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Populäre Ausflugsziele in und um Weimar

  • Bauhaus Museum, Weimar
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    Bauhaus Museum, Weimar

    Das Bauhaus-Museum Weimar vermittelt einen Einblick in die Kunst des beginnenden 20. Jahrhunderts in Weimar, in deren Mittelpunkt das Bauhaus steht. Das Museum zeigt rund 250 Exponate von Lehrern und Schülern der bedeutenden Kunstschule, darunter wegweisende Werke von Walter Gropius, Johannes Itten, Lyonel Feininger und Marcel Breuer. Die Kunstgewerbeschule Henry van de Veldes, 1907 als Vorläufer des Bauhauses gegründet, ist ebenfalls mit zahlreichen Arbeiten vertreten. Das Museum befindet sich seit 1995 in der durch Clemens Wenzeslaus Coudray entworfenen ehemaligen Wagenremise am Theaterplatz. Der Bau ist seither lediglich ein Provisorium, und schließt Teile der Ruine des ehemaligen Weimarer Zeughauses mit ein.

  • Herzogin Anna Amalia Bibliothek
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    Herzogin Anna Amalia Bibliothek

    Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Eigenschreibweise; rechtschriftlich korrekt: Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek), kurz HAAB, wurde 1691 als „Herzogliche Bibliothek“ von Herzog Wilhelm Ernst in Weimar gegründet. Anlässlich des dreihundertjährigen Jubiläums im Jahr 1991 erhielt sie den Namen der Herzogin Anna Amalia, die ihre größte Förderin war. Berühmt ist der ovale und über drei Geschosse reichende Rokokosaal. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf der deutschen Literatur von der Aufklärung bis zur Spätromantik.

  • Library of Friedrich Nietzsche
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    Library of Friedrich Nietzsche

  • KZ Buchenwald
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    KZ Buchenwald

    Das Konzentrationslager Buchenwald war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Es wurde zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar als Arbeitslager betrieben. Insgesamt waren in diesem Zeitraum etwa 250.000 Menschen aus allen Ländern Europas im Konzentrationslager Buchenwald inhaftiert. Die Zahl der Todesopfer wird auf etwa 56.000 geschätzt, darunter 11.000 Juden.[1] Während der Annäherung der 3. US-Armee übernahmen am 11. April 1945 die Häftlinge die Leitung des Lagers von der abziehenden SS; bereits seit dem 8. April hatten viele Häftlinge durch Boykott und Sabotage ihre von den Nazis so genannte Evakuierung verhindert und die US-Armee per Funk um Hilfe gerufen.[2][3] Nach Abzug der US-Truppen wurden Teile des Geländes von der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager Nr. 2 genutzt. Es existierte bis 1950 und forderte 7000 Todesopfer. Auf dem Gelände des ehemaligen Lagers ließ die Regierung der DDR 1958 die Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald eröffnen. Heute finden sich in der ab 1991 neugestalteten Gedenkstätte Buchenwald viele Ausstellungen zur Geschichte des Konzentrationslagers.

  • Bauhaus-Stätten in Weimar

    Bauhaus-Stätten in Weimar

    Zwischen 1919 und 1933 revolutionierte die Bauhaus-Schule, mit ihrer Basis zuerst in Weimar und dann in Dessau, Konzepte und Praxis der Architektur und Ästhetik. Die Gebäude die von Vertretern dieser Schule (Walter Gropius, Hannes Meyer, Laszlo Moholy-Nagy und Wassily Kandinsky) errichtet und dekoriert wurden, begründeten den Anfang der Moderne, welche einen Großteil der Architektur des 20. Jahrhunderts bestimmte.

    Im Dezember 1996 wurden die Bauhaus-Stätten in Weimar und Dessau in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, da die Bauhaus-Gebäude in Weimar und Dessau die Bauhaus-Schule der Architektur, welche zwischen 1919 und 1933 revolutionäre Ideen für Architektur, Konstruktion und Stadtplanung einführte, repräsentieren. Die Gebäude der verschiedenen Bauhaus-Professoren - wie Walter Gropius, Hannes Meyer, Laszlo Moholy-Nagy und Wassily Kandinsky - etablierten den Bauhaus-Stil, der die Architektur des 20. Jahrhunderts maßgeblich bestimmte. Das Bauhaus in Weimar wird repräsentiert durch die Sächsische Schule der feinen Künste des Großfürsten, die großfürstliche Sächsische Schule von Kunst und Kunsthandwerk und das Haus am Horn.

  • Weimarer Klassik UNESCO-Weltkulturerbestätte
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    Weimarer Klassik UNESCO-Weltkulturerbestätte

    Das Weltkulturerbe-Komitee nahm das Ensemble an Gebäuden aus der Weimarer Klassik bei seiner 24. Sitzung in Kyoto, Japan, 1998 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten auf. Die Zeit der Weimarer Klassik lief von 1775 bis 1832; sie war eine Blütezeit der deutschen Nationalliteratur und die Zeit, als Goethe in dieser Kleinstadt lebte und arbeitete. Neben Goethe trugen auch Friedrich Schiller, Christoph Martin Wieland und Johann Gottfried Herder zu dieser Epoche bei. Sie konnte nur dank der intellektuellen, kulturellen Atmosphäre entstehen, welche durch die Förderung von Fürstin Anna Amalia und mit Hilfe von Fürst Carl August geschaffen worden war. Wichtige europäische Ideen zu Literaturkritik, Kunsttheorie, Ästhetik und Unterricht entstanden zu dieser Zeit in Weimar.

    Die Kulturerbestätte Weimarer Klassik umfasst Goethes Haus am Frauenplan, Schillers Haus, den Witwenpalast, die Stadtkirche St. Peter und Paul, den Residenzpalast, die Herzogin Anna Amalia-Bibliothek, das Herzogliche Gewölbe und den historischen Friedhof, den Park am Fluss Ilm mit seinem römischen Haus, Goethes Gartenhaus, Schloss und Park Tiefurt, Schloss Belvedere, seine Orangerie und sein Park sowie Schloss Ettersburg und der dazugehörige Park.

    Für weitere Informationen, besuchen Sie die Website des Tourismusbüros Weimar.

  • Belvedere (Weimar)
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    Belvedere (Weimar)

    Das Schloss Belvedere ist eine aufwändig gestaltete Lustschlossanlage in der Nähe der Stadt Weimar. Das Belvedere zählt zu den schönsten Residenzen Thüringens. Die gesamte Anlage einschließlich des Parks mit seinen vielen exotischen Gewächsen wurde 1998 als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

    Das Schloss mit seinen zahlreichen Nebengebäuden sowie einem Landschaftspark samt Orangerie befindet sich auf der „Eichenleite“ bei Weimar, einer ca. vier Kilometer in südlicher Richtung vom Stadtzentrum entfernten Anhöhe. Man erreicht das Schloss über die repräsentative Belvederer Allee, welche als geradlinige Achse vom Stadtzentrum direkt bis zur Eichenleite hinaufführt.

  • Schloss Tiefurt
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    Schloss Tiefurt

    Schloss Tiefurt ist ein kleines Landschloss an der Ilm im Ortsteil Tiefurt der Stadt Weimar, etwa vier Kilometer östlich des Stadtzentrums gelegen. Das Schloss war Sommersitz der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach. Zusammen mit dem Schlosspark Tiefurt gehört es seit 1998 als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Auf dem anliegenden Wiesengelände mit einer Größe von etwa 21 Hektar, von einer Ilmschleife eingefasst, begann man mit der Anlage eines Landschaftsparks im englischen Stil, der bereits damals auch der Öffentlichkeit zugänglich war. Der Park umfasst beide Seiten der Ilm. Zwei den Fluss überqurende Brücken schufen die Verbindung: die Schafbrücke sowie die Gelbe Brücke, die zum Teehaus führt. Den höchsten Punkt des Schlossparkes bildet die Vergilgrotte. Der obere Weg an der äußeren Seite der Ilm führt vom Vergilstein zu einem Stein mit einem Goethe-Vers. Das Schloss wurde für etwa 25 Jahre der Lieblingssitz Anna Amalias und zu einem Zentrum des Weimarer Dichterkreises. Die Herzogin ließ die Porträts von Christoph Martin Wieland, Johann Gottfried Herder und selbstverständlich von Goethe im Park aufstellen. Diese waren aus Holz. Nur ein Steinporträt Wielands befindet sich noch im Park in der Wieland-Ecke, welches von Johann Gottfried Schadow (1802) stammt. Außerdem gibt es den Herdergedenkstein. Das Zentrum des Parkes bildet der Musentempel mit den aufwändigen Rabatten, mit denen er umgeben ist. Zu den markanten Parkarchitekturen zählt neben dem bereits erwähnten Teehaus das in unmittelbarer Nähe dazu befindliche Mozart-Denkmal Tiefurt.



Was ist Ihr Insider-Reisetipp für Weimar?

Reise Insidertipps für Weimar

Mehr Infos über Weimar

Weimar liegt in rund 200 Metern Höhe in der Mitte Thüringens. Die Landschaft wird durch fünf Regionen bestimmt. Durch die Stadt verläuft die Ilm in einem Bogen (Bogen Ferienwohnungen | Bogen Reisetipps). Sie tritt bei Taubach im Südosten ins Stadtgebiet ein, fließt weiter durch Oberweimar und die Altstadt, bevor sie unterhalb Tiefurts das Stadtgebiet in nordöstlicher Richtung verlässt. Nach Westen erstreckt sich vom Ilmtal an das Thüringer Becken als zweite Landschaftskomponente. Es handelt sich um eine fruchtbare, sanft hügelige Lößlandschaft, in der die Ortsteile Gaberndorf, Tröbsdorf und Niedergrunstedt liegen. Das nördliche Stadtgebiet wird vom Ettersberg eingenommen. Er ist mit 478 Metern der höchste Berg im Thüringer Becken und erstreckt sich über rund acht Kilometer von Ottstedt am Berge im Westen bis nach Schöndorf im Osten. Der Ettersberg ist mit Buchen- und Eichenmischwald bestanden. Auf der Weimar abgewandten Seite liegt dort die Gedenkstätte Buchenwald. Östlich des Ilmtals erhebt sich die Ilm-Saale-Platte, eine mächtige, trocken-verkarstete Muschelkalk-Formation. Sie bricht zum Ilmtal hin steil ab, was in einigen Stadtbereichen gut sichtbar ist, beispielsweise im Park Tiefurt. Auf ihr liegt der Ortsteil Süßenborn. Im südlichen Stadtgebiet liegt die Buntsandstein-Formation des Tannrodaer Sattels. Höchste Erhebungen sind hier der 380 Meter hohe Rosenberg und die 363 Meter hohe Gelmerodaer Höhe. In diesem Bereich verläuft die Bundesautobahn 4. Nördlich von ihr liegt der Ortsteil Gelmeroda sowie südlich die Dörfer Legefeld und Possendorf. Der Belvederer Forst ist hier neben dem Ettersberg das zweite Waldgebiet der Stadt.

Die Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung etwa 13 Kilometer und in West-Ost-Richtung etwa neun Kilometer. Nachbarstädte sind Erfurt (Erfurt Ferienwohnungen | Erfurt Reisetipps) etwa 20 Kilometer westlich, Jena (Jena Ferienwohnungen | Jena Reisetipps) etwa 20 Kilometer östlich, Apolda etwa 15 Kilometer nordöstlich und Bad Berka etwa 10 Kilometer südlich. Dadurch nimmt Weimar auf der Thüringer Städtekette eine Verbindungsfunktion zwischen den beiden größten Städten Thüringens, Erfurt und Jena, ein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten in Weimar

Weimar liegt u. a. am 124 km langen Ilmtal-Radweg und ist gut in das in Thüringen bestehende Netz aus Wanderwegen eingebunden. Das Goethehaus in Weimar ist beispielsweise der Anfangspunkt des historischen Goethe-Wanderwegs nach Großkochberg. Außerdem ist Weimar ein Haltepunkt an der Thüringer Klassikerstraße, die entlang der Bundesstraße 7 quer durch den Freistaat führt. Auch die thüringisch-bayrische Bier- und Burgenstraße entlang der Bundesstraße 85 zwischen Bad Frankenhausen (Bad Frankenhausen Ferienwohnungen | Bad Frankenhausen Reisetipps) und Passau (Passau Ferienwohnungen | Passau Reisetipps) führt durch Weimar. Die Stadt kann mit urigen Bieren aufwarten wie dem 1533 Schwanenblond, das in Weimars ältester Gaststätte, dem Weißen Schwan ausgeschenkt wird.

Das Deutsche Nationaltheater mit der Staatskapelle Weimar ist der bedeutendste Theaterbetrieb Weimars. Es handelt sich dabei um eine Doppelinstitution, bestehend aus dem Bühnenbetrieb Deutsches Nationaltheater und dem Orchester Staatskapelle Weimar.

Seit dem Mittelalter besitzt Weimar ein Stadtschloss, das mehrmals erneuert wurde. Aus der Zeit der Weimarer Klassik stammt dagegen das Wittumspalais, in dem Anna Amalia ihre letzten Jahre verbrachte. Schloss und Park Belvedere, außerhalb des Stadtzentrums gelegen, waren ursprünglich die Sommerresidenz der Weimarer Fürsten. Eine besondere Bedeutung hatten Schloss und Park Tiefurt als Lieblingsresidenz Anna Amalias und Treffpunkt ihres literarisch-musischen Kreises. Auch Schloss und Park Ettersburg hatten zu dieser Zeit eine ähnliche Funktion und gehören heute zur Stiftung Weimarer Klassik.

Die größte Kirche Weimars ist die Stadtkirche St. Peter und Paul, die im Wesentlichen um 1500 erbaut wurde. Sie ist auch als Herderkirche bekannt; dieser Name geht auf das Wirken des Theologen und Philosophen Johann Gottfried Herder zur Zeit der Weimarer Klassik zurück. Das Altarbild wurde von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren geschaffen.

Die barocke Jakobskirche, die ehemalige Hofkirche, ist die Traukirche Johann Wolfgang Goethes. Auf ihrem Kirchhof sind die Grabmale mehrerer berühmter Persönlichkeiten zu sehen.

Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde 1891 im Neorenaissancestil erbaut.

Der Stadtteil Gelmeroda hat eine Dorfkirche, die durch den Maler Lyonel Feininger bekannt ist.

Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Weimarer Rathaus
  • Weimarer Stadthaus
  • Renaissance-Bauten der Markt-Ostseite, u. a. mit dem Cranachhaus
  • Liszt-Haus
  • Kirms-Krackow-Haus
  • Goethes Wohnhaus mit Goethe-Nationalmuseum
  • Schillers Wohnhaus mit Schillermuseum
  • Goethe- und Schiller-Denkmal
  • Jacobsfriedhof Weimar mit dem Kassengewölbe
  • Park an der Ilm mit Goethes Gartenhaus, Römischem Haus und Parkhöhle
  • Historischer Friedhof mit Fürstengruft und Russisch-Orthodoxer Grabkapelle
  • Kunstgewerbeschulbau (Werkstattbau des ehem. Staatlichen Bauhauses zu Weimar)
  • Kunstschulgebäude (heute Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar)
  • Musterhaus „Am Horn“
  • Haus Hohe Pappeln
  • Hotel Elephant
  • Das ehemalige Gauforum Weimar
  • Capella „Vox coelestis“ (1899 erbaut, Friedhof Ehringsdorf)
  • Brunnen in Weimar

Zeitgenössische Kunst wird sowohl im Neuen Museum Weimar ausgestellt, einer Einrichtung der Klassik Stiftung Weimar, als auch in der von einem Verein betriebenen Galerie Eigenheim. Das Bauhaus-Museum zeigt rund 500 Exponate der im Jahre 1919 in Weimar gegründeten Kunstschule Bauhaus, darunter Werke von Walter Gropius und Johannes Itten. Bis 2013 soll am Theaterplatz, direkt gegenüber dem Deutschen Nationaltheater, ein Museum für Bauhaus-Architektur und -Design entstehen. Für diesen Standort, an dem seit 1995 ein Provisorium steht, sprach sich im Juli 2009 der Stiftungsrat der Klassik-Stiftung aus.

Das Thüringische Landesamt für Archäologische Denkmalpflege unterhält in Weimar das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens.

Am zweiten Oktober-Wochenende findet jedes Jahr der „Weimarer Zwiebelmarkt“ statt, dessen Traditionen bis in das Jahr 1653 zurückreichen. Der Zwiebelmarkt erstreckt sich über das gesamte Altstadtgebiet und zieht jährlich bis zu 350.000 Besucher an. Neben den Verkaufsständen sorgen Bühnen mit Musik und Performances für Unterhaltung.

Zur „Langen Nacht der Museen“ werden jedes Jahr im Sommer die Kultureinrichtungen in Weimar und im Weimarer Land bis weit nach Mitternacht geöffnet. Interessierte können hier Museen, Galerien, Archive und Kirchen besichtigen, an Führungen teilnehmen oder Konzerte und Vorträge anhören.

Seit 2004 findet jedes Jahr von Mai bis Juni ein sechswöchiges Kleinkunst-Festival auf dem Beethovenplatz in Weimar statt. In dem dafür auf der Wiese errichteten „Köstritzer Spiegelzelt“ präsentieren Künstler aus verschiedenen Ländern ein Programm aus Musik, Theater und Kabarett.

[ source: Wikipedia ]

Mehr über die Geschichte von Weimar

Die ältesten Aufzeichnungen über Weimar reichen bis ins Jahr 899 zurück. Der Name änderte sich im Laufe der Jahrhunderte von „Wimares“ über „Wimari“ zu „Wimar“ und letztlich zu „Weimar“, was aus den altgermanischen Worten wih für heilig bzw. geweiht und dem althochdeutschen mar für See, Sumpf oder Moor abgeleitet wird.

Eine wichtige Rolle spielte die Stadt als Ort der Weimarer Klassik während der Regentschaft der Herzogin Anna Amalia und unter ihrem Sohn Herzog Carl August Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts durch die Anwesenheit Wielands, Goethes, Herders, Schillers und Falks sowie anderer wichtiger Persönlichkeiten der Epoche. Carl August war zum einen bereit, an seinem Hof Künstler zu beschäftigen, zum anderen ließ er ihnen aber auch die Freiheiten, das zu verwirklichen, woran sie selbst glaubten. Herzog Carl August galt als tolerant und aufgeklärt; er war 1816 auch der erste Monarch Deutschlands, der seinem Staat eine Verfassung gab. Das Wartburgfest deutscher Studenten von 1817 fand auf seinem Territorium statt.

Im Jahre 1919 fand im Deutschen Nationaltheater in Weimar die verfassungsgebende Versammlung der Nationalversammlung statt. Basierend auf diesem Ereignis wurde die dann folgende Ära von 1919 bis 1933 als Weimarer Republik bezeichnet. Weimar wurde außerdem am 1. Mai 1920 Landeshauptstadt des neu gegründeten Landes Thüringen. 1919 wurde in Weimar auch das Bauhaus durch die Vereinigung der Kunstschule in Weimar mit der 1907 von Henry van de Velde gegründeten Großherzoglich Sächsischen Kunstgewerbeschule Weimar gegründet.

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb Weimar Landeshauptstadt des 1945 um die preußischen Gebiete um Erfurt (Erfurt Ferienwohnungen | Erfurt Reisetipps) vergrößerten Landes Thüringen. Mit der Bildung der Bezirke in der DDR 1952 verlor das Land Thüringen seine Funktion, Weimar war nun Stadtkreis im Bezirk Erfurt. Am 17. Juni 1953 kam es auch in Weimar zu Demonstrationen. Wie in den anderen Kreisen des Bezirkes Erfurt wurde auch in Weimar der Ausnahmezustand verhängt. Dennoch kam es auch am 18. Juni und 19. Juni zu Demonstrationen und Streiks, z.B. im Mähdrescherwerk Weimar.

Weimars besondere kulturgeschichtliche Bedeutung über verschiedene Epochen hinweg wurde bereits mehrfach von der UNESCO gewürdigt. 1996 wurde der Eintrag Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau (Dessau Ferienwohnungen | Dessau Reisetipps) in die Welterbeliste aufgenommen, wobei Weimar mit drei Objekten vertreten ist: mit der ehemaligen Kunstgewerbeschule Weimar, dem heutigen Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar sowie dem Haus Am Horn. 1998 folgte ein weiterer Eintrag, der das Ensemble Klassisches Weimar aus insgesamt elf verschiedenen Denkmälern der Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärte. 2001 wurde der literarische Nachlass von Goethe aus dem Goethe- und Schiller-Archiv in das Weltdokumentenerbe (Memory of the World) aufgenommen.

[ source: Wikipedia ]

Weimar ist eine kreisfreie Stadt in Thüringen (Deutschland), die vor allem für ihr kulturelles Erbe bekannt ist. Weimar liegt an einem Bogen der Ilm südöstlich des Ettersberges, der mit einer Höhe von 478 Metern der höchste Berg im Thüringer Becken ist. Sie ist nach Erfurt, Jena und Gera die viertgrößte Stadt Thüringens, außerdem ist sie jene mit dem höchsten Bevölkerungswachstum im Freistaat. Weimar ist ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums und seit 2004 offizielle Trägerin des Beinamens Universitätsstadt. Neben der Bauhaus-Universität beherbergt die Stadt die Hochschule für Musik Franz Liszt und die Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Außerdem haben in der Stadt zahlreiche Behörden ihren Sitz, wie zum Beispiel das Thüringer Oberverwaltungsgericht, der Thüringer Verfassungsgerichtshof und das Thüringische Landesamt für Archäologie.

Wo kann man gut übernachten in Weimar?

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