Waiblingen Reiseführer
Ein detaillierter Reiseführer für Ihren nächsten Deutschland Urlaub
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Waiblingen liegt zu beiden Seiten der Rems, die von Weinstadt kommend im Südosten der Stadt beim Stadtteil Beinstein das Stadtgebiet betritt und danach die Kernstadt durchfließt. Anschließend hat sie sich tief in den Muschelkalk eingegraben und durchfließt in mehreren Windungen von Südost nach Nordwest das Stadtgebiet zwischen den Stadtteilen Hegnach und Hohenacker, um es kurz vor der Mündung wieder zu verlassen.
Das Stadtgebiet Waiblingens besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Beinstein, Bittenfeld (Bittenfeld Ferienwohnungen | Bittenfeld Reisetipps), Hegnach, Hohenacker und Neustadt, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden. Zu den einzelnen Stadtteilen gehören noch separat gelegene Wohnplätze mit besonderem Namen, wie Geheime Mühle in Beinstein, Böllenbodenhof in Bittenfeld, Fährmannshaus und Hegnachermühle in Hegnach, Remsmühle und Zillhardshof in Hohenacker sowie Bad, Erbachhof, Hirschlauf, Kleinhegnach und Mühle in Neustadt. In der Kernstadt werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu gehören beispielsweise die Rinnenäckersiedlung, der Galgenberg und die Korber Höhe.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten in Waiblingen
In der Waiblinger Innenstadt liegt die historische Altstadt, das geographische Zentrum der Großen Kreisstadt. Sie ist zugleich der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt. Wichtige Institutionen und Einrichtungen wie das Rathaus, das Landratsamt oder das Bürgerzentrum sind in der Innenstadt zu finden. Herzstück der Altstadt ist der Marktplatz, auf dem zweimal wöchentlich der Wochenmarkt stattfindet und der für viele weitere Veranstaltungen wie zum Beispiel das Altstadtfest, die kleine Marktmusik oder die Französischen Tage genutzt wird. Der Galerieplatz ist der Mittelpunkt des neu geschaffenen Kulturufers an der Rems.
Durch das Stadtgebiet Waiblingens führen mehrere Touristikrouten und zwar die 511 km lange Württemberger Weinstraße, die Remstal-Route des Touristikverbands mit Rad- und Wanderwegen sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten, der 90 km lange „Remstalradweg“ und die Deutsche Fachwerkstraße.
Sehenswert in der Kernstadt ist die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, darunter das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Der Hochwachtturm am Zwinger ist das Wahrzeichen der Stadt. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt steht er und gehört zu den wenigen Bauten Waiblingens, die noch aus dem Mittelalter erhalten sind. Ferner sind der mittelalterliche, öffentlich zugängliche Wehrgang der überdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit Sgraffito an der Rems noch erhalten. Die evangelische Michaelskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde 1470 bis 1480 als dreischiffige Staffelhalle erbaut. Der Chor entstand bereits 1440/50. Das Nonnenkirchle bei der Michaelskirche wurde 1496 von Hans Ulmer erbaut. Es handelt sich um eine zweigeschossige Beinhauskapelle. Ferner gibt es noch die Nikolaus-Kirche (in den Muren), die 1269 bereits erwähnt wurde. Sehenswert ist auch der Waiblinger Apotheker-Garten, an der Nikolaus-Kirche gelegen und nach mittelalterlichem Klostergarten-Vorbild angelegt. Zwölf Beete zwischen geometrisch angelegten Wegen enthalten Pflanzen, die nach Heilwirkungen auf einzelne Organe geordnet sind.
In den Stadtteilen gibt es bemerkenswerte alte evangelische Kirchen. Eine Kirche in Beinstein wurde 1366 erstmals erwähnt, jedoch muss bereits im Jahre 1225 eine Kirche vorhanden gewesen sein, denn in diesem Jahr tagte nachweislich das Landkapitel Schmiden in Beinstein, und solche Versammlungen fanden nur an Orten statt, die über eine Kirche verfügten. Die heutige Kirche (1454) ist ein spätgotischer Bau mit Fresken aus der Erbauungszeit. Die Pfarrkirche in Bittenfeld (Bittenfeld Ferienwohnungen | Bittenfeld Reisetipps) ist eine frühgotische Chortumanlage. Der Turm aus dem Jahr 1300 wurde mehrfach verändert. Die Ausstattung ist aus dem späten 18. Jahrhundert. In Hegnach wurde die dortige Kirche 1487/88 erbaut und 1895 erneuert. Die Kirche in Hohenacker wurde wohl 1489 erneuert und vergrößert, ist aber wohl älter. Die Neustadter Kirche wurde 1481 zur Pfarrkirche St. Maria erhoben. Die Chorturmkirche ist aus dem 14. Jahrhundert und hat Fresken.
Das Museum der Stadt Waiblingen steht in der ehemaligen Gerbervorstadt und ist das älteste erhaltene profane Gebäude Waiblingens. Es wurde 1549 bis 1553 als – vermutlich gemeinschaftlich betriebenes – Gerberhaus errichtet. Das Fachwerk zeigt den damals typischen Mischstil einer älteren und einer neueren Bauweise. Das Haus gilt als bauhistorisches Denkmal und wurde 1992 mit einem Verdienstdiplom von „Europe Nostra“ für die Sanierung ausgezeichnet. Das Museum berichtet in seiner ständigen Ausstellung und in wechselnden Sonderausstellungen über die Geschichte Waiblingens.
Am Remsufer wurde am 30. Mai 2008 die Galerie Stihl Waiblingen eröffnet. Die Gründung geht auf eine Zuwendung der Eva Mayr-Stihl Stiftung an die Stadt Waiblingen zurück. Die Stadt Waiblingen ist Träger der Galerie. Gezeigt werden Ausstellungen zum Thema Arbeiten auf Papier, die jeweils einem gemeinsamen Thema gewidmet sind.
Im Hochwachtturm befindet sich die Achim von Arnim-Stube, ein kleines, am 22. Juli 2006 eingeweihtes Literaturmuseum, das an Arnims historischen, in Waiblingen spielenden Roman Die Kronenwächter (1817) erinnert. In Vitrinen, mit Schautafeln, Handschriften und Faksimiles wird der Entstehung des Waiblinger Staufer-Mythos nachgegangen und als literarisches Konstrukt der Romantik entlarvt. Ein Porträt Achim von Arnims vervollständigt die Ausstellung.
Altstadtfest: jedes Jahr findet am letzten Juni-Wochenende das Altstadtfest und zeitgleich auch der Mittelaltermarkt „Staufer-Spektakel“ statt. Viele Vereine und örtliche Gruppen sorgen an diesem Wochenende mit Ständen, Bühnen und Darbietungen für ein geselliges Fest.
Die Waiblinger Kirchenmusik-Tage im Spätsommer und Herbst eines jeden Jahres haben einen hervorragenden Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus. Unter der Leitung von Bezirks-Kantor Immanuel Rößler finden meist in der Michaelskirche vielbeachtete Orgel-Konzerte mit namhaften Solisten statt.
[ source: Wikipedia ]
Landkarte und Wegbeschreibung für Waiblingen
Durch das Stadtgebiet Waiblingens führt die Bundesstraße 14 (Stuttgart–Nürnberg) und als Abzweig der B 14 beginnt am Ortsrand die Bundesstraße 29 (Waiblingen–Aalen).

Galerie Stihl Waiblingen
[ Quelle: Flickr]
Nützliche Webseiten
Wir haben einige nützliche und gute Webseiten gesammelt für Waiblingen. Wenn Sie noch mehr gute Internet Seiten wissen oder auch ein paar gute Reiseideen für diesen Ort und Umgebung haben, dann senden Sie uns bitte Ihre Deutschland Reisetipps. Diese werden von uns überprüft und dann in diesen Reiseführer integriert.
- Homepage von Waiblingen: Waiblingen (official home page)
- Wikipedia: Waiblingen
- Waiblingen (official home page)
- Wikipedia - Waiblingen
- Stihl headquarters
- Museum der Stadt Waiblingen
- Beinsteiner Tortum
- Book Marketplace
- Achim von Arnim-Stube
- Evangelischen Michaelskirchengemeinde
- Kirche in Hohenacker
- Württemberger Weinstraße
Mehr über die Geschichte von Waiblingen
In der alemannischen Zeit entwickelt sich das Gebiet um den heutigen Waiblinger Stadtkern zu einem politischen, wirtschaftlichen und kirchlichen Zentrum. Ab 746 unter den Franken wird Waiblingen mehr und mehr zum Mittelpunkt der fränkischen Reichsgutverwaltung und kommt im 8. Jahrhundert durch Heirat und Erbfolge über die Herzogstochter Hildegard in den Besitz des ersten großen deutschen Kaisergeschlechtes, der Karolinger. Die erste urkundliche Erwähnung fand 885 durch Kaiser Karl III. statt. Dabei wird für Waiblingen ein Königshof erwähnt, der im Bereich der Altstadt vermutet wird – bisher aber nicht nachgewiesen werden kann. Im Umfeld der Stadt liegen mehrere merowingerzeitliche Bestattungsplätze.
Um 1250 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts. In jener Zeit gehörte sie bereits zu Württemberg. Im Reichskrieg wurde Waiblingen 1291/93 erstmalig zerstört, fiel an die Reichsstadt Esslingen und kam erst wieder 1315 in Württembergischen Besitz. Waiblingen wurde Amts- und Hofstadt und ist spätestens seit dem 14. Jahrhundert Mittelpunkt eines Amtes bzw. Kreises. Die Staufer-Stadt ist 1634 während des Dreißigjährigen Kriegs bis auf wenige Häuser vollständig abgebrannt, wurde dann aber wieder neu aufgebaut. Weitere Brandkatastrophen gab es 1771 und 1784. Aus dem Oberamt Waiblingen ging 1938 der Landkreis Waiblingen hervor.
Die Einwohnerzahl der Stadt Waiblingen überschritt um 1960 die Grenze von 20.000. Daher stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Februar 1962 beschloss. Bei der Gemeindereform wurden einige Nachbargemeinden eingegliedert, wodurch das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung erhielt. Nach der Kreisreform 1973 wurde Waiblingen Sitz des neu gebildeten Rems-Murr-Kreises, in dem unter anderem der bisherige Landkreis Waiblingen aufging.
[ source: Wikipedia ]
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Zusätzlich werden wir in den Waiblingen Reiseführer Bewertungen von Restaurants, lokalen Geschäften, Lebensmittelläden, Sport-Einrichtungen, Veranstaltungen, sowie lokale Highlights nach und nach einbauen — Damit sind Sie immer bestens informiert und wissen was man alles vor Ort unternehmen kann während Ihres Deutschland Urlaubs.
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