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Existierende Fragen zu Potsdam und dazugehörige Antworten:

Here ist eine Ansammlung von Fragen über Potsdam , die bereits durch unsere einheimischen Vermieter beantwort wurden. Bitte schauen Sie mal drüber. Falls Sie ein Fragen haben, welche hier noch nicht aufgelistet ist, können Sie diese gerne oben im Formular eingeben und abschicken.

Wo kann man morgens frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?

"Wo kann man morgens in Potsdam frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?" (am 02.09.2014)

Gleich zentral am Nauener Tor ist das Bio Backhaus. Dort bekommt man einschließlich Sonntag frische Brötchen und man kann dort auch frühstücken. Gleich schräg gegenüber befindet sich das traditionelle Cafe Haider. Gut für Frühstück, Kuchen, Schnitzel etc.. In der Fußgängerzone Brandenburgerstraße ist die Bäckerei Fahland , die auch rein biologisch bäckt( ebenfalls Sonntag geöffnet), mit den Zutaten aus der Region. Befindet sich Ihr Gast erst einmal in Potsdam , wird er sehen, wie viele Cafes es bei uns gibt( eigentlich an jeder Ecke), die ich jetzt unmöglich alle aufzählen kann. Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein klein wenig hilfreich sein. Liebe Grüße C.Gimm
Beantwortet von Catharina Gimm am 02.09.2014
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Es gibt viele gute Bäcker in Potsdam. Frühstücken kann ma auch bei MC Donalds oder in vielen Restaurants.
Beantwortet von Kerstin Panzner am 03.09.2014
Diese Antwort ist gut

Kultur und Geschichte: Irgendwelche historischen Sachen von Interesse (z.B. Schloss, Museum)?

Gibt es 2-3 Aktivitäten was man so unternehmen kann in der Nähe, Ideen für Tagesausflüge?

Wo kann man gut essen gehen abends?

Gibt es typische Touristen Aktivitäten oder Attraktion, die man sich NICHT anschauen oder vermeiden sollte, da diese komplett uninteressant sind?

Wo kann man Abends was unternehmen, Bistros, Discos oder Bars?

Wie kann man sich am besten fortbewegen, öffentlich Verkehrsmittel, Züge, oder andere Tipps?

Wo kann man gute Lebensmittel kaufen?

Gibt es lokale Events, Kirmes, Fest, Weinfeste etc. anderes kulturelles Highlights?

Was gibt es für lokale Spezialitäten, die der Urlauber mal unbedingt ausprobieren sollte?

Was ist das besondere an diesem Ferienort? Warum sollte man hier Urlaub machen?

"Warum sollte man denn in Potsdam Urlaub machen? Können Sie mir 2-3 Potsdam Reisetipps geben, was sich jeder Urlauber in Potsdam auf jeden Fall ansehen sollte? Was sind 2-3 Insider-Reisetipps für Potsdam, die Sie empfehlen können und die evtl. weniger bekannt sind für Touristen, aber dafür unbedingt sehenswert sind? Danke!" (am 06.07.2014)

Guten Tag, Potsdam ist eine sehr schön restaurierte und historische Stadt. Hier hat schon der Preußenkönig sein Schloss bauen lassen. Aus diesem Grund ist ein Besuch Sanssouci ein muß. Auch der Neue Garten mit dem Schloss Cecilienhof ist geschichtlich sehr bedeutend. Hier wurden nach dem 2. Weltkrieg die grundlegenden Festlegungen für die Nachkriegsordnung durch die 4 Siegermächte festgelegt. Leider wurde auch der Befehl zum Atombombenabwurf durch Präsiden Eisenhauer unterzeichnet. Auch an Kunst und Kultur hat Potsdam viel zu bieten. Es gibt Konzerte, Ausstellungen usw. Auch ein Filmpark wie die Universal Studios gibt es.
Beantwortet von Bettina Englisch am 07.07.2014
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Hallo, In Potsdam sollte man auf jeden Fall das Schloss Sanssouci und den dazugehörigen großen Park, die historische Mühle, die Orangerie, das neu aufgebaute Stadtschloss, den Park Babelsberg, die Biosphäre, den Film Park Babelsberg, die Pfaueninsel und das Extavium ansehen. Einiges ist besonders mit Kindern sehr reizvoll. Nicht zuletzt ist die Nähe zu Berlin sehr reizvoll. Grüße Lütge
Beantwortet von Katrin Lütge am 06.07.2014
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"Ich möchte nächstes Jahr für ein Monat in Potsdam sein und wüsste gerne, was die besten Gegenden in der Stadt für eine Mietwohnung sind." (am 08.07.2014)

Potsdam als Weltkulturerbe-Stadt ist mit seinem barocken Altstadtzentrum von unserer Seite der schönste Standort/Wohnort. Babelsberg selbst ist eigentlich selbst ein Zentrum und liegt abseits des Altstadt-Kerns. Wenn Sie kurze Wege lieben, ist unser Apartment ein sehr guter Standort, sie benötigen kein Auto und können alles zu Fuss erledigen. Ein wundervoller Garten lädt zum Entspannen ein und das mitten in der Altstadt, 5 Geh-Minuten von Park Sans Soucis entfernt. Rund um die Brandenburger Straße mit ihren vielen Geschäften und modernen Passagen aber auch alten Innenhöfen können Sie zu Fuss die Altstadt erkunden. Von hier aus sind Sie in 3 Minuten im Holländischen Viertel mit seinen Galerien, stilvollen Boutiquen, Restaurants und Szenekneipen. Kulinarisch hat Potsdam viel zu bieten: Spezialitäten der Saison und der Region bieten der Wochenmarkt auf dem Bassinplatz und der Markt auf dem Weberplatz. Eine Reihe von besonderen Restaurants und Tipps zum Erkunden der Region erhalten die Gäste unseres grünen Apartments. Wir finden das alte Zentrum ist der atmosphärischte und charmanteste Teil Potsdams. Für Sie einen schönen Aufenthalt in Potsdam im nächsten Jahr! beste Grüße aus Deutschland Charlotte Droß-Richter
Beantwortet von Charlotte Droß-Richter am 08.07.2014
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Hallo, Www.Ferienwohnung-babelsberg.de
Beantwortet von Katrin Lütge am 08.07.2014
Diese Antwort ist gut

Wo gibt es eine gute Metzgerei? Mittagstisch?

Landschaftlich interessante Optionen oder Attraktionen in der Nähe und Umgebung?

Wo kann man gut shoppen gehen?

Was gibt es für Sport Möglichkeiten für den Aktivurlauber?

Fragen rund um das Wetter



Populäre Ausflugsziele in und um Potsdam

  • Neue Kammern
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    Neue Kammern

    Die Neuen Kammern im Park Sanssouci, Potsdam wurden zwischen 1771 und 1775 für Friedrich den Großen erbaut. Das westlich neben Schloss Sanssouci stehende Gebäude ist das Gegenstück zu der östlich liegenden Bildergalerie. Beide Gebäude flankieren das Sommerschloss.

    Eine Orangerie war der Vorgängerbau der Neuen Kammern. Sie wurde ab 1745 nach Plänen Georg Wenzeslaus von Knobelsdorffs errichtet und beherbergte in den Wintermonaten die Kübelpflanzen der Terrassen des Schlosses. Rampen, über die die schweren Gefäße heraus- bzw. hereingefahren wurden, erinnern noch heute an die ursprüngliche Nutzung des Gebäudes. Mit der Aufgabe des Umbaus zu einem Gästehaus wurde der Baumeister Georg Christian Unger beauftragt. Die wesentlichen Bestandteile am Außenbau blieben erhalten, wie die Größe des langgestreckten, eingeschossigen Gebäudes und die bis auf den Boden reichenden Fenstertüren. Die auffallendste Veränderung war das Aufsetzen einer Kuppel auf dem Mittelteil. So wurde eine Symmetrie zur Architektur der Bildergalerie geschaffen, so dass sich beide Gebäude ähnlich sehen.

  • Neues Palais
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    Neues Palais

    Das Neue Palais ist ein Schloss an der Westseite des Parks Sanssouci in Potsdam. Der Bau wurde 1763 nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges unter Friedrich dem Großen begonnen und bereits 1769 fertiggestellt. Es gilt als letzte bedeutende Schlossanlage des preußischen Barocks. Friedrich plante es nicht als königliche Residenz – als solche diente es erst im Deutschen Kaiserreich (1871–1918) –, sondern als Schloss für Gäste seines Hofes. Heute beherbergt ein Teil des Gebäudekomplexes die Philosophische Fakultät sowie die Institute für Mathematik, Physik und Sport der Universität Potsdam.

  • Bildergalerie (Sanssouci)
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    Bildergalerie (Sanssouci)

    Die Bildergalerie im Park des Schlosses Sanssouci in Potsdam wurde unter Friedrich II. (der Große) in den Jahren 1755-1764 erbaut. Bereits 1761, als an die Einrichtung noch nicht gedacht werden konnte, schrieb Marquis d' Argens Friedrich ins Feldlager, die Bildergalerie sei „nach St. Peter in Rom das schönste Ding auf Erden“. Baumeister war Johann Gottfried Büring. Sie befindet sich östlich des Schlosses und ist der älteste erhaltene fürstliche Museumsbau in Deutschland. Sie bildet das Gegenstück zu den Neuen Kammern an der Westseite des Schloss Sanssouci.

  • Orangerieschloss (Potsdam)
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    Orangerieschloss (Potsdam)

    Das Orangerieschloss, auch Neue Orangerie genannt, ließ Friedrich Wilhelm IV. in seiner Residenzstadt Potsdam von 1851 bis 1864 auf dem Bornstedter Höhenzug, am Nordrand der Parkanlage Sanssouci, errichten. Nach seinen Skizzen fertigten die Architekten Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse Entwürfe für ein Gebäude im Stil der italienischen Renaissance. Das Orangerieschloss beherbergt einen Gemäldesaal mit Werkekopien des Renaissancemalers Raffael, ehemalige Gästeappartements und Bedienstetenwohnungen, die zum Teil musealen Zwecken zur Verfügung stehen oder vom Brandenburgischen Landeshauptarchiv bezogen sind, und Hallen zur Überwinterung der exotischen Kübelpflanzen aus der Parkanlage Sanssouci. Das Orangerieschloss wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verwaltet und steht seit 1990 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

  • Botanischer Garten Potsdam
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    Botanischer Garten Potsdam

    Der Botanische Garten Potsdam wurde 1950 auf dem Gelände des ehemaligen Terrassenreviers am Nordrand der Parkanlage Sanssouci angelegt. Das Gesamtareal umfasst eine Fläche von etwa 5 ha. In den für die Öffentlichkeit zugänglichen Gewächshäusern und Freilandflächen werden fast 9.000 Pflanzenarten in Kultur erhalten. Die Universität Potsdam nutzt den Botanischen Garten als Bildungs- und Forschungseinrichtung. Die denkmalgeschützten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stehen unter der Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

  • Biosphäre Potsdam
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    Biosphäre Potsdam

    Die Biosphäre Potsdam ist ein Tropenhaus in der Stadt Potsdam. Das Gebäude der Biosphäre befindet sich im Volkspark Potsdam, einer neueren Parkanlage zwischen dem Park Sanssouci und dem Neuen Garten. Das ehemals militärisch genutzte Gelände wurde eigens für die Bundesgartenschau 2001 neu hergerichtet. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Berliner Architektenbüro Barkow Leibinger.

    Das Gebäude beherbergt ca. 20.000 tropische Pflanzen mit ca. 350 verschiedenen Arten und tropische Tiere (darunter Leguane, Schlangen, Spinnen, Frösche, Gottesanbeterinnen, freilaufende Geckos und Fasane). Auf mehreren Ebenen werden Boden, Wasser und Luft als Elemente der Gestaltung genutzt. Die Biosphäre unterscheidet sich deutlich von klassischen Botanischen Gärten durch ein Konzept als Naturerlebniswelt bzw. Veranstaltungsort mit wechselnden Sonderthemen rund um die Natur. Ab dem 23. Mai 2012 steht, passend zu den Olympischen Spielen in London, das Thema Rekorde auf dem Programm: "ANIMALYMPIA - Rekorde im Tier- und Pflanzenreich" zeigt, warum manche Tiere zu Höchstleistungen in verschiedensten Disziplinen in der Lage sind, warum sie sie brauchen und wie sie sich damit mit menschlichen Rekordhaltern messen können. Dafür sind diese Tiere in lebens- und überlebensgroßen Exponaten im Dschungel aufgebaut. Speziell in den Wintermonaten finden regelmäßig Abendveranstaltungen für Erwachsene und Kinder statt, und für Kindergruppen werden eine Schatzsuche und ein Dschungelabenteuer angeboten. Auch kann die Biosphäre Potsdam mit ihren drei tropischen Eventlocations (Veranstaltungshalle „Orangerie“, „Tropencamp“ und das Restaurant „Luncheon“) angemietet werden.

  • Cecilienhof
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    Cecilienhof

    Schloss Cecilienhof liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens in Potsdam, unweit vom Ufer des Jungfernsees. Der letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie, aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin, errichtet. Nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg entstand in den Jahren 1914 bis 1917 ein feudales Gebäudeensemble im englischen Landhausstil.

    Bekannt geworden ist Cecilienhof als Tagungsort der Potsdamer Konferenz, die hier vom 17. Juli bis 2. August 1945 stattfand.

  • Park Babelsberg
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    Park Babelsberg

    Im Nordosten der Stadt Potsdam, angrenzend an den Tiefen See der Havel, liegt der 114 Hektar große Park Babelsberg. Im Auftrag des Prinzen Wilhelm, später Kaiser Wilhelm I. und seiner Gemahlin Augusta, gestalteten die Gartenkünstler Peter Joseph Lenné und nach ihm Fürst Hermann von Pückler-Muskau das zum See abfallende, hügelige Gelände in eine Parklandschaft.

    Park-Verwaltung

    Der Park Babelsberg wird von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg betreut und verwaltet. In der Bevölkerung Babelsbergs gibt es erhebliche Kritik an der Verwaltung. Viele Anwohner finden, dass die Parkordnung[ viel zu einschränkend ist. Dies liegt insbesondere an dem strengen Verbot, die Parkwiesen als Spielwiesen zu benutzen. Es gibt mehrere Initiativen, die sich um anwohnerfreundlichere Park-Regeln bemühen. Protest gegen die Parkordnung hat bereits dazu geführt, dass seit dem 1. Januar 2008 im Park Babelsberg offiziell wieder auf einigen Hauptwegen, darunter dem durch den Park führenden Berliner Mauerweg, mit dem Fahrrad gefahren werden darf.

  • Glienicker Brücke
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    Glienicker Brücke

    Die Glienicker Brücke verbindet über die Havel hinweg die Städte Berlin (Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf) und Potsdam, Stadtteil Berliner Vorstadt. Ihren Namen verdankt sie dem in der Nähe gelegenen ehemaligen Gut Klein Glienicke, an dessen Stelle heute das Schloss Glienicke liegt. Weltweit bekannt wurde die Glienicker Brücke durch den spektakulär inszenierten dritten und letzten Agentenaustausch am 11. Februar 1986.

  • Heilandskirche am Port von Sacrow
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    Heilandskirche am Port von Sacrow

    Südlich des Potsdamer Ortsteils Sacrow steht am Havelufer die Heilandskirche am Port von Sacrow, auch einfach „Heilandskirche“ oder „Sacrower Kirche“ genannt. Die aufgrund ihrer Lage und ihres Stils außergewöhnliche Kirche wurde 1844 errichtet. Friedrich Wilhelm IV. wünschte sich eine Kirche in italienischem Stil mit freistehendem Campanile. Nach Skizzen des Königs wurde sie von seinem Architekten Ludwig Persius gebaut. Seit 1961 lag sie im Bereich der Berliner Mauer und erlitt in dieser Zeit erhebliche Schäden. Nach der Wende wurde sie in den 1990er-Jahren restauriert. Eingebettet in den Sacrower Schlosspark ist sie Teil der Potsdamer Havellandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder reicht und mit ihren Schlössern und Gärten als Ensemble seit 1990 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht.

  • Belvedere auf dem Pfingstberg
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    Belvedere auf dem Pfingstberg

    Das Belvedere auf dem Pfingstberg ist ein zum Ensemble Potsdamer Schlösser und Gärten gehörendes Schloss nördlich des Neuen Gartens. Es wurde wegen der schönen Aussicht unter Friedrich Wilhelm IV. errichtet und ist nur ein Teil eines ursprünglich wesentlich umfangreicheren Bauvorhabens. Die Doppelturmanlage nach Vorbildern der italienischen Renaissance erlebte zwei Bauphasen, deren erste von 1847 bis 1852 war und deren zweite nach längerer Unterbrechung von 1860 bis 1863 folgte. Nach Entwurfszeichnungen des Königs erhielten die Architekten Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse den Auftrag zur Bauausführung. Die Planung der Außenanlagen übernahm der Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné.

  • Sanssouci
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    Sanssouci

    Schloss Sanssouci (französisch sans souci ‚ohne Sorge‘) liegt im östlichen Teil des gleichnamigen Parks und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Mit der Planung beauftragte er den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde das Schloss 1841/42 durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert. Nach Skizzen des Königs erstellte Ludwig Persius die Entwurfszeichnungen.

    Die Schlösser und Gartenarchitekturen in der weitläufigen Parkanlage Sanssouci werden von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg verwaltet und stehen seit 1990 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. In der Beschreibung der Deutschen UNESCO-Kommission sind „Schloss und Park von Sanssouci, oft als preußisches Versailles bezeichnet, […] eine Synthese der Kunstrichtungen des 18. Jahrhunderts in den Städten und Höfen Europas. Das Ensemble ist ein herausragendes Beispiel von Architekturschöpfungen und Landschaftsgestaltungen vor dem geistigen Hintergrund der monarchistischen Staatsidee.“

  • Kloster Lehnin
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    Kloster Lehnin

    Das Kloster Lehnin in der gleichnamigen Gemeinde südwestlich von Potsdam ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. 1180 gegründet und im Zuge der Reformation 1542 säkularisiert, beherbergt es seit 1911 das Luise-Henrietten-Stift. Das Kloster liegt im Zentrum der Hochfläche Zauche in wald- und wasserreicher Umgebung rund 700 Meter vom Klostersee entfernt.

    Das Kloster spielte im Hochmittelalter eine wichtige Rolle beim Landesausbau der jungen Mark Brandenburg unter deren ersten Markgrafen aus dem Haus der Askanier. Neben seiner historischen kommt dem Kloster auch eine große kulturelle Bedeutung zu: Seine Kirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauten in Brandenburg. Deren Rekonstruktion in den Jahren 1871 bis 1877 gilt als frühe Glanzleistung der modernen Denkmalpflege. Das heutige Lehniner Stift sieht sich mit seinen pflegerischen, medizinischen und ausbildenden diakonischen Einrichtungen in der klösterlichen Tradition und versteht sich als Schaufenster der Evangelischen Kirche.

  • Park Sanssouci
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Park Sanssouci

    Der Park Sanssouci in Potsdam hat eine Fläche von etwa 289 ha. Betreut und verwaltet wird der Park von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Am Ostende der Terrasse von Schloss Sanssouci befindet sich die 1745 angelegte Gruft, in der sich seit dem 17. August 1991 die Grabstätte des preußischen Königs Friedrich II. befindet.

  • Brandenburger Tor (Potsdam)
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    Brandenburger Tor (Potsdam)

    Das Brandenburger Tor am Luisenplatz in Potsdam, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Wahrzeichen der Stadt Berlin am dortigen Pariser Platz, wurde 1770/71 von Carl von Gontard und Georg Christian Unger im Auftrag Friedrichs II. gebaut. Es steht am westlichen Ende der Brandenburger Straße, welche in gerader Linie bis zur Kirche St. Peter und Paul verläuft.

    Früher, 1733, gab es an derselben Stelle ein anderes, ein einfacheres Tor, welches einem Burgtor ähnelte. Zusammen mit der Stadtmauer, eine Art Zollmauer oder Akzisemauer, und den anderen Toren sollte es die Desertion und den Schmuggel unterbinden.

    Gegen Ende des Siebenjährigen Krieges ließ Friedrich der Große das alte Tor abtragen und an dieser Stelle ein neues, das Brandenburger Tor, als Zeichen des Sieges bauen. Aus diesem Grund sieht das Brandenburger Tor auch einem römischen Triumphbogen ähnlich. Als Vorbild diente der Konstantinsbogen in Rom. Der römische Einfluss im Baustil ist unter anderem in den korinthischen Doppelsäulen sowie in dem kräftig verkröpften Gebälk wieder zu erkennen.

    Charakteristisch für das Brandenburger Tor sind seine zwei vollständig unterschiedlich gestalteten Seiten, die auf zwei Architekten zurückgehen: Karl von Gontard entwarf die Stadtseiten, sein Schüler Georg Christian Unger die Feld- oder Landseite. Gontard gestaltete die Stadtseite als Putzfassade mit korinthisierenden Lisenen und Trophäen, Unger die Feldseite in Anlehnung an den Konstantinsbogen mit korinthischen Doppelsäulen und Verzierungen wie die goldenen Trompeten. Die beiden seitlichen Durchgänge für Fußgänger wurden erst 1843 unter Friedrich Wilhelm IV. hinzugefügt, um dem erhöhten Passieraufkommen gerecht zu werden.

    Man musste damals das Brandenburger Tor passieren, wenn man sich auf den Weg zur Stadt Brandenburg begeben wollte, daher der Name. Das Tor führt den Wanderer über die innenstädtische Fußgängerzone Brandenburger Straße in östlicher Richtung zur Peter-und-Paul-Kirche.

    Seit dem Abbruch der Stadtmauer um 1900 ist das Brandenburger Tor ein freistehendes Bauwerk.

  • Chinesisches Haus (Potsdam)
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    Chinesisches Haus (Potsdam)

    Das Chinesische Haus, auch als Chinesisches Teehaus bekannt,[1] ist ein Gartenpavillon im Park Sanssouci in Potsdam. Friedrich der Große ließ das Gebäude zur Ausschmückung seines Zier- und Nutzgartens etwa siebenhundert Meter südwestlich des Sommerschlosses Sanssouci errichten. Mit der Planung wurde der Baumeister Johann Gottfried Büring beauftragt, der nach Skizzen des Königs in den Jahren 1755 bis 1764 einen Pavillon im Zeitgeschmack der Chinoiserie schuf, eine Mischung von ornamentalen Stilelementen des Rokokos und Teilen ostasiatischer Bauformen.

    Die ungewöhnlich lange Bauzeit von neun Jahren ist auf den Siebenjährigen Krieg zurückzuführen, unter dem die wirtschaftliche und finanzielle Lage Preußens erheblich litt. Erst nach dem Ende des Krieges, 1763, wurden die Kabinette im Innern des Gartenpavillons ausgestattet. Da das Gebäude neben seiner Funktion als schmückende Gartenarchitektur gelegentlich auch als exotische Kulisse für kleinere Festlichkeiten diente, gab Friedrich der Große Order zum Bau einer Chinesischen Küche wenige Meter südöstlich des Chinesischen Hauses. Nach einem Umbau 1789 erinnern nur noch die sechseckigen Fenster an den ostasiatischen Charakter des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes.

    Ebenfalls unter dem Einfluss der Chinoiserie entstand einige Jahre später, auf dem am nördlichen Rand des Parks Sanssouci angrenzenden Klausberg, das Drachenhaus in der Form einer chinesischen Pagode. Mit diesen Gebäuden folgte Friedrich der Große der Chinamode des 18. Jahrhunderts, die sich zuerst in Frankreich, dann in England und Deutschland ausbreitete.

  • Römische Bäder (Potsdam)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Römische Bäder (Potsdam)

    Die Römischen Bäder, nordöstlich des Schlosses Charlottenhof im Park Sanssouci, Potsdam, spiegeln die „Italiensehnsucht“ des Bauherrn Friedrich Wilhelm (IV.) wider. Verschiedene römisch/altitalienische Stilrichtungen wurden 1829-1840 in dem Bauensemble zusammengeführt. Noch in seiner Kronprinzenzeit ließ Friedrich Wilhelm (IV.) zuerst Schloss Charlottenhof (1826–1829) und anschließend die Römischen Bäder erbauen. Mit zahlreichen Ideen und Entwurfszeichnungen nahm der künstlerisch begabte Thronfolger großen Einfluss auf die Pläne des Architekten Karl Friedrich Schinkel. Die Bauleitung wurde dem Schinkel-Schüler Ludwig Persius übertragen.

    Das Gärtnerhaus (1829/30) und das Gärtnergehilfenhaus (1832) wurden beide im italienischen Landhausstil errichtet. Das Römische Bad (1834–1840), im antiken Villenstil und Namensgeber des Bauensembles und ein Teepavillon (1830), im Stil eines antiken Tempels, bilden den Gebäudekomplex, verbunden durch Pergolen, Arkaden und Gartenteile. Die einzelnen Gebäude setzen sich aus der Erinnerung der zweiten Italienreise 1828 Schinkels zusammen. So ist das Römische Bad, in dem nie gebadet wurde, aus der romantischen Fantasie des königlichen Italienliebhabers entstanden.

  • Friedenskirche (Potsdam)
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    Friedenskirche (Potsdam)

    Die evangelische Friedenskirche im Schlosspark Sanssouci in Potsdam liegt im so genannten Marlygarten gleich am Grünen Gitter. Auf Wunsch und unter naher Beteiligung des künstlerisch begabten preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. wurde die Kirche nach Plänen des Hofarchitekten Ludwig Persius gebaut. Nach dessen Tod 1845 wurde der Architekt Friedrich August Stüler mit der Weiterführung beauftragt. Die Bauleitung erhielten Ferdinand von Arnim und Ludwig Ferdinand Hesse. Das Projekt schloss sich an den Bau der Heilandskirche am Port von Sacrow im selben Stil an. Nach der Grundsteinlegung am 14. April 1845 fand die Weihe des sakralen Gebäudes am 24. September 1848 statt. Die Bauzeit an den Nebenanlagen dauerte bis 1854. Der ganze Komplex ist oberitalienischen Klosterbauten nachempfunden.

  • Antikentempel
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    Antikentempel

    Der Antikentempel ist ein kleiner Rundtempel im westlichen Teil des Parks Sanssouci in Potsdam. Friedrich der Große ließ das Gebäude zur Aufbewahrung seiner Sammlung antiker Kunstgegenstände, Münzen und Gemmen errichten. 1768/69 schuf Carl von Gontard das in der Nähe des Neuen Palais, nördlich der Hauptallee, gelegene Gebäude als Pendant zu dem in einer Achse südlich der Allee erbauten Freundschaftstempel. Seit 1921 wird der Antikentempel als Mausoleum für Mitglieder des Hauses Hohenzollern genutzt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

    Gedenkstätte für Königin Luise

    Nachdem der Antikentempel mehrere Jahre leer gestanden hatte, ließ ihn König Friedrich Wilhelm III. in eine Gedenkstätte für die am 19. Juli 1810 verstorbene Königin Luise umgestalten. Im Juni 1828 wurde dort die zweite Fassung eines von Christian Daniel Rauch entworfenen Sarkophags aufgestellt, den Rauch 1815 angefertigt hatte und dessen Original im Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg in Berlin steht.

    Bis 1904 verblieb die Zweitfassung des Sarkophags im Antikentempel und gelangte im Herbst des Jahres in das 1877 für die Allgemeinheit eröffnete Hohenzollernmuseum des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schlosses Monbijou in Berlin. Diese Fassung befindet sich heute in der Friedrichswerderschen Kirche.

  • Belvedere auf dem Klausberg
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    Belvedere auf dem Klausberg

    Das Belvedere auf dem Klausberg im Norden der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, wurde 1770 bis 1772 unter Friedrich dem Großen errichtet. Nach Vollendung des Neuen Palais und der Communs 1769 plante Friedrich II. eine Verschönerung der näheren Umgebung des prächtigen Schlossensembles. Auf dem Klausberg ließ er neben dem Drachenhaus ein Belvedere errichten. Der Standort des Gebäudes, das seinem Namen nach eine "Schöne Aussicht" verspricht, war sehr gut gewählt. Auf dem Bornstedter Höhenzug, der an den nördlichen Rand des Parks Sanssouci grenzt, entstand das erste gemauerte Aussichtsgebäude der preußischen Residenzstadt und in friderizianischer Zeit das letzte Bauwerk mit Beziehung zum Park. Es ermöglichte den Ausblick auf den Park von Sanssouci, die Residenzstadt Potsdam und das reizvolle, hügel- und seenreiche Umland. Im Jahr der Fertigstellung des Neuen Palais 1769, am Westrand des Parks Sanssouci, begannen außerhalb des Parkgeländes die Arbeiten für eine gärtnerische Nutzung. Am Südhang des Klausbergs wurden Obstbäume und Weinreben gepflanzt und zur architektonischen Verschönerung mehrere Gebäude geplant, von denen lediglich das Belvedere und das zeitgleich errichtete Drachenhaus zur Ausführung kamen. Neben seiner schmückenden Funktion diente das Belvedere zu Lebzeiten Friedrichs des Großen, seinem Namen entsprechend, der schönen Aussicht auf den Park Sanssouci und das Umland. Nachdem an der ursprünglich S-förmigen, doppelläufigen Freitreppe an der Nordseite Feuchtigkeitsschäden auftraten, wurde sie 1839 saniert und in die noch heute bestehende Hufeisenform gebracht. Der innere Bereich der Treppenwangen wurde mit Lüftungsöffnungen, Bogenfenstern und Türen versehen. Bei einer umfassenden zweiten Sanierung 1903 ließ Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, in die Treppenwangen einen Anrichte- und Aufenthaltsraum für Bedienstete, sowie Sanitäranlagen einbauen, um der kaiserlichen Familie kleine gesellige Aufenthalte in dem Aussichtsgebäude zu ermöglichen.

    In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wurde das Belvedere fast vollständig zerstört. Durch Artilleriebeschuss im April 1945 brannte es aus und konnte in den folgenden Jahrzehnten nur notdürftig gesichert werden. Die Münchner Messerschmitt Stiftung entschied 1990, den Wiederaufbau zu finanzieren. 1993 konnte die Restaurierung des Außenbaus abgeschlossen werden. Im September 2002 konnte das Belvedere auf dem Klausberg der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg übergeben werden.

  • Drachenhaus (Potsdam)
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    Drachenhaus (Potsdam)

    Das Drachenhaus auf dem Bornstedter Höhenzug, am Nordrand der Potsdamer Parkanlage Sanssouci, entstand von 1770 bis 1772 im Stil einer chinesischen Pagode. Das im Zeitgeschmack der Chinoiserie errichtete Gebäude entwarf Carl von Gontard nach den Vorgaben Friedrichs II.. Die Pagode erhielt ihren Namen durch die Drachenfiguren an den Spitzen der geschwungenen Dächer.

    Geschichte

    Sechs Jahre nach Fertigstellung des Chinesischen Hauses ließ Friedrich II. mit dem Drachenhaus ein weiteres Gebäude im chinoisen Stil errichten. Anregungen erhielt er durch die in London publizierten Werke des britischen Architekten Sir William Chambers „Designs of Chinese buildings, […]“ (deutsch: Entwürfe chinesischer Gebäude) von 1757 und „Plans, elevations, sections and perspective views of the gardens and buildings at Kew in Surry“ (deutsch: Pläne, Erhebungen, Teil- und Perspektivansichten der Gärten und Gebäude in Kew) von 1763. Als Vorbild für das Potsdamer Drachenhaus dienten die mehrgeschossige Ta-Ho-Pagode in der Nähe der südchinesischen Stadt Guangzhou und für die namengebenden Drachen die von Chambers entworfene Pagode in Kew Gardens.

    Das auf oktogonalem Grundriss ruhende Drachenhaus reduzierte Gontard auf vier Geschosse, die sich nach oben verjüngen. Im breiter gelagerten Erdgeschoss, mit konkav einschwingenden Wänden, waren ein Flur, zwei Zimmer und eine Küche untergebracht. Die drei darüber liegenden Geschosse blieben offen und konnten für Wohnzwecke nicht genutzt werden. Die Spitzen der konkav geschwungenen Dächer wurden mit sechzehn vergoldeten Drachen und Quasten geschmückt. Die originalen Drachen der Bildhauer Nathanael Eppen († vor 1786) und Gerhard Buschmann († 1783) mussten 1904 bei Restaurierungsarbeiten durch Kopien ersetzt werden. Das Gebäude erhielt einen grünen Anstrich. Auf die ockerfarbenen Pilaster wurden Wellenbänder mit kleinen Blumensträußen gemalt und über die Fensterbögen Chinesenköpfe.

    Das Drachenhaus war nicht nur schmückende Architektur, sondern auch als Wohnhaus für den Winzer des dort 1769 angelegten Weinbergs gedacht, der das Gebäude jedoch nicht bezog. Um das leer stehende Haus vor dem Verfall zu schützen, musste es 1787 restauriert werden. Anschließend bewohnten es die Aufseher des wenige Meter westlich liegenden Belvederes. Die ständige Nutzung erforderte Um- und Anbauten, die aus einem Plan von 1884 hervorgehen. Er zeigt einen weiteren Raum, eine Waschküche und drei Stallbauten. Seit 1934 wird das Drachenhaus gastronomisch genutzt.

  • Freundschaftstempel
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    Freundschaftstempel

    Der Freundschaftstempel ist ein kleiner Rundtempel im westlichen Teil des Parks Sanssouci in Potsdam, den der preußische König Friedrich II. zum Andenken an seine 1758 verstorbene Lieblingsschwester, die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, errichten ließ. In der Nähe des Neuen Palais, südlich der Hauptallee, schuf Carl von Gontard zwischen 1768 und 1770 den Pavillon als Gegenstück zu dem in einer Achse nördlich der Allee gelegenen Antikentempel.

    Der erste Pavillon in Neuruppin

    Als Vorbild für den Freundschaftstempel diente der Apollotempel im Amaltheagarten in Neuruppin. Das Erstlingswerk des Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff entstand 1735 in einem Zier- und Nutzgarten, den Kronprinz Friedrich (der Große) an seinem Wohnsitz in der brandenburgischen Stadt anlegen ließ, wo er von 1732 bis 1735 Befehlshaber eines Regiments war.

    Der Apollotempel war ein offener Rundtempel, der jedoch 1791 durch Ausmauerung der Säulenzwischenräume geschlossen wurde. Im August 1735 schrieb Friedrich an seine Schwester Wilhelmine: "...Das Gartenhaus ist ein Tempel aus acht dorischen Säulen die eine Kuppel tragen. Auf ihr steht die Statue des Apollos. Sobald es fertig ist, werden wir Opfer darbringen - natürlich Dir, liebe Schwester, der Beschützerin der schönen Künste."

  • Historische Mühle von Sanssouci
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    Historische Mühle von Sanssouci

    Die Historische Mühle von Sanssouci ist die Rekonstruktion einer 1787 bis 1791 unter Friedrich Wilhelm II. erbauten Holländerwindmühle vom Typ Galerieholländer. Sie steht wenige Meter westlich des Potsdamer Schlosses Sanssouci und ist durch einen Vorgängerbau bekannt geworden, um den sich die Legende „Der Müller von Sanssouci“ rankt; worauf sich die Beifügung „historisch“ bezieht. Aufgrund dieser Erzählung wird sie vor allem mit dem preußischen König Friedrich II. in Verbindung gebracht.

    Ende des Zweiten Weltkriegs brannte der hölzerne Mühlenaufbau bei Kampfhandlungen ab. Nach Instandsetzungsarbeiten am steinernen Sockel in den 1980er-Jahren, wurde sie zwischen 1991 und 1993 wieder aufgebaut. Das von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) verwaltete und unter Denkmalschutz stehende Mühlengebäude, wird seit 1995 von der Mühlenvereinigung Berlin-Brandenburg e.V. museal betrieben.

  • Neptungrotte
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    Neptungrotte

    Die Neptungrotte in der Potsdamer Parkanlage Sanssouci entstand auf der Ostseite des Areals im Zuge der Planung zahlreicher Wasserspiele. Im Auftrag Friedrichs des Großen fertigte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff den Entwurf, der in den Jahren 1751 bis 1757 zu Ausführung kam. Die Grottierarbeiten und den Skulpturenschmuck übernahm ab 1754 der Bildhauer Johann Peter Benkert.

    Die aus weißem und rosafarbenem schlesischem Marmor errichtete Gartenarchitektur wurde mit Neptun, dem römischen Gott des Meeres, zwei Najaden und zwei Tritonen bekrönt. Die 1760 von Benckert vollendete Marmorskulptur des Neptun entstand vermutlich nach einem Modell des Bildhauers Georg Franz Ebenhech, der ursprünglich mit der Anfertigung beauftragt war, den Auftrag aus gesundheitlichen Gründen jedoch nicht ausführen konnte. An beiden Seiten der Grotte wurden kaskadenförmig angeordnete Muschelschalen angebracht, über die Havelwasser herabfließen sollte. Aus technischer Unkenntnis funktionierten die Versuche jedoch nicht und gelangen erst knapp einhundert Jahre später zur Zeit Friedrich Wilhelms IV. nach dem Bau des Pumpenhauses mit Hilfe der Dampfkraft.

    Den Grottenraum schmückte Benckert mit Bergkristalldrusen aus dem Harz und Schlesien sowie Korallen und Muscheln aus Holland. Diese Ausschmückung wurde 1840 bis 1842 im Zuge einer Restaurierung durch bunte Muscheln und Festons aus Porzellanblumen verändert und der Eingang mit einem Eisengitter versehen. Eine Venus von Medici im Grottenraum und zwei Tritonen seitlich vor der Grotte sind heute nicht mehr erhalten. Die Venus wurde um 1850 bei erneuten Restaurierungsarbeiten durch die Gruppe Der erfindungsreiche Jubal lehrt die Kinder Flöten schnitzen, aus der Werkstatt des Potsdamer Bildhauers und Terrakottafabrikanten Wilhelm Koch (1815–1889), ersetzt. Nach einer vergoldeten Venus, die in der Grotte von 1907 bis nach 1945 nachweisbar ist, steht heute dort eine der ehemals acht großen Marmormuscheln aus der 1751 bis 1762[1] nach Entwürfen von Knobelsdorff errichteten, aber bereits 1797 wegen Baufälligkeit abgebrochenen Marmorkolonnade des „Rehgartens“ der Parkanlage Sanssouci, die ebenfalls zum Programm der Wasserspiele aus friderizianischer Zeit gehörte.

  • Krongut Bornstedt
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    Krongut Bornstedt

    Das Krongut Bornstedt ist eine Sehenswürdigkeit in Potsdam-Bornstedt. Es gehört zum Ensemble der weltbekannten Schlösser und Gärten von Potsdam Sanssouci, gelegen am Bornstedter See, nur 400 m entfernt vom Schloss Sanssouci.

    Das Gut – ein ehemaliger Sitz der Kronprinzessin Victoria – ist heute vollständig restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich.

    1664 erwarb der brandenburgische Kurfürst das Bornstedter Rittergut. Bis zur Herrschaft Friedrich Wilhelms I. wurden auf dem Gelände eine Brauerei und eine Brennerei errichtet, ab 1727 auch ein Hopfengarten, der 100 Jahre später den Lenné'schen Verschönerungsplänen geopfert wurde.

    Das zwischenzeitlich dem Amt Potsdam unterstellte Gut wurde 1841 von Friedrich Wilhelm IV. zurück erworben und von 1846 bis 1848 nach einem Brand im italienischen Stil komplett neu errichtet. Die Entwürfe für das Bauensemble fertigte Johann Heinrich Haeberlin nach den Vorgaben des Königs. Ab 1867 wurde es zum Wohnsitz des Kronprinzenpaars Friedrich Wilhelm und Victoria. Emil Sello gestaltete 1875 den Garten nach englischem Vorbild neu. Nach diversen Umbauten wurde das Gut ab 1901 von Prinzessin Feodora, einer Schwester der Kaiserin Auguste Victoria, bewohnt. Sie erhielt es zur Nutzung auf Lebenszeit. In den folgenden Jahren entwickelte sie Bornstedt zu einem Künstlerhof mit Schriftstellern, literarischen Zirkeln und Malern. Die Prinzessin fand die Motive zu ihren impressionistischen Gemälden unter anderem in der Umgebung des Krongutes.

  • Botanischer Garten Potsdam
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    Botanischer Garten Potsdam

    Der Botanische Garten Potsdam wurde 1950 auf dem Gelände des ehemaligen Terrassenreviers am Nordrand der Parkanlage Sanssouci angelegt. Das Gesamtareal umfasst eine Fläche von etwa 5 ha. In den für die Öffentlichkeit zugänglichen Gewächshäusern und Freilandflächen werden fast 9.000 Pflanzenarten in Kultur erhalten. Die Universität Potsdam nutzt den Botanischen Garten als Bildungs- und Forschungseinrichtung. Die denkmalgeschützten Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stehen unter der Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

  • Grünes Gitter (Potsdam)
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    Grünes Gitter (Potsdam)

    Das Grüne Gitter stellt den Haupteingang zum Schlosspark Sanssouci dar und befindet sich am Ende der Allee nach Sanssouci. Diese beginnt als eine von drei strahlenförmigen Straßen am Luisenplatz. Das Tor wurde von Ludwig Ferdinand Hesse entworfen und entstand 1854 in Zusammenhang mit dem Bau der Friedenskirche (Potsdam). Der Name wird von der Farbe abgeleitet, mit der das Gitter angestrichen ist. Als zusätzliche Verzierung sind einzelne Streben und Spitzen mit Blattgold veredelt. Das Eisengitter trägt die Initialen Friedrich Wilhelm IV.

  • Neuer Garten Potsdam
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    Neuer Garten Potsdam

    Der Neue Garten ist ein 102,5 ha großes Parkgelände, das im Norden Potsdams an den Heiligen See und den Jungfernsee grenzt. Friedrich Wilhelm II. ließ ab 1787 auf diesem Areal einen neuen Garten anlegen, daher der Name.

    Bereits in seiner Kronprinzenzeit erwarb Friedrich Wilhelm II. das Grundstück eines Kaufmanns am Heiligen See, das durch Ankauf angrenzender Obst- und Weingärten im Laufe der Zeit vergrößert wurde. Ein Jahr nach seinem Regierungsantritt begannen die Arbeiten an der Anlage. Der Park sollte dem Zeitgeist entsprechend ein gartenarchitektonisch modernes Bild wiedergeben und sich von den überholten Formen des alten barocken Zier- und Nutzgartens Sanssouci, Friedrichs des Großen, abheben.

    Durch Reisen in das kleine Fürstentum Anhalt-Dessau waren dem König die Wörlitzer Anlagen bekannt. Dieser früheste und größte Landschaftsgarten nach englischem Muster auf dem europäischen Kontinent entsprach seinem Ideal in der Gartengestaltung. Für die Umsetzung dieses Ideals wurde der Wörlitzer Gärtner Johann August Eyserbeck verpflichtet.

    Im Unterschied zum weitläufigen englischen Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts, dessen Hauptelemente Baum, Wiese und Wasser waren, gliederte sich der Garten nach englischem Vorbild Ende des 18. Jahrhunderts durch relativ abgeschlossene Gartenpartien, geschmückt durch kleine Gartenarchitekturen. Der freien Natur nachgebildet, betonte man in der Gestaltung den landschaftlichen Charakter. Die Bäume und Pflanzen sollten ungeschnitten in freier Wuchsform natürlich erscheinen.

    Auch das ländliche Leben wurde wiederentdeckt. Weidende Kühe gehörten zum Bild des Neuen Gartens, deren Milch in der am nördlichsten Zipfel des Parks gelegenen Meierei zu Butter und Käse verarbeitet wurde. Bereits vorhandene und in die Planung einbezogene Gartenhäuser sind noch heute vorhanden. Sie werden nach ihrer Farbgebung Weißes, Braunes, Rotes und Grünes Haus genannt.

  • Meierei im Neuen Garten
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    Meierei im Neuen Garten

    Die Meierei im Neuen Garten entstand nach Plänen des Baumeisters Carl Gotthard Langhans am Ufer des Jungfernsees an der nördlichsten Spitze des Neuen Gartens in Potsdam. Die Bauausführung übernahm von 1790 bis 1792 Andreas Ludwig Krüger.

    Im Zuge der Anlage des Landschaftsgartens und des Baus des Marmorpalais unter Friedrich Wilhelm II. wurde eine Molkerei zur Versorgung der Hofgesellschaft eingerichtet. Auf dem Gelände weidende Kühe gaben die Milch zur Herstellung von Butter und Käse.

    1843/1844 ließ Friedrich Wilhelm IV. das Gebäude erweitern. Nach einem Entwurf des Architekten Ludwig Persius wurde unter Leitung von Ludwig Ferdinand Hesse ein zweites Vollgeschoss aufgesetzt und die Südwestecke durch einen Turm betont. Ein Zinnenkranz umrahmt die Dächer und gibt dem Gebäude einen „normannischen“ Charakter.

  • St. Nikolaikirche (Potsdam)
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    St. Nikolaikirche (Potsdam)

    Die St. Nikolaikirche ist eine evangelische Kirche am Alten Markt in Potsdam. Der nach dem Heiligen Nikolaus benannte Zentralbau im klassizistischen Stil entstand nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel in den Jahren 1830 bis 1837. Die weit über die Dächer der Stadt emporragende Tambourkuppel des 77 Meter hohen Gebäudes wurde in der Zeit von 1843 bis 1850 errichtet. Die Bauleitung übernahmen Ludwig Persius und ab 1845 Friedrich August Stüler.

    Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Sakralbau beim Luftangriff auf Potsdam getroffen und anschließend durch sowjetischen Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Nach langen Jahren des Wiederaufbaus konnte das Gotteshaus der Evangelischen St. Nikolai-Kirchengemeinde Potsdam 1981 erneut geweiht werden und ist seitdem täglich für Besucher geöffnet. Neben den Gottesdiensten finden in der St. Nikolaikirche auch Konzertveranstaltungen statt.

  • Filmstudio Babelsberg
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    Filmstudio Babelsberg

    Studio Babelsberg in Potsdam-Babelsberg ist das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt und das größte Filmstudio in Deutschland. Seit 1912 haben zahlreiche namhafte Filmemacher unweit des Villenviertels Neubabelsberg bekannte Filme produziert, darunter Metropolis und Der blaue Engel.

    Das erste Gebäude auf dem heute rund 420.000 Quadratmeter großen Areal war das von dem Filmunternehmen Bioscope errichtete gläserne Filmatelier. Bioscope beauftragte Guido Seeber, zum Zwecke einer Ateliervergrößerung ein geeignetes Grundstück im Berliner Umland zu suchen. Im Winter 1911/12 begannen dann unter der technischen Anleitung von Guido Seeber die Bauarbeiten zu einem Glashaus in der Stahnsdorfer Straße in Nowawes. In diesem Gebäude fiel am 12. Februar 1912 zum ersten Mal die Klappe für den Stummfilm Der Totentanz von Urban Gad mit Asta Nielsen in der Hauptrolle. Später kam es zur Fusion von Bioscope mit der Decla, der deutschen Niederlassung des französischen Filmkonzerns Eclair, zur Decla Bioscope, die wiederum 1921 von der Ufa übernommen wurde. Anschließend entstand hier 1926 für den Science-Fiction-Film Metropolis von Fritz Lang ein Großatelier, die heutige Marlene-Dietrich-Halle. Im gleichen Jahr wurde für Melodie des Herzens, den ersten deutschen Tonfilm, auf dem Gelände ein Tonfilmatelier errichtet – das sogenannte Tonkreuz. Es war das modernste Tonstudio seiner Zeit mit vier kreuzförmig angeordneten Ateliers. 1930 drehte Josef von Sternberg Der blaue Engel mit Marlene Dietrich. Weiterhin standen hier in dieser Zeit Schauspieler wie Friedrich Murnau, Ernst Lubitsch, Greta Garbo, Heinz Rühmann, Lilian Harvey und Heinrich George vor der Kamera.

  • Einsteinturm
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    Einsteinturm

    Der Einsteinturm ist ein zwischen 1919 und 1922 erbautes Observatorium im „Wissenschaftspark Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam, ein für seine Entstehungszeit revolutionäres Bauwerk des Architekten Erich Mendelsohn. Es wurde nach dem Nobelpreisträger für Physik des Jahres 1921 benannt. Hier sollte die Gültigkeit von Einsteins Relativitätstheorie experimentell bestätigt werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Hausherr und Betreiber des Turmteleskops ist das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam.

    Heutige Situation

    Eigenschaften und Verhalten der Magnetfelder liefern den Schlüssel zum Verständnis der Sonnenaktivitäten. Diese Probleme stehen im Mittelpunkt der Arbeit im Einsteinturm. Mit Hilfe eines Doppelspektrografen und zweier lichtelektrischer Polarisationsanalysatoren werden Magnetfelder auf der Sonne gemessen. Die Messungen in der Photosphäre, dem Bereich des sichtbaren Lichts, erlauben Rückschlüsse auf den Verlauf in höheren Schichten.

    Die Potsdamer Astronomen sind am Betrieb eines Observatoriums auf Teneriffa beteiligt. Instrumente, die später dort eingesetzt werden sollen, werden am Einsteinturm entwickelt und getestet. Auch für die Ausbildung von Studenten hat der Einsteinturm noch erhebliche Bedeutung.

  • Museum Fluxus Plus
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    Museum Fluxus Plus

    Das Museum Fluxus Plus, eigene Schreibweise „museum FLUXUS+“, ist Potsdams erstes und bisher einziges Museum für Moderne Kunst.

    Vostell

    Im Obergeschoss wird ein Querschnitt des Lebenswerkes von Wolf Vostell gezeigt; kleinere Arbeiten, die das komplette Spektrum Vostells unter dem Motto „Leben ist Kunst. Kunst ist Leben“ widerspiegeln. Die Sammlung reicht von Werken des jugendlichen Vostells bis zu einer der allerletzten Schöpfungen kurz vor seinem frühen Tod. Sie umfasst den Fluxus- und Happening-Künstler, Grafiker, Bildhauer, Komponisten, Maler und Videopionier.

  • Gefängnis Leistikowstraße
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    Gefängnis Leistikowstraße

    Das Gefängnis in der Leistikowstraße 1 Potsdam war eine Untersuchungshaftanstalt der sowjetischen Spionageabwehr SMERSCH.

    Das Gebäude wurde ursprünglich 1916–18 vom Evangelisch Kirchlichen Hilfsverein EKH errichtet. Nach der Potsdamer Konferenz im August 1945 wurden etwa 100 Häuser der „Nauener Vorstadt“, die an den Neuen Garten grenzt, abgeriegelt und in „Militärstädtchen No.7“ umbenannt. In der Siedlung befand sich die Kommandozentrale des KGB für Deutschland, die im früheren Internat der Kaiserin Auguste Victoria untergebracht war. Das danebenliegende Gebäude der Frauenhilfe (Leistikowstraße 1, zuvor Mirbachstraße 1) wurde als Untersuchungsgefängnis der Spionageabwehr genutzt.

  • Weißer See (Potsdam)
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    Weißer See (Potsdam)

    Der Weiße See liegt im Norden der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam zwischen den Ortsteilen Nedlitz und Neu Fahrland. Er hat eine Länge von 1,2 km und eine Breite von maximal 340 m. Der See hat eine natürliche Verbindung über die Nedlitzer Alte Fahrt zum Lehnitzsee und zum Jungfernsee und gehört damit zu den Havelseen.

    Der gesamte See ist Bestandteil der Bundeswasserstraße Sacrow-Paretzer Kanal (Wasserstraßenklasse IV), der den Potsdamer Havelbogen abkürzt und eine Teilstrecke der Unteren Havel-Wasserstraße ist, zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg. Der Teilabschnitt des Sacrow-Paretzer Kanals zwischen Weißem See und Jungfernsee wird Nedlitzer Durchstich genannt.

  • Templiner See
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Templiner See

    Der Templiner See ist Teil einer Kette großer Seen im Bereich der mittleren Havel, die sich vom Nieder Neuendorfer See in Berlin bis zum Großen Zernsee hinter Werder (Havel) erstreckt.

    Beschreibung

    Namensgebend war das Dorf Templin am Südostufer des Sees und die danach benannte Halbinsel mit dem Waldbad Templin.

    Als Bestandteil der Potsdamer Havel, die zur Unteren Havel-Wasserstraße gehört, hat er den Status einer Bundeswasserstraße der Wasserstraßenklasse IV; zuständig ist das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg.

    Mit seinen Teilen Neustädter Havelbucht, Vorderkappe und Hinterkappe liegt der Templiner See in einem eiszeitlichen Becken und ist im Grunde eine Verbreiterung der Havel. Er erstreckt sich von Nordost nach Südwest und liegt mit seinem größten Teil im Gemeindegebiet der Stadt Potsdam. Nur in einem kleinen Bereich in seinem südlichen Teil gehört er zur Gemeinde Schwielowsee und grenzt an deren Ortsteil Caputh. Das Nordostende des See beginnt südlich des Lustgartens Potsdam an der Aufweitung der Havel, etwa 230 m stromabwärts der Überquerung der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn. Das Südwestende ist nicht klar abzugrenzen, deshalb wird hier die Verschmalerung der Havel vor Caputh bei etwa 52° 21' 09" nördlicher Breite und 12° 59' 46" östlicher Länge angenommen.

    Die mit dem Schiff zu passierende Länge beträgt rund 6,63 km, als Luftlinie gemessen jedoch nur 5,83 km. Verschiedene Halbinseln und Inseln verursachen mehrere Engstellen im Templiner See. Vom Südosten her ragt ambossartig die Halbinsel Hermannswerder beziehungsweise Küssel in den See. Die dadurch entstehenden Buchten heißen Vorderkappe im Nordosten und Hinterkappe im Südwesten. Da Vorder- und Hinterkappe durch den „Judengraben“ miteinander verbunden sind, werden Hermannswerder und Küssel theoretisch zur Insel.

    Der Nordteil des Sees wird durch die jetzige Halbinsel und ehemalige Insel „Untere Planitz“ sowie durch die Insel „Obere Planitz“ geprägt.

  • Jungfernsee
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    Jungfernsee

    Der Jungfernsee ist ein glazial entstandener Becken- und Rinnensee. Er wird heute von der Havel durchflossen und gehört daher zu den Berlin-Potsdamer Havelgewässern. Er erstreckt sich über 3,52 Kilometer von Südost (Glienicker Brücke) nach Nordwest (Großes Horn) und liegt damit quer zur natürlichen Fließrichtung der Havel in der Havelseenkette. Der größte Teil seiner Wasserfläche ist Potsdamer Stadtgebiet. Nur ein kleines Dreieck vor seinem Südostufer gehört zu Berlin.

    Der Jungfernsee ist Bundeswasserstraße, eine Teilstrecke der Unteren Havel-Wasserstraße der Wasserstraßenklasse IV, für die das Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg zuständig ist.

  • Villa Ingenheim
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Villa Ingenheim

  • Stadtschloss (Potsdam)
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Stadtschloss (Potsdam)

    Das Potsdamer Stadtschloss, ein Barockschloss, erstreckte sich auf einer Fläche zwischen dem Alten Markt und dem heutigen Hotel Mercure am Lustgarten in der Stadtmitte von Potsdam. Es entstand an der Stelle einer früheren Befestigungsanlage. Unter verschiedenen Kurfürsten wurde es erst zur Burg, später zum Schloss ausgebaut. Sein endgültiges Aussehen erhielt es unter Friedrich II. und Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff in den Jahren 1744–1751. Durch seine prachtvolle Innenausstattung galt es als eines der Hauptwerke des Friderizianischen Rokoko. 1945 ausgebrannt, wurde es in den Jahren 1959 bis 1960 gesprengt und seine Reste abgetragen. Ein Neubau für den Brandenburger Landtag auf dem Gelände des ehemaligen Stadtschlosses ist beschlossen und soll bis zum Frühjahr 2014 von der niederländischen Royal BAM Group realisiert werden. Dieser soll der Kubatur des ehemaligen Stadtschlosses entsprechend errichtet werden und eine nach dessen Vorbild gestaltete historisierende Fassade unter Einbeziehung von Originalteilen erhalten.

  • Potsdamer Platz
    [ Quelle: Wikipedia ]

    Potsdamer Platz

    Der Potsdamer Platz ist ein Verkehrsknoten in den Berliner Ortsteilen Mitte und Tiergarten im Bezirk Mitte zwischen der alten Innenstadt im Osten und dem neuen Berliner Westen. Als Doppelplatzanlage schließt er sich westlich an den Leipziger Platz an und liegt direkt vor dem ehemaligen Potsdamer Stadttor und der damaligen Akzisemauer.

    Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Potsdamer Platz vor dem gleichnamigen Fernbahnhof mit seinen vielen sich kreuzenden Straßenbahn- und Omnibuslinien und einer der ersten Lichtzeichenanlagen auf dem Kontinent einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und ein beliebter Treffpunkt der politischen, sozialen und kulturellen Szene Berlins.

    Das nach 1990 auf dem alten Stadtgrundriss größtenteils neu bebaute Terrain zählt zu den markantesten Orten der Stadt und wird von zahlreichen Touristen besucht.

  • UNESCO-Weltkulturerbe Schlösser und Parks von Potsdam
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    UNESCO-Weltkulturerbe Schlösser und Parks von Potsdam

    1990 wurde großen Teilen Potsdam der Status des Weltkulturerbes zugesprochen, darunter der Park von Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg und Glienicke und ihre Schlösser, die Pfaueninsel, Schloss und Park Sacrow gemeinsam mit ihrer Erlöserkirche. Vierzehn weitere Gebiete wurden dieser Liste 1999 hinzugefügt. Schloss und Park Lindstedt, die russische Kolonie Alexandrowka, der Pfingstberg mit dem Belvedere und die Sternwarte im Park von Babelsberg zählten hierzu.
  • Cecilienhof
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    Cecilienhof

    Schloss Cecilienhof liegt im nördlichen Teil des Neuen Gartens in Potsdam, unweit vom Ufer des Jungfernsees. Der letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie, aus dem Haus Mecklenburg-Schwerin, errichtet. Nach Plänen des Architekten Paul Schultze-Naumburg entstand in den Jahren 1914 bis 1917 ein feudales Gebäudeensemble im englischen Landhausstil.

    Bekannt geworden ist Cecilienhof als Tagungsort der Potsdamer Konferenz, die hier vom 17. Juli bis 2. August 1945 stattfand.

  • Schloss Charlottenhof
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    Schloss Charlottenhof

    Schloss Charlottenhof war der Sommersitz des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (1795-1861), ab 1840 König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Es liegt südwestlich von Schloss Sanssouci, Potsdam und steht unter der Verwaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

    Mit der Gestaltung des Parks Charlottenhof wurde der Gartenarchitekt Hermann Sello unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenné beauftragt. Der Park gilt als ein Meilenstein der Gartengeschichte, weil er erstmals umfangreiche geometrische, damals als „italienisch“ bezeichnete Partien in den landschaftlichen Rahmen einbezog. Mindestens diese Partien gehen auf persönliche Entwürfe des Italienbegeisterten Kronprinzen zurück.

    Der Park wurde geschickt mit dem alten Park Sanssouci aus der Zeit Friedrich des Großen verbunden. Das ursprünglich flache und stellenweise sumpfige Gelände wurde in einen englischen Landschaftsgarten verwandelt, dessen Hauptelemente Baum, Wiese und Wasser sind. Die Bewässerung erfolgte mit Wasser aus der Havel, wofür eine Wasserleitung und ein eigenes Maschinenhaus gebaut wurden. Erwin Albert Barth hat später das Maschinenhaus, die Teichanlage und Brücken im Park in Zeichnungen festgehalten.

    Ab dem Jahr 1836 entstand westlich vom Schlossgebäude das Hippodrom, welches von einem Wäldchen umgeben ist. Im Jahr 1840 wurde dahinter eine Fasanerie nach Plänen von Friedrich Ludwig Persius angelegt. Das Gelände um die Fasanerie bekam durch Lenné einen waldartigen Charakter. Die Wege in diesem Bereich eignen sich für ruhige und besinnliche Spaziergänge.

  • Marmorpalais
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    Marmorpalais

    Im Potsdamer Neuen Garten, dicht am Ufer des Heiligen Sees, ließ Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1792 das Marmorpalais errichten. Die Architekten Carl von Gontard und ab 1789 der Erbauer des Brandenburger Tors in Berlin, Carl Gotthard Langhans, schufen ein Schlossgebäude im Stil des Frühklassizismus.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Potsdam?

Reise Insidertipps für Potsdam

Mehr Infos über Potsdam

Potsdam befindet sich südwestlich von Berlin (Berlin Ferienwohnungen | Berlin Reisetipps) am Mittellauf der Havel in einer eiszeitlich geprägten Wald- und Seenlandschaft. Diese ist charakterisiert durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln, wie dem südlich gelegenen Saarmunder Endmoränenbogen. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Kleine Ravensberg mit 114 Metern. Die tiefste Stelle ist der mittlere Wasserspiegel der Havelgewässer mit 29 m ü. NN. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 Prozent aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, 25 Prozent sind bebaut.

Insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam (siehe auch: Liste der Seen in Brandenburg). Im urbanen Zentrum sind dies unter anderem der Heilige See, der Aradosee, der Templiner See, der Tiefe See und der Griebnitzsee. In den ländlich geprägten Außenbereichen befinden sich unter anderem der Sacrower See, der Lehnitzsee und der Weiße See. Zu den Gewässern gehören neben der Potsdamer Havel, die viele der Seen verbindet, der Sacrow-Paretzer-Kanal, der Teltowkanal, die Nuthe und die Wublitz. Die Potsdamer Havel fließt am Strandbad Babelsberg bei 29,4 m ü. NN. Ablagerungen der Nuthe bildeten früher Teile der Freundschaftsinsel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Potsdam

Bereits 1990 wurde die gesamte Potsdamer Kulturlandschaft auf gemeinsamen Antrag beider deutscher Staaten zum UNESCO-Welterbe erklärt. Seitdem gehören die Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten, Babelsberg, Glienicke und die Pfaueninsel (Pfaueninsel Ferienwohnungen | Pfaueninsel Reisetipps) mit ihren Schlössern sowie seit 1992 Schloss und Park Sacrow mit der Heilandskirche zum Weltkulturerbe. 1999 wurde das Potsdamer Welterbe um 14 Denkmalbereiche erweitert, darunter Schloss und Park Lindstedt, die Russische Kolonie Alexandrowka, das Belvedere auf dem Pfingstberg, der Kaiserbahnhof und die Sternwarte am Babelsberger Park. Insgesamt erstreckt sich das Welterbe auf rund 500 ha Parkanlagen mit 150 Gebäuden aus der Zeit von 1730 bis 1916. Die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft ist damit die größte der deutschen Welterbestätten.

Potsdam ist heute vor allem bekannt als Stadt der Schlösser und Gärten. Die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft umfasst fast 20 Schlösser oder Palais, siehe auch Schlösser in Potsdam für eine Übersicht. Die prominenteste Sehenswürdigkeit und gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Sanssouci mit seinen umliegenden Parkanlagen. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich der Große in den Jahren 1745–1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Die Lage des Sommersitzes im Südwesten der Residenzstadt Berlin (Berlin Ferienwohnungen | Berlin Reisetipps) erinnert an die Funktion von Versailles im Verhältnis zu Paris.

Das Neue Palais ist das größte Schloss der Stadt Potsdam. Es befindet sich am westlichen Ende des Parks Sanssouci. Der Bau wurde 1763 nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges durch Friedrich den Großen begonnen und bereits 1769 fertiggestellt. Es gilt als letzte bedeutende Schlossanlage des preußischen Barocks. Friedrich plante es allein zu Repräsentationszwecken. Über 200 Räume, vier Festsäle und ein Rokokotheater standen bereit. Über 400 Statuen aus der antiken Götterwelt schmücken die Fassade und die Dachbalustrade. Aufgrund der Größe und der reichen Verzierungen bezeichnete Friedrich die Anlage als „fanfaronnade“, was so viel bedeutet wie Prahlerei oder Angeberei.

Das Orangerieschloss auf dem Höhenzug zwischen Klausberg und Schloss Sanssouci ließ der „Romantiker auf dem Thron“, Friedrich Wilhelm IV. in den Jahren von 1851 bis 1864 erbauen. Die Errichtung des Orangerieschlosses stand in Verbindung mit der Planung einer Triumphstraße. Am Triumphtor sollte die Prachtstraße beginnen und am Belvedere auf dem Klausberg enden. Höhenunterschiede sollten durch Viadukte ausgeglichen werden. Wegen der politischen Unruhen der Märzrevolution und der fehlenden finanziellen Mittel wurde das gigantische Projekt jedoch nie vollendet. Das Orangerieschloss wurde mit einer Frontlänge von 300 Metern im Stil der italienischen Renaissance errichtet, nach dem architektonischen Vorbild der Villa Medici in Rom und der Uffizien in Florenz.

Im Potsdamer Neuen Garten, dicht am Ufer des Heiligen Sees, ließ Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1792 das Marmorpalais errichten. Die Architekten Carl von Gontard und ab 1789 Carl Gotthard Langhans schufen ein Schlossgebäude im Stil des Frühklassizismus. Das aus rotem Backstein errichtete Marmorpalais ist ein zweigeschossiges Gebäude mit quadratischem Grundriss. Wegen der schönen Aussicht wurde auf das flache Dach des kubischen Baukörpers ein Rundtempel gesetzt. Als Blickfang dient unter anderem das weiße Schloss auf der Pfaueninsel.

Neben den Schlössern verfügt Potsdam heute über sieben Parklandschaften. Die bekannteste Gartenanlage ist der Park Sanssouci. Auf Anweisung Friedrichs des Großen wurde der Wüste Berg 1744 durch die Anlage von Weinterrassen kultiviert. Durch die Ausweitung nach Westen, bildete sich bis zum Neuen Palais eine schnurgerade circa 2,5 Kilometer lange Hauptallee. Die Sehenswürdigkeiten im Park Sanssouci sind zahlreich. Neben Schlossgebäuden, Pavillons, Tempeln und Skulpturen befindet sich auch der Botanische Garten auf dem Areal, sowie die Historische Mühle, um die sich eine Legende spannt.

Der Neue Garten entstand ab 1787. Er sollte dem Zeitgeist entsprechend ein gartenarchitektonisch modernes Bild wiedergeben und sich von den Formen des barocken Parks Sanssouci abheben. Der freien Natur nachgebildet, betonte man in der Gestaltung den landschaftlichen Charakter. Die Bäume und Pflanzen sollten ungeschnitten in freier Wuchsform natürlich erscheinen. Die bekanntesten Gebäude sind das Schloss Cecilienhof und das Marmorpalais, aber auch eine kleine Pyramide, eine Sphinx am Ägyptischen Portal der Orangerie und ein Obelisk sind zu entdecken.

Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau gestalteten den Park Babelsberg. Das zur Havel abfallende, hügelige Gelände wurde ab 1833 in eine Parklandschaft umgewandelt. Neben den zwei Schlössern im Park bietet der 46 Meter hohe Flatowturm eine Aussicht über die Stadt. Den tiefsten Einschnitt erfuhr der Park durch den Bau der Berliner Mauer 1961. Das Grenzgebiet durfte nicht betreten werden und verwilderte, heute ist es wieder kultiviert und zugängig. In dem Park befindet sich ein Campus der Universität Potsdam.

Die Freundschaftsinsel liegt im Zentrum der Stadt. Ihren Namen erhielt die Insel vor rund 150 Jahren von einem dort gelegenen Gasthaus. Auf Anregung Karl Foersters entstand 1938–1940 hier der erste Schau- und Sichtungsgarten für winterharte Blütenstauden, Farne und Gräser. Der älteste Garten der Stadt Potsdam ist der Lustgarten, den der Große Kurfürst 1660 vor dem ehemaligen Stadtschloss anlegen ließ. Im Rahmen der Bundesgartenschau 2001 wurde er in moderner Form wieder hergerichtet. Der Wildpark Potsdam gilt als „Lennés vergessener Garten“. Er wurde 1843 eingerichtet und ist über 875 Hektar groß. Erreichbar ist er über die Bahnstation Potsdam Park Sanssouci, bekannt durch den Kaiserbahnhof. Der Volkspark Potsdam ist der neueste Park in der Stadt. Er wurde zur Bundesgartenschau 2001 auf einem ehemaligen militärisch genutzten Gelände in Potsdam-Bornstedt angelegt. Die dort errichtete Biosphäre ist eine Tropenhalle mit rund 20.000 Gewächsen.

Um holländische Handwerker nach Potsdam zu locken, ließ der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. zwischen 1733 und 1740 das Holländische Viertel errichten. Der zu den ersten Siedlern gehörende Baumeister Jan Boumann bekam die Leitung übertragen. Das zentral gelegene und in sich geschlossene Quartier besteht aus 134 Häusern aus rotem Backstein, die durch zwei Straßen in vier Blöcke aufgeteilt werden. Das Viertel wird durch das Nauener Tor und die Peter-und-Paul-Kirche begrenzt.

Im Norden der Stadt entstand in den Jahren 1826/27 die Russische Kolonie Alexandrowka für die letzten zwölf russischen Sänger eines Chores. Peter Joseph Lenné gab der Anlage die Form eines Hippodroms mit eingelegtem Andreaskreuz. Durch die verwandtschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Häusern Hohenzollern und Romanow wurde die Kolonie als Denkmal der Erinnerung nach dem 1825 verstorbenen Zar Alexander I. benannt. Die Siedlung besteht aus insgesamt dreizehn Fachwerkhäusern. Die Außenwände der freistehenden ein- und zweigeschossigen Giebelhäuser sind mit halbrunden Baumstämmen verkleidet und erinnern an russische Blockhäuser. Die für die Kolonisten erbaute russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche steht in der Nähe auf dem Kapellenberg.

Das Weberviertel Nowawes im heutigen Babelsberg mit der Friedrichskirche in seiner Mitte, ließ Friedrich der Große 1751 für böhmische Protestanten errichten. Friedrich II. gewährte den Glaubensflüchtlingen Steuer- und Religionsfreiheit. Die meist fünfachsigen Weberhäuser wurden von je zwei Familien bewohnt. Der König gab die Anweisung Nussbäume zu pflanzen, um das Holz für die Produktion von Gewehren zu nutzen. Ab 1780 pflanzte die Forstverwaltung Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht.

Der Alte Markt ist das historische Zentrum der Stadt. Hier wurden die Bauten des Stadtschlosses, der St.-Nikolaikirche, des Lustgartens und des Alten Rathauses errichtet. Während der DDR-Zeit entstanden hier zusätzlich das heutige Hotel Mercure als Hochhaus, die Fachhochschule Potsdam und das Filmmuseum im historischen Marstall. Das zerstörte Stadtschloss hinterließ eine große Lücke, die durch einen Neubau des Brandenburgischen Landtages wieder geschlossen werden soll.

Der Neue Markt aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist einer der besterhaltenen Barockplätze Europas. In seiner Mitte errichtete Jan Boumann die Ratswaage. Im Südwesten des Platzes steht der ehemalige Kutschstall, in dem sich heute das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte befindet. Das Kabinetthaus am Neuen Markt 1 war ein Stadtpalais. In ihm wurden der spätere König Friedrich Wilhelm III. und Wilhelm von Humboldt geboren. Heute befinden sich in den Gebäuden am Neuen Markt eine Reihe kultureller und wissenschaftlicher Einrichtungen. Der Neue Markt liegt versteckt hinter Häuserreihen.

Der Luisenplatz verbindet die Fußgängerzone der Brandenburger Straße mit der Allee zum Eingang des Parks Sanssouci am Grünen Gitter. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Luisenplatz durch Peter Joseph Lenné gärtnerisch gestaltet und mit einem Brunnenbecken mit Fontäne in der Mitte versehen. Die Gartenanlage wich in den 1930er Jahren des 20. Jahrhunderts einem Umbau zum Parkplatz und der damit verbundenen Pflasterung. Zwischen dem Luisenplatz und der Brandenburger Straße steht seit 1770 das kleine Brandenburger Tor.

Als Garnisonsstadt verfügte Potsdam über eine Stadtmauer, die aber nicht der Befestigung diente, sondern vor allem die Desertion der Soldaten und den Warenschmuggel verhindern sollte. Die Stadtmauer verband die Stadttore, von denen heute noch drei erhalten sind: das kleine Brandenburger Tor, das Nauener Tor und das Jägertor. Die Grenze der sogenannten Accise- und Desertations-Communikation wurde erst im Jahr 1718 unter Friedrich Wilhelm I. erbaut. Heute sind nur wenige Reste der Stadtmauern erhalten. Drei Stadttore sind nicht mehr erhalten. Das Teltower Tor stand an der südöstlichen Seite der Langen (Langen Ferienwohnungen | Langen Reisetipps) Brücke. Das ehemalige Berliner Tor wurde 1945 fast völlig zerstört, erhalten blieb nur eine Seitenwand. Vom Neustädter Tor ist nur noch ein einzelner Obelisk erhalten geblieben.

Das Brandenburger Tor, nicht zu verwechseln mit dem Wahrzeichen der Stadt Berlin, wurde in seiner heutigen Form 1770 im Auftrag Friedrichs II. gebaut. Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges wurde das ursprüngliche alte Tor abgetragen und als Zeichen des Sieges durch den aktuellen, monumentalen Neubau ersetzt. Als Vorbild diente unter anderem der Konstantinsbogen in Rom. Das Tor hat zwei Baumeister und deshalb auch zwei Gesichter. Carl von Gontard entwarf die Stadtseite, sein Schüler Georg Christian Unger übernahm die Feldseite. Das älteste erhalten gebliebene Tor ist das Jägertor. Es wurde 1733 errichtet und bildete einen der Ausgänge nach Norden. Seinen Namen erhielt es nach dem vor der Stadt liegenden kurfürstlichen Jägerhof. Architrav und Bekrönung bestehen aus Sandstein, während die rustizierten Pfeiler aus verputztem Ziegelmauerwerk errichtet wurden. Das wesentlich größere Nauener Tor stammt aus dem Jahr 1755 und ist eines der ersten Beispiele der von England beeinflussten Neogotik auf dem europäischen Kontinent. Der Platz vor dem Nauener Tor ist heute mit der hohen Dichte von Cafés, Restaurants und Bars ein Treffpunkt der Potsdamer und ihrer Gäste. Eine Straßenbahnlinie führt direkt durch das Nauener Tor.

Das neue Hans-Otto-Theater wurde im September 2006 fertiggestellt und eingeweiht. Es löste damit das vorherige Provisorium am Alten Markt ab. Im Rahmen des Festakts wurde in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler auf die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung des neuen Theaterstandorts für die Stadt Potsdam hingewiesen. Das Ensemble spielt nun in der Schiffbauergasse am Ufer des Tiefen Sees, in der im frühen 19. Jahrhundert John B. Humphreys seine Raddampfer baute und die sich heute zum kulturellen Zentrum der Stadt entwickelt. Zu den weiteren Einrichtungen zählen die fabrik Potsdam, das T-Werk, der Kunstraum Potsdam, die Schinkelhalle und das Waschhaus. Das T-Werk ist ein internationales Theater- und Theaterpädagogikzentrum, seit dem Jahr 1997 arbeitet es mit eigenen Ensembles an Inszenierungen und Produktionen.

Weitere Museen umfassen die Gedenkstätte zum 20. Juli 1944 und die Gedenkstätte Lindenstraße im ehemaligen Untersuchungsgefängnis der DDR-Staatssicherheit mitten im Zentrum der Stadt. Auf dem Hof der weitgehend originalgetreu erhaltenen Untersuchungshaftanstalt des MfS ist seit einigen Jahren eine Plastik von Wieland Förster aufgestellt. Das Jan-Bouman-Haus präsentiert die Geschichte und Architektur des Holländischen Viertels. Am Park Sanssouci befindet sich das Mühlenmuseum in der Historischen Mühle, mit mühlenkundlicher Ausstellung und praktischer Darstellung des Mahlvorgangs. Die Gedenk- und Begegnungsstätte im ehemaligen KGB-Gefängnis Potsdam dokumentiert die Geschichte des KGB im besetzten Nachkriegsdeutschland. Die Nowaweser Weberstube im Weberviertel zeigt die wechselhafte Geschichte der Weberkolonie Nowawes im heutigen Stadtteil Babelsberg. Früher standen im S-Bahn-Unterwerk Bahnhof Griebnitzsee große Transformatoren und Gleichrichter, die den Strom für die S-Bahn lieferten, heute ist hier das S-Bahn-Museum eingerichtet. Das Museum dokumentiert die bisherige Entwicklung der S-Bahn in Ost und West.

Die bekannteste Veranstaltung ist die alljährliche Potsdamer Schlössernacht, die in den verschiedenen Schlössern und Parks stattfindet. Diese öffnen zur abendlichen Stunde ihre Tore und bieten Einblicke in die Räumlichkeiten. Die Karten werden jedes Jahr auf 32.000 Stück begrenzt, um die Schlossanlagen zu schonen und sind aufgrund höherer Nachfrage innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Ein mitternächtliches Feuerwerk beendet regelmäßig die Veranstaltung. Die Einnahmen werden zur Sanierung der Bauwerke genutzt.

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Mehr über die Geschichte von Potsdam

Im Jahr 1157 eroberte Albrecht der Bär die Stadt und gründete die Mark Brandenburg. Durch Albrecht kam die Nordmark als Mark Brandenburg auch faktisch zum Heiligen Römischen Reich. Am Havelübergang wurde eine deutsche steinerne Turmburg erbaut. Im Jahr 1317 wurde die Stadt erstmals als Burg und vor allem Stadt urkundlich unter dem Namen Postamp erwähnt. 1345 erhielt Potsdam das Stadtrecht und blieb die nächsten Jahrhunderte ein kleiner städtischer Marktflecken. Von 1416 an bis zum Ende des Ersten Weltkrieges und dem damit verbundenen Untergang der Monarchie in Deutschland verblieb Potsdam im Besitz der Hohenzollern. Der verheerende Dreißigjährige Krieg und zwei Großbrände verwüsteten die Stadt.

Im Jahr 1914 unterzeichnete der letzte preußische König und deutsche Kaiser Wilhelm II. im Neuen Palais die Kriegserklärung gegen die Entente-Mächte. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs endete auch die Ära der Monarchie mit der Novemberrevolution und Wilhelm II. floh 1918 in die Niederlande. Die Stadt Potsdam verlor damit ihren Status als Residenzstadt endgültig.

Mit der Wiedergründung des Landes Brandenburg nach der Deutschen Einheit 1990 wurde Potsdam dessen Hauptstadt. Es existieren seither verschiedene Initiativen zur Rekonstruktion einiger zerstörter Gebäude der Innenstadt, so beispielsweise der Garnisonkirche. Bereits 1990 wurden weite Teile der Kulturlandschaft Potsdams zum UNESCO-Welterbe ernannt. Das eintausendjährige Bestehen der Stadt konnte offiziell 1993 gefeiert werden. Der zugeschüttete Stadtkanal wurde teilweise in Anlehnung an seinen alten Verlauf wieder freigelegt. Im Jahr 2001 fand unter dem Motto Gartenkunst zwischen gestern und morgen die Bundesgartenschau statt. 2004 erhielt die Stadt die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt blüht auf. Potsdam bewarb sich neben 16 weiteren Städten um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2010, gewählt wurde die Ruhrstadt Essen (Essen Ferienwohnungen | Essen Reisetipps).

Das Stadtgebiet Potsdams war bis Ende des 19. Jahrhunderts noch relativ klein. Zur Stadt Potsdam zählten außer der Innenstadt nur die Teltower, Brandenburger, Berliner, Jäger- und Nauener Vorstadt. Durch das Anwachsen der Bevölkerung und Bebauung musste das Stadtgebiet mehrmals erweitert werden. Dies geschah in mehreren Abschnitten mit der Eingliederung von benachbarten Rittergütern beziehungsweise Teilen davon. Damit wuchs das Stadtgebiet von 893 ha im Jahre 1836 auf 1.350 ha im Jahre 1905. 1928 wurde der Park von Sanssouci mit den Schlössern sowie ein großer Teil der Insel Tornow (später Hermannswerder) sowie sechs Gutsbezirke mit Brauhaus- und Telegrafenberg in das Stadtgebiet eingegliedert. Danach betrug die Stadtfläche 3.206 Hektar. 1935 wurden Bornim, Bornstedt, Eiche und Nedlitz eingemeindet, 1939 folgten die Industriestadt Babelsberg und weitere Dörfer. 1952 wurden die meisten dieser Gemeinden im Rahmen der Gebietsreform der DDR wieder selbständig. Im Oktober 2003 erreichte das Stadtgebiet nach zwei neuen Eingemeindungsprozessen im Rahmen der landesweiten Kreisgebietsreform seine heutige Ausdehnung. Dabei wurde die Fläche Potsdams allein durch die Eingemeindungen von 2003 um 60 % vergrößert, die Einwohnerzahl jedoch nur um 12 %.

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Potsdam ist die Hauptstadt und einwohnerreichste Stadt des Landes Brandenburg. Sie grenzt im Nordosten unmittelbar an die deutsche Hauptstadt Berlin und gehört zur europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg. Potsdam ist vor allem bekannt für sein historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Wissenschaftszentrum. Heute sind drei öffentliche Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Rund 15 Prozent der Einwohner sind Studenten. Das traditionsreiche ehemalige UFA-Filmstudio Babelsberg ist eines der führenden Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa. Es verfügt über große Kapazitäten an moderner Ausstattung und entwickelt sich zunehmend als Produktionsstätte für internationale Filmprojekte.

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