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Suchen Sie noch ein guten Reisetipp für Quedlinburg? Fragen Sie einfach einen Einheimischen für interessante Quedlinburg Insider Reisetipps ...

Falls Sie z.B. bald planen einmal Quedlinburg zu besuchen oder sind an ein paar Quedlinburg Insider Reisetipps von unseren Vermietern interessiert, die dort wohnen und sich sehr gut in Quedlinburg und Umgebung auskennen, einfach Ihre Frage hier stellen. Wir leiten diese dann sofort an unsere Vermieter weiter per Email. Die Antwortzeit ist relativ schnell, meistens in weniger als 24 Stunden! Dabei geben wir Ihre Email Adresse nicht an Dritte weiter. Stattdessen senden wir Ihnen dann wieder die Antwort der Vermieter direkt zu.

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Existierende Fragen zu Quedlinburg und dazugehörige Antworten:

Here ist eine Ansammlung von Fragen über Quedlinburg , die bereits durch unsere einheimischen Vermieter beantwort wurden. Bitte schauen Sie mal drüber. Falls Sie ein Fragen haben, welche hier noch nicht aufgelistet ist, können Sie diese gerne oben im Formular eingeben und abschicken.

Wo kann man morgens frische Brötchen kaufen oder gut frühstücken gehen?

Kultur und Geschichte: Irgendwelche historischen Sachen von Interesse (z.B. Schloss, Museum)?

Gibt es 2-3 Aktivitäten was man so unternehmen kann in der Nähe, Ideen für Tagesausflüge?

Wo kann man gut essen gehen abends?

Gibt es typische Touristen Aktivitäten oder Attraktion, die man sich NICHT anschauen oder vermeiden sollte, da diese komplett uninteressant sind?

Wo kann man Abends was unternehmen, Bistros, Discos oder Bars?

Wie kann man sich am besten fortbewegen, öffentlich Verkehrsmittel, Züge, oder andere Tipps?

Wo kann man gute Lebensmittel kaufen?

Gibt es lokale Events, Kirmes, Fest, Weinfeste etc. anderes kulturelles Highlights?

Was gibt es für lokale Spezialitäten, die der Urlauber mal unbedingt ausprobieren sollte?

Was ist das besondere an diesem Ferienort? Warum sollte man hier Urlaub machen?

"Warum sollte man denn in Quedlinburg Urlaub machen? Können Sie mir 2-3 Quedlinburg Reisetipps geben, was sich jeder Urlauber in Quedlinburg auf jeden Fall ansehen sollte? Was sind 2-3 Insider-Reisetipps für Quedlinburg, die Sie empfehlen können und die evtl. weniger bekannt sind für Touristen, aber dafür unbedingt sehenswert sind? Danke!" (am 01.07.2014)

Quedlinburg ist eine sehr alte historische Stadt , bereits im Mittelalter Zentrum in Europa . Der erste deutsche König Heinrich der erste hat hier residiert. Sein Enkel ist der bekannte König Otto der erste der das heilige römische Reich deutscher Nation gegründet hat ( OTTONISCHES REICH ).In quedlinburg stehen aus dem Mittelalter über 1200 Fachwerkhäuser so viele wie in keiner anderen Stadt in Deutschland. Die Stadt gehörte der HANSE an hatte eigenes Markt ,Münz und Zollrecht. Quedlinburg ist auch als ADVENTSStadt bekannt,von Anfang Dezember bis Weihnachten wird aus ganz Deutschland in den alten Kaufmannshöfen alles für die Weihnachszeit nötige angeboten .Die Stadt hat durch die Autobahn B6N güstige Verkehrsanbindung in Sichtweite zum Brocken dem höchsten Berg in Norddeutschland ist Quedlinburg im Vorharz genau in der Mitte vom Harz gelegen.
Beantwortet von Reinhard Zander am 06.07.2014
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Quedlinburg mit vielen Fachwerkhäusern. Herzlich willkommen in der Welterbestadt Quedlinburg. Lassen Sie sich einladen zu einem Gang durch sieben Jahrhunderte Fachwerkbau. Tauchen Sie ein in mehr als tausend Jahre deutscher Geschichte und erleben Sie den Zauber eines einmaligen mittelalterlichen Stadtbildes. 1994 wurde Quedlinburg unter den Schutz der UNESCO gestellt, Gründe dafür waren die Grabstätten des ersten deutschen Königspaares in der Krypta der romanischen Stiftskirche auf dem Schloßberg und der beeindruckende Bestand von mehr als 1300 Fachwerkhäusern , verteilt auf eine Fläche von 90 ha. Schloßberg und Münzenberg , Altstadt und historische Neustadt bilden ein Gesamtkunstwerk von seltener Geschlossenheit . Es fällt schwer, aus der großen Fülle und Vielfalt Einzelnes heraus zugreifen und vorzustellen. Wir wollen es trotzdem versuchen Testbild 2348px Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten. Der monumentale Sandsteinbau zeigt sowohl an der Fassade als auch in der Ornamentik des Innenraumes starke lombardische Einflüsse. Die gotischen Formen des um 1320 über der Krypta errichteten hohen Chores, sind nur von außen sichtbar. Im Inneren wurde 1938 durch eine Apsiswand versucht, den romanischen Gesamteindruck wieder herzustellen. Der Innenraum wird durch den niedersächsischen Stützenwechsel gegliedert. Dieser Wechsel von Pfeiler und Säulen trennt Haupt- und Seitenschiffe, Im Westen begrenzt die Kaiserloge den sakralen Raum. Im Osten führt eine Treppe in den Hohen Chor und zu den Schatzkammern, die seit 1993 wieder den berühmten Quedlinburger Domschatz beherbergen. In der Krypta unter dem Hohen Chor befinden sich die Königsgräber des ersten deutschen Königs, Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde. Aber auch Thale nur 10km mit Hexentanzplatz und Freilichtbühne.Roßtrappe und vieles mehr laden Gäste ein.LG Andrea Senftner
Beantwortet von Andrea & Peter Senftner am 01.07.2014
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Wo gibt es eine gute Metzgerei? Mittagstisch?

Landschaftlich interessante Optionen oder Attraktionen in der Nähe und Umgebung?

Wo kann man gut shoppen gehen?

Was gibt es für Sport Möglichkeiten für den Aktivurlauber?

Fragen rund um das Wetter



Populäre Ausflugsziele in und um Quedlinburg

  • UNESCO-Weltkulturerbe Stiftskirche, Burg und Altstadt von Quedlinburg
    [ Quelle: Wikipedia ]

    UNESCO-Weltkulturerbe Stiftskirche, Burg und Altstadt von Quedlinburg

    Die Altstadt von Quedlinburg, die Burg und die Stiftskirche sind als Weltkulturerbe gelistet. Quedlinburg ist eine der besterhaltenen mittelalterlichen und Renaissance-Städte in Europa, die wie durch ein Wunder größeren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg entgangen ist. In den innersten Teilen der Stadt findet sich eine weite Sammlung an Fachwerkhäusern aus zumindest 5 Jahrhunderten (darunter ein Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert, eines von Deutschlands ältesten), während die äußeren Teile der Stadt wunderbare Beispiele an Jugendstilarchitektur aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert aufweisen. Burg und Kirche thronen immer noch so über der Stadt, wie sie dies schon im Mittelalter taten. Die Kirche ist ein Beispiel ersten Ranges für den deutschen Stil der Romanik.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Quedlinburg?

Reise Insidertipps für Quedlinburg

Mehr Infos über Quedlinburg

Die Stadt liegt im nördlichen Harzvorland durchschnittlich 123 m ü. NN. Die unmittelbar angrenzenden Höhen erreichen 181 m ü. NN. Der größte Teil der Stadt liegt westlich des Flusses Bode, in dessen weiterem Flussbett Quedlinburg liegt. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 78,14 Quadratkilometern.

Die historische Kernstadt gliedert sich in den ehemaligen Königsbesitz mit dem Westendorf, dem Burgberg, der St.-Wiperti-Kirche sowie dem Münzenberg (Münzenberg Ferienwohnungen | Münzenberg Reisetipps). Nördlich davon liegt die 994 gegründete Altstadt und östlich die im 12. Jahrhundert gegründete Neustadt. Im dazwischenliegenden Bereich wurde im 13./14. Jahrhundert die Steinbrücke angelegt und die Word trockengelegt. Nördlich der Altstadt befindet sich das mittelalterliche Vorstadtviertel Gröpern.

Um diesen mittelalterlichen Kern wurde am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert ein Gürtel aus Villen im Jugendstil gebaut. Im Zuge der Industrialisierung entstanden außerhalb dieses Gürtels neue Ortsteile, so die Kleysiedlung, das Neubaugebiet in der Süderstadt (19./20. Jahrhundert) und das auf dem Kleers (1980er). Neben dieser Kernstadt besteht Quedlinburg noch aus den Ortsteilen Münchenhof (vier Kilometer nördlich), Gersdorfer Burg (drei Kilometer südöstlich), Morgenrot (vier Kilometer östlich) und Quarmbeck (vier Kilometer südlich).

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Quedlinburg

Die Ausstellung des Schlossmuseums zeigt die Entwicklung des Burgberges mit dem Damenstift und Facetten der Stadtgeschichte. Herausragende Exponate sind der bronzezeitliche Hortfund vom Lehof, die Goldscheibenfibel aus Groß Orden (wüst), der sogenannte Raubgrafenkasten und eine mittelalterliche Balliste. Seit 2002 wird im sogenannten Ottonenkeller eine Ausstellung zur Rezeption der ottonischen Zeit während des Nationalsozialismus gezeigt.

Im 1570 erbauten Klopstockhaus wurde 1724 der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock geboren. Klopstock wurde durch sein Wirken zu einem Begründer der klassischen deutschen Literatur und war weit über die Grenzen Deutschlands hinaus berühmt. An das Museum angeschlossen sind eine Bibliothek und ein Archiv.

Das Fachwerkmuseum Ständerbau zählt zu den ältesten Fachwerkhäusern in Quedlinburg. Neuere Untersuchungen ergaben eine Datierung von 1346/1347. Älter sind Gebäudeteile von Klink 6/7 von 1289 (d), Hölle 11 von 1301 (d), Breite Str. 12/13 1330 (d). Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Ständer- und Fachwerkbaus vom 14. bis zum 20. Jahrhundert und einzelne Stile des Quedlinburger Fachwerkbaus anhand von Modellen.

Die 1986 eröffnete Lyonel-Feininger-Galerie zeigt Werke des New Yorker Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger (1871–1956), die vom Quedlinburger Hermann Klumpp, einem Mitschüler des Bauhauses, vor der Vernichtung durch die Nationalsozialisten bewahrt worden waren. Die Sammlung, eine der umfangreichsten geschlossenen Bestände von Grafiken, Radierungen, Lithographien und Holzschnitten des Künstlers, dokumentiert seine Schaffensperioden von 1906 bis 1937.

Das Museum für Glasmalerei und Kunsthandwerk, untergebracht im restaurierten Wordspeicher, einem Speichergebäude des 17. Jahrhunderts, bietet eine Ausstellung zur Bedeutung und Geschichte der Quedlinburger Glasmalerei sowie eine Schauwerkstatt und einen interaktiven Erlebnisraum.

Die Stiftskirche St. Servatii thront weithin sichtbar auf dem Schlossberg über der Stadt. Der jetzige, vierte Kirchenbau an gleicher Stelle wurde im Jahr 1129 geweiht. Der romanische Kirchenraum ist durch den niedersächsischen Stützenwechsel und einen imposanten, innen und außen verlaufenden Relieffries gekennzeichnet. Der Hohe Chor wurde unter der Äbtissin Jutta von Kranichfeld (Kranichfeld Ferienwohnungen | Kranichfeld Reisetipps) bis 1320 im gotischen Stil umgebaut. Bei der umfassenden Restaurierung unter Ferdinand von Quast 1863 bis 1882 erhielt die Kirche zwei romanische Türme mit stilwidrigen rheinischen Helmen. In der Zeit von 1936 bis 1945 war die Kirche durch die SS unter dem Reichsführer SS Heinrich Himmler besetzt und profaniert. In den beiden Schatzkammern ist der Quedlinburger Domschatz mit den 1945 gestohlenen und 1992 aus Texas zurückgekehrten Teilen zu sehen. Gezeigt werden unter anderem das Servatiusreliquiar, das Katharinenreliquiar, Fragmente der Quedlinburger Itala, der mit Goldblech beschlagene Servatius- oder Äbtissinnenstab und der Knüpfteppich aus dem 12. Jahrhundert.

St.-Wiperti-Kirche wurde als katholische Filialkirche 1959 neugeweiht. Reste des Altarraums reichen bis zur Mitte des 10. Jahrhunderts zurück. In diesen Bau wurde in der Zeit um das Jahr 1020 die romanische Krypta eingefügt. 1146 wurde der gesamte Kanonikerkonvent (seit 961/4) in einen Prämonstartenserkonvent umgewandelt. Dieses Kloster überstand in vier Jahrhunderten mehrere Zerstörungen (1336, 1525), bevor es im Zuge der Reformation spätestens 1546 aufgehoben wurde. Die Kirche wurde als evangelische Pfarrkirche der Münzenberg- und Westendorfgemeinde genutzt. Mit der Auflösung des Damenstiftes 1802 wurde die Wipertikirche zunächst verpachtet, später verkauft und als Scheune genutzt. Von 1936 bis 1945 wurde sie ebenfalls als nationalsozialistische Weihestätte profaniert. In den Jahren 1954 bis 1958 wiederhergerichtet, wird sie seit 1959 in den Sommermonaten als katholische Pfarrkirche genutzt. 1995 wurde ein Förderverein gegründet, der die bauliche und historische Substanz betreut.

Die Stiftskirche und die Wipertikirche sind die Quedlinburger Stationen (Nr. 36) auf der südlichen Route der Straße der Romanik. Münzenberg mit St. Marien (rechts)

Die Reste der St.-Marien-Kirche auf dem Münzenberg (Münzenberg Ferienwohnungen | Münzenberg Reisetipps) werden nicht als Sakralraum genutzt. Sie sind aber durch private Initiativen wieder zugänglich gemacht worden. Die 1525 aufgegebene romanische Kirche ist 986 auf Intervention der Äbtissin Mathilde als Klosterkirche eines Benediktinerinnenklosters gegründet worden. 1017 wurde sie nach einem Brand in Gegenwart Heinrichs II. neu geweiht. Nach den Zerstörungen im Bauernkrieg war das Kloster verlassen worden und seit den 1550er-Jahren siedelten sich einfache Leute (Musikanten etc.) auf dem Münzenberg an. Diese zersiedelten das ehemalige Klostergelände mit vielen kleinen Häusern, sodass der Kirchenraum in 17 einzelne Gebäude aufgeteilt war. Ein Großteil der Kirche wurde wieder in der ursprünglichen Form zugänglich gemacht.

St. Aegidii im Norden der Altstadt, eine spätgotische dreischiffige Kirche mit ihren wuchtigen, festungsartigen Türmen, wurde erstmals 1179 erwähnt. Das evangelischen Kirchspiel nutzt sie aus denkmaltechnischen Gründen zurzeit nur selten. Aus dem gleichen Grunde sind die Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt. Die Marktkirche St. Benedikti mit der angeschlossenen Kalandskapelle ist auf romanischen Resten errichtet und wurde 1233 erstmals erwähnt. Sie wird vom evangelischen Kirchspiel als Pfarrkirche genutzt und ist für Gäste ganzjährig zu besichtigen. Der Bau ist eine Hallenkirche mit achteckigen Pfeilern, einem spätgotischen Chor aus dem 14. Jahrhundert und einem Taufstein aus dem Jahre 1648.

St. Nikolai in der Neustadt wurde 1222 erstmals erwähnt und ist mit ihren 72 Meter hohen Türmen und ihrem hohen dreischiffigen Bau ein imposantes Beispiel für einen frühgotischen Kirchenraum. Ob der romanische Vorgängerbau auf eingerammten Ellernpfählen errichtet wurde, um in dem morastigen Untergrund Halt zu finden, konnten archäologische Untersuchungen bisher weder bestätigen noch widerlegen. Nach chronikalischen Nachrichten des 13. Jahrhunderts haben zwei Schäfer auf der so genannten Pfannenwiese ihre Herden gehütet und dabei einen Schatz gefunden, den sie zum Bau der Kirche stifteten. Deshalb sind zwei Ecken des Turmes mit Figuren eines Schäfers und seines Hundes geschmückt. Die Hallenkirche besitzt verschiedenartig gegliederte Pfeiler, einen einschiffigen Chor und Doppeltürme.

St. Blasii in der Altstadt, von der nur noch die gotischen Türme (mit Spolien eines romanischen Vorgängerbaus) stehen, während das Kirchenschiff aus dem Barock stammt, wurde wegen fehlender Nutzung durch eine eigene Kirchengemeinde der Stadt übergeben und wird heute vor allem als Konzert- und Ausstellungsraum genutzt. Sehr sehenswert sind die komplett erhaltenen hölzernen Bankeinbauten des 16./17. Jahrhunderts.

St. Mathilde im Neuendorf (Neuendorf Ferienwohnungen | Neuendorf Reisetipps) wurde von 1856 bis 1858 nach Plänen des Mitarbeiters der Kölner Dombauhütte Friedrich von Schmidt errichtet. 1858 von Bischof Konrad Martin (Paderborn) konsekriert und Mathilde, der Ehefrau König Heinrich I. geweiht, ist sie die Pfarrkirche der katholischen Gemeinde. Der Turm des neugotischen einschiffigen Baus wurde 1984 aus baustatischen Gründen heruntergenommen.

Der größte Teil des Hausbestandes im historischen Stadtkern sind Fachwerkhäuser, die in besonderer Weise dem städtebaulichen Denkmalschutz unterstehen. Sie wurden aufgrund ihrer Formen in fünf große Bereiche unterteilt: Danach wurden mindestens elf (1 Prozent) Fachwerkhäuser vor 1530 errichtet, weitere 70 (5 Prozent) zwischen 1531 und 1620, mehr als 439 (33 Prozent) zwischen 1621 und 1700, mehr als 552 (42 Prozent) zwischen 1700 und 1800 und 255 (19 Prozent) die im 19. und 20. Jahrhundert erbaut wurden. Insgesamt sind das mehr als 1327 Fachwerkhäuser in Quedlinburg. Im Vergleich haben sich in Wernigerode (Wernigerode Ferienwohnungen | Wernigerode Reisetipps) 624, in Stolberg (Stolberg Ferienwohnungen | Stolberg Reisetipps) 354 und in Osterwieck 353 Fachwerkbauten erhalten.

In den vergangenen Jahren konnte die Bauforschung mit Hilfe von Dendrochronologie über 20 bisher bauzeitlich unbekannte Häuser und Dachstühle aus der Zeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert identifizieren.

Von 1989 bis 2005 gelang durch verschiedene Förderprogramme die Sanierung von etwa 650 der insgesamt 1200 denkmalgeschützten Quedlinburger Fachwerkhäuser. Die Sanierung der verbliebenen etwa 550 Fachwerkhäuser bleibt für die Stadt eine bedeutende Aufgabe der kommenden Jahre. Besonders um die Förderung verdient gemacht hat sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Der Ring der mittelalterlichen Stadtmauer mit seinen Stadttürmen ist in weiten Teilen noch zu sehen. Von den mittelalterlichen Stadttoren, dem Hohen Tor, dem Gröperntor, dem Öringertor und dem Pölkentor hat sich dagegen keines erhalten. Der größte und unheimlichste Turm ist zweifelsohne der Schreckensturm mit Folterkammer und Verlies. Der durch sein grünes Dach leicht erkennbare Lindenbeinsche Turm ist mit einer Galerie versehen und für Besucher geöffnet. Zwei Türme sind heute zu Wohnungen ausgebaut, der Schweinehirtenturm und der Kaiserturm. Einige Türme sind in Privathand, andere in so schlechtem Bauzustand, dass sie nicht besichtigt werden können. Dazu zählen unter anderen der Gänsehirtenturm, der Kuhhirtenturm, der Kruschitzkyturm, der Pulverturm, der Mertensturm und der Spiegelsturm.

Der größte Park ist der Brühl (Brühl Ferienwohnungen | Brühl Reisetipps), ein altes Waldstück, das bereits um 1179 als broil genannt und im 16./17. Jahrhundert planmäßig angelegt wurde. Der Brühlpark ist Bestandteil des 40 Gartenanlagen umfassenden Projektes Gartenträume Sachsen-Anhalt. Zwischen Brühl und Schlossberg wurde 2006 der Historische Abteigarten wieder neu gestaltet und mit einem Demeter-Garten versehen. Als weiterer Park steht der Worthgarten im unmittelbaren Stadtbereich Spaziergängern offen. In der Süderstadt wurde der ehemalige Johannisfriedhof im 19. Jahrhundert zum Park umgestaltet (Johannishain). Als Ausflugsziele in der Nähe sind die Altenburg (Altenburg Ferienwohnungen | Altenburg Reisetipps), der Lehof, das Steinholz, der 1913 erworbene Eselstall und die Hamwarte zu nennen. Die dort im 19. Jahrhundert befindlichen Ausflugslokale sind vollständig verschwunden.

Mittlerweile weist Quedlinburg ein zunehmend angenommenes Veranstaltungsprogramm auf. Als größtes Ereignis kristallisiert sich zur Zeit der Advent in den Höfen heraus, bei dem 2006 an jedem Wochenende über 50.000 Besucher und 2007 zum Besuch von Gotthilf Fischer sogar 75.000 in die Stadt kamen. Traditionell am zweiten und dritten Adventswochenende laden bis zu 24 sonst größtenteils geschlossene Höfe zum Geschenkekaufen, Essen (Essen Ferienwohnungen | Essen Reisetipps), Glühweintrinken und Verweilen ein. Die Reihe der Veranstaltungen beginnt im Frühjahr mit dem sogenannten Kaiserfrühling zu Ostern und Pfingsten, einem mittelalterlichen Spektakel in der historischen Altstadt. Mitte Mai folgt die deutschlandweit verbreitete Lange Nacht der Museen. Das Programm Zauber der Bäume, eine Kunst- und Musikinstallationen im Brühlpark findet am ersten Samstag des Monats Juli statt. Über den Sommer verteilt, von Juni bis September, finden die verschiedenen Aufführungen des Quedlinburger Musiksommers statt. Meist im August findet das Gildefest der Quedlinburger Kaufmannsschaft statt. Am zweiten Wochenende im September wird der Tag des offenen Denkmals für Deutschland in Quedlinburg eröffnet. In der Stadt sind über 70 Quedlinburger Denkmäler für Besucher kostenlos geöffnet, die sonst meist verschlossen sind, und es wird eine Quedlinburger Blumenmesse am Mathildenbrunnen in der Neustadt veranstaltet. Daneben laden alle drei Monate die Quedlinburger Dixieland- und Swingtage ein, bei denen von einem Konzertort zu nächsten gefahren wird, um die Musik zu genießen; weiterhin findet monatlich eine so genannte Milonga, ein Tanzabend mit argentinischem Tango statt, der von Braunschweiger Milongueras ausgerichtet wird. Im Sommer 2009 fand erstmals das weltweit ausgetragene kostenlose Musikfestival Fête de la Musique statt.

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Quedlinburg

Bedeutung erlangte Quedlinburg, als es im 10. Jahrhundert die Königspfalz wurde, an der die ottonischen Herrscher das Osterfest feierten. Erstmals wurde es als villa quae dicitur Quitilingaburg in einer Urkunde König Heinrichs I. vom 22. April 922 erwähnt. Später bestimmte Heinrich den Ort zu seiner Grablege. Er wurde nach seinem Tod im Jahr 936 in Memleben in der Pfalzkapelle auf dem Schlossberg bestattet. Seine Witwe Königin Mathilde ließ sich von Heinrichs Sohn und Nachfolger Otto I. die Gründung eines Damenstiftes mit der Aufgabe der Totenmemorie bestätigen. Dreißig Jahre lang stand sie ihrer Stiftsgründung selbst als Leiterin vor, ohne Äbtissin geworden zu sein. Otto I. besuchte Quedlinburg in unregelmäßigen Abständen zur Feier des Osterfestes und zu den Gedenktagen seines Vaters. Im Jahr 941 entging er dabei nur knapp einem Mordanschlag durch seinen jüngeren Bruder Heinrich. Auf dem Oster-Hoftag 966 wurde Ottos Tochter Mathilde mit der Leitung des Damenstiftes betraut. Zwei Jahre später, am 14. März 968, starb ihre Großmutter und wurde an der Seite ihres Gemahls bestattet. Ihr Grab und ihr steinerner Sarkophag sind erhalten geblieben, während Heinrichs Grablege leer ist.

1326 schloss sich die Stadt mit Halberstadt (Halberstadt Ferienwohnungen | Halberstadt Reisetipps) und Aschersleben (Aschersleben Ferienwohnungen | Aschersleben Reisetipps) zum Halberstädter Dreistädtebund zusammen, der 150 Jahre andauern sollte.

In den folgenden vier Jahrhunderten nahm Quedlinburg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Wie in anderen Städten (Braunschweig, Halberstadt) der Region waren das Gewandschneider- und das Kaufmannswesen besonders intensiv. Um 1330 wurde die Altstadt mit der im 12. Jahrhundert gegründeten Neustadt belehnt, die fortan immer geschlossen als Stadt Quedlinburg agierten.

Zum wirtschaftlichen Erfolg gesellte sich 1336 ein politischer, als die Stadt in einem regionalen Konflikt zwischen dem Halberstädter Bischof und dem Grafen von Regenstein Letzteren gefangen setzen konnte. Die Stadt erlangte größere Unabhängigkeit von der Stadtherrin, der Äbtissin des Damenstiftes, und durfte in der Folge ihre Verteidigungsanlagen massiv ausbauen. Das neue Selbstbewusstsein wurde in Form von vielen Städtebündnissen nach außen hin demonstriert. Als Krönung dieser Entwicklung trat die Stadt 1384 dem Niedersächsischen Städtebund und 1426 dem Hansebund bei.

Zur Tausendjahrfeier der Verleihung des Markt-, Münz- und Zollrechtes wurden große Teile der Quedlinburger Altstadt und der Königshofkomplex im Dezember 1994 auf Antrag Deutschlands auf die Liste der Welterbestätten der UNESCO gesetzt, als ein Ensemble, das die Ansprüche gemäß dem Kriterium IV. erfüllt, „ein herausragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden oder architektonischen Ensembles oder einer Landschaft, die bedeutsame Abschnitte in der menschlichen Geschichte darstellen“. (IV). Gerhard Schröder besuchte 1998 mit dem spanischen Ministerpräsident José María Aznar und 1999 mit dem französischen Premierminister Lionel Jospin die Stadt. Das schwedische Königspaar, Carl XVI. Gustaf und seine Frau Silvia, besuchten 2004 die Quedlinburger Stiftskirche. Nach mehrjährigen Restaurierungen ist die Krypta der Stiftskirche seit März 2009 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

[ source: Wikipedia ]

Quedlinburg ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes in Sachsen-Anhalt. 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines erst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen Damenstiftes. Quedlinburgs architektonisches Erbe steht seit 1994 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes und macht die Stadt zu einem der größten Flächendenkmale in Deutschland.

Wo kann man gut übernachten in Quedlinburg?

Hier ist eine Auswahl von hand-selektierten und qualitativ hochwertigen Quedlinburg Ferienwohnungen.