich der Neckarstadt. Sehenswert sind das Tiergehege, das Rosarium und die Multihalle mit einer zeltartigen Dachkonstruktion, die nach einem Entwurf von Frei Otto entstand.

Der Schlossgarten erstreckt sich hinter dem Schloss bis zum Rhein und ist mit 38 ha der zweitgrößte Park Mannheims. Die Großherzogin Stephanie ließ ihn ab 1808 als Englischen Garten auf den entfernten Bastionen der barocken Stadtbefestigung anlegen. Leider hat der Park durch die 1863–67 erbaute Eisenbahnlinie, die ab 1959 erbauten Bundesstraßen mit ihren zahllosen Auf- und Abfahrten und die Stadtbahnlinie nach Ludwigshafen viel von seinem Reiz verloren. Das Grün ist teilweise auf ein paar trostlose Verkehrsinseln zurückgedrängt. Am ehesten ist der frühere Reiz noch im Südteil in Richtung Lindenhof erkennbar. Am Westende, im sogenannten Friedrichspark, befindet sich das frühere Eisstadion.

[ source: Wikipedia ]

Landkarte und Wegbeschreibung für Mannheim

Die Agglomeration Mannheim/Ludwigshafen ist von einem Autobahnring mit insgesamt sieben Autobahnkreuzen umgeben. Im Norden und Osten umschließt die Bundesautobahn 6 (Saarbrücken–Nürnberg) das Stadtgebiet, den Autobahnring vervollständigt die linksrheinische A 61 im Westen und Süden Ludwigshafens. Im Nordosten Mannheims zweigt die A 67 nach Darmstadt und Frankfurt ab, im Osten die A 656 nach Heidelberg und die A 659 nach Weinheim. Weiter im Osten verläuft parallel die A 5 (Frankfurt–Basel). Durch die Stadt führen die Bundesstraßen 36, 37, 38, 38a und 44.

Reise Insidertipps für Mannheim

Riddhima

Was in Mannheim for a day!!!! the city is amazing!! like all german cities.

Von Riddhima Adukia, Sep 2009

James

The Weihnachtsmarkt around the Wasserturm in Mannheim always brings back good memories...more Gluhwein, bitte!

Von James Kidd, Dec 2009

Margit

When I go in to the City of Mannheim I stop at Gummi Bär Shop. Sooo much to choose from.

Von Margit Kühn, Jun 2010

Sanjay

The Wine Country as you drive away from Mannheim is another of life's experiences.

Von Sanjay Saha, Sep 2009

James

The Weihnachtsmarkt around the Wasserturm in Mannheim is truly special...

Von James Kidd, Mar 2010

Sven

The christmas market in Mannheim, around the Wasserturm is also really beautiful!

Von Sven Gerstner, Oct 2009


Mannheim
Mannheim
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Populäre Ausflugsziele in und um Mannheim

Wasserturm

Wasserturm

[ Quelle: Wikipedia ]

Mannheims berühmtes Wahrzeichen steht am höchsten Punkt des Friedrichsplatzes. Mit seinen prächtigen Brunnen gilt der Platz als eines der schönsten europäischen Jugendstil-Ensembles. Im Sommer ist die Gegend um den Wasserturm ein beliebter Treffpunkt für Menschen allen Alters. Es ist auch ein guter Ort zum Spazierengehen, Entspannen, Festivals genießen, einen Gang hinunterschalten und dem Stress des Alltags entfliehen. Im Winter umgibt ein Weihnachtsmarkt den Turm.

Mannheimer Schloss

Mannheimer Schloss

[ Quelle: Wikipedia ]

Das Mannheimer Schloss ist einer der größten Barockpaläste Europas. Dieses Wahrzeichen der Stadt war ursprünglich die Hauptresidenz der Kurfürsten der Pfalz. Heute wird es primär von der Universität Mannheim genutzt.

Einige Hundert Originalobjekte, darunter Möbel, Gemälde, Wandteppiche, Porzellan und Uhren strahlen noch die höfische Atmosphäre vergangener Zeiten aus. Ein besonderes Juwel des Rokoko findet sich im Erdgeschoss, die frühere Ausstellungsbibliothek der Fürstin Elisabeth Augusta, der einzige Raum im Mannheimer Schloss der fast komplett im Originalzustand bewahrt wurde. Die ständige Ausstellung Kunst und Kultur am Hof Mannheims beinhaltet ausgewählte Stücke aus den historischen Sammlungen des Kurfürsten Carl Theodor. Die Naturgeschichtesammlung und die Gemäldegalerie der Hofbibliothek werden auch im Erdgeschoss präsentiert.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag und Feiertag, 10:00-17:00 Uhr.

Eintritt, mit Audioguide: Erwachsene €5, ermäßigt €2,50, Familienticket €12,50. Führungen ein wenig teurer.

Reiss-Engelhorn-Museen

Reiss-Engelhorn-Museen

Die Reiss-Engelhorn-Museen, ein Museumskomplex von Weltruf, gehören zu den bedeutendsten Museen in Deutschland. Die Ausstellungsfläche umfasst rund 11500 m2 und beinhaltet rund 1,2 Millionen Objekte; der Komplex besteht aus den folgenden Museen: Museum der Weltkulturen, Arsenal-Museum, Schillerhaus-Museum, ZEPHYR - Raum für Fotografie, Zentrum für internationale Kunst- und Kulturgeschichte, Zentrum für Archäometrie sowie Sonderausstellungen zu Kulturgeschichte, früher wie heute.

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11:00-18:00 Uhr.

Luisenpark

Luisenpark

[ Quelle: Wikipedia ]

Der Luisenpark ist ein städtischer Park, zu dessen Attraktionen ein Gewächshaus, ein See mit Gondeln und eine Vielzahl an Einrichtungen für Kinder gehören. Er enthält eine Reihe an Vergnügungen und Gärten, darunter ein chinesischer Garten, ein Rosengarten, ein Arboretum und Gewächshäuser für Ausstellungen und mit Baumfarnen. Zu den weiteren Schätzen zählt ein Komplex für Eulen (mit 13 Arten), das neu gestaltete Pinguingehege, ein Wasserspielplatz und, für Kunstliebhaber, der Heinrich-Vetter-Pfad mit Kunstobjekten. Über den Luisenpark ragt der Fernsehturm mit seinem sich drehenden Restaurant, der 205 Meter hoch ist.

Öffnungszeiten: Täglich 9:00-21:00 Uhr; im Winter oder bei schlechtem Wetter eventuell früher geschlossen.

Eintritt: Erwachsene €5, ermäßigt €3,50, Kinder von 6-15 Jahren €2,50, Familienticket ab €9.

Landesmuseum für Technik und Arbeit

Landesmuseum für Technik und Arbeit
Das Landesmuseum für Technik und Arbeit ist nicht nur für sein einzigartiges Äußeres bemerkenswert, sondern auch für sein experimentelles, ungewöhnliches Ausstellungsprogramm und Design. Der Besucher wird durch 16 chronologisch angeordnete Stufen, begonnen am obersten Punkt des Gebäudes, geführt, welche die technologischen und sozialen Änderungen der letzten zweieinhalb Jahrhunderte zeigen und erzählen. Das Museum erhielt 1992 die Auszeichnung Europäisches Museum des Jahres für Innovation und Kreativität.

Einige der Ausstellungsstücke sind funktionierende Modelle, deren Funktionsweise auch demonstriert wird. Einige von diesen wurden neu gebaut, manche im Ganzen von anderen Orten hierher transportiert, so etwa eine Textilmühle, eine Papierfabrik und eine Konstruktionseinheit von Porsche. Das Museum bietet eine einzigartige Gelegenheit, voll funktionsfähige Maschinen und Herstellungsprozesse ebenso zu sehen wie Prozesse zur Qualitätssicherung und Sicherheitsmaßnahmen. Der Besucher wird auf seinem Weg durch zweieinhalb Jahrhunderte von relevanten zeitgenössischen Bildern und Aussagen zur Illustration der historischen Situation begleitet.

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Freitag 9:00-17:00. Mittwoch 9:00-20:00. Samstag, Sonntag und Feiertag 10:00-18:00.

Eintritt: Erwachsene €3, ermäßigt €2, Kinder unter 6 Jahren gratis, Familienticket €6.

Nützliche Webseiten

Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Mannheim. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.

Mehr über die Geschichte von Mannheim

Das Dorf Mannenheim (= Heim des Manno) wurde im Jahre 766 erstmals im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Lange Jahre ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf, fiel Mannheim 1284 an den Pfalzgrafen bei Rhein aus dem Hause Wittelsbach. Regionale Bedeutung erlangte die 1349 auf dem heutigen Lindenhof errichtete Zollburg Eichelsheim, die den Rheinschiffern einen Obolus abverlangte. 1415 wurde in ihr der abgesetzte Papst Johannes XXIII. im Auftrag des Kaisers Sigismund gefangengehalten. Durch den Sieg in der Schlacht bei Seckenheim 1462 über das Heer seiner verbündeten Gegner, des Grafen von Württemberg, des Markgrafen von Baden und des Bischofs von Metz, begründete Kurfürst Friedrich von der Pfalz „der Siegreiche“ die pfälzische Vormachtstellung am mittleren Oberrhein. 1566 zählte Mannheim mit etwa 700 Einwohnern zu den größten Dörfern des Oberamts Heidelberg (Heidelberg Ferienwohnungen | Heidelberg Reisetipps).

Am 24. Januar 1607 erhielt Mannheim die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz am 17. März 1606 den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte. Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648), in dem Mannheim auf Seiten der Protestantischen Union kämpfte, wurde es erstmals 1622 durch Truppen zerstört. Infolge von Krieg und Seuchen kam es in Mannheim, das 1618 etwa 1200 Einwohner zählte, zu gravierenden Bevölkerungsverlusten. Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz fand 1649 bei seiner Rückkehr in die Kurpfalz ein durch die Kriegszerstörungen weitgehend entvölkertes und wirtschaftlich ruiniertes Land vor. Der neue Regent setzte sich entschieden für den Wiederaufbau Mannheims ein, das wegen seiner günstigen Lage an der Mündung des Neckars in den Rhein als Mittelpunkt der Gewerbetätigkeit und des Handels in der Kurpfalz ausersehen war. Im Pfälzisch-Orleanschen Erbfolgekrieg erlitt Mannheim 1689 durch starken französischen Artilleriebeschuss und die nachfolgende Besetzung enorme Schäden. Nach der Zerstörung der Stadt war Kurfürst Johann Wilhelm (Pfalz) maßgeblich für den erneuten Wiederaufbau verantwortlich. Noch vor Abschluss des Friedensvertrages verfasste der Kurfürst 1697 eine Proklamation, in welcher er die Flüchtlinge und Auswanderer zur Rückkehr aufforderte. Nach dem Beginn der Wiederaufbauarbeiten stieg die Bevölkerungszahl recht schnell wieder an.

Zwischen 1895 und 1944 wurden mehrere umliegende Ortschaften zu Mannheim eingemeindet, darunter mit Neckarau das damals größte badische Dorf. Bei der großen Gemeindereform in den 1970ern gab es Pläne Brühl (Brühl Ferienwohnungen | Brühl Reisetipps), Ilvesheim, Edingen-Neckarhausen (Edingen-Neckarhausen Ferienwohnungen | Edingen-Neckarhausen Reisetipps) und Ladenburg (Ladenburg Ferienwohnungen | Ladenburg Reisetipps) einzugemeinden. Wegen der großen Proteste nahm man aber davon Abstand und Mannheim war eine der wenigen Städte Baden-Württembergs, die keinen Flächenzuwachs erhielten.

[ source: Wikipedia ]



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Dieser Mannheim Reiseführer zeigt Ihnen einen guten Überblick von Mannheim, Mannheim Fotos, und jede Menge Tipps für Ausfluge, Aktivitäten und Reiseideen, welche ansonsten schwer zu finden sind.

Einige dieser Informationen sind von bekannten Online-Nachschlagwerken (z.B. Wikipedia, Wikitravel, Fotos von Flickr, usw.). Das besondere an unserem Reiseführer jedoch ist, dass wir Reisetipps von Einheimischen, unseren Vermietern mit denen wir eng zusammenarbeiten, sowie unseren Urlaubern integrieren, welche uns ihre Bewertungen nach ihrem Urlaub zusenden. All diese Informationen sind sehr wertvoll, da diese von "Experten" sind die sich in der Gegend gut auskennen. All diese Reisetipps werden von uns nochmals überprüft. Danach werden diese Reisetipps in unseren Reiseführer integriert. Unser Ziel ist, dass Sie ihre gesuchten Informationen schnell und übersichtlich finden können.

Zusätzlich werden wir in den Mannheim Reiseführer Bewertungen von Restaurants, lokalen Geschäften, Lebensmittelläden, Sport-Einrichtungen, Veranstaltungen, sowie lokale Highlights nach und nach einbauen — Damit sind Sie immer bestens informiert und wissen was man alles vor Ort unternehmen kann während Ihres Deutschland Urlaubs.